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Mediamatiker/in 40-50% gesucht!

Wir sind ein rasch wachsendes, innovatives christliches Werk und suchen zur Verstärkung unseres Kommunikations-Teams Per sofort oder nach Vereinbarung eine/einen Mediamatikerin/Mediamatiker oder jemanden mit denselben professionellen Qualitäten.

Dich erwartet ein vielseitiges Aufgabengebiet und die Chance eigene Ideen kreativ umzusetzen. Als Teil unseres Kommunikations-Teams bist du mitverantwortlich, dass unser Werk in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird und unsere Anliegen gezielt ankommen.

Zu deinen Aufgaben gehören u. a. die Planung und Produktion kreativer Inhalte (Video, Grafics, etc.) für unsere Websites und unsere sozial Media Präsenz, das Pflegen und Weiterentwickeln unserer WordPress Websites, mithilfe beim Aufbau eines „Creativ-labs“, Planen und Organisation von LIVE Produktionen (Video-Streaming etc.), Hilfe beim Entwickeln und umsetzen von grossflächigen PR-Aktionen.

Du hast eine lebendige Beziehung zu Jesus, liebst es, unkonventionelle Ideen zu entwickeln und umzusetzen, arbeitest gerne projektorientiert und teilweise im Homeoffice, bist gut organisiert und bist bereit, beim Aufbau einer Organisation aktiv anzupacken? Dann freuen wir uns auf deine elektronische Bewerbung.

Bitte sende dein Motivationsschreiben zusammen mit weiteren Unterlagen, die deine Fähigkeiten belegen an Marco Jörg (Geschäftsführer) E-Mail: marco@david-dienst.ch

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aus dem Shop

Einmal um die Welt beten

«Heute beten wir für Nepal!»
Der Leiter aus unserer Gebetsgruppe hat ein Herz für die Nationen. Heute geht es offenbar um Nepal. Befindet sich dort nicht das Himalaya Gebirge? Doch, denke ich, und merke dabei, dass ich bis auf diese Tatsache wenig bis nichts über dieses Land, dessen Kultur oder Einwohner weiss. Aber woher sollte ich denn auch die Anliegen der Menschen in Nepal kennen? Und wofür kann ich konkret beten? Möglicherweise geht es dir und vielen anderen Christen auch so.
Glücklicherweise können wir über Google einiges über Nepal wie auch über alle anderen Länder der Welt herausfinden. Doch die konkreten Gebetsanliegen bleiben auch da auf der Strecke und das Beten wird anstrengend.

Doch glücklicherweise habe ich ein Buch entdeckt, das mir und auch dir und deiner Familie dabei helfen kann, kurz und knapp einige Informationen zu bestimmten Ländern zu erhalten. Natürlich gehören auch einige Gebetsanliegen zu dem jeweiligen Land. Endlich weiss ich, wofür ich konkret beten kann! Die nepalesischen Christen sind froh, wenn wir etwa dafür beten, dass sie ihren buddhistischen oder hinduistischen Landsleuten die Liebe Gottes zeigen können.
Das Buch «Einmal um die Welt beten» eignet sich bestens für Familien mit Kindern. Auch Erwachsene, die sich als Wenig-Leser betrachten und illustrierte Bücher mögen, werden sich über dieses Nachschlagwerk freuen. Wer seinen Kindern etwa das Leben in anderen Nationen näherbringen möchte, kann das mithilfe dieses Buches ohne Weiteres. Zu jedem Land gehört eine kleine Geschichte aus der Sicht eines Kindes, welches die aktuellen Probleme oder einfach Episoden aus seinem Alltag erzählt.
Wer es gerne noch aktueller und dazu noch digital hat, kann die App «Operation World» herunterladen, und dieses als Gebetshilfsmittel benutzen.

Das Buch ist ab sofort in unserem Onlineshop erhältlich.
Welche Gebetshilfsmittel kennst du sonst so? Wir freuen uns, von dir zu hören bzw. lesen!

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ISDD Bibelschule

Die Bibel verstehen aber wie?

Das Wort Gottes (die Bibel) besser zu verstehen ist ein Bedürfniss vieler Christen. Wer eine sichere Quelle sucht findet in der Bibel wohl die einzig verlässlichen Informationen die wir für unser Leben brauchen und die uns dabei helfen zu verstehen, was in der Vergangenheit geschah, zu analysieren, was in der Gegenwart passiert und um sich auf das vorzubereiten, was in Zukunft noch geschehen wird. Doch warum haben so viele Christen mühe wenn es ums Lesen und Verstehen der Bibel, dem Wort Gottes, dem Buch der Bücher geht?

Den wenigsten ist es jedoch möglich eine kostspielige Bibelschule oder ein Theologiestudium zu absolvieren. Nebst dem fehlenden Geld oder Zeitmangel stehen oft auch andere Hürden wie Familie, Beruf und andere Verpflichtungen im weg. Doch wer den Herzschlag Gottes hören möchte wird nicht darum herum kommen sich tiefer mit der Bibel zu beschäftigen.

Wenn du schon immer eine Bibelschule machen wolltest, aber nicht die Zeit, die Mittel oder die Chance dazu hattest, dann haben wir mit der ISDD Bibelschule für dich eine Lösung gefunden!

Studiere die Bibel dort wo du gerade bist!

Die Stärke der ISDD Bibelschule ist ihre große Flexibilität, da sie an jedem Ort und zu jeder Zeit durchgeführt werden kann, mit ein, zwei, zwanzig oder mehr Schülern, in jedem Alter, Online von zuhause aus, mit deinem Hauskreis / Smallgroup oder sogar mit deiner ganzen Gemeinde. über 100 Bibellehrer aus allen Kontinenten begleiten dich auf deinem Weg und Für jedes Semester erhälst du einen Studienordner. Alle Kurse sind online jederzeit als Video für dich bereit. Eine weitere Stärke ist, dass sich 95% aller Christen diese Bibelschule finanziell leisten und sie zeitlich durchführen können.

Die Bibel studieren Für nur CHF 80.00 pro Semester/Student + CHF 10.00 für den Onlinezugang

Hanspeter Nuesch

Hanspeter Nüesch (Campus für Christus) sagt dazu:
«Was die ISDD gegenüber anderen Ausbildungsstätten abhebt, ist die Tatsache, dass einige der gesegnetesten internationalen Reich-Gottes Arbeiter ihre geistlichen Schätze weitergeben. Sie decken eine grosse Breite an Persönlichkeiten und Themen ab. Was sie alle verbindet ist die Tatsache, dass sie der Person des Heiligen Geistes den gebührenden Platz einräumen. Die Referenten machen deutlich, dass das Zusammenspiel von Wort und Geist eine explosive Mischung ist. Die Referenten betonen, dass wenn wir unsere Begabungen Gott zur Verfügung stellen, dass es der Geist Gottes ist, der das verkündigte Wort Gottes lebendig macht und unser Zeugnis von Jesus Christus wirksam. Ich kann deshalb wärmstens empfehlen zu Füssen dieser bewährten Frauen und Männer Gottes zu sitzen und von ihren Erkenntnissen und Erfahrungen zu profitieren.» – Hanspeter Nüesch

Hanspeter Nüesch hatte während 40 Jahren verschiedene nationale und internationale Leitungsdienste bei Campus für Christus inne und ist heute im Versöhnungsdienst und in der Leiterschaftsentwicklung tätig.

Vision der ISDD Bibelschule

Die Vision der ISDD Bibelschule hat Berin Gil­llan (Gründer der ISDD Bibelschule) in seinem Buch «Aufschließen der Abraham Verheißung» beschrieben.
Die Vision ist, Christen und Gemeinden von Wachstum durch Addition zu Wachstum durch Multiplikation zu führen, wie Gott es Abraham verheißen hat. Dies geschieht, indem Jünger Jesu und Leiter vermehrt werden. Die ISDD Bibelschule hilft Christen und Gemeinden, geistlich zu wachsen und ihre Berufung zu leben.

In diesem Video erfährst du von Markus Rapp (Leiter ISDD Europa) mehr über die ISDD Bibelschule und dem Vorstellungspacket:

Wir unterstützen dich!

Als Schweizer Partner der ISDD Bibelschule Europa begleiten wir in der Schweiz die studierenden unkompliziert und persönlich. Gerne helfen wir auch beim Starten einer Gruppe oder in der Umsetzung in einer Gemeinde.

Lerne die ISDD Bibelschule kennen und bestelle für CHF 25.00 das Vorstellungspacket.

Detaillierte Informationen findest du auch auf: www.isddbibelschule.ch
und in diesem PDF:

oder melde dich bei Fragen ganz einfach direkt bei uns:
E-Mail: info@david-dienst.ch / Handy/WhatsApp +41 78 408 20 72 / Telefon direkt Wahl: +41 44 585 98 45

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Gastbeiträge

Über die unverratene Anbetung

Vor Gott muss jede Kritik verstummen. Der Lobpreis ist der Tauglichkeitstest der Theologie.

Preiset den Herrn, ruft aus seinen Namen, kündet seine Werke den Völkern, singet ihm, spielt ihm, erzählt all seine Wunder!“ Diese Worte aus Psalm 105 sind das Gegenteil einer weit verbreiteten Haltung. Man preist Gott nicht, sondern murrt gegen ihn. Man lobt ihn nicht, sondern tadelt ihn. Was hat er nicht alles falsch gemacht! Wie kann er bloß so viel Leid zulassen! Warum geht es in der Welt so schlimm zu, warum in der Kirche bergab? Wir an seiner Stelle hätten es viel besser gemacht. Vor dem Murren gegen Gott warnt uns die Bibel ausdrücklich: „Murrt auch nicht, wie etliche von ihnen murrten“, ermahnt uns Paulus (1 Kor 10, 10) mit Blick auf die Israeliten, die von Moses durch die Wüste geführt wurden. Es stehen sich also gegenüber: einerseits der Lobpreis angesichts der herrlichen Großtaten Gottes, andererseits das Murren angesichts seiner scheinbaren Fehlleistungen.

Das sagt viel über unser Gottesbild aus. Wer Gott lobt, tut es aufgrund seiner Überzeugung, dass Gott alles richtig macht. Wer gegen ihn murrt, tut es, weil er meint, Gott mache einiges falsch – sei es, weil Gott es nicht besser vermag, sei es, weil er es nicht so gut mit uns meint. Meistens wird Letzteres unterstellt. Der Murrende zweifelt nicht an Gottes Allmacht, sondern misstraut seiner Güte. Dass von atheistischer Seite dieser Mangel an Güte gerne als Argument gegen die Existenz Gottes ins Feld geführt, ist ein eigenes Thema, das in der Philosophie unter dem Stichwort „Theodizee“ diskutiert wird. Beim gläubigen Christen, der gegen Gott murrt, geht es nicht um die Frage, ob Gott existiert, sondern um den Konflikt zwischen dem Glaubensurteil über Gottes Güte und dem gegenteiligen Eindruck, der sich ihm aufgrund seiner leidvollen Erfahrung aufdrängt. Sein Glaube wird angefochten.

Das Lob Gottes als Weg aus der Krise

Solche Krisen kennt auch der Psalmist. Er scheut sich dann nicht, sein Herz vor Gott auszuschütten, zu klagen und Fragen zu stellen. Aber diese Klagen sind ein Akt des Vertrauens, nicht des Murrens. Sie sind mit dem Lobpreis kompatibel und münden auch immer wieder in ihn, wie wir es zum Beispiel in Psalm 13 beobachten können. Dahinter steht der Glaube, dass Gott jede Situation zu verwandeln vermag und es zugunsten der ihm Vertrauenden auch tatsächlich tun wird. Somit kann Gott auch unser Klagen in Lobpreis verwandeln. Diese Verwandlung können wir aufgrund unserer Hoffnung antizipieren. „Ich aber hoffe auf deine Güte. Mein Herz frohlockt schon über deine Hilfe“ (Ps 13, 6). Der Lobpreis weist den Weg aus der Krise.

Aber dann gibt es noch jene Gotteskritiker, die gar nicht existenziell von diesen Fragen betroffen sind, sondern im bequemen Lehnsessel verbeamteter Theologenexistenz über Gott richten. Sie empören sich über jede Richterkompetenz des kirchlichen Lehramts, zitieren aber ihrerseits den lieben Gott vor den Richterstuhl ihrer eigenen Vernunft. Natürlich steht dahinter ein richtiges Anliegen: Wir dürfen und sollen unser eigenes Gottesbild an rationalen Maßstäben überprüfen. Es darf weder der theoretischen noch der praktischen Vernunft widersprechen, also weder widersinnig noch unmoralisch sein. Der christliche Glaube braucht die Feuerprobe einer gesunden Aufklärung nicht zu scheuen. Wer daraus aber folgert, dass unsere Vernunft gegenüber dem wirklichen Gott eine moralische Autonomie beanspruchen dürfe, dass Gott uns gegenüber freiheitsfürchtig zu sein habe und in seinem Handeln rechenschaftspflichtig, zeigt damit nur, dass er den wirklichen Gott mit seinem Begriff von Gott verwechselt. Der wirkliche Gott ist die Quelle jedes unbedingten Anspruchs, selber aber keiner Richterinstanz unterworfen, auch nicht unserer Vernunft. Alle Maßstäbe, die unserer Vernunft zur Verfügung stehen, um über Gott und sein Handeln zu urteilen, verdanken ihre Geltung eben diesem Gott. Gott ist das Sittengesetz in Person, der Urquell aller Normen, die Fülle aller Güte. Vor ihm hat jede Kritik zu verstummen. Was bleibt, sind Lobpreis und Anbetung.

Der Lobpreis ist der Tauglichkeitstest der Theologie

Eine Theologie, die in der Spekulation über den Gottesbegriff steckenbleibt und nicht zum wirklichen Gott vorstößt, reagiert verständnislos gegenüber Evangelisationsbemühungen, deren Ziel eine persönliche Beziehung zu eben diesem Gott ist, eine Herzensbeziehung, die von unbedingtem Vertrauen getragen ist. Kindliches Vertrauen gibt sich Gott hin, kritische Theologie will die Kontrolle behalten. Der Vorwurf, solche Evangelisierung sei antiintellektuell, entlarvt sich selbst, sobald wir das Zeugnis von Menschen wie Dietrich Bonhoeffer in den Blick nehmen. Er schrieb in Gestapohaft, dem Tode ins Auge schauend, seinen Lobpreis „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Eine Theologie, die nicht in eine Spiritualität mündet, die selbst im Todeskerker existenziell tragfähig ist, bleibt intellektuelle Spielerei. Der Lobpreis ist der Tauglichkeitstest der Theologie.

Der existenziell an den wirklichen Gott Glaubende weiß a priori, dass Gottes Handeln immer gut und heilig ist. Er zweifelt nicht daran, dass Gott immer des Lobes würdig ist. Er knüpft seinen Lobpreis nicht an Bedingungen, die Gott erfüllen muss. Er braucht nicht den Gang der Dinge abzuwarten, um zu entscheiden, ob er Gott lobpreisen soll oder nicht. Er tut es in jeder Situation. Je schwieriger sie ist, um so wertvoller der Lobpreis. „In Widerwärtigkeiten Gott zu lobpreisen gilt mehr als tausend Danksagungen, wenn alles gut geht“, sagt der heilige Johannes von Avila.

Nicht alle sind immer so stark wie Bonhoeffer. Wem der Lobpreis im Halse stecken bleibt, weil die Prüfung ihn überwältigt, ist Gott immer noch wohlgefälliger als jener, der sich in seiner selbstgefälligen Theologie über eine vorgeblich naive Frömmigkeit erhaben wähnt. Kritische Reflexion ist nicht Selbstzweck. Lobpreis und Anbetung aber sind es. Im besten Fall bahnt die Reflexion den Weg dorthin. Eine Theologie dagegen, die die menschliche Freiheit als höchsten Wert setzt und Gott die Bedingungen für seine Anbetungswürdigkeit diktieren will, begeht Verrat. „Brot ist wichtig, die Freiheit ist wichtiger, am wichtigsten aber die ungebrochene Treue und die unverratene Anbetung“, schrieb ein anderer Märtyrer im Nazigefängnis, Alfred Delp.

Christi Auferstehung hat das letzte Wort

Nichtchristlichen Intellektuellen wie Adorno, die einerseits den Glauben an einen letzten Sinn verloren, andererseits sich ein Gespür für das Gewicht grausamen Unrechts bewahrt haben, ist es nicht zu verdenken, dass sie die Sinnlosigkeit für das letzte Wort halten und das Dichten seit Auschwitz für einen Akt der Barbarei. Theologen dagegen sollten das Dichten eines Bonhoeffers zu würdigen wissen. Nicht zerbrach Bonhoeffers Glaube am Unrecht, sondern die Macht des Unrechts an seinem Lobpreis.

Es ist gut, wenn Theologie für das Unrecht und die Gefahr seiner Verharmlosung warnend sensibilisiert. Ebenso wichtig wäre es aber auch, die Möglichkeitsbedingungen des Lobpreises zu reflektieren. Er ist eine Folge des Triumphes, den Christus durch seine Auferstehung errungen hat. Theologie sollte die Menschen nicht der Verzweiflung ob der Übermacht des Bösen überlassen, sondern die noch größere Macht jener Liebe bezeugen, die Gott in Christus geoffenbart hat. Seine Auferstehung hat das letzte Wort. Sie ist der Garant dafür, dass unser Lobpreis durch alle Drangsal hindurch einmal einmündet in das ewige „Te Deum“ der himmlischen Seligkeit, erkennend, dass Gottes Lobwürdigkeit jedes Lob noch unendlich übersteigt. Wir können ihn gar nicht genug loben. Eine Theologie, die nicht mit aller Entschiedenheit diesen Gott des Lobpreises bezeugt, versagt. Eine weltfremde Theologie ist schlimm, eine gottfremde noch schlimmer.

Engelbert Recktenwald, der diesen Artikel geschrieben hat, wurde 1960 im Saarland geboren, ist katholisch, wurde 1985 zum Priester geweiht und gehörte 1988 zu den 13 Gründern der Priesterbruderschaft St. Petrus. Recktenwald hat bei Robert Spaemann in München Philosophie studiert und publiziert nun zu philosophischen und theologischen Themen. Außerdem betreibt er die Website kath-info.de. Seit zweieinhalb Jahren ist er zudem als Seelsorger in Hannover tätig.

Die Tagespost – Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur hat uns diesen Artikel freundlicherweise zur Veröffentlichung freigegeben. Das Original ist unter diesem Link zu finden.


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News Studenten Blog

Gott ist treu.

Aber der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.
2. Thessalonicher 3,3

Way maker
Miracle worker
Promise keeper
Light in the darkness
That is who you are
Way maker
Miracle worker
Promise keeper
Light in the darkness
My God
That is who you are

Wegbereiter
Wundertäter
Versprechen-Halter
Licht in der Dunkelheit
Das ist es, wer du bist
Wegbereiter
Wundertäter
Versprechen-Halter
Licht in der Dunkelheit
Mein Gott
Das ist es, wer du bist

In der momentanen Zeit kann es leicht geschehen, dass einem die Decke auf den Kopf fällt, man sich einsam fühlt oder die Hoffnung verliert. Ich stelle mich auf eine Zeit ein, in welcher ich wenig oder gar keinen physischen Kontakt zu meinen Mitmenschen habe (ausser zu meiner Mitbewohnerin). Ich merke, wie wichtig es gerade jetzt ist, sich Zeit zu nehmen für Gott. Wenn ich ihn anbete habe ich keine Zeit, mir Sorgen zu machen. Wenn ich mich kreativ betätige habe ich danach etwas, das mich an Gottes Treue und seine Güte erinnert. Wenn ich für andere Menschen da bin, ihnen praktisch helfe und für sie bete, wird mein Fokus weg von meinen eigenen Gedanken gelenkt.

Ich möchte uns daran erinnern, dass Gott treu ist. Auch wenn im Leben nicht alles so läuft, wie wir es uns wünschen, ist er immer noch treu. Wenn unser Geschäft gerade konkurs geht, ist er treu. Wenn wir krank werden, ist Gott treu. Und auch wenn wir Menschen verlieren, die uns nahe stehen, ist er treu. Lass uns das nicht vergessen.

Hier möchte ich euch ein paar Worship-Songs auflisten, welche sehr ermutigend und stärkend sind. Lass uns gemeinsam unseren Gott anbeten und ihn für seine Treue und für alles was er tut und was er ist, loben. Egal in welchen Umständen.

Es gäbe noch viel mehr solche Songs. Vielleicht hast du grad einen im Kopf? Teile ihn mit uns und deinen Freunden. Und wenn du Gebet brauchst, ruf uns an! Wir sind für dich da.

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Ein Liebeslied zwischen Himmel und Erde: Das Hohelied

So lautet der Titel des neuen Buches von Dave Brander, einem Schweizer Autor und freischaffenden Prediger, welcher eng mit uns zusammenarbeitet. Als Autor verfasst er immer wieder sehr spannende Schriften. Einige davon sind bereits als Download im Shop bei uns erhältlich. Dave ist nicht nur Autor, sondern auch leidenschaftlicher Worshiper und Musiker. Nun hat er in seinem neuesten Projekt, welches er im untenstehenden Video genauer erklärt, das Hohelied neu entdeckt und begonnen, es auf musikalische Weise zu interpretieren.

«Das Hohelied ist ein leidenschaftliches Buch. Es lässt den Leser nicht kalt. Seine Sprache ist sinnlich, romantisch. Die beiden Liebenden beschreiben einander in blumiger Sprache. Sie suchen und finden sich, verlieren sich wieder, am Schluss ein Happy End. Der Stoff, aus dem Liebesgeschichten sind.
Gott wird im Hohelied nur einmal ganz am Rand erwähnt (Hohelied 8,6), der Rest ist Liebe, Romantik, Sehnsucht. Ein Lied über die wichtigste Nebensache der Welt.

Weshalb erhält das Hohelied überhaupt einen Platz in der Bibel? Und was hat es mit uns zu tun?
Auf diese Fragen sucht «Ein Liebeslied zwischen Himmel und Erde» Antworten. Es spürt den einzelnen Liedern des Hohelieds nach und stellt die Frage, was zur Liebe ausgesagt wird und wie die Texte in unserer Beziehung zu Gott eine Rolle spielen können
».
– Dave Brander

Eigentlich war für den 13.3.2020 eine Buchvernissage in Riehen, dem Wohnort von Dave geplant, welche leider aufgrund eines weltweit wütenden Virus abgesagt werden musste. Wer aber dennoch einen Blick in das Buch über dieses spannende Lied aus der Bibel werfen will, darf dies gerne in der Leseprobe tun. Und natürlich kann das Buch auch direkt bei uns im Shop bezogen werden.

Lass uns wissen, was du über Dave’s neues Buch denkst und welche Gedanken du allgemein über das Hohelied hast. Und falls du gerade beruhigende Klänge gebrauchen kannst, schau dir Dave’s untenstehendes Musikvideo an. Echt schön in Zeiten, wo Stress und Angst Überhand zu nehmen scheinen.

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Lensblessing – wir segnen, was wir fotografieren.

Wie sähe die Schweiz, Europa, ja die ganze Welt aus, wenn alle Christen das segnen würden, was sich vor ihrer Kamera befindet? Etwa diese Frage stellten sich die zwei Fotografinnen Barbara Kehl und Janine Uhlmann. Angefangen hat die Idee «Lensblessing» mit einer Vision, die Janine hatte. Sie und Barbara haben in letzer Zeit bemerkt, dass es in ihrem Umfeld und in der ganzen Schweiz sehr viele Fotografinnen und Fotografen gibt, die an Jesus Christus glauben. Oft «outen» sich die Fotografen nicht gleich als Christen, sondern man erfährt es nur so «by-the-way». Dies sei eigentlich schade, finden sie.

«Lensblessing» steckt noch in den Kinderschuhen, die Vision ist immer noch am Wachsen. Die beiden Fotografinnen wollen, dass ihr Gegenüber merkt, dass bei ihnen mehr dahinter steckt als bloss ein Auge fürs Schöne. Sie wünschen sich, dass wir Fotografen zu unserem Glauben an Jesus stehen und so Gottes Reich auf dieser Welt zu verbreiten. Wir sollen einen Unterschied machen!

Für fast jeden Lebensbereich gibt es Fotografen, die sich genau darauf spezialisiert haben. Wenn wir also beginnen würden, für die Politiker, die Promis, die Landschaft, die Models, die Familien, die Tiere oder was auch immer auf der anderen Seite der Kamera steht, sitzt, rennt oder tanzt, zu beten, könnten wir die Schweiz und schliesslich die Welt verändern! So würden sogar Hochzeitspaare, die nicht kirchlich getraut werden, einen Segen bekommen. So könnte auch göttliche Wahrheit Einzug halten im Journalismus. Die göttliche Schönheit würde noch viel mehr zum Vorschein kommen.

«Lensblessing» will den Personen vor der Kamera neu zeigen, wie wertvoll und wunderbar geschaffen sie sind. Janine wünscht sich, die Fotografinnen und Fotografen miteinander zu vernetzen. So gäbe es ein riesiges Netzwerk, von dem ein grosser Segen ausgeht, über die ganze Schweiz und darüber hinaus.

Auf Instagram sind Barbara und Janine unter @hilljumper_photo und @juhlphoto zu finden. Natürlich hat auch @lensblessing einen eigenen Account! Ihre Website janinebabaphotographie.ch ist momentan noch im Aufbau.

Barbara und Janine lieben es, den Menschen vor ihrer Kamera ihren Wert zu zeigen.

Wenn du auch Teil sein willst von diesem Segensnetzwerk, abonniere sie unbedingt und teile diese Idee mit deinen Freunden! Auch wenn die Fotografie einfach ein Hobby ist für dich, mach unbedingt mit bei diesem Movement.

Kennst du Fotografen oder auch Filmemacher, denen diese Idee gefallen könnte? Mach sie auf «Lensblessing» aufmerksam. Und wenn du selbst gern die Kamera (deine Handykamera zählt auch) in die Hand nimmst, beginne doch, für das zu beten, was du vor dir siehst. Segne deine Mitmenschen, deine Umwelt.

Ich, Rebi, bin selbst Fotografin und wurde durch einen Freund auf «Lensblessing» aufmerksam. Ich fand die Idee genial und fragte mich, warum ich nicht schon längst selbst darauf bekommen bin? Ich liebe es, Menschen zu fotografieren, für sie zu beten und ihnen zu zeigen, dass sie wertvoll sind und schön! Machst du mit?

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Faib's Blog

Soll der Worshipleiter etwas sagen während dem Worship?

Ich bin der Typ Worshipleiter der findet, es werde genug gesprochen in unseren Gottesdiensten. Also muss ich meinen Mund nicht auch noch auftun, um noch mehr zu sagen, sondern viel mehr die Leute in den Worship miteinladen. Und genau diese Einladung ist der springende Punkt.

Als ich mich im Mai 2019 mit dem Schweizer Worshiper Bene Müller traf, fragte ich ihn, was für ihn eines der wichtigsten Dinge in Bezug auf Worship leiten ist. Er antwortete mir:

«Weisst du, immer bevor ich eine Lobpreiszeit starte erkläre ich kurz in zwei Sätzen was Lobpreis ist und lade sie ein, Teil davon zu sein.»
– Bene Müller

Das nahm ich mir zu Herzen. Ich bin immer noch der Meinung, wenn man als Worshipleiter (diesen Begriff gibt es übrigens es noch gar nicht so lange, aber das ist ein anderes Thema) auf der Bühne stehe, muss ich nicht viele Worte verlieren. Aber ich begann kurz zu erklären, was Worship ist und wie wir Worship zu Gott ausdrücken können.

ABER es kommt auch immer noch darauf an, wie wir das tun: Wenn ich zehn Mal höre: «Hebt eure Hände zu Gott», dann fühle ich mich unwohl und eher an einem Konzert. Wenn aber im richtigen Moment gesagt wird: «Lasst uns gemeinsam unsere Hände zu Gott erheben als Zeichen unserer Hingabe», kann das ein unglaublich starkes Statement sein!

Warum mache ich das? 1. Oftmals, oder auch hoffentlich sind Leute da, die noch nie Worship erlebt haben. Und 2. auch wenn schon alle Christen sind, ist es immer noch eine gute Erinnerung, warum wir das tun.

Seit ich diesen Ratschlag von Bene befolge, kommen viele Leute auf mich zu und danken mir, dass ich das mache. Es gibt ihnen Sicherheit, was als nächstes passieren wird und ein Gefühl der Einheit.

Wie sind deine Erfahrungen mit Ansagen im Worship, was ist dein Stil?

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Gastbeiträge Studenten Blog

Der Jesusnachfolger aus Teheran

Yones ist im Iran, in einer islamischen Kultur aufgewachsen und wurde von Klein an im Islam unterrichtet. Er berichtet, dass er aber schon immer Mühe hatte mit dem Islam und all seinen Gesetzen. «Wieso müssen alle Frauen ihre Haare bedecken, obwohl viele das nicht wollen?» Solche und ähnliche Fragen hat sich Yones schon immer gestellt. Frauen, die ihre Haare nicht richtig bedecken, werden auf öffentlichen Plätzen ermahnt und wenn sie sich nicht an die Regeln halten wollen, werden sie bestraft. Yones hat eine 11-jährige Tochter, die in eine Mädchenschule geht. Sogar sie muss bereits ein Kopftuch tragen. Sie versteht es nicht und möchte dies auch nicht. Yones’ Gottesbild war geprägt von Strafen und Gesetzen. Wenn es Gott geben würde und er die Menschen liebt, kann er doch nicht so sein, wie dies im Islam gelehrt wird! Davon war Yones überzeugt. Es war für ihn auch sehr problematisch, dass Männer so viel mehr Wert haben als Frauen. Gerade weil er verheiratet ist und eine Tochter hat, ist ihm dies noch viel stärker bewusst geworden.

Bis vor 40 Jahren herrschte im Iran viel Freiheit. Kirchen und Moscheen standen in derselben Strasse und es war friedlich. Bis dann die Islamische Revolution alles veränderte und die Menschen ihrer Freiheit beraubte.

Yones glaubte an Gott, war aber überzeugt, dass Gott es nicht nötig hat, den Menschen hunderte von Gesetzen zu geben. Die neue Generation sieht die Sache ähnlich wie Yones. Sie stellen Fragen und wollen sich nicht einfach blind unterordnen.

Auch Yones hatte viele Fragen über Gott und seine Religion. Die religiösen Schriftgelehrten, die Imame, haben ihn ermahnt und verboten ihm, kritische Fragen über Gott und all die seiner Meinung nach unnötigen Gesetzen zu stellen. Sie meinten, Gott dürfe man nicht kennenlernen und auch seinen Wille dürften Menschen nicht kennen. «Mach deine Aufgaben richtig. Wenn du dann irgendwann stirbst, wird Allah entscheiden, wohin du gehen wirst». Im islamischen Glauben gibt es keine Heilsgewissheit. «Inshallah» ist ein Ausdruck, welchen Muslime sehr oft verwenden. Es bedeutet soviel wie «Wenn Gott will». Oft wird «Inshallah» auch als Ausrede benutzt, wenn man etwas nicht tun will.

Das tägliche Gebet ist ein wichtiger Bestandteil der Gesetze, die ein guter Muslim einhalten muss. Männer dürfen Frauen zur Begrüssung nicht die Hand reichen. Wer sich durch irgendetwas unrein macht muss ganz verschiedene Rituale durchführen, um wieder rein zu werden und vor Allah zu kommen.

Aufgrund seiner Zweifel und dem Gottesbild, welches für Yones überhaupt nicht stimmte, wollte er nichts mehr von Gott wissen. Der Islam sei ein «Business», meint Yones im Gespräch, und es gehe den religiösen Führern nur um Macht.

Durch seinen Cousin hat Yones einen Pastor kennengelernt. Erst wusste er allerdings nicht, dass er Pastor war, sondern bemerkte lediglich dessen Anliegen, für Yones da zu sein und ihm aus seiner Depression zu helfen. Der Pastor sagte ihm «Ich bin zwar kein Arzt, aber ich kenne jemanden, der dich heilen und dir ein neues Leben geben kann». Für Yones, welcher aus einer sogenannten Schamkultur kommt, war es schwierig, «Nein» zu sagen, und so liess er sich auf den Pastor ein. Dieser gab ihm zwei kleine Bücher (Matthäus und Lukasevangelium), welches Yones erst nicht lesen wollte. Er fragte immer wieder nach, ob er etwas gelesen hatte. Yones wollte dem Pastor gefallen, aber wollte das Gelesene nicht an sich heranlassen.

Seine erste Begegnung mit Jesus hatte er, als er in der Bergpredigt zu lesen begann. Er verstand erstmals, dass die sündigen Menschen durch Jesus zu Gott kommen konnten. So begann er, dem Pastor alle seine Fragen zu stellen. Dieser versuchte, seine Fragen so gut wie möglich zu beantworten. Seine Zweifel wurden erstmals ernstgenommen.

Yones wurde Teil einer Bibelgruppe, bevor er sein Leben Jesus gab. Der Kontakt mit den Gläubigen hat ihm sehr geholfen, aus der Depression zu kommen und wieder aufzustehen. Zweimal pro Woche trafen sie sich, um zusammen zu beten. Er merkte, dass er einen Retter brauchte, da er sich seiner Sünde bewusst war und sich selber nicht retten konnte.

Weil er Teil dieser Gruppe war, wurde es zu gefährlich für Yones, im Iran zu bleiben. Deshalb musste er fliehen und kam in die Schweiz. Hier angekommen, nahm er Kontakt auf mit einer Gemeinde in Stans. Sie merkten, dass er sehr offen war und viele Fragen hatten und starteten mit ihm einen persischen Hauskreis. Nach einer Weile hat Yones dort sein Leben ganz Jesus gegeben.

Die grösste Auswirkung, die Jesus in seinem Leben hat, ist die Hoffnung. Die einzige Hoffnung, die Yones bisher hatte, war seine Tochter. Ausser ihr hatte er keinen Lebenssinn, er hatte keine Motivation zum Leben. Jesus holte Yones ganz aus seiner Depression heraus und heilte sein Herz.

Yones’ muslimische Freunde, wissen alle, dass er ein Jesusnachfolger ist. Sie haben grossen Respekt vor ihm. Beim letzten Ramadan wurde Yones zum Essen eingeladen. Vor dem Essen baten die Muslime ihn, zu beten, weil er besser beten könne als sie. Oft spricht er mit ihnen über seine Geschichte, welche sehr viel Kraft hat. Er erzählt, dass sie ihn beobachten und daher neugierig werden. Wer ihm Fragen stellt, bekommt Antworten von Yones. Einige seiner Freunde haben sich unterdessen für ein Leben mit Jesus entschieden. Yones ist es sehr wichtig, authentisch zu leben.

Um mit Muslimen ins Gespräch zu kommen, ist das Zuhören von grosser Wichtigkeit. Bevor wir ihnen von Jesus erzählen können, muss Vertrauen aufgebaut werden. Wir müssen ihnen zeigen, dass sie wertvoll sind für Gott.

«Meine Identität wurde verändert, weil ich verstanden habe, dass ich trotz meinen Fehlern für Gott wertvoll bin».

Yones leitet unterdessen viele Jüngerschaftsgruppen unter persischsprachigen Christen in der Schweiz. Dabei ist es ihm sehr wichtig, die Leute zu stärken und neue Leiter auszubilden.

Yones absolviert momentan das ISTL mit Rebi, welche diesen Blogbeitrag geschrieben hat.

Yones ist für mich ein echtes Vorbild. Jesus ist ihm so viel wert, dass er dafür sein Land, seine Familie, seine Frau und seine Tochter zurückgelassen hat. Wieviel wärst du bereit, für Jesus aufzugeben?

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Faib's Blog Worshipleaders Blog

Gott wirkt Wunder beim Worship!

Letzten Samstag war wieder Ylistys-päivä (Worship-Day) in Lahti (Finnland). Dieses Mal war ich zusätzlich bei den vorbereitenden Gebetstreffen mit dabei.

Die ersten beiden Gebetstreffen waren fast schon zu übernatürlich geführt. Wir hatten so viele Bibelstellen, Eindrücke und Träume, die zusammenpassten und sich ergänzten. Wir konnten nur noch staunen und gemeinsam in dieselbe Richtung hineinbeten. Wir spürten, dass wir geistlich etwas aufgebrochen hatten. Dies bekamen wir dann auch in den kommenden Wochen zu spüren. Viele von uns schliefen sehr schlecht, waren ungewöhnlich gereizt, oder sahen sich mit anderen Herausforderungen konfrontiert.

Am Worshipday selbst war ich (zum zweiten Mal) die erste Person, die den Tag eröffnete. Kurz davor kriegte ich starke Kopfschmerzen. Meine Frau betete für mich und das Kopfweh verschwand. Während der Session fühlte ich mich wie ein Bulldozer, der den Weg für die anderen Worship-Bands ebnete. Es waren noch nicht so viele Leute da, aber das störte mich nicht. Ich war voll in der Anbetung und die Anwesenden auch immer mehr.

Dann kam es zum Lied: Way Maker. Ich spürte, wie Gott mir sagte, dass ich die Leute zum Aufzustehen ermutigen soll, um ein gemeinsames Zeichen zu setzen in der sichtbaren und auch unsichtbaren Welt. Ein Zeichen, dass Gott der Wegbereiter, und der Gott der Wunder ist. Als das geschah, spürte ich einen Durchbruch.

Auch konnte ich ein Lied zum ersten Mal ausprobieren, dass Gott mir geschenkt hat. Ich hoffe, dass dieses bald als Single rauskommen wird.

Nach der Session kam das Kopfweh leider wieder zurück, verschwand dann am Abend jedoch wieder.

Auch durfte ich meinen Freund Mikko in seiner Session am Bass unterstützen und es war so schön zu sehen, wie wir den Durchbruch von zuvor einfach nutzen konnten.

An diesem Tag passierte so einiges. Dass die Einheit der Christen an diesem Tag gestärkt wurde war nur eines der Wunder. Auch kamen einige Leute, die dafür bekannt sind, Drogen zu nehmen. Sie empfingen Liebe, Annahme, Gebet und ein paar sogar Heilung.

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Gastbeiträge

Der soziale Einzelgänger

Tobias ist Flugbegleiter und Carchauffeur. Er liebt Menschen von Herzen, lebt aber gerne allein. Die Bedeutung seines Namens Tobias ist «Gott ist gut». Er ist sich sicher, dass diese Tatsache über seinem Leben steht. Er ist seinen Eltern unglaublich dankbar für diesen Vornamen, denn sein Nachname – Zweifel – steht in starkem Kontrast dazu.

Tobias mag die Unregelmässigkeit seiner Jobs. Seine Spontanität begleitet ihn schon sein Leben lang. Als er seinen Job als Flugbegleiter angefangen hat, ist er aus dem Berner Seeland nach Zürich gezogen. So hat er einige Neuanfänge auf einmal erlebt. Er merkt, dass Routine vielmal einfach nichts für ihn ist, und liebt es, seinen Horizont zu erweitern, neue Menschen zu treffen und diese verstehen zu lernen. Jedesmal, wenn man in einen Neuen Bereich hinein sieht, versteht man auf einmal neue Menschen, ihre Reaktionen auf Dinge, und dies tut ihm sehr gut.

Tobias ist mit 6 Geschwistern in der Nähe von Biel aufgewachsen. Mit all seinen Geschwistern hat er ein gutes Verhältnis. Ihm ist bewusst, dass dies überhaupt nicht selbstverständlich ist. Bei seinem früheren Beruf als diplomierter Pflegefachmann in einem Krankenhaus ist ihm aufgefallen, wie viele Patienten, die eigentlich Familie hätten, nie besucht wurden, oder keinen Kontakt mit Kindern oder Geschwistern hatten. Tobias freut sich immer, seine Geschwister zu treffen und weiss, dass ihm diese Freude auch von ihnen entgegenkommt.

Seine Eltern haben ihn sehr geprägt. Ihren christlichen Glauben haben sie ihm schon immer authentisch vorgelebt. Tobias kann sich nicht daran erinnern, dass sein Vater mal keine Zeit für ihn gehabt hätte. Dies ist für ihn unglaublich. Er durfte immer zu seinem Vater kommen mit seinen Fragen. Die einzige Zeit, die sein Vater allein für sich haben wollte, war früh morgens, wenn er in der Bibel gelesen und gebetet hat. Auch dies ist ein Wert, den Tobias so mitbekommen hat: Die Wichtigkeit der Beziehung zu Jesus.

Obwohl die Familie nicht reich war gaben die Eltern einen Teil ihres Einkommens an Menschen, die das Geld noch nötiger hatten als sie. Sie waren immer grosszügig. Auch dies hat Tobias stark geprägt. Er hat erlebt, dass Geben seliger ist als Nehmen, und dass Gott immer gut ist und ihn immer versorgt. Tobias lebt auch heute noch bescheiden, und dennoch sieht er sich selbst als sehr privilegiert und von Gott gesegnet. Wahrscheinlich würden andere in seiner Situation mehr an Gott zweifeln als er.  Es sei etwa einfach seine Sicht auf das Leben, die ganz von der Überzeugung geprägt ist, dass Gott gut ist.

Mit 16 Jahren hat Tobias eine Lehre als Mechaniker gemacht und danach ziemlich schnell gemerkt, dass dies gar nicht so sein Ding ist. Er begann danach ein Studium als Ingenieur und besuchte in den Mittagspausen manchmal eine alte, einsame Frau. Irgendwann begann er auch, Mathelektionen zu schwänzen, um stattdessen mit dieser alten Frau Zeit zu verbringen. So kam er auf die Idee, eine Ausbildung zum Krankenpfleger zu machen. Viele Jahre arbeitete er also im Krankenhaus und verbrachte seine oft Ferien damit, Kinderlager zu leiten. Er blieb also meist in der Schweiz. Nach fast 20 Jahren merkte er, dass er doch noch gerne etwas von der Welt sehen wollte. Geld fürs Reisen ausgeben wollte er aber dann doch nicht, und kam auf die Idee, Flugbegleiter zu werden. Sein Bruder ermutigte ihn darin indem er ihm sagte, er sei ein echter Diener. Wenn Tobias etwa an einem Fest ist, steht er am liebsten in der Küche und macht den Abwasch. An seiner Entscheidung für den Beruf als Flugbegleiter hat Tobias viel gezweifelt. Aber noch nie habe er so viel Bestätigung für etwas bekommen, wie für diese Entscheidung. So darf er nun vielen Menschen dienen, ihnen ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern und dabei auch die Welt entdecken. Er liebt seine neue Beschäftigung und weiss, dass er es wirklich geniessen darf.

Tobias erlebt, dass Gott ihn immer wieder zur richtigen Zeit an den richtigen Ort führt. Einmal war er unterwegs und ist dabei auf jemand gestossen, der erste Hilfe brauchte. So hat Tobias diese Person reanimiert, bis dann die Ambulanz da war. Als er am nächsten Tag wieder arbeiten ging, damals auf der Intensiv-Pflegestation, war er für genau diesen Patienten zuständig, welchen er am Tag vorher reanimiert hatte. Dabei war es für ihn das schönste, dass der Patient keinerlei Hirnschäden davongetragen hatte. Für ihn hat dies einmal mehr gezeigt, dass Gott alles im Griff hat.

Warum Gott manchmal aber Leid zulässt, weiss Tobias nicht. Dennoch hält er in jeder Lebenslage fest an seinem Schöpfer. Tobias ist dankbar für sein bisher so erfülltes Leben und sagt er sei auch bereit, heute zu sterben, wenn seine Zeit gekommen sei.

Tobias nennt sich selbst «sozialer, aufgabenorientierter Einzelgänger». Er sei weniger auf die Beziehung als auf die Aufgabe fokussiert. Er geniesst sehr, Menschen zu treffen, mit ihnen zu essen und Gemeinschaft zu haben, jedoch sehnt er sich nicht danach, sich wöchentlich oder auch monatlich regelmässig mit denselben Leuten zu treffen. Er hat nur wenige, wirklich tiefe Freundschaften, und damit ist er auch ganz zufrieden. Er liebt es, für die Menschen im Hier und Jetzt da zu sein.

Seine Ängste und Sorgen legt er immer bei Gott ab, und nicht bei Menschen. Immer wieder kommt er zurück auf die Tatsache, dass Gott gut ist und auch immer erreichbar ist, nicht wie die Menschen, die oft selbst mit ihren Problemen beschäftigt sind.

Tobias träumt davon, sich selbst immer als weniger wichtig zu sehen, gleichzeitig aber zu erkennen, dass er für andere Menschen wichtig ist und ihnen auch weitergeben kann, dass sie wiederum für ihre Mitmenschen und vor allem für Gott wichtig sind. Für Tobias ist jeder Mensch gleich wertvoll. Er vergleicht die Menschheit mit einem grossen Puzzle, wobei jedes Puzzleteil zwar etwa gleich gross ist, aber dennoch einzigartig ist und es auffällt, wenn eines davon fehlt. Er möchte die Puzzleteile in seiner Nachbarschaft zum Leuchten zu bringen.

Der Inhalt dieses Blogs stammt grösstenteils aus einem Interview von Tobias Grimm von Lifechannel. Die Bilder stammen aus Tobias Zweifels Facebook Album 🙂

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Beständig

Ich bin jemand, der Beständigkeit mag. Das habe ich herausgefunden, als mein Leben aus verschiedenen Gründen nicht mehr so beständig verlief, wie ich das gewohnt war. Inmitten der Stürme des Alltags wurde mir bewusst, dass ich mich oft von meinen Umständen oder Mitmenschen habe beeinflussen lassen. Durch den ersten Wohnortwechsel in meinem Leben fühlte ich mich plötzlich total entwurzelt. Das war ein unglaublich schreckliches Gefühl für mich, da ich seit 23 Jahren immer im selben Haus gewohnt und dieselbe Gemeinde besucht hatte. Rückblickend weiss ich nun, wie wertvoll diese äusserliche Beständigkeit für mich gewesen ist. Um jedoch zufrieden durchs Leben gehen zu können, muss ich mir eine innere Beständigkeit bekommen. Und diese finde ich bei Jesus. Ich habe erlebt, dass ER mein Zuhause ist. Egal, wo ich mich gerade auf dieser Welt befinde. Ich darf wissen, dass er mich durch alles trägt, wie auch in diesem Lied beschrieben ist, welches mich seit einiger Zeit begleitet.

Zu Beginn meines Theologiestudiums bei ISTL (International Seminary of Theology and Leadership) habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wer und wie Gott ist. Im brennenden Dornbusch hat er sich Mose offenbart und ihm die berühmte Antwort auf die Frage seiner Identität gegeben. Im 2. Mose 3,14 sagt Gott zu Mose «Ich bin, der ich bin». Einer unserer Dozenten hat uns erklärt, dass man dies auch mit «der Sich-erweisende» übersetzen kann. Dies zeugt von der Beständigkeit, die Gott in sich trägt. Er ist. Er war immer derselbe und wird sich nie verändern. Er wird sich immer erweisen als der, der er ist. Er ist immer treu. Er ist immer gerecht. Er ist immer vollkommen. Er ist immer die Liebe in Person. Allein auf ihn kann ich mich immer verlassen und werde nicht enttäuscht werden.

Was gibt dir im Leben Halt, Beständigkeit, oder ein Gefühl, zuhause zu sein?  

Text & Musik: Samuel Burn © 2019 Ekklesia Movement
Video: Brian Ceccato

VERSE 1
Du bisch mi Fröid i mine Träne
Mini Chraft zieh i us dir
Ke Ort wo du nid kennsch,
ke Schmärz wo du nid heilsch
Du gisch mir Muet we i verzwifle
I verlah mi ganz uf di

VERSE 2
Du bisch mis Liecht we i nur schwarz gseh
Du schinsch hell am Horizont
Ke Ort wo du nid kennsch,
ke Tag wo d’ mi nid gsehsch
Uf mini Frage bisch du d’Antwort
Du hesch gueti Plän für mi

CHORUS
Du ällei bisch beständig
Du bisch dä wo mi dür alles treit
Dini Liebi macht lebändig
Du hesch mir dr Wäg zum Himmel zeigt

BRIDGE
Du bisch beständig
Gisch mir ä Ort zum si
Nur du bisch d’Wahrheit
I boue ganz uf di

Dieser Beitrag wurde von Rebi Meier (24) verfasst. Entgegen ihrer Liebe für Beständigkeit zieht sie diesen Samstag bereits zum dritten Mal um.

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Teil 3: Was wir von Hudson Taylor lernen können – Zielgerichtet beten

Beim Schreiben der Arbeit bzw. beim Studieren der Literatur über James Hudson Taylor konnte ich sehr vieles über ihn erfahren. Zu Beginn hatte ich mich gefragt, was die Auswirkungen eines intensiven Gebetslebens sein konnten. Einige Punkte, die mir dabei wichtig wurden, sind folgende:

  • Taylors Gebete hatten sofortige Auswirkungen. Wenn er etwa im Operationssaal eine Nadel nicht mehr finden konnte, betete er und fand sie. Als in seiner Nachbarschaft ein Feuer loderte, betete er, es begann zu regnen und das Feuer erlosch, ohne Hudson Taylors Haus erreicht zu haben. Eines Tages war Taylor mit einem Begleiter unterwegs und sie waren hungrig. Taylor dankte Gott singend für die Speise, und sein Begleiter fragte ihn darauf, wo denn die Speise sei? Sie gingen nur ein paar Schritte weiter, bevor sie bei einem Mann vorbeikamen, welcher gekochten Reis verkaufte. So kamen sie zu einer guten Mahlzeit und wurden satt.
  • Seine Gebete hatten aber auch langfristige Auswirkungen, die teils sogar bis heute anhalten. Oftmals bat Taylor um Gebet für eine spezifische Anzahl neuer Missionare. Jedes Mal wurden seine und die Gebete seiner Gebetspartner erfüllt. Er und die neuen Missionare sorgten dafür, dass das Evangelium noch weiterverbreitet werden konnte und dass Menschen ihr Leben Jesus geben konnten.

Taylor war definitiv ein Mann des Gebets. Er betete täglich, oft mehrmals und war in einem ständigen inneren Dialog mit Gott. Die vielen Geschichten über Gebete, die erhört wurden, zeugen davon, dass Gott Taylor ernst genommen und ihm Gunst geschenkt hat. Natürlich wurden nicht alle Gebete Taylors erhört, ansonsten wäre wohl seine erste Ehefrau nicht schon mit 31 Jahren gestorben. Taylor vertraute, obschon er viel Schwieriges erleben musste, auf die Souveränität Gottes. Sein Gebetsleben veränderte ihn selbst und seine Umstände. Taylor machte folgende Aussage:

«Es lohnt sich, darüber nachzusinnen, ob nicht eher unsere Gebete als die äusseren Umstände unser Leben formen und ob nicht eher unsere äusseren Erfahrungen dem tiefsten Verlangen entsprechen, das wir im Gebet vor Gott bringen».

Seine ständige Nähe zu Gott war offenbar äusserlich sichtbar, wie eine Frau über ihn berichtete. Sie sagte, dass aus seinem Gesicht das Licht Gottes strahlte! Aus dieser Nähe zu Gott hatte Taylor die Gewissheit, dass er nach China ziehen sollte, um dort die Menschen zu Jesus zu führen. Dank Taylors Gebeten schlossen sich viele ihm an und wurden ebenfalls Missionare. Ich denke, dass es keine schöneren Auswirkungen des Gebetes gibt, als wenn Menschen ihr Leben Jesus geben. Dies war das Ziel, welches Taylor ständig vor Augen hatte. Durch ihn und seine vielen Mitarbeiter durften viele Chinesen Jesus kennenlernen.

Taylor betete immer sehr zielgerichtet und konkret und wurde dafür oftmals mit der Erhörung der Gebete belohnt. Dies möchte ich in Zukunft auch mehr tun und dazu möchte ich auch dich ermutigen. Wo hast du schon erlebt, wie Gott deine konkreten Gebete sofort oder im Laufe der Zeit beantwortet hat?

Rebi hat schon oft erlebt, dass Gebete sofort beantwortet wurden.
Auch sie hat erlebt, dass Gebete nicht erhört wurden. Dennoch hält sie an Gottes Zusage fest, dass er die Gebete seiner Kinder hört und ernstnimmt.
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Teil 2: was wir von Hudson Taylor lernen können – Identität in Jesus

Hudson Taylors Eltern weihten ihn, noch bevor er das Licht der Welt erblickte, ganz Gott. Sie waren sich bewusst, dass Kinder eine Leihgabe Gottes waren und nicht ihr Eigentum. In einem Gebet baten sie Gott, ihnen die Fülle des Heiligen Geistes zu schenken, damit ihr Erstgeborenes ab der ersten Stunde ganz dem Herrn gehören sollte. So prägte ihn das Gebet bereits vor seiner Geburt. Sein Vater hielt täglich eine Andacht und lehrte Taylor und seine Geschwister zu beten. Für ihn wurde es normal, sich in jeder Lage zu Gott zu wenden.

Was ebenfalls einen grossen Einfluss auf sein Gebetsleben hatte, war sein Gottesbild und sein Verständnis von Christus. Es war ihm klar, dass Jesus bereits alles vollendet hatte und dass er ohne Gottes Wirken nichts erreichen könnte. Er hatte verstanden, dass er eins war mit Christus und an allem teilhatte, was dieser besass. Taylor wusste, dass er zu Gottes Reichtum, Ruhe und Gnade zugreifen konnte. Taylor war überzeugt, dass Gebete nicht zurückgewiesen werden konnten, wenn sie im Namen Jesu gebetet würden und nach dessen Willen waren. Diese Überzeugung beeinflusste sein Gebetsleben und sie erklärt auch, wieso Taylor dem Gebet einen sehr hohen Stellenwert in seinem Leben gab. Nicht nur, wie Taylor Jesus gesehen hat, sondern vor allem auch das Bewusstsein seiner eigenen Identität waren von grosser Bedeutung in Bezug auf das Gebet. Als ihn sein Gastgeber einmal fragte, ob er sich denn immer bewusst sei in Christus zu sein, antwortete Taylor wie folgt:

«Habe ich die Nacht, als ich schlief, aufgehört, in Ihrem Hause zu sein, obwohl ich mir dessen im Schlafe nicht bewusst war? Wir sollten uns nie bewusst sein, dass wir nicht in Christus sind».

Er wähnte sich also immer in Christus, ob es ihm denn gerade bewusst war oder nicht. Aus diesem Grund war Taylor auch sicher, dass Christen die ganze Fülle Christi zu besitzen. Dies erklärte er so:

«Gott will uns alles geben, was wir nötig haben, wenn wir es wirklich nötig haben. Er stattet uns nicht auf einmal für unser ganzes Leben aus. Wir brauchen uns nicht mit der Last der Vorräte für nächstes Jahr abzuschleppen. Unterwegs gibt es neue Nahrung, neues Licht, neue Kraft, neue Offenbarungen, je nachdem es erforderlich ist».

Diese Aussage zeigt auf, dass er Gott wirklich vertraut hat. Er wusste, dass er im Moment noch nicht alles hatte, was er für die Zukunft gebrauchen würde. Aber er wusste auch, dass Gott seine Situation kannte und ihn immer mit dem gerade Notwendigen versorgen würde.

Rebi hat sich in letzter Zeit mit der Geschichte Hudson Taylors befasst und wurde dadurch ermutigt, inspiriert und herausgefordert, ihr Gebetsleben zu vertiefen.

Schon oft habe ich mir Sorgen gemacht um die Zukunft. Meist unbegründet. Gott hat mir immer gezeigt, dass er mich in jedem Moment mit allem versorgen würde, was ich gerade brauchte. Welches Bild habe ich von Jesus? Und was denkst du über ihn? Bist du dir bewusst, dass du immer in ihm bist und dass niemand dich aus seiner Hand reissen kann? Dieses Bewusstsein verändert dein Leben, dem bin ich mir sicher.

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Teil 1: was wir von Hudson Taylor lernen können – Dankbarkeit

In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit dem Chinamissionar James Hudson Taylor auseinandergesetzt. Ich habe anhand Biografien und historischer Primär- und Sekundärliteratur sein Gebetsleben untersucht und möchte einige persönliche Erkenntnisse sowie einige Zitate Taylors mit euch teilen.

James Hudson Taylor wurde am 21. März 1832 als erstes Kind seiner Eltern in England geboren. Bereits im Kindesalter durfte er Jesus kennenlernen und seine Eltern lehrten ihn, täglich Zeit mit Gott zu verbringen. Im Teenageralter geriet er in Kontakt mit anderen Jugendlichen, die sich über den Glauben und alles was damit zu tun hatte, lustig machten. Bald wollte Taylor auch nichts mehr von Gott wissen. Seine Schwester und seine Mutter beteten inständig um seine Errettung, und seine Mutter liess nicht davon ab, bis sie eines Tages eine Gewissheit verspürte, dass ihr Sohn nun sein Leben Jesus gegeben hatte. Die Sicherheit, nicht durch eigenes Werk, sondern durch das Werk Christi gerettet worden zu sein, gab Taylor Frieden, Ruhe und Freiheit.

Taylor erfuhr später von den Gebeten seiner Mutter. Dies prägte ihn sehr, und es zeigte ihm auf, dass Gebet kraftvoll ist und grosse Auswirkungen haben kann. Er begann eine medizinische Ausbildung, schloss diese aber erst viele Jahre später ab. Als er einundzwanzig Jahre alt war reiste Taylor erstmals nach China, um dort den Menschen das Evangelium zu bringen. Mit einfachen Mitteln hatte er in England begonnen, Chinesisch zu lernen und setzte das Sprachstudium in China fort. Er konnte als Arzt arbeiten und kam so rasch in Kontakt mit der chinesischen Bevölkerung.

Taylor erfuhr später von den Gebeten seiner Mutter. Dies prägte ihn sehr, und es zeigte ihm auf, dass Gebet kraftvoll ist und grosse Auswirkungen haben kann. Er begann eine medizinische Ausbildung, schloss diese aber erst viele Jahre später ab. Als er einundzwanzig Jahre alt war reiste Taylor erstmals nach China, um dort den Menschen das Evangelium zu bringen. Mit einfachen Mitteln hatte er in England begonnen, Chinesisch zu lernen und setzte das Sprachstudium in China fort. Er konnte als Arzt arbeiten und kam so rasch in Kontakt mit der chinesischen Bevölkerung.

Er heiratete, wurde Vater und verlor einige seiner Kinder schon sehr bald wieder. Auch seine erste Frau starb in jungen Jahren. Kurz darauf schenkte ihm Gott eine neue Frau, mit der er den Rest seines Lebens verbringen durfte. In diesen Situationen beeindruckt mich Taylor sehr, denn gerade in den schwersten Momenten seines Lebens blieb er dankbar. Am Sterbebett seiner ersten Frau dankte er Gott für die gemeinsamen Jahre, die er ihnen geschenkt hatte. Auch als seine älteste Tochter noch im Kindesalter starb, war er sich sicher, dass Gott keine Fehler machte und er wusste, dass seine Tochter jetzt bei Jesus war. Auch als er unter schwierigsten Umständen die Menschen in Inneren Chinas erreichen wollte und viele Hindernisse überwinden musste war er dankbar. Er meinte etwas davon nachempfinden zu können, was Jesus erlebt hatte und fühlte sich dadurch noch stärker mit ihm verbunden als in erfolgreichen und einfacheren Zeiten.

Diese Einstellung Taylors fordert mich heraus. Danke ich Gott für das, was ich habe? Oder für das, was mir gerade genommen wurde?

In einer schwierigen Situation wurde mir bewusst, dass Dankbarkeit einen grossen Unterschied macht in meinem Leben. Als ich mit 17 Jahren meinen erst 44-jährigen Vater verlor, war ich alles andere als dankbar. Ich war wütend auf Gott. Ich verstand ihn nicht und verstehe auch heute noch nicht, warum mein lieber Vater sterben musste. Ein paar Jahre später jedoch wurde mir aber bewusst, dass Gott mir meinen Vater geschenkt hatte. Ja, er hat den Krebs nicht besiegt. Gott hat ihn scheinbar nicht geheilt. Aber in der letzten Woche seines Lebens sagte er mir, Gott habe ihn geheilt. Erst Jahre später verstand ich, was er damit gemeint hatte. Sein Körper starb. Aber seine Seele war geheilt. Gott hat mir einen genialen Vater geschenkt. Während 17 Jahren wusste ich mich immer von ihm geliebt. Er war mir ein Vorbild im Glauben. Er hörte nie auf, zu hoffen und hielt an Jesus fest, auch wenn er täglich unter Schmerzen litt. Er war nicht perfekt, aber ich hätte mir keinen besseren Vater wünschen können. Ich bin Gott unendlich dankbar, dass ich die Tochter eines solch genialen Mannes sein darf. Auch wenn ich ihn vermisse, will ich immer für die Zeit dankbar sein, in der ich ihn bei mir haben und von ihm lernen durfte.

Rebi’s Vater blieb bis zu seinem Lebensende zufrieden.
Dieses Foto entstand etwa 2 Wochen vor seinem Tod.
Dieser Beitrag wurde geschrieben von Rebi.
Auf diesem Bild war sie knapp 17 Jahre alt, heute ist sie 24.

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Was, wenn Gott heute noch heilt?

Vor kurzer Zeit haben mich meine Cousine und ihrer zwei Klassenkameradinnen bezüglich meiner Tätigkeit als Fotografin interviewt. Als ich die drei gesehen habe, sind mir gleich die Krücken aufgefallen, welche das eine Mädchen benutzte, um ihr linkes Knie zu entlasten. Sofort hatte ich den Gedanken, ich sollte für dieses Mädchen um Heilung beten. Während dem Interview lernten mich die drei etwas besser kennen. Ich erzählte ihnen von meinem Theologiestudium, von meiner Liebe zu Jesus und natürlich einiges über die Fotografie. Nebenbei erwähnte ich auch, dass ich gerne für Menschen bete, damit sie von Krankheiten geheilt würden. Das Mädchen mit dem verletzten Knie erzählte, dass sie beim Sport hingefallen war seither Schmerzen hatte und ihre Bewegung aufgrund der starken Schwellung eingeschränkt sei. Die Zeit verging wie im Flug und bald mussten wir alle wieder zum Bahnhof, um rechtzeitig unsere Züge zu erwischen. Meine Cousine, die auch an Jesus glaubt, war bereits verschwunden und ich hatte auch nicht mehr viel Zeit, bevor mein Zug losfahren würde. Beim Verabschieden fragte ich das Mädchen mit den Krücken, ob ich für ihr Knie beten dürfte. Sie gab mir die Erlaubnis, und so legte ich meine Hand auf ihr Knie und befahl dem Schmerz halblaut, im Namen Jesu zu verschwinden. Es passierte nichts. Also betete ich noch einmal und verabschiedete mich dann von den beiden Mädchen. Später am Abend dachte ich über das Geschehene nach und betete noch einmal, Gott möge das Knie heilen.

Am nächsten Tag bekam ich eine Nachricht von meiner Cousine. Ihre Kollegin sei heute ohne Krücken zur Schule gekommen! Sie habe am Abend plötzlich eine starke Hitze gespürt in ihrem Knie. Seitdem war die Schwellung weg und die Schmerzen verschwunden. In dieser Nacht brauchte sie erstmals seit dem Unfall keine Schmerzmittel mehr, sie war komplett geheilt!

Dieses Erlebnis hat mich wieder einmal ermutigt, vermehrt über meinen Schatten zu springen und meine Menschenfurcht hinter mir zu lassen. Inmitten vom feierabendlichen Pendlerchaos für jemand fremdes zu beten brauchte etwas Mut. Ansonsten kostete es mich nichts. Für das Mädchen hat sich aber etwas verändert.

Nicht immer bin ich mutig. Oft denke ich, ich habe zu wenig Zeit oder keine Lust. Ich habe tausend Ausreden. Und oft geschieht gar nichts wenn ich für jemand bete. Aber wenn Gott mich brauchen will, um jemand zu heilen, wieso sollte ich mich verweigern?

Die gleiche Kraft, die Jesus von den Toten auferweckt hat, lebt in uns! Darum lasst uns die Kranken heilen! Lasst uns mutig sein, auch wenn manchmal nichts geschieht.

Glaubst du an einen Gott der KANN und manchmal NICHT TUT? Ich glaube an ihn. Und ich vertraue ihm auch dann, wenn nichts geschieht. Auch dann ist er gut.

Erlebt und geschrieben von Rebi.
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Gastbeiträge

Entstehung meines Songs «Vollgas»

Schon als Kind habe ich immer wieder Lieder geschrieben, welche aber nie ganz fertig wurden. Eines Tages besuchte ich ein Songwriting Camp, in welchem ich fasziniert von den verschiedenen Schritten war, wie so ein Song zustande kommt.

Immer wieder in meinem Leben kamen Menschen auf mich zu und sagten, dass sie das Gefühl hätten, Gott sage ihnen, dass ich Songs schreiben soll für ihn. Teilweise waren das auch Menschen, welche ich nicht mal kannte.

So begann ich einen Song zu schreiben, bei welchem ich mir das Ziel nahm, ihn auch fertig zu schreiben. Ich hatte den Gedanken, ihn einfach für Gott zu schreiben und selber einfach in meiner stillen Zeit mit Gott zu singen. Ich dachte dort nicht darüber nach, den zu veröffentlichen. So packte ich einfach alles was mir auf dem Herzen war hinein. In dem Songwriting-Camp lernten wir, dass wir uns in einem Lied vor allem auf eine Message konzentrieren sollten. Ich brach diese Regel aber mit meinem Song. Doch wie gesagt, ich hatte nie darüber nachgedacht, dass den jemand anderes hören wird und wollte Gott einfach alles sagen, was in diesem Moment auf meinem Herzen war.

Im Camp hatten sie uns geraten, verschiedene Melodien, welche uns im Alltag in den Sinn kamen, einfach ins Handy zu summen. So nahm ich eine Melodie aus meinen Memos und passte den auf den Songtext an. Ich sang den Song ganz in mein Handy, schrieb den Text ins Reine und sang ihn ab und zu einfach in meinem Zimmer. Plötzlich hatte ich stark das Gefühl ich solle ihn aufnehmen und auf YouTube teilen. Ich vergass den Gedanken aber wieder.

Später, als ich wieder meine tägliche Zeit mit Gott hatte, war wieder das Gefühl da, ich solle den Song mit anderen Menschen teilen, um sie zu ermutigen. So sagte ich zu Gott: «Okay, ich werde ihn aufnehmen. Aber ich habe keine Ahnung wie und was es dazu braucht. Wenn du willst das ich das mache, führe mich Schritt für Schritt».

Da erinnerte ich mich, dass ein Bekannter von mir ein Studio besass. So schrieb ich ihm und teilte ihm meine Idee mit. Wir nahmen den Song auf und während dieser Zeit stellte sich recht spontan eine Band zusammen, welche bereit war, den Song einzuspielen. Ich erzählte einem Freund von der Idee, ein Musikvideo zu machen und dabei einfach mit dem Handy eine Kerze zu filmen und den Text einzublenden. Er ist Filmemacher und war schockiert von der Idee, ich aber war begeistert.

Als mein Song «Vollgas» fertig war, bot der Filmemacher mit an, ein qualitativ gutes Musikvideo zu drehen. Ich war zu Tränen gerührt, als das fertige Musikvideo mit dem Song online war. Die Message dahinter ist ganz einfach und doch provozierend. Es geht darum, «Vollgas» zu geben und Gottes Leitung zu vertrauen. Er kennt dich und mich am besten und er gibt uns was wir brauchen und oft sogar mehr.

Songwriting ist Kunst. Für mich bedeutet Kunst, dass jeder der damit konfrontiert wird, darin etwas sieht, das in seine Lebenssituation spricht. Ich bete, dass jeder der den Song hört, in seiner momentanen Situation ermutigt werden darf.

Naëmi liebt es, Gott anzubeten. Sie hat eine Gabe dafür, anderen Menschen die Schönheit und Kreativität Gottes zu zeigen!
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Wir suchen Mitbewohner

Steckbrief

freie Zimmer
3

Einzug
ab sofort

Geschlecht
gemischt

Standort
Maistrasse 10, Wettingen

Zielgrösse WG
7–9 Personen
auf 2 Häuser verteilt mit viel Garten und Gemeinschaftsräumen

Kosten
ab 500 Fr.

Das sind wir…

Unsere Wohngemeinschaft ist sehr Jesuszentriert und hat den Wunsch für unser Quartier, unsere Stadt und unser natürliches Umfeld ein lebendes Zeugnis sein zu dürfen.
Die Basis dafür soll Johannes 13,35 sein («An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.»). Mit der von Gott gegebenen Liebe und Freude und seiner Leidenschaft wollen wir ganz natürlich und authentisch unser Umfeld prägen.

Diese Wohngemeinschaft ist an den David Dienst angegliedert und somit auch von dessen Auftrag und Vision geprägt.

Das bist du…

– du liebst Jesus über alles und hast eine lebendige Beziehung mit ihm
– stehst finanziell auf eigenen Beinen
– du bist interessiert an Gemeinschaft und bereit diese mit uns auch zu leben

Das bieten wir…

– 2 Häuser mit Gemeinschftsräumen, die du alle mitbenützen kannst
– Garten bei beiden Häusern
– eine Zimmermiete ab 500 Fr.
– viel Gemeinschaft
– Rückzugsorte
– Gebetsräume/Worshipräume
– gratis Parkplätze
– die Möglichkeit, dich mit deinen Fähigkeiten einzubringen

Interesse?

Kontakt
Marco Jörg
078 408 20 72
info@david-dienst.ch

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Du und Pornographie?!

«Du bist eine Frau und hast Probleme mit Lust? Du und Pornographie, das passt doch nicht zusammen. Du bist ja so hässlich». Solche Gedanken hatte ich über die Jahre hinweg. Ich habe mir selbst eingeredet, dass ich als Frau nicht solche Probleme haben kann oder darf, denn es ist ja nur ein Männer-Problem. Ich konnte meine Weiblichkeit nicht sehen. Ich habe immer nur von Männern gehört, die Probleme mit Pornographie oder auch Masturbation haben, also musste es ein Männer-Problem sein.

Auf dem Internet sind pornographische Inhalte nur wenige Klicks entfernt…
Instagram und co. machen es zum Kinderspiel, an solche Bilder und Videos zu kommen.
Pornographie tötet Liebe.

Als Kind schon war ich neugierig und habe mich für alle möglichen Dinge interessiert. Eine perfekte Möglichkeit für den Feind, mich anzugreifen. Mit etwa 16 habe ich angefangen, pornographische Bilder und dann auch Filme anzuschauen. Ich suchte etwas in diesen Filmen, was ich jeweils für einen kurzen Moment auch gefunden habe. Und genau das war das Problem. Es befriedigten mich der vorgetäuschte innere Friede, die «Annahme», welche ich mir einbildete, und die Beruhigung. Ich dachte, dass ich all dies bräuchte. Es war ein langer Kampf, wobei ich mich selbst immer wieder aufgerafft habe. Dabei ist mir Jesus immer wieder durch andere Menschen begegnet, die mich herausforderten und mir halfen, meinen Blick mehr auf Jesus zu richten. In einer Jüngerschaftsschule, die ich absolvierte, brachte ich diese Sucht zum ersten Mal ans Licht, und das vor etwa 40 Leuten. Da begann ein Durchbruch. Ich fing an zu merken, was für eine Macht es hat, solche Dinge offen und klar auszulegen. Man hat dann die Möglichkeit, dagegen anzukämpfen oder es so sein zu lassen. Ich habe angefangen, in Momenten der Versuchung mehr zum Heiligen Geist zu beten und ihn zu Hilfe zu rufen. Er half mir, mich in solchen Momenten zu überführen und meine Gedanken auf etwas anderes zu leiten.

Jesus ist für meine Sucht und für meine lustvollen, schmutzigen Gedanken gestorben! Das war und ist immer wieder meine Motivation, mich zu fokussieren und mich daran zu erinnern, dass Jesus genau für diese Dinge am Kreuz gestorben ist. Dank Jesus sind wir gerettet und frei. Das heisst ich bin gerettet durch seinen Tod, den er erlitten hat und dadurch hat er mich auch frei gemacht!  

Lena sehnte sich nach echter Annahme und echtem Frieden.
In der Pornographie fand sie beides nicht.

Vor kurzem habe ich meine Mails angeschaut und eine Mail von einem unbekannten Absender gesehen. Beim Lesen dieser Mail bekam ich Herzrasen! Es war eine Art Droh-Mail! Dieser Absender behauptete, Zugriff auf meine Internetverläufe zu haben. Seit etwa einem halben Jahr hatte ich immer so einen Hunger nach Gott und so intensive Zeiten mit ihm, dass ich der Versuchung nach Pornographie immer easy widerstehen konnte. Ich dachte, dass dieses Thema nicht mal so aktuell sei, aber es griff mich wahnsinnig an. Offenbar war es also sehr wohl aktuell in mir drin und wichtig, dass ich das nochmals angehen würde. In dem Moment war ich ganz starr. Wenn ich dem Absender kein Geld überweisen würde, drohte er, meinen Browserverlauf zu veröffentlichen. Wow, das war krass! Es fühlte sich so real an, dass ich in Panik geriet, aber gelähmt war und einfach sitzen blieb und weinte. Als ich an dem Abend erkannte, dass es nur eine Fake-Mail war, wurde mir klar, dass ich mich noch nicht als FREI sah. Ich bat jemand, für mich zu beten. Wir beteten und stellten mich unter das Blut Jesu und deklarierten, dass ich frei bin.

Die Geschichte von Jesus hat mich schon immer berührt, aber an diesem Abend wurde sie wieder real und Wirklichkeit. Sein Tod ist mein Lebensinhalt. Ich darf frei von Lust leben, weil er diese Sünden mit ans Kreuz genommen hat und den Tod überwunden hat.

Lena liebt Jesus von Herzen und unterstützt unterdessen andere Frauen, die von der Pornografie frei werden möchten.
Sie ist ein echter Sonnenschein! Wunderschön und wertvoll.
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Gastbeiträge

Lass Mich Sehen

Lass Mich Sehen – Samuel Fuchs

Vers:
Alles was ich hab; Alles was ich bin
Geb ich dir; Geb ich dir denn du bist
Alles was ich brauche
Und alles was ich will
Ich liebe dich; Ich liebe dich

Chorus:
Komm und lass mich sehen
Wer du wirklich bist
Ich will sein wo du bist; wo du bist

Vers:
Alles was ich sehe und alles was ich weiß
Wird bestimmt durch deine Liebe
Wird bestimmt durch dein sein
Und ich staune über dich
(2x)

Chorus:
Komm und lass mich sehen
Wie sehr du mich liebst
Ich will sein wie du bist; wie du bist
Komm und lass mich sehen
Wer du wirklich bist
Ich will sein wo du bist; wo du bis

Bridge:
Lass mich sehen Was du siehst
Lass mich spüren Was du fühlst
Lass mich sein Wie du bist (2x)
Zeig mir alles was du fühlst
Und alles was du siehst

Sobald wir eine Aufnahme von diesem Lied haben, werden wir sie hier veröffentlichen.

Wenn wir Lobpreis machen, kommen wir in Gottes Gegenwart. Wir erinnern uns selbst daran was er getan hat und wer er ist. Songs über seinen Charakter (was er tut) und seine Natur (was er ist) helfen uns dabei. Indem wir ihn loben (seinen Charakter) und preisen (seine Natur), wecken wir unseren Geist auf, wodurch unser Bewusstsein sich nicht mehr auf das offensichtliche beschränkt, sondern auch die geistlichen Wahrheiten und Tiefen Gottes einschließt, die wir sonst nur im Kopf, aber nicht im Herzen verstanden hätten. In anderen Worten bringt Gottes Gegenwart uns dazu, unser Wissen vom Kopf, ins Herz rutschen zu lassen. Wenn das passiert, sehen wir die Dinge mit Gottes Augen! Als Christen sind wir berufen uns selbst, unsere Mitmenschen und unsere Umstände mit Gottes Augen zu sehen. Lasst uns nie vergessen, dass Gottes Sicht die einzig wahre Sicht ist und dass Lobpreis eines der Dinge ist, die uns dazu führt, diese Sicht zu unserer Sicht zu machen.

Denn wer von den Menschen kennt die [Gedanken] des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die [Gedanken] Gottes als nur der Geist Gottes. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, sodass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist;
‭‭1. Korinther‬ ‭2:11-12‬ ‭

Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
‭‭Johannes‬ ‭4:24

Dieser Gastbeitrag sowie das obenstehende Lied wurden von Samuel Fuchs geschrieben. Er ist leidenschaftlicher Worshipper, liebt Jesus und hat ein Herz für alle Menschen. ‬