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Die Impfung, Daniel und seine Freunde

Photo by Luis Quintero from Pexels.

Um mir eine Meinung über dieses Thema zu bilden, habe ich mir in letzter Zeit viele Argumente dafür und dagegen angehört. Dabei bin ich über viele Extreme Aussagen und manchmal sogar auf «Modern-Legendes» gestossen. Natürlich waren auch einige gute Argumentationen dabei.

Das wichtigste finde ich jedoch, was die Bibel darüber sagt. Aber… als die Bibel aufgeschrieben wurde, gab es noch gar keine Impfung…

Trotzdem finden wir Stellen, die uns helfen, eine reife Meinung über dieses Thema zu bilden. Mir ist aufgefallen, dass manchmal dabei das Beispiel von Daniel und seinen drei Freunden zitiert wird. Lasst uns dieses Beispiel kurz anschauen:

Daniel und seine Freunde

Sie wurden gefangen genommen und kamen an den Palast von Nebukadnezar. Dort sollten sie die Schrift und Sprache der Chaldäer lernen (vgl. Daniel 1,3-7).

«Daniel aber nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der feinen Speise des Königs und mit dem Wein, den er trank, zu verunreinigen; er erbat sich vom obersten Kämmerer, dass er sich nicht verunreinigen müsse.»
(Daniel 1,8 – SLT2000)

Die Frage ist hier: Durch was genau würde sich Daniel (und seine Freunde) verunreinigen? Die Antwort ist ein bisschen versteckt: Es ist durch das Fleisch, dass jeweils zuerst den Götzen geopfert wurde, bevor sie es assen. D. h. sie wollten sich nicht durch Götzenopferfleisch verunreinigen. Durch diese Handlung wollten sie ihren eigenen Gott ehren.

PS: Spannend dabei ist, dass sie trotzdem diese Ausbildung dieses fremden Landes genossen, d. h. sich in diesem Bereich dem Staat unterordneten und von ihm profitieren.

Daraus können wir schliessen, dass wir keinem Götzen dienen wollen, aber wir von dem Wissen eines Landes profitieren dürfen.

Daher die Frage: Ist die Impfung aus dem Wissen eines Landes entstanden? – Ja, sogar aus dem Wissen sehr vieler Ländern.

Ist die Impfung ein Götz?

Und genau an diesem Punkt wird alles ein bisschen kompliziert. Die Antwort kann nämlich Ja und Nein sein… Warum?

Wenn man denkt, dass die Impfung sein persönlicher Retter (aus dieser Situation) ist, dann ist es ein Götz! Wenn man sich aus Angst impfen lässt, ist die Angst der Götz!

Wenn man jedoch einfach aus dem Wissen des Landes profitieren möchtest, dann ist es kein Götz. Wenn du dazu beitragen möchtest, dass Personen der Risikogruppen wieder normal in der Öffentlichkeit herumlaufen können, dann ist die Motivation dahinter die Nächstenliebe und somit kein Götz.

Auf der anderen Seite: Wenn man weiss, dass diese Impfung helfen könnte, dass unsere Mitmenschen der Risikogruppe wieder unbesorgt herumlaufen könnten und man sich aus selbstsüchtigen Gründen nicht impfen lässt, dann ist das keine Nächstenliebe. Dann ist das eigene Ego der Götz. Wenn man sich jedoch unsicher ist, ob die Impfung wirklich wirksam ist, aber z. B. aus Nächstenliebe den Abstand hält usw. dann ist das kein Götz.

Zusammengefasst geht es um unsere Herzensmotivation hinter unserer Entscheidung. Wenn die Herzenshaltung gut ist und stimmt, ehren wir Gott damit. Wenn sie nicht gut ist, dann ehren wir Gott damit nicht. (Weil wir die Herzenshaltung anderer Personen nicht sehen, sollten wir daher auch aufpassen, dass wir andere, mit einer anderen Meinung, nicht vorschnell verurteilen.)

Noch nicht kompliziert genug?

Als wäre das alles nicht schon kompliziert genug, kommen hier spannenderweise so manche Christen mit verschiedenen «Endzeit-Argumenten», Theorien und Interpretationen…

Den einzigen Fakt, den ich hier nennen möchte, ist: Wir sind schon seit über 2000 Jahre in der Endzeit und: Ja, Jesus kommt bald. Darum lasst uns an Jesus festhalten, und nicht an Argumenten, Theorien oder Interpretationen. Wenn wir uns an Jesus festhalten, müssen wir keine Angst vor einem Virus haben. Auch nicht vor dem Tod.

«Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.»
(Johannes 11,25 – SLT2000)

Ein gewisser Respekt vor einem Virus ist jedoch gesund. Besonders wenn es darum geht, dass Leute durch unsere Respektlosigkeit sterben könnten, ohne dass sie zuerst Jesus kennengelernt haben.

Egal ob wir uns entscheiden, uns impfen zu lassen oder nicht; lasst uns mit all unseren Handlungen Gott und unsere Mitmenschen von Herzen lieben (vgl. Matthäus 22,39).

Noch etwas Letzteres:

«Wir als die ´im Glauben` Starken sind verpflichtet, die Bedenken der Schwächeren ernst zu nehmen, statt in selbstgefälliger Weise nur an uns zu denken. Jeder von uns soll auf den anderen Rücksicht nehmen und danach fragen, was gut für ihn ist und was ihm im Glauben weiterhilft.»
(Römer 15,1-2 – NGÜ)

«Nehmt den, der in seinem Glauben schwach ist
´und meint, sich an bestimmte Vorschriften halten zu müssen, ohne Vorbehalte`
an; streitet nicht mit ihm über seine Ansichten.»
(Römer 14,1 – NGÜ)

Wenn eine Person vor Kurzem zum Glauben an Jesus Christus als seinen Herrn und Erlöser gefunden hat, dann steht das im Vordergrund. Wir sollten das ernst nehmen, z. B. wenn er sich impfen lassen will oder nicht. Wir sollten jedoch nicht über seine Ansichten streiten. Auch ihm Glauben reifere sollten nicht darüber streiten, sondern viel mehr gute Argumente dafür und dagegen bringen und mit einer lernenden Herzenshaltung gemeinsam darüber diskutieren.

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Der Olivenbaum

Ja, der Herr redet immer zu uns. Unser Gott sucht Kontakt mit uns und zwar jeden Tag. Er will uns viele Dingen durch den Geist zeigen und lehren. Hören wir hin, ist es immer eine Bereicherung.

Wir nehmen ihm mit in unseren Alltag mit – beim Einkaufen, beim Hausputz und zur Arbeit. Sein Geist ist immer dabei. Oder solle ich eher sagen, der Geist nimmt mich mit?

Und auch heute nahm ich ihn oder er mich, mit zum Tankstellen Shop und ich fuhr auf den Parkplatz und vor mir standen viele junge Olivenbäume und ich habe mich gefreut, der Herr zeigte mir:

Schau Noemi, diese Olivenbäume wie schön jung und frisch sie sind, bereit um gepflanzt zu werden und reines Öl abzugeben.

Ich freute mich und wusste, dass mir der Herr damit etwas sagen wollte. Gott wollte mir damit etwas sagen und ich ging in sein Wort (Bibel), suchte alle stelle heraus – wo Olivenbäume oder Ölbäume erwähnt werden. Einer dieser Verse hat mich am meisten angesprochen:

Ich aber darf wachsen und gedeihen wie ein Ölbaum, der im Schutz von Gottes Haus grünt. Für alle Zeiten weiß ich mich geborgen, weil Gott mir gnädig ist.

Immer und ewig will ich dir danken, Gott, für das, was du getan hast; vor allen, die treu zu dir stehen, will ich bezeugen, wie gut du bist! Auf dich setze ich mein ganzes Vertrauen! Psalm 52.10-11 (HFA)

Ein wundervolle Ermutigung und Aufforderung zum Beginn des Tages– Seid gesegnet, geliebte Kinder Gottes!

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Das Reich Gottes

Als Jesus auf die Erde kam, um das Reich Gottes zu verkünden und gefangene frei zu machen, war er nicht bei allen Menschen beliebt. Vielen Menschen haben den Sohn Gottes nicht erkannt und wurden vom Teufel gedanklich angestachelt, ihm das Leben und die Verkündigung des Reich Gottes schwer zu machen. Den Aposteln wurden dem gleichen Phänomen der Anfechtungen ausgesetzt. Ratet mal, werden wir als Kinder Gottes diesem Phänomen in der heutigen Zeit ebenfalls begegnen oder werden wir nur in gewissen Kontinenten nicht toleriert?

Die Wahrheit ist oft schmerzhaft und viele versuchen davon zu laufen. Auch wir, Kinder Gottes, welche nun seinen Geist empfangen haben, werden in der heutigen Zeit Verfolgung und Anfeindungen erleiden. Seien es nur abschätzende, Gott lästernde Kommentare oder sogar Gefangenschaft und Folter. Leider werden wir davon nicht verschont bleiben, wir gehören nicht mehr zu dieser Welt – Durch den Glauben an Gottes Sohn und das Empfangen seines Geistes sind wir Neu geworden. Wir haben die Wahrheit gesehen und diese dankend angenommen. Dank Jesus!

Diese Veränderung in unserem Geist ist von aussen vielleicht am Anfang für manche nicht sichtbar, aber im geistlichen ist diese Veränderung sehr wohl sichtbar. Diese innerliche Neugeburt hat uns Heilig gemacht und wir nehme diese neue Schöpfung immer mehr gegen aussen im Sichtbaren an. Ja, wir manifestieren Gottes Wesen immer mehr und mehr. Wir werden wie Gold geläutert durch Hilfe des Heiligen Geistes und der Gedankens Erneuerung. Unser Handeln wird immer mehr vom Geist bestimmt, wie auch unser Denken und unsere Worte. Kinder Gottes ziehen nicht mehr nachts um die Häuser um sich Mut anzutrinken oder Party zu machen, um sich frei zu fühlen. Wir haben die Freiheit und den Mut empfangen!

Ich musste auch schmerzhaft erleben, wie durch meine Innerliche Veränderung und durch die Einladung Jesu Christi in meinem Herzen, sich Freunde und Familien Mitglieder immer mehr von mir distanzieren. Man rede doch nur noch von diesem Jesus oder von seiner Liebe! Pahh ist die Langweilig, pahh von welchem Planeten ist die denn gekommen. Wir Kindern Gottes sind durch die Neugeburt in das Reich Gottes (mit all deren Verheissungen) eingepfropft worden. Einmal seine Liebe geschmeckt, kann man diese nicht mehr verleugnen, einmal ein Schritt in seinem Reich getreten, kann man nicht genug davon bekommen.

Ja, das Aussen, die Mitmenschen um mich haben auch gemerkt, dass bei mir eine Veränderung stattgefunden hat. Viele Ungläubige würden sich dies so erklären, dass man einer Sekte beigetreten ist und man sich eine Hirnwäsche unterzogen hätte, dabei ist man Gottes Reich beigetreten und nicht mal einer weltlichen Gemeinde. Klar, man hat christliche Freunde um sich herum, welche ermutigen, aufbauen, ermahnen und unterstützen, dafür ist man auch sehr dankbar. Wir haben unser Hirn mit der Kraft des Heilige Geist gewaschen – dies wäre zumindest die Wahrheit.

Ich weiss noch, als meine ehemalige beste Freundin gesagt hat, hör auf von dieser Liebe Gottes zu predigen – lass uns lieber über andere Tratschen. Als ich dieses Tratschen nicht mehr bediente und versuchte liebe Worte gegenüber anderen Menschen auszusprechen, meinte die ehemalige Freundin, ich hätte mich verändert, dass sie nichts mehr mit mir zu tun haben möchte und dies bis heute. Ich war nicht mehr die gleiche Noemi. Gott hatte mir hier bereits einem anderen Namen gegeben, Madeleine oder sonst wie, so wie bei der Namensänderung von Petrus oder Abraham. Auf jeden Fall brach es mir das Herz!

Niemand hat gesagt es wird leicht, gegen den Strom zu Schwimmen. Aber das man nicht mehr akzeptiert und toleriert wird, in den früheren Freundeskreisen oder in der eigenen Familie, ist sehr schmerzhaft. Die Veränderungen spürt man zuerst im Geistlichen und dann im sichtbaren Raum, beide Reiche sind nun sichtbar geworden.

Ja viele können den Heiligen Geist und sein Präsenz nicht ertragen. Sie lehnen nicht uns ab, sondern Jesus Christus und sein Reich.

Ich möchte euch ermutigen, sobald ihr merkt, dass die Menschen um euch herum, von euch distanzieren oder euch gar ablehnen liegt es nicht an euch, sondern am Geist, der in euch lebt. So merkt ihr, dass ihr nicht mit den Menschen mitgeht, sondern euch Jesus angeschlossen habt! Ihr habt die Reiche gewechselt. Kämpft weiter den guten Kampf des Glaubens, der Preis dafür besteht ewig und ist es Wert Sachen und Menschen loszulassen, wenn Sie nicht mit in Gottes Reich hinein gehen wollen. Wir Kinder Gottes dürfen unsere Augen schliessen und Gottes Thron vor uns sehen, weil wir jetzt schon im geistlichen Zutritt haben in sein Reich! Tritt ein liebe Tochter, lieber Sohn und lass dich beleben!

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Die Sprache des Königreichs

«Ich habe wahrlich den mannigfaltigen Eindruck, dass es gerade jetzt ‹dran› ist.» Das ist fromme Sprache und darum wird es in diesem Text nicht gehen. Fromme Sprache ist schnell und problemlos erlernt. Ein paar religiöse Worte hier, ein Halleluja dort – das geht locker ohne den Heiligen Geist.

Worum geht es dann? Jesus brachte nicht eine neue Religion, sondern ein Königreich. In dieses Königreich werden wir eingebürgert, wenn wir zum Glauben an ihn kommen (Phil 3,20). Es ist ein eigenes, unsichtbares, über die ganze Welt verteiltes Land. Das Königreich ist kein Stück Erde, sondern ein Stück Himmel auf Erden. Wie jedes Land hat auch das Königreich Gottes eigene Gesetze, eine eigene Regierung, eine eigene Kultur, ein eigenes ökonomisches System und eben auch eine eigene Sprache. Darauf möchte ich heute hinaus: Was ist die Sprache des Königreichs? Wie reden wir Königreichisch?

Königreichisch ist eine Meta-Sprache. Sie besteht nicht aus komplizierten, religiös aufgeladenen Worten, sondern sie setzt sich aus der jeweiligen Landessprache zusammen. Und trotzdem: Wer in dieser Sprache spricht, macht damit deutlich, dass er einem anderen Land angehört: dem Königreich Gottes.

Jesus und die Sprache des Königreichs

Jesus ist Sprache extrem wichtig. Ich belege das anhand von drei Beispielen aus der Bergpredigt:

«Ihr habt gehört, dass den Alten geboten worden ist: ‹Du sollst nicht töten›, wer aber tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich dagegen sage euch: Wer seinem Bruder auch nur zürnt, der soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder ‹Dummkopf› sagt, soll dem Hohen Rat verfallen sein; und wer ‹du Narr› zu ihm sagt, soll der Feuerhölle verfallen sein.» (Mt 5,21–22)

Vermutlich ist noch nie jemand tot umgefallen, als du ihn mit Worten fertiggemacht hast. Das sollte uns zu denken geben, denn es bedeutet, dass sich der Tod unbemerkt einschleicht. Mord war früher «nur» eine Tat. Mit Jesus wird Mord eine Frage der Herzenshaltung und der Wortwahl. Deine Worte können eine Kultur des Lebens oder eine Kultur des Todes erschaffen: «Tod und Leben stehen in der Macht der Zunge» (Spr 18,21). Worte schaffen eine Umgebung, in der Menschen emotional aufblühen oder sterben.

Ich war in der Schule nie ein Aussenseiter. Und doch weiss ich heute noch, welche Schimpfwörter über mir ausgesprochen wurden, als ich noch ein Primarschulkind war. Vermutlich völlig unbedacht und nicht ernst gemeint. Und doch blieben diese Worte hängen. Das bedeutet nicht, dass ich unter diesen Worten bleiben muss und sie mein Leben prägen dürfen. Aber es zeigt auf, welche Macht Worte haben. Wie muss das erst sein für Kinder, die systematisch gemobbt werden oder zu Hause nie ein Wort der Anerkennung erhalten?

Wir machen es uns viel zu einfach, wenn wir lediglich die beiden Worte «Dummkopf» und «Narr» aus unserem Wortschatz streichen, um dann mit anderen Begriffen – vielleicht subtiler – negativ über unsere Mitmenschen herzuziehen. Es geht darum, Jesus radikal ernst zu nehmen: Das Königreich Gottes spricht eine Sprache, die nicht von dieser Welt ist. Und wenn du dich wie ein Bürger des Königreichs verhalten willst, musst du lernen, in der Kraft des Heiligen Geistes die Königreichs-Sprache einzuüben. Eine Sprache zu lernen, ist streckenweise anstrengend. Aber wenn es nichts in dir gibt, das eine Sehnsucht danach hat, diese Königreichs-Sprache zu lernen und alte Sprachmuster zu überwinden, dann steht deine Einbürgerung ins Reich Gottes vielleicht erst noch bevor. Klingt hart, ist aber so. Mobbing, negatives Hinten-durch-Reden und Beschimpfung haben im Königreich genau gar keinen Platz.

«Ihr habt weiter gehört, dass den Alten geboten worden ist: ‹Du sollst nicht falsch schwören, sollst aber dem Herrn deine Eide erfüllen!› Ich dagegen sage euch: Ihr sollt überhaupt nicht schwören, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs. Auch bei deinem Haupte sollst du nicht schwören, denn du vermagst kein einziges Haar weiss oder schwarz zu machen. Eure Rede sei vielmehr ‹ja ja – nein nein›; jeder weitere Zusatz ist vom Übel.» (Mt 5,33–37)

Jesus legt Wert auf eine Reduktion der Sprache. Dein «Ja» und dein «Nein» sollen ein Gewicht haben, als würdest du beim Himmel, der Erde und der heiligen Stadt Jerusalem schwören – so machtvoll sollen diese kurzen Worte sein. Und das mitten in einer Welt, die täglich Versprechen macht, die sie nicht halten kann oder sich wenige Monate später nicht einmal mehr daran erinnert.

«Ihr habt gehört, dass geboten worden ist; ‹Du sollst deinen Nächsten lieben, und deinen Feind hassen!› Ich dagegen sage euch: Liebet eure Feinde und betet für eure Verfolger, damit ihr euch als Söhne eures himmlischen Vaters erweist. Denn er lässt seine Sonne über Böse und Gute aufgehen und lässt regnen auf Gerechte und Ungerechte.» (Mt 5,43–44)

Spätestens hier wird deutlich, dass die Sprache des Königreichs mit intellektueller Anstrengung nicht zu meistern ist. Für die eigenen Verfolger beten – ernsthaft, Jesus? Kein Mensch will das aus eigenem Antrieb! Fromme Sprache versagt hier völlig, weil sie nur äusserliche Begriffe verändert, aber das Herz des Menschen unverändert lässt. Wir benötigen eine übernatürliche Kraft und einen himmlischen Lehrer, der uns befähigt, die Königreichs-Sprachhürden zu meistern. Beides finden wir im Heiligen Geist.

Der Überlauf des Herzens

Die Sprache des Königreichs hat primär mit dem Herzen zu tun. Jesus selbst spricht davon: «Wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund.» (Mt 12,34). Längerfristig kommt oben nur raus, was sich im Herz befindet. Der Mund ist der Überlauf des Herzens.

Ich bin ehrlich: Besonders unter Druck kommt es oft vor, dass Worte meinen Mund verlassen, die auf Hass und Ungeduld in meinem Herzen schliessen lassen. Jedes Mal, wenn das vorkommt, ist es eine Einladung von Jesus an mich, die Herzensprobleme anzugehen. Lediglich einige Worte zu ändern, würde mich nicht über Symptombekämpfung hinausbringen. Es geht ums Herz. Und Jesus ist Experte fürs Herz.

Deine Worte sind ein guter Gradmesser für das, was sich im Herzen befindet. Hör dir selbst mal zu, wie du redest. Wenn du merkst, dass aus deinem Mund regelmässig üble Nachrede, zynische Witze, Eifersucht oder Hass rauskommen, dann bring Jesus dein Herz und bitte ihn, dass er diese giftigen Wurzeln aus deinem Herzen herausoperiert.

Wie bei jedem Sprachkurs gilt: Geduld ist gefragt. Eine neue Sprache lernt man nicht von heute auf morgen. Und wenn das Herz auch noch mit im Spiel ist, benötigt die Sprachschule umso mehr Zeit. Aber ich möchte dich herausfordern, gegenüber alten Sprachmustern eine Nulltoleranzstrategie zu fahren. Ein erster Schritt könnte sein, dass du dich mit Gottes Hilfe bewusst gegen negative Rede entscheidest. Dass du aufstehst, und nicht mehr duldest, dass Eifersucht dein Leben bestimmt. Dass du nicht mehr akzeptierst, dass Hass in deinem Herzen und in deinen Worten Raum einnehmen darf.

Bist du dabei? Irgendwo muss man anfangen.

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Kämpfe den guten Kampf des Glaubens!

Mir ist bewusst, dass eine unsichtbare Macht es überhaupt nicht gerne mag, wenn wir Christen entschlossen sind das Evangelium zu verkünden. Der Feind kommt mit Angst, Zweifel und mit Alpträumen. Ein Alptraum davon, war sogar so brutal, dass ich am Liebsten aus diesem Traum rausgerissen worden wäre, aber vielleicht musste ich es auch sehen, um zu begreifen!

Kurzer Beschrieb des Traumes:

Ich wurde vor einen Hauptmann gebracht, weil ich die Wahrheit aussprach und dieser Hauptman war dabei mich hinzurichten. Er wollte mir den Kopf mit einem Schwert abschlagen! Doch ich sah eine leuchtende Hand auf meinem Rücken erscheinen. Diese Hand war die Hand Jesu und ich spürte, wie Gott bei dieser Sache mit mir war und mir Liebe und Kraft und Ruhe brachte, obwohl in dieser Situation eigentlich keinen Frieden zu finden wäre, sondern nur blankes entsetzten.

Kämpfe den guten Kampf des Glaubens! Erringe so das ewige Leben. Dazu hat dich Gott berufen, und das hast du vor vielen Zeugen bekannt. 1. Timotheus 6:12

Ich habe mich entschlossen meinen Mund mir nicht verbieten zu lassen, wenn es darum geht, das Evangelium zu verkünden.

Was auch immer es kosten mag, wieviel Brutalität noch auf mich zukommen wird, ich persönlich werde nicht zurückschrecken, wenn es um das Verkünden der Wahrheit geht. Ich bin bereit den guten Kampf zu kämpfen! Und ich bin froh, dass ich diesen Kampf nicht alleine kämpfen muss, sondern mit Gott!

Bist du auch dabei, den guten Kampf des Glaubens mit uns zu kämpfen?

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Gott wendet sich den Herzen der Demütigen zu

Guten Abend, gut‘ Nacht!
Mit Rosen bedacht,
Mit Näglein besteckt
Schlupf unter die Deck.
Morgen früh, wenn Gott will,
Wirst du wieder geweckt,
Morgen früh, wenn Gott will,
Wirst du wieder geweckt.

Fast jeden Abend, habe ich meinem Sohn als er noch ein Baby war, dieses Lied vorgesungen. Ich hatte Mühe mit 5 Strophe „wenn Gott will“. In mir hat sich alles gewehrt dies so auszusprechen, kurzum habe ich die 5 Strophe umgeändert auf „wenn ich will“. Heute weiß ich, dass ich dazumal, als ich noch nicht Gott hingegeben war, zu Stolz war, Gott die Ehre zu geben, die ihm gebührt.

Darum sagt sie: „Gott widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.   Jakobus 4:6

Heute hat mich Gott Demut gelehrt und ich habe gemerkt, dass Gott mich nicht in sein Reich gelassen hätte, wenn ich mich nicht vor ihm gedemütigt hätte. Sich demütigen, hört sich vielleicht etwas krass negativ an, aber es ist was positives, denn aus dieser demütigen Haltung vor Gott, bricht Gott unseren fleischlichen Stolz und schenkt uns Segen (Reichtum, Ehre und Leben).

Der Lohn der Demut und der Furcht des HERRN
ist Reichtum, Ehre und Leben.  Sprüche 22:4

Soll heißen, bevor sich Gott in einem Leben offenbart / manifestiert, muss Mensch seinen Stolz Gott abgeben und sich vor Gott demütigen. Wie soll das gehen?

Bei mir war es so, dass ich einsehen musste, dass ich mein Leben nicht steuern kann, dass ich mit meinem Leben nicht mehr weiterweiß und es vor Gott zugebe im Gebet, dass ich seine Hilfe brauche. Ich denke, dies ist die Bedeutung, wenn man sich nach Gott ausstreckt, zuzugeben, dass man Gott braucht, weil man selbst nicht fähig ist oder zuzugeben, dass man selbst nicht Gott ist. Zudem war es für mich ein Erkennen, dass ich nicht gut bin und schwach bin. Diesen Bruch des Stolzes braucht es, um überhaupt Gott zu empfangen.

Vor dem Sturz ist das Herz eines Mannes stolz;
und ehe man zu Ehren kommt, muss man demütig sein.  Sprüche 18:12

Solange man an seinem Stolz festhält und an der Gott Rolle in seinem Leben festhält, ist es klar, dass der wahre Gott, dich nicht segnen kann mit der Wahrheit.

Wir müssen fähig sein auf die Knie zu gehen, damit Gott in unsere Herzen einziehen kann. Da wo nämlich der Stolz gestorben ist in uns, gibt uns Gott etwas viel Wertvolleres und dies ist Vertrauen und Leben in Christus.

Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.  Jakobus 4:10

Ich ermutige dich, dich vor Gott gebrechlich und schwach zu zeigen, er kennt deine Schwächen bereits und ist bereit, dich zu stärken. Demut ist der Anfang für Gott, in dein Leben zu treten, um dein Leben zu verändern und dich mit Leben zu segnen. Hab keine Angst Schwachheit zu zeigen!

Nachdem Gott meinen Stolz gebrochen hatte, konnte ich die Strophe 5 des Liedes aus vollem Herzen aussprechen, ohne daran zu zweifeln! „Wenn Gott will“

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Konsum oder Multiplikation?

Ich erlebe Gemeinden und Kirchen oft als Restaurants. Da gibt es kleine, lokale Beizen mit heimeliger Stimmung, leicht muffiger Atmosphäre, niedrigen Decken, immer denselben drei Menüs und langjährigen Stammtischgästen. Zwei Strassen weiter stehen Hochglanzrestaurants weltweit tätiger Gastronomie-Ketten mit vielen Besuchern, moderner Einrichtung, hipper Musik und Gourmet-Food zu überhöhten Preisen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Jeder Hungrige findet das passende Angebot. Bezahlt wird beim Ausgang. Sonntags geöffnet, Montag Ruhetag.

In den Küchen stehen fleissige Pastoren, die in bester Chefkoch-Absicht das Korn des Evangeliums mit komplizierten Kücheninstrumenten der Exegese und Homiletik vermahlen, backen und daraus den Besuchern schmackhafte Menüs zubereiten. Schliesslich wollen die Menschen ernährt werden. Im Zentrum steht der Konsum: Die Menschen kommen hungrig und gehen gesättigt. Was soll daran falsch sein?

Ich glaube, wir sollten die Restaurant-Mentalität unserer Gemeinden radikal überdenken. Dabei will ich niemandem etwas Böses unterstellen und ich schreibe diese Zeilen auch nicht als verbitterter alter Mann. Es ist schlicht die Art und Weise, wie viele von uns das Handwerk erlernt haben. Wir füttern die hungrigen Leute – bis sie am nächsten Sonntagmorgen wieder hungrig vor unseren Toren stehen.

Aber wie wäre es, wenn wir aufhören würden, die Leute permanent zu füttern? Wenn wir ihr ungestilltes Bedürfnis nach Konsum nicht länger bedienen würden? Wie wäre es, wenn aus unseren Restaurants Kornhäuser und Landwirtschaftsschulen würden? Der Aufschrei wäre gross – das geht doch nicht! Ich glaube, langfristig würden wir unseren Gemeindemitgliedern damit etwas Gutes tun.

Kraft zur Multiplikation

Das Evangelium trägt in sich die Kraft zur Multiplikation. Wenn es im Herz eines Menschen nicht auf den staubigen Weg, den steinigen Boden oder unter die Dornen fällt, wächst es und bringt Frucht (vgl. Mt 13,1–23). In einem guten Erntejahr dürfen wir mit 100-facher Multiplikation rechnen. Einen Teil davon wird man konsumieren, das ist auch in Ordnung so. Aber kein Bauer zur Zeit Jesu wäre so gedankenlos gewesen, die gesamte Jahresernte seinen vierzehn hungrigen Kindern zu verfüttern. Konsum ist nicht alles. Einen Teil der Ernte mussten sich die Bauern vom Mund absparen, um die Körner für die nächste Ernte zu säen. Sie mussten auf einen Teil der Nahrung verzichten, und das Korn – manchmal unter Tränen – vor den Augen ihrer hungrigen Kinder in die Erde werfen. Sie mussten der Kraft der Multiplikation vertrauen, um zu überleben: «Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.» (Ps 126)

Was geben wir unseren Gemeindebesuchern: Weissmehlbrot oder saatfähiges Vollkorn? Was ist das Ziel unserer Gottesdienste: dass die Menschen ihre Bäuche füllen und zufrieden davonziehen? Oder dass sie Werkzeuge, Wissen und Ressourcen erhalten, um die Körner des Evangeliums in ihrem eigenen Umfeld aussäen zu können? Ich kenne die Versuchung, die Menschen mit wohlschmeckenden und leicht bekömmlichen Konsum-Predigten abzuspeisen. Dann bin ich der Held. Glücklich und gesättigt verlassen die Leute den Gottesdienst, ihr Mund voll Lobes für den begabten Prediger und sein Fünf-Gänge-Menü.

Die Zeit der Restaurant-Gemeinden war nett. Aber ich glaube, sie ist vorbei. Auf Konsum angelegte Restaurant-Gemeinden dürfen – wenn es gut kommt – mit linearem Wachstum rechnen: Die Zahl der Konsumenten nimmt zu, juhu! Aber das wird zur Erfüllung des Missionsauftrags nicht reichen. Wir können nicht auf die Kraft der Multiplikation verzichten und die Gemeinde mit unseren eigenen Profi-Methoden bauen. Ohne eine virale Basis-Bewegung wird das Königreich nicht signifikant wachsen.

Die Heiligen befähigen

Stell dir für einen Moment vor, die Zeit der sagenumwobenen religiösen Alleskönner wäre vorbei. Die Zeit der hochgezüchteten Fachtheologen, die imstande sind, jedes geistliche Bedürfnis mit einer breiten Palette an religiösen Dienstleistungen kompetent zu stillen. Statt dessen würden ganz normale Menschen im Gottesdienst befähigt und freigesetzt, in ihrem Umfeld Gemeinde zu bauen. Stell dir Leiter vor, die diese Menschen freisetzen. Nicht mit dem Hilfsmittel des Drucks, sondern mit dem Hilfsmittel des Segens – ein grosser Unterschied!

Auch in diesen Gemeinden werden Pastoren gebraucht. Allerdings nicht als religiöse Alleinunterhalter, sondern im Team zusammen mit Aposteln, Propheten, Evangelisten und Lehrern. Fünffältiger statt einfältiger Dienst. Dieser Dienst fungiert als geistlicher Wachstumsanreger:

«Er ist es nun auch, der der Gemeinde Gaben geschenkt hat: Er hat ihr die Apostel gegeben, die Propheten, die Evangelisten, die Hirten und Lehrer. Sie haben die Aufgabe, diejenigen, die zu Gottes heiligem Volk gehören, für ihren Dienst auszurüsten, damit die Gemeinde, der Leib von Christus, aufgebaut wird.» (Epheser 4,11–12)

Ich plädiere nicht dafür, dass sich jeder zweite Christ «Apostel» auf seine Visitenkarte drucken lässt und wir durch die Hintertüre den geistlichen Personenkult wieder einführen. Darum geht es gerade nicht! Das schreibe ich, obwohl ich von der Bedeutung und Aktualität aller fünf Dienste überzeugt bin. Wir sollten nicht länger Ausschau halten nach starken Männern und Frauen, die «den Karren ziehen» und die Arbeit für uns übernehmen.

Leiter sind in der Gemeinde dazu da, eine buchstäbliche Leiter zu sein: Die «normalen Heiligen» für ihre Aufgaben freizusetzen und zu fördern. Menschen in Mündigkeit zu führen. Wachstum anzuregen. Sie sind dazu da, Gemeindeglieder nicht von sich selbst, sondern von Christus abhängig zu machen (Eph 4,15).

Vielleicht sollten wir, die religiösen Profis, den Auftrag zum Gemeindebau unseren Gemeindegliedern bewusst zurückgeben. Vielleicht sollten wir ihnen die Erlaubnis geben – schriftlich, wenn es sein muss – bei sich zu Hause Gemeinde zu bauen und das Evangelium zu multiplizieren. Klar, die Fokussierung auf einige wenige Profis hat auch etwas Beruhigendes: Nur wenig kann schief gehen. Ich fürchte aber, sie hat auch etwas Beunruhigendes: Allzu viel kann nicht gut gehen.

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Leib Christi

Stell dir vor du hast ein wertvolles Ticket (Einladung) erhalten, damit du mit diesem Ticket zu einer Hochzeit gehen kannst, wenn die Zeit gekommen ist.

Die Hochzeit liegt in der Zukunft und auf das Ticket muss du gut acht geben, damit diese Ticket nicht irgendwo verloren geht, oder dir weggenommen wird. Auf diesem Ticket steht dein Name drauf und ist vom Bräutigam unterschrieben.

Das Ticket symbolisiert in diesem Beispiel «deine Errettung, das Empfangen des Heiligen Geistes» durch Jesus Christus und sein Opfer am Kreuz. Auf diesem Ticket steht dein Name drauf und ist nur für dich von Jesus unterschrieben.

Du hast nun dieses Ticket, aber die Hochzeit findet erst am Ende dieses Zeitalters statt, wir sind als Kinder Gottes nun aufgefordert auf dieses Ticket aufzupassen bis zum Ende. Das Einlösen des Tickets zur richtigen Zeit ermöglich uns auf die Hochzeit zu kommen und auf die grosse Fete im Himmel mit unserem Bräutigam.

Viele haben das Ticket erhalten, aber nur wenige haben dieses Ticket, als der Hochzeitstag da war, wirklich eingelöst.

Wie es auch bei Noah war, müssen wir das Schiff bereits aufgebaut haben, wenn die Flut gekommen ist. Wenn das Schiff bis zur Flut nicht fertigstellt ist, können wir nur noch auf den Tod warten. Ein halbfertiges Schiff hilft uns dann auch nichts mehr.

Was bedeutet dies für uns Kinder Gottes?

Erstens müssen wir uns sicher Sein das richtige Ticket (Einladung) mit der Unterschrift Jesu empfangen zu haben. Hast du den Heiligen Geist empfangen? Nur wer den Geist empfangen hat, kann sich ein Kind Gottes nennen. (siehe Römer 8).

Als Kind Gottes dürfen wir uns nicht nur auf den Lorbeeren der Errettung ausruhen, sondern wir müssen auch jeder Zeit bereit sein dieses Ticket einzulösen. Wir müssen vorbereitet sein und wach bleiben bis zur Hochzeit, zur Wiederkunft Jesu! (siehe Matthäus 24,42) Wach bleiben bedeutet in der Wahrheit zu bleiben, in Jesus Christus. Als Kind Gottes ist jeder von uns ein Teil des Leibes Jesu Christi, wir müssen nun auch als Teile dieses Leibes agieren, sonst sind wir kein Teil von Jesus.

Nehmen wir an, ich bist die rechte Hand von Jesus, eine Evangelist/in, wenn ich meine Hand Jesus nicht zur Verfügung stelle, ist meine Hand wertlos für Jesus und den ganzen Leib. Der Kopf des Leibes ist Jesus Christus, wenn Jesus mir durch den Impuls des Heiligen Geistes sagt, bringe diesem Mädchen am Strassenrand das Evangelium, dann muss die Hand gehorchen und diesem Mädchen die Gute Botschaft aushändigen. Wenn ich dem Impuls nicht gehorche, bin ich für Jesus nicht wirklich produktiv, die Hand fühlt sich lahm an und stirb mit der Zeit ab. Wir sind nur lebendig, wenn im Leib Jesus bleiben und durch das Blut Jesu gereinigt werden (von Sünde gewaschen werden) und uns die Impulse des Geistes fit in Bewegung halten. Wir gehen mit Jesus mit, wir jagen ihm sogar nach. Wenn wir stehen bleiben, bleiben nicht nur wir stehen, sondern der ganzen Leib (liess 1.Korinther 12). Mit meiner Errettung hat es sich nicht, es geht darüber hinaus!

Sei dir also sicher, dass du mit Jesus mitläufst und gehorsam im Geist wandelst. Bleibe wach, verbunden und in Jesus Christus, in seinem Leib! Führe seine Anweisungen aus und dies stärkt dadurch dich und gleichzeitig den ganzen Leib. Mach dir keine Sorgen, ob du genug Frucht bringst, lass dich vom Heiligen Geist leiten, die Früchte werden automatisch folgen, sobald du im Leib Christi bleibst und durch den Geist ausführst. Die Frucht kommt automatisch, wenn wir aus Glaube das tun, was uns der Geist Gottes sagt. Macht euch also keine Gedanken, dass ihr nicht Frucht bringt, sondern dass ihr im Leib Christi bleibt und zwar wach, lebendig und aktiv für Gott!

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Johannes 15:5 (auch Johannes 15:8)

Jesus ist der Leib, wir sind die Glieder (Evangelist, Prophet, Hirte usw.) und wer in Jesus bleibt, der bringt viel Frucht und wird gestärkt bis zur Wiederkunft Jesu. Ohne Jesus Christus können wir nichts tun!

Das Ticket zur Hochzeit ist noch nicht das Hochzeitsfest! Ein Glied zu sein, heisst nicht, in ewig ein Teil des Leibes zu bleiben!

Ermutigung:

Du siehst, dir wurde das Ticket geschenkt alles nötige hast du empfangen, um bereit zu sein für die Wiederkunft Christi, handle nun auch danach und setzte deinen Glauben in Tat um.

Zusatz Gedanke: Warum müssen wir wohl im Geist Gottes beten? Damit unsere Gebete bis zum Kopf des Leibes kommen, bis zu Gott !

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Der Teufel möchte die Verbindung cutten

Der Heilige Geist leitete Jesus in die Wüste, damit er sich ganz nach Gott ausrichten konnte, durch Fasten und Gebet, denn wenn wir Schwach sind (körperlich), wird der Geist in uns stark, genau aus diesem Grund ist uns dann auch Gott an Nächsten, weil wir uns dadurch ganz von Gott abhängig machen. Der Teufel ist nicht blöd, nein, er ist ganz und gar nicht blöd. Er hasst diese Starke Verbindung zwischen Kind Gottes und Gott. Im Matthäus 4. 1-11, gleich nachdem Jesus den heiligen Geist empfangen hat, kam der Teufel ihn zu Verführen.  

Warum kam der Teufel gleich dann? Weil Jesus erst dann die nötige Kraft von Gott bekommen hat, durch den heiligen Geist, um seinen Dienst als Sohn Gottes anzutreten. Zudem sieht der Teufel, wenn plötzlich auf der Erde, ein helles Licht in einem Menschen entflammt ist, dieses Licht erstrahlte nicht nur in Jesus, sondern in jedem Kind Gottes, nach der Umkehr. Wir sind nach der Wiedergeburt für den Teufel eine potenzielle Bedrohung, wir sind ihm nun eindeutig ein Dorn im Auge, weil wir nun viel auf dieser Welt bewirken können, für das Reich Gottes. Wir laufen somit nicht mehr mit der Masse mit, sondern bewegen uns gegen den Strom. Leider ist die Bekehrung nicht das Ende des Kampfes, sondern erst der Anfang. Der Teufel möchte diese Verbindung zu Gott cutten!  

Der Teufel und seine Dämonenarmee sind Strategen, sie agieren im Verborgenen. Besonders Gedanklich und auch in Träumen versucht uns der Feind schon von der tatsächlichen Begierde (Wunsch), die Sünde schmackhaft zu machen. Aus diesem Grund spricht Paulus im Römerbrief von Gedankenerneuerung, jeden Tag soll jedes Kind Gottes, die Gedanken stehts zu Kreuz bringen, um diese durch Jesus und das Wort Gottes (die Bibel) zu prüfen. Was mir bei Matthäus 4.1-11, ebenfalls aufgefallen ist, ist dass der Teufel gerne Bibelstellen verändert oder die Schrift in einem falschen Kontext nutzt. Ein weiterer Grund das Wort Gottes jeden Tag zu studieren und sich gut einzuprägen. 

Der Teufel will uns daran hindern, unsere wahre Bestimmung und Berufung nachzugehen, indem er uns vom Weg abringen will. Er will uns von unserer neuen Identität in Christus abbringen, indem er uns Lügen auftischt, in Form von Ängsten. Dabei muss der Teufel Angst von uns haben, anstatt wir vom Teufel, denn unser Gott hat uns die volle Macht über Schlagen und Skorpione (die ganzen Finsteren Mächte auf Erden) gegeben. Also dann Tschüss, Ciao Teufel! Leichter gesagt als getan, der Teufel kennt unsere Schwächen, unsere Triggerpunkte, manchmal sogar besser als wir unsere Schwächen kennen. Selbstreflexion ist hier entscheidend, denn wenn du eine Schwäche entdeckst, kannst du dich hier von Gott stärken und verändern lassen. Die Rede ist hier von Schwächen, welche uns anfälliger machen, Sünde zu begehen. 

Eine demütige und ehrliche Haltung vor Gott, bewirkt Heilung und ist der Start zum Wachstum in Christus. Jesus Christus bekam seinen Auftrag von Gott, in der Wüste und das definitive Go, in die Städte zu gehen, um über das kommende Reich Gottes zu predigen. Jesus wurde ab dann, aktiver für das Reich Gottes und war bereit alles dran zu setzten Frieden den Menschen zu bringen.  

Wenn Gott uns Segen zugesprochen hat, durch seine Verheißungen, durch Vision, Traum oder Erkenntnis (Prophetie), kommt der Verführer, um uns diesen Segen zu stehlen! Doch wie kann er uns den Segen stehlen? Indem er uns eine weltliche Alternative bietet und wir uns von Gott abwenden, bevor der Segen überhaupt kommen konnte. Daher ist es wichtig, dass wir geduldig und standhaft im Glauben auf diesem Segen warten und dafür beten. Wir werden nur zu oft vom Segen abgebracht und in die Irre geführt, weil wir ungeduldig sind abzuwarten. 

Was bedeutet dies für die Kinder Gottes? Der Feind kommt sicher dann, wenn jemand sich aufmacht, gezielt Frieden zu bringen. Der Teufel kommt immer dann, wenn man kurz davor ist, im Glauben zu Wachsen. Der Teufel kommt dann, wenn man bereit dazu ist den Segen von Gott zu empfangen. Bei Ungläubigen kommt der Feind, wenn man kurz vor Entdeckung von Gott und der Wahrheit ist. Der Feind beginnt bereits in unserer Kindheit, uns von Gott wegzuführen. 

Der Feind kommt um zu stehlen = die Wahrheit (Gute Botschaft, das Wort Gottes), der Glaube, den Segen, Identität in Christus (das Leben in Jesus), die Berufung, dein Gesundheit, Wachstum und Gute Frucht. 

Der Feind kommt um zu trennen = von der Wahrheit, von Gott durch Sünde, Vergebung durch Gott, Gemeinschaft zu Christen, generell vom Frieden und der Ruhe in Jesus. 

Der Feind kommt um zu zerstören = Beziehung zu Gott, Ehen, Familien und Gemeinden. 

Der Feind kommt um zu schlachten und verderben = unsere Seele 

Der Feind bringt Unruhe, Chaos, Angst, Trennung, Zerstörung durch Krieg & Streit, Unfrieden, Unstabilität, Zweifel, Lügen, Rebellion, Selbstgerechtigkeit, Krankheit und Tod, Hochmut, Verführungen und Begierden. 

Es sieht wie ein inszeniertes, übertriebenes, lautes, dramatisches Schauspiel aus! Auch zu sehen in seinen Manifestationen (Sichtbarwerden)! 

Müssen wir also Angst vor dem Teufel haben? Nein, achtet aber auf eure Gedanken. Den Teufel dürfen wir wegschicken. Geh hinweg, Satan! Satan und seine Dämonen müssen uns im Namen Jesu gehorchen und zwar jedem einzelnen Kind Gottes!  

Sehet, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch beschädigen. Lukas 10-19  

Ich möchte euch ermutigen auf den Teufel und seine Dämonen draufzutreten und einfach weiter zu gehen! Egal wer oder was euch dran hindern mag, das Evangelium (die Gute Botschaft) zu verkünden oder eurer Berufung von Gott auszuführen und Gott weiter zu folgen! Bleibt standhaft! Wir sind in Jesus Christus frei und müssen uns nicht wieder in Ketten legen lassen! 

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Der stille Tod

Ich habe ein Bild erhalten, dass ich zu anfangs nicht zuordnen konnte. Ich sah Menschen mit zu getackerten Mündern. Was hat dies zu bedeuten?

In den heutigen Generationen haben wir gelernt uns von Innen zu verschliessen, wir haben gelernt unsere Seele (Näfesch/Ruach) mundtot zu machen, sodass diese nichts mehr zu sagen hat. Wir haben gelernt den Schmerz und den Schrei unsere Seele zu verdrängen und zu unterdrücken. Wir sind matt und kalt geworden. Genau so belügen wir uns selbst!

Doch unsere Seele ist genau das, was nach Gott schreit, nur unsere Seele hat den Wunsch mit Gott zu sein und bei Gott zu sein. Unsere Seele will leben! Unsere Seele hat den Wunsch frei zu sein und frei zu werden durch Gott. Unsere Seele hat den Zugang zu Gott nicht vergessen, in unserer Seele ist der Wunsch ewig zu Leben gelegt. Es ist unsere Seele, welche dürstet nach Leben und nach der Wahrheit. Es ist unsere Seele, welche die Erde verlässt, wenn unser Körper wieder zu Asche/Erde wird.

Darum ist das Wohlergehen unserer Seele so wichtig, weil die Seele nach dem körperlichen Tod weiterlebt, die Frage ist nur Wo sie weiterlebt im Tod oder im Leben? Nur wenn wir auf unsere Seele hören, können wir verstehen, was unsere Seele braucht und frei zu werden und diese Freiheit schenkt uns nur Jesus Christus. Es ist der Schrei unserer Seele der uns aufhorchen lässt, wenn etwas uns einengt oder beherrscht, wenn die Seele am Tod, in Ketten gebunden ist. Dies ist die Wahrheit, unsere Seele ist am Sterben!

Um dies alles zu verstehen, muss man wissen und glauben, dass man eine Seele hat, dass man etwas in sich trägt, was im Unsichtbaren ist und für Gott unglaublich hohen Wert hat. Die Seele ist also wichtiger als unseren Körper, welcher noch gebunden ist an der Erde, da die Schöpfung noch in den Wehen liegt. Die Schöpfung ist noch in der Knechtschaft der Vergänglichkeit (die Körper, das Fleisch), bis Jesus Christus zurückkommt. (Römer 8. 20-22)

Wir haben Angst diesen Schmerzen der Seele Raum zu lassen und das Gefühl, Verlorene und Gefangene zu sein. Aber die Wahrheit ist, wir sind Gefangene und Verlorene. (Lukas 15). Die Seele schreit, weil diese gefangen ist! Von was Gefangen? Vom Tod gefangen! Dies ist Einsicht und diese bringt Erkenntnis und Wahrheit, diese Wahrheit, ist die Wahrheit, die uns Frei macht. (Johannes 8.32). Was ist die Wahrheit? Die Frohe Botschaft, die Befreiung der geistlichen Knechtschaft im Tod (die körperliche Knechtschaft besteht bis zur Wiederkunft Christi), durch das Opfer am Kreuz, durch unseren Retter, Jesus Christus.

Hör auf deine Seele und lass dich Frei machen!

Wie? Glaubst du das Jesus Christus Gottes Sohn ist?

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Wir sind Überwinder durch den Glauben in Jesus

Liebes Kind Gottes,

egal was dich gerade belastet oder aktuell deine ganze Aufmerksamkeit bedarf und einfordert. Lass dich nicht von der Angst übermannen und in die Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit ziehen! Du bist nie allein und du hast guten Grund zu hoffen!

Gott anzuklagen bei Lebenskrisen ist der einfachste Weg für ein Menschen, aber es ändert nichts an der Krise selbst, dieser Berg bleibt noch bestehen, solange man den Berg nicht Gott abgibt und sein ganzes Vertrauen auf ihn setzt.

Lass dich nicht abbringen vom Glauben, weil es aktuell den Anschein hat, dass dein Leben zugrunde geht oder dass dein Leben keinen Sinn mehr hat oder dass die Situation so schwierig ist, dass du keinen Ausweg siehst. Du hast einen Gott, der sehr gut weiss, wie es dir geht, der dich sieht, mit dir mitfühlt und der einen Ausweg hat aus Lebenskrisen. Auswege, die du gar nicht für möglich halten würdest.

Nur zu oft werden wir runtergezogen in unserem Leben, mit all Ihren Lasten. Doch Gott hat uns ein leichtes Joch gegeben zum Tragen gegeben. Wir dürfen in jeder Situation unseres Lebens, unseren Herrn um Rat bitten, um Heilung bitten, um Wiederherstellung, um Befreiung und um Stärkung im Glauben.

Wir Menschen sehen und fühlen nur begrenzt, daher übersehen wir oft vieles, doch Gott übersieht nichts. Für Gott ist alles möglich, so soll auch für uns, Kinder Gottes alles möglich sein durch Gott! Wir haben das wertvolle Geschenk des Glaubens bekommen, um durch den Glauben, Überwinder zu werden, und zwar in jeder schwierigen Situation, sei es Krankheit oder Schicksalsschläge oder Armut oder Verfolgung. Unser Glauben und Hoffnung, ist auf Jesus gegründet, dies ist der Schlüssel für jede Kriese. Jesus lässt uns aufatmen, denn sein Joch ist leicht und sein Joch nimmt uns jede Angst, weil wir wissen, dass wir ein treuer und starker Gott haben, der uns nie im Stich lässt.

Egal mit was du im Moment zu kämpfen hast, sei dir gewiss, dein Glaube ist die Lösung, Gott ist die Lösung! Dein Gott ist grösser als jede Lebenskriese! Doch wende dich nicht von ihm ab, er ist und bleibt dein Retter & Versorger & Heiler!

Sei gesegnet und ermutigt,

deine Schwester im Glauben,

Noemi

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Gebet für alle!

Viele Kinder Gottes haben der Lüge des Teufels geglaubt, dass wir nur für unsere Gemeinde oder unsere Nahestehenden beten sollten. Falsch, wir haben einen Gott und wir sind eine Gemeinde (Leib) und eine Herde! Alle Kinder Gottes sind aufgefordert stetig füreinander zu beten, erst recht, wenn dich jemand darum bittet oder wenn dir Gott diese Person, Gemeinde, Dienst oder Land ans Herzen legt.  

Lasst euch nie vom Gebet hindern, sondern betet zu jeder Zeit. Und dies auch für Menschen, welche man nicht persönlich kennt. Für Menschen welche in einem anderen Land wohnen, Kranke oder arme Menschen in der Not. 

Wir Kinder Gottes haben Zugang zu Gott und dürfen mit allem direkt vor seinen Thron treten. Wir müssen fähig sein für den ganzen Leib Gottes Gebete auszusprechen. So schüttet eure Herzen aus, indem ihr im Heiligen Geist betet.  

Der Leib Gottes bedürft dringendst Beter, denn im geistlichen Raum gibt es viele Kämpfe, von denen wir gar nichts wissen. Der Teufel hat Angst vor unseren Gebeten, weil hinter jedem Gebet Gottes Kraft steckt, und diese Gebete bewirken viel.  

Das Gebet ist eine Waffe, welche zu jederzeit und an jedem Ort eingesetzt werden muss. Es ist mir ein Anliegen, dass wir Kinder Gottes nicht uns selbst eigene Grenzen ziehen, nämlich aus Gemütlichkeit oder aus zeitlichen Gründen. Wir müssen lernen über das sehende Hinaus zu beten und auf das unsichtbare Wirken hoffen. Dies nennt sich Glauben, denn ein ausgesprochenes Gebet ist ein Glaubensakt. 

Je mehr Beter desto besser! Im Geist sind wir alle miteinander verbunden und wir dürfen auch aus voller Liebe für eine unbekannte Schwester oder unbekannten Bruder beten. Der Heilige Geist schenkt uns auch für diese Schwester oder Bruder die nötige Liebe und das nötige Seufzen «ABBA Vater», um ein Gebet kraftvoll im Geist auszusprechen. Lobpreis oder Bibellesen im Voraus können helfen im Heiligen Geist zu bleiben. Mach dir eine Gebetsliste! 

Paulus hat für die Gemeinde im Rom und die Gemeinde in Kolossae gebetet, obwohl er die Schwestern und Brüder noch nicht kannte. Im reichte die Verbundenheit im Geist durch unseren Herrn Jesus Christus. Uns sollte dies auch ausreichen! Man kann nie genug beten!  

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Anregung zum Wachstum in Jesus

Anregung zum Wachstum in Jesus / Gedankenserneuerung:

Prüfe für dich, ob deine Charakterzüge hinderlich sind für das Reich Gottes oder förderlich?

Bitte Gott dir diese hinderlichen Charakterzüge zu zeigen und um Hilfe diese zu verändern.

Kurze Info: Gedankenserneuerung ist wichtig, um das Reich Gottes mit aufzubauen und damit Gott durch dich wirken kann. Dein Weg muss vor Gott geebnet werden, sodass Gott durch dich wirken kann. Mach Platz und deine Wege gerade für Gott!

Alle Täler sollen erhöht werden, und  alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade, und was hügelig ist, soll eben werden, denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden Jesaja 40.4

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Wer hören will der Höre!

Herr, es ist eine Wahl, dir zuzuhören. Wer hören will der Höre.

Darin ist das Wort WILL. Es ist das Wollen, dir zuzuhören. Wir müssen bereits sein unsere selbstgerechte Natur zu kreuzigen und uns deiner Gerechtigkeit & Wahrheit zu zuwenden.

Sobald wir dir Zuhören, geben wir dir eine Chance, eine Chance deine Gerechtigkeit und Wahrheit uns zu offenbaren. Das will ist so entscheidend. Es ist eine Entscheidung dir zuzuhören, es ist eine Entscheidung dir eine Chance zu geben, es ist eine Entscheidung dich kennen zu lernen und mit dir mitzugehen. Es ist eine Entscheidung deiner Wahrheit & Gerechtigkeit mehr Gewicht zu geben als meiner Wahrheit und meiner Selbstgerechtigkeit.

Meine Wahrheit ist begrenzt. Mein Leben ist begrenzt. Mein Verstand etwas zu erfassen ist begrenzt. Darum ist es so wichtig, deiner Meinung über mein Leben und über Andere mehr Gewicht zu geben.

Mein Leben dir abzugeben ist an einer Entscheidung gebunden, es zu wollen. Es zu WOLLEN, bedeutet eine Entscheidung zu treffen! Ich will oder ich will nicht.

Der Mensch will immer seine Wahrheit für die Richtige erklären und andere Menschen davon überzeugen. Wie verblendet ist der Mensch zu behaupten alles (besser) zu wissen, und zu tun, als ob er die reinste Wahrheit gefunden hat, ohne einmal Gott zu fragen, was die Wahrheit ist. Der Mensch will seine Wahrheit selbst definieren und selbst erschaffen. Doch dies geht nicht! Es gibt nur eine Wahrheit, alles andere wäre eine Lüge. Belügen wir uns also selbst? Ja! Unser Schöpfer kennt die Wahrheit und hat das letzte Wort. Warum also wollen wir, wie Götter die Wahrheit selbst erschaffen?

Herr, du weisst was gut ist für jeden Einzelnen von uns. Wir wollen immer unser ICH in den Vordergrund setzten als dir den Vortritt zu lassen. Wir müssen lernen dir alles abzugeben. Es geht nämlich hier nicht um uns! Es ging nie um uns, es ging immer um dich, denn die Welt dreht sich nicht um mich, sondern um dich, Herr Jesus!

Von Anfang an haben wir gemeint, wir könnten die Welt besser regieren als du sie regieren könntest. Wir wüssten es besser als du. Und wo hat uns dies hingeführt? Auf direktem Weg ins Verderben mit samt der ganzen Welt.

Es geht um dein Willen für unser Leben. Wollen wir dir zuhören oder nicht?

Wir wollen deine Wahrheit hören!

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Was ist wertvoller für Gott, Seele oder Körper?

Gott hat mehr Interesse daran, dass es unsere Seele lebt und es gut ihr gut geht, als unserem Körper. Eine Beziehung mit Gott haben und dabei krank sein, ist besser als Gesund sein und keine Beziehung mit Gott.

Versteht mich nicht falsch, Gott ist besorgt um uns. Klar hat Gott ebenfalls Interesse, daran dass es uns gut geht, auch körperlich, aber der körperliche ist vergänglich, aber unsere Seele nicht .

Die Beziehung zu Gott hat mehr Priorität, als unser körperlicher Zustand. Darum ist es für uns Christen wichtig, mehr Aufmerksamkeit Gott zu widmen, als unserem Körper und natürlich unseren Wünschen.

Gott nutz gerne unsere Körper als seinen Tempel, als Art Gefäss oder Lenkrad, um andere Menschen- Seelen zu retten. Gott darf an meinem Lenkrad sein. Aber in erster Linie steht immer die eigentliche Beziehung zu Gott im Vordergrund, als unser körperliches wohl befinden. Gesundheit ist ein Geschenk Gottes, um für ihn auf dieser Erde zu wirken und ihm mit unserem Körper ehre zu bringen/geben.

Das Thema Gesundheit wird oft sehr menschlich Angesehen, aus dem Grund, weil der Mensch Angst hat vor dem Tod. Aber die in Christus (wiedergeborene Christen) wissen genau, dass der geistliche Tod entscheidender ist als der körperliche Tod. JESUS ist gestorben für das unsere Seele geistlich Leben darf. Das ewige Leben ist Gott und ihn zu kennen- mit ihm leben wollen.

Das menschliche Denken lässt sich oft von der Angst vor dem Tod beherrschen. Aber es gibt viel mehr als nur dieses körperliche Sein und der körperliche Tod. Wo ist die Seele dahinter, wo ist das Ewige? Doch Gottes Denkweise ist die Ewige Denkweise und nicht die begrenzte in unserem Körper. Der Mensch denkt begrenzt!

Ich bin froh, dass es Ärzte gibt und Medizin, um uns mehr Zeit zu geben uns für Gott (für das Leben) zu entscheiden. Aber das ewige Leben für unsere Seele, gibt es in dieser Welt nicht.

Nur Gott gibt Leben und nur in und mit Gott ist Ewiges Leben.

Ich weiss, es ist herausfordend so zu denken und zu handeln. Unser Leben wird spannender, lebensbejahender, liebender und produktiver für Gott, wenn wir unsere Denkweise, Gottes Denkweise unterstellen.

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Götzen wollen sich immer grösser als Gott machen!

Ein ungemütliches Thema kommt jetzt, aber es muss sein. Es geht um Götzendienst.

Alles was wir grösser als Gott machen, ist ein Idol bez. ein Götze.

Auch in Momentaufnahmen kann dies der Fall sein, wie zum Beispiel, eine Krankheit grösser machen als Gott (z. B. COVID) – oder ein Problem sehen, das Grösser scheint, als es in Gottes Augen ist. Dieses Problem, welches dich dann beschäftig und versucht zu beherrschen, wäre dann also ein Götze.

Götzen haben, sind nicht unbedingt Statuen, welche man anbetet, sondern es sind Sachen, welche man mehr Aufmerksamkeit in unserem Leben, als Gott, schenken. Oder Dinge, welche wir mehr Macht zuschreiben als Gott Macht hat. Von Stars, Geld, Essen, Süchte, Partnerschaftssuche, allgmein Hobbys, Angst, Musik, Workoholic, Helikoptereltern, Gegenstände (z.B.Heilsteine), Sex, Social Media, Beauty, Handy, bis Annerkennung von Menschen usw.

Die Menge an zeitlich, gedanklicher Aufmerksamkeit macht das Gift! So wird eine scheinbar harmlose, tolle Sache ein Götz und zu einer Abhängigkeit.

Sobald dich etwas beherrscht, ist es ein Götze, so harmlos es zunächst auch scheint.

Prüfe dich, ob du etwas grösser machst als Gott ist?

jesus #gott #covid #liebe #bibel

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Von Herzen Gott glauben

Du kannst die Bibel (Wort Gottes) nicht mit dem Verstand erfassen und verstehen, nur mit deinem Herzen.

Denn auch der Glaube an Jesus, kann man nicht mit dem Verstand erklären, sondern nur mit dem Herzen!

Der Mensch will nur zu oft alles rational ergründen und verstehen, doch so hindern wir als Christen, das Wirken des Heiligen Geistes und minimieren unser Potential zu wachsen und Gott Ehre zu bringen.

Gott muss dein Herz verändern, damit du mit dem Herzen sehen und verstehen kannst. Gott gibt uns zugern ein fleischliches Herz, um ihn besser zu verstehen und zu lernen nach ihm zu handeln.

Wir können natürlich weiterhin blind umherlaufen, wie verirrte Schafe, vorzugeben alles besser zu wissen, so tun als ob wir Gott seien. Oder wir bitten Gott uns die Wahrheit zu offenbaren, durch Einsicht und Bereitschaft zur Veränderung unserer Herzen, sodass wir nun sehend dem Hirten nachfolgen.

jesus #herz #glaube #christ #bibel

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Ewiges Leben ist Gott zu kennen!

Eine lebendige Beziehung mit Jesus ist wichtig, um stark im Glauben zu werden und darin zu bleiben. Ohne Beziehung können wir kein Vertrauen aufbauen, logisch oder? Aus diesem Grund ist die Stille Zeit im Gebet fundamental im Christ-Sein.

Der Glaube ist nähmlich Tod ohne Beziehung mit Gott! Kein Wunder, denn Gott ist Leben und wenn wir die Beziehung mit ihm nicht pflegen, verlieren wir uns (unsere Identität in Jesus) und laufen von Gott davon, ohne es zu merken. Genau so wie es Adam, der erste Mensch gemacht hat. Wir verlieren den wesentliche aus den Augen. Mit Gott zu leben, bringt leben. Ewiges Leben ist Gott zu kennen!

So schön zu wissen, dass man in Jesus nie alleine mehr ist, auch wenn es für Aussenstehende so aussieht. Wie viel Hoffnung und Kraft bekommt so unser Leben auf dieser Welt. Diese Hoffnung dürfen wir verkünden!

Vertrauen führt zu einem hingabebereiten Herzen für Gott und sein Reich. Und wir sind bereit uns Gott vollständig Hinzugeben.

Jesus hat sich auch so hingegeben und auch wir dürfen dies tun mit Freuden!

Bis zum letzten Atemzug möchte ich diese Hingabe leben und teilen. Das ist der wahre Gottesdienst, ihm zu dienen und ehre zu bringen, dem dem Ehre gebührt, dies ist Jesus Christus.

jesus #gott #liebe #hoffnung #bibel

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Der Diamant

Heute morgen hat mir der Herr was gezeigt. Ich muss mich belehren und ermahnen lassen, damit ich gute Frucht bringen kann, manchmal auch in Form von anderen Geschwistern. Denn durch unsere wahren Geschwister im Geist, spricht sehr oft Gott.

Wir Menschen sind manchmal so rebellisch. Und ein rebellisches Herz ist nicht ein Herz für Gott. Nein, der Rebell entspricht nicht mehr uns, sondern dem weltlichen, alten, verdorbenen Naturell.

Wir sind zwar Roh-Diamanten, wegen dem Geist Gottes in uns, doch wir sind noch nicht fertig. Gott sieht uns schon als Vollkommen, aber wir sind noch nicht Vollkommen. Unser Gott ist der einzige der uns Heiligen kann, uns schleifen kann, durch sein Wort (Bibel), durch den Heiligen Geist (Erkenntnisse) und durch andere Menschen, welche wirklich und wahrhaftig im Geist wandeln.

Mir ist bewusst, dass ich noch kein perekt, geschliffener Diamant bin, aber Gott wird mich zu einem geschliffenen Diamanten machen, so wie er auch dich zu einem Roh-Diamanten gemacht hat und bereits angefangen hat aus dir ein geschliffenen Diamanten zu machen. Was ist ein geschliffener Diamant? Ein demütiger, besonnener, gehorsamer Christ, geistlich gesinnter Knecht Gottes, welcher stehts nach Jesus Gerechtigkeit strebt, hingebungsvoll dienend zum Aufbau seines Reiches.

Doch das Schleifen, kann sehr schmerzhaft sein. Doch unser Lohn ist die Gute Frucht, welche daraus gewonnen wird und später dann, ewiges Leben.

Doch wie gesagt, um Frucht zu bringen und den Schliff von Gott anzunehmen müssen wir manchmal einfach den Mund halten, und die Ermahnungen Gottes anhand des Wortes prüfen und annehmen. Nur so können wir wirklich uns verändern lassen.

Sonst sind wir nur einfache, kleine rebellische Christen, nicht viel besser als diese Welt, anstatt gehorsame, dienende Christen. Unser Stolz und unser Rebell im Fleisch haben wir doch ans Kreuz genagelt oder nicht? Wollen wir nicht in unserer neuen Natur wandeln?

Dann müssen wir wohl lernen, Ermahnungen dankend anzunehmen und dies im Gebet vor Gott bringen. Wir dürfen wieder lernen, Ermahnugen anzunehmen und uns mit diesen Erkenntnis von Gott verändern lassen.

Und bald strahlen wir wieder, für den Herrn, als geschliffene Diamanten, ein Licht für diese Welt, denn wir werden das Licht Jesus (Wahrheit) reflektieren.

Ich danke allen Brüdern und Schwestern für all die Ermahnungen, damit ich weiter wachsen darf im Herrn. Danke für jeden schmerzhaften Anschliff durch den Geist Gottes. Jeder Zurechtweisung war es wert, weil ich die Frucht danach sah, die diese hervorbrachte.

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Zurück in den Garten

Längst zerrissen sind die Kleider, doch sie verdecken nichts Attraktives mehr. Die alte, runzlige Haut hängt schlaff an den beiden herab. Mit vorsichtigen Schritten gehen sie barfuss über den verfluchten Acker. Messerscharfe Dornen reissen ihnen die ledrigen Fusssohlen auf, Wie oft sind sie diesen Weg in Gedanken zurückgegangen, zerrissen zwischen Sehnsucht und Scham.

Die Einladung zum Fest hat sie völlig unerwartet erreicht. Ein fröhliches Kinderfest soll im Garten stattfinden und beide seien eingeladen! Die beiden hatten zuerst zynisch gelacht und den Brief beiseitegelegt. Da musste sich jemand einen Scherz erlaubt haben, der von ihrer tragischen Geschichte gehört hatte. Doch schliesslich nahm die Sehnsucht überhand: Was, wenn die Einladung echt wäre?

Schweigend gehen sie. Er hält die Frucht, sie die Einladung. Sie schauen sich nicht an – sie sind nackt und schämen sich. Beim Feigenbaum hatten sie kurz Halt gemacht, wollten einige Blätter pflücken, um damit die grossen Löcher in den Kleidern zu bedecken. Doch der Baum war bis zu den Wurzeln verdorrt. Jemand musste ihn verflucht haben.

Im Osten liegt der Garten. Die beiden halten Ausschau nach den mächtigen Engeln, die den Zugang zum Garten mit kreisenden Flammenschwertern versperren. Doch als sie den Eingang erreichen, stehen dort keine Engel mehr. Das offene Gartentor quietscht leise im Wind. Vorsichtig treten sie ein. Es fühlt sich verboten an, diesen Ort zu betreten.

Beinahe wären sie über das tote Tier gestolpert. Kalt und regungslos liegt es am Boden. Sein Kopf ist völlig zerschmettert, als wäre er mit einem Hammer zerschlagen worden. Blutverschmiert und in sich gekrümmt liegt die alte Schlange da. Neben ihr steht – breit grinsend – ein Mann in weissen Kleidern. An seinem rechten Fuss prangt eine grosse Narbe – das Zeichen einer vergangenen tödlichen Wunde. Der Mann blickt die beiden freundlich an und streckt seine Hände zum Mann aus, um die Frucht von ihm entgegenzunehmen.

Der Mann blickt auf die Frucht. Zwei Stücke sind herausgebissen worden, doch sie sieht immer noch frisch und verführerisch aus. Noch immer verspricht sie Leben und Unsterblichkeit, Erkenntnis von Gut und Böse. Es ist nicht einfach, sie loszulassen. Doch was hat sie ihnen gebracht ausser Tod und Unheil? Er streckt seine Hand aus und gibt die Frucht dem geheimnisvollen Mann. Dieser nimmt sie behutsam entgegen und winkt den beiden mit der Hand: «Kommt mit, ich führe euch zu ihm.»

Es ist Abend geworden. Nur leise rauscht der Wind durch die Blätter. Ein tiefer Friede legt sich auf den Garten. Der Mann geht voraus, die beiden Menschen folgen ihm. Der weiche Moosboden schmiegt sich an ihre zerschundenen Füsse und lässt die Schmerzen verschwinden. Der Mann bleibt stehen und zeigt nach vorne: «Er erwartet euch bereits.» Und da sehen sie ihn. Aus der Stille des Gartens kommt er ihnen langsam entgegen. Die beiden Menschen können sich nicht mehr halten. Sie laufen los, so schnell sie ihre alten Beine tragen. Er beginnt zu lachen, als sie auf ihn zulaufen. Innig schliesst er sie in seine Arme, umfasst ihre schrumpelige Haut. Alle drei weinen.

«Schön, dass ihr gekommen seid», sagt er, «heute Abend gibt es ein Fest. Ich habe weisse Kleider für euch mitgebracht. Es gibt Zuckerwatte und Limonade. Der Heilige Geist kommt auch und bringt einen Kuchen mit. Wenn es dunkel ist, machen wir ein Lagerfeuer. Und dann werden wir einander Geschichten und Witze erzählen. Und wir werden singen!» Verwundert schauen Adam und Eva zu Gott hoch. Dann schauen sie einander – zum ersten Mal seit Jahrtausenden – an. Sie sind wieder zu Kindern geworden.

Ist dieser Text nur eine törichte Spekulation? Eine haarscharf an der Häresie vorbeischrammende theologische Spinnerei? Oder könnte es tatsächlich wahr sein, dass die Gartentür wieder offen ist, dass Gott darauf wartet, dass seine alten Kinder wieder nach Hause kommen? Mach dich zurück auf den Weg und finde es heraus.