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Teil 2: Dietrich Bonhoeffer – Glaubensverständnis in Krisenzeiten

Im zweiten Teil nehme ich euch mit in das Gnadenverständnis von Dietrich Bonhoeffer hinein, das ihn durch die vielen weltgeschichtlichen Krisen prägte. Darin wird erklärt, warum sich Bonhoeffer dem Widerstand anschloss. Dadurch kann ein besseres Verständnis seines Glaubensverständnisses, seiner Ethik und Rechtfertigung erlangt werden, wie er seinen Glauben mit dem Widerstand vereinbaren konnte.

Zunächst ist zu bemerken, dass Bonhoeffer die biblischen Texte nicht nur als historisch ansah, sondern als Träger der Offenbarung. „Der Kern des christlichen Glaubens ist gar keine Religion, sondern die Person Jesus Christus […] der lebendige Gott selbst“ (Metaxas 2014:114).

In seinem Buch „Nachfolge“ beschreibt Bonhoeffer, als Glaubensverständnis, die Unterschiede zwischen „billiger“ und „teuren“ Gnade. Was aber meinte Bonhoeffer mit „billiger“ Gnade? Er sieht darin den Todfeind der Kirche: „Billige Gnade heisst Gnade als Schleuderware […] ohne Preis, ohne Kosten […] Gnade als Lehre, als Prinzip, als System“ (Gremmels und Huber 3. Band 2020:109-111). Billige Gnade war für ihn eine Gnade ohne die Nachfolge Jesu. Was machte denn aber die Gnade „teuer“? „Teuer ist sie, weil sie in die Nachfolge ruft, Gnade ist sie, weil sie in die Nachfolge Jesu Christi ruft; teuer ist sie, weil sie dem Menschen das Leben kostet, Gnade ist sie, weil sie ihm so das Leben erst schenkt“ (:111). Gott selbst war es teuer, da es Gott das Leben seines eigenen Sohnes, Jesus Christus, gekostet hatte, als er Mensch wurde. Jesus sagte seinen künftigen Jüngern: „Folgt mir nach“ (Mk 1,17) und sie folgten Ihm nach. Wenn Jesus uns ruft, dann ist das nicht aus gesetzlichem Gehorsam, sondern aus dem Gehorsam des Glaubens heraus. Für Bonhoeffer ist der Ausgangspunkt für die Nachfolge, das Gebet und das Sündenbekenntnis mit der anschliessenden Busse. Wir müssen einsehen, dass wir schwach sind, in dieser Schwachheit wird die Kraft Gottes in unserem leben zunehmen können. Wir als Gemeinde sollen aus der Sicht Bonhoeffers aus der eigenen Stagnation heraus treten: „Wir müssen auch wieder in die freie Luft der geistigen Auseinandersetzung mit der Welt. Wir müssen es auch riskieren, anfechtbare Dinge zu sagen, wenn dadurch nur lebenswichtige Fragen aufgeführt werden“ (Gremmels und Huber 5. Band 2020:175)

Bonhoeffer verstand die christliche Ethik als jenseits von der Unterscheidung zwischen „Gut“ und „Böse“. (Gremmels und Huber 1. Band 2020:109). Es geht vielmehr darum den eigenen Willen jeden Tag aufs Neue in den Hintergrund treten zu lassen, damit der göttliche Wille jeden Tag zunehmen kann.
Bonhoeffer sieht in der Ethik noch vertiefter die „Ethik der Verantwortung“. Er fragt sich und diejenigen die seine Zeilen lesen, ob wir mit mit der Wirklichkeit des Offenbarungswortes Gottes oder mit den sogenannten Realitäten des Lebens, mit der göttlichen Gnade oder mit den irdischen Unvollkommenheiten, mit der Auferstehung oder mit dem Tod rechnen wollen. Für Bonhoeffer gibt es keinen Rückzugsort für Nachfolger Christi und deren Gemeinden. „Die Kirche kann ihren eigenen Raum […] nur dadurch verteidigen, daß sie nicht um ihn, sondern um das Heil der Welt kämpft. Andernfalls wird die Kirche zur ‚Religionsgesellschaft‘ […] und damit aufgehört […] Kirche Gottes in der Welt zu sein“ (Gremmels und Huber, 4. Band, 2020:80).
Durch diese „Ethik der Verantwortung“ geht Bonhoeffer weiter auf das natürliche, verantwortliche Leben über. So könne in diesem natürlichen, verantwortlichen Leben das absolut Gute das Schlechteste überhaupt sein, wenn es nicht zu Jesus hinführt oder von Jesus her entstammt. In unserer begrenzten Verantwortung sollen wir unsere Verantwortung wahrnehmen. Dieses Leben gründet zuletzt auf der freien Verantwortung gegenüber Gott.
Für Bonhoeffer war klar, wenn wir keinen echten Frieden mit jedermann haben würden, was von Jesus zu uns gepredigt wurde, dann könnten wir den Völkern diesen Frieden auch nicht predigen. Diesen Frieden sollten wir aus der Liebe heraus verkündigen und nicht aus Eifer um die Sicherheit oder gar um ein politisches Ziel zu erreichen.

„Man baut ihm wohl einen Tempel, aber man wohnt in seinem eigenen Haus […] Es reicht nicht, wenn wir Christus ‚nur eine Provinz unseres geistigen Lebens einräumen‘ es geht um alles oder nichts“ (Metaxas 2014:113). Für Bonhoeffer ging es in seiner Rechtfertigung darum, dass wir, gerade in Krisenzeiten standhaft in Jesus Christus bleiben sollten, durch Einfältigkeit und Klugheit. „Einfältig ist, wer in der Verkehrung, Verwirrung und Verdrehung aller Begriffe allein die schlichte Wahrheit Gottes im Auge behält“ (Gremmels und Huber, 4. Band, 2020:85).
„Tue deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind“ (Sprüche 31,8) Der Prediger darf bei seiner Verkündigung des Evangeliums keine Unwissenheit haben, dass es um Jesus Christus geht und solle auch von der Gemeinde weiter verküdnigt und gelebt werden. „Wer in Verantwortung Schuld auf sich nimmt […] der rechnet sich selbst und keinem andern diese Schuld zu und steht für sie ein“ (Gremmels und Huber, 1. Band, 2020:162).
Bonhoeffer wollte, dass wir Gläubigen ohne Methode oder zunächst ein Heiliger zu werden, sondern allein durch den Glauben Jesus Christus ähnlich werden. In diesen Krisenzeiten würden wir, egal ob wir uns für das eine oder andere entscheiden, uns immer mit den Gesetzen der Welt beschmutzen. Im Endefekkt geht es aber darum, dass Sein Wille geschehe und nicht der meinige. „In der ethischen Entscheidungsfindung werden wir in die tiefste Einsamkeit geführt, die Einsamkeit in der ein Mensch vor dem lebendigen Gott steht. Da kann uns keiner beistehen, keiner etwas abnehmen“ (Gremmels und Huber, 1. Band, 2020:112).

Für Bonhoeffer, so Gremmels und Huber (2020:165) in ihrem ersten Band, schien die Rechtfertigung des Widerstands von Bonhoeffer in dieser krisenhaften Zeit in folgendem Argument zu bestehen: „Solange die Welt Gott los ist [sic!] werden Kriege sein […] wir sind gerufen Zeugen des Friedens zu sein“ (:165).

Meine Frage an euch ist, wie seht ihr, im Gegensatz zu Bonhoeffer euer Glaubensverständnis, eure Ethik und eure Rechtfertigung?

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Teil 1: Dietrich Bonhoeffer – sein Leben

In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit dem Theologen, Pastor, Märtyrer und Propheten, Dietrich Bonhoeffer auseinandergesetzt. Ich habe anhand Biografien und historischer Primär- und Sekundärliteratur sein Leben, sein Gnadenverständnis und damit zusammenhängend seine Nachfolge in Jesus Christus, als auch seinen Widerstand im 2. Weltkrieg untersucht und möchte einige persönliche Erkenntnisse sowie einige Zitate Bonhoeffers mit euch teilen.

In diesem ersten Teil nehme ich euch in das Leben von Dietrich Bonhoeffer mit.
Dietrich Bonhoeffer wurde am 6. Februar 1906 als sechstes von acht Kindern in Breslau (im heutigen Polen) seiner Eltern, Karl Bonhoeffer und Paula Bonhoeffer-von Hase geboren. Als Säulen der Familienstruktur galten den Eltern: Selbstlosigkeit, Grosszügigkeit und Hilfsbereitschaft.
Bereits mit etwa 12 Jahren, nach Beendigung des 1. Weltkriegs, machte sich Dietrich Bonhoeffer Gedanken zum Theologiestudium und nahm mit knapp 16 Jahren an einer Evangelisationsveranstaltung unter Bramwell Booth, dem Heilsarmeegeneral teil. In seiner Familie hatte er jedoch einen schweren Stand, denn alle in der Familie waren mehr der Wissenschaft zuwandte und belustigten sich über ihn (der Familienzweig der „von Hase“ war hingegen sehr in der Theologie vertreten). Für Bonhoeffer war klar, dass jedes gesprochene Wort nicht leichtfertig gesagt werden sollte, sondern er nur dann etwas ä.,sagen sollte, wenn es sich lohnte und es auch ein konstruktiver Beitrag war.

Bereits während der ersten Semester des Theologiestudiums sollten Bonhoeffer die Frage sein Leben lang begleiten: „Was ist Kirche?“. Mit 21 Jahren folgte für Bonhoeffer die Doktorwürde und mit 24 Jahren (1930) die Professorenwürde der Theologie. Er bereiste 1929 die USA und musste sich mit der damaligen „Negerfrage“ der USA und der späteren „Judenfrage“ in Deutschland auseinandersetzen. Er sah sich mit einem inspirierten französischen Theologen den Film „Im Westen nichts Neues“ an und sollte ab diesem Zeitpunkt den Krieg und ihre Folgen nicht mehr leichtfertig gesehen haben. Die christlichen Lieder seiner Mutter halfen Bonhoeffer, dass er immer wieder am Glauben festhalten durfte. Für Bonhoeffer war während seiner Zeit als Professor an der Universität in Berlin und darüber hinaus klar, dass seine Studierenden nicht nur Theologie lernen sollten, sondern dass er sie zu Nachfolgern Christi formen wollte.

Durch seine intellektuelle Offenheit konnte er einen Wert in etwas sehen und dennoch ablehnen. So war er denn auch einer der Ersten, die sich bereits 1933 gegen Hitler und sein Regime stellte. Er stand aber nicht alleine da, sondern hatte auch Freunde denen er sich anvertrauen konnte. Nebst Karl Barth der als Mentor im Verlauf der Jahre zu sienem Freund wurde, und Franz Hiltebrandt, einem jüdischen Theologen der mit ihm zusammen die Bekennende Kirche ins Leben rief, konnte er seinem besten Freund und Vertrauten, Eberhrd Bethge, alles, also auch seine Sorgen, Ängste und Nöte, anvertrauen.

Dietrich Bonhoeffer wurde 1936 als Professor der Theologie aus Berlin ausgeschlossen, gründete aber schon 1934 mit Franz Hildebrandt die Bekennende Kirche (aus dem Pfarrernotbund von 1933). Er war ab April 1934 Leiter eines Theologieseminars im Untergrund, das 1937 (das zweite Seminar 1940), durch Personen die der damaligen SS, ausgehoben und geschlossen wurden. Für Bonhoeffer war klar, dass er, wenn er den Weg mit Jesus Christus weitergehen wollte, nun nicht einfach aufgeben konnte. So unterstützte er im Untergrund die Ausweisung von deutschen Juden in die Schweiz oder nach Übersee und gehörte um 1940 auch dem Widerstand gegen Adolf Hitler und dessen Regime an. Er erhielt von der damaligen Führung 1941, aufgrund seiner verfassten Texte die zu Regimekritisch waren, ein lebenslages Schreibverbot.

Am 5. April wurde Dietrich Bonhoeffer verhaftet und sass für die nächsten 1.5 Jahre im Gefängnis Tegel (Zelle 92). Dnach ging es für ihn und weitere Personen die im WIderstand waren, ins Gestapo Gefängnis. Am 7. Februar 1945 kam er ins KZ Buchenwald und wurde am 9. April 1945 wegen seines Widerstands gegen Adolf Hitler und dessen Regime im KZ Flossenbürg, auf persönlichen Befehl Hitlers, hingerichtet.

Meine Frage an euch ist, die auch schon Dietrich Bonhoeffer um 1929 umtrieb, „Was ist Kirche?“ Warum brauchen wir die Gemeinde? Wie sollte die Gemeinde aussehen und wer sollte was dabei tun?

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Christen und Gaming III

Der dritte und letzte Aspekt meiner Onlinebefragung und deren Auswertung beinhaltet schliesslich die Fragen „Warum“ mit dem Spielen begonnen wurde, „Wann“, also mit welchem Alter begonnen wurde, „Was“ an Onlinegames bespielt wurde und „Wie oft“ das Spiel gespielt wurde. Auch geht es um mögliche Lösungsansätze bei Onlinegaming-Abhängigkeiten/Süchten.

Zunächst möchte ich auf die Frage eingehen, in welchem Alter die meisten der Befragten mit dem Spielen von Onlinegames begonnen hatten. Dafür möchte ich allen Danken, die dazu Stellung genommen hatten. Die Nennungen der Alterskategorien beliefen sich von 10 – 44 Jahre.

Es ist für mich nicht zwingend schockierend aber macht mich dennoch nachdenklich, dass von den 37 Personen die sich äusserten, 31 davon im Alter von 10-19 Jahren ein erstes Mal in Kontakt kamen mit den Onlinegames (2x 20-24J. / 2x 25-29J. / 1x 30-34J. / 1x 40-44J.). Natürlich leben wir in einer Zeit in der das Smart-/I-phone wie auch das Tablet oder der Latop/Mac/Computer in Griffnähe liegt. Dennoch, 83% der Befragten sind zwischen 10-19 jährig und von diesen 31 Personen, sind 15 (48%) zwischen 10 und 14 Jahre alt.
Auch wenn es um die Verteilung von Männern und Frauen geht, so haben von den 31 Personen im Alter von 10-19 Jahren, 18 Männer (58%) und 13 Frauen (42%) gesagt, dass sie zu dieser Zeit mit dem Onlinegaming gebonnen hatten. Im Alter von 10-14 Jahren waren es (15 Personen) 8 Männer (53%) und 7 Frauen (47%).
Es betrifft nicht nur Männer, sondern genauso auch Frauen. Diese Problematik, sofern das Game uns in den Griff bekommt und nicht mehr wir das Game im Griff haben, wird wohl in den nächsten Jahren noch vermehrt zunehmen.

Danke vielmals Emily Morter für dieses Bild.
Warum? Warum fangen so viele mit dem Spielen von Onlinegames, oftmals bereits in jungen Jahren, an? Folgende Ergebnisse traten bei der Umfrage zu Tage die ich mit euch teilen möchte.
Geschwister, Freunde, Spass, Neugierde, Werbung, Sonstiges.

Viele beginnen mit dem Spielen, da auch ihre Freunde Onlinegames spielen (15 Nennungen). „Freunde“ wurde in dieser Umfrage am meisten gennant, bei der sich die Befragten in die Welt des Onlinegamings hinein genommen wurden. Durch Freunde kann eine Peergroup entstehen und in dieser kann es auch schon einmal dazu kommen, dass mal ein Spiel herumgezeigt wird oder so oft davon geredet wird, dass es eine Faszination bei einem selbst auslösen kann. Natürlich möchte man selbst dann auch sehen, was an diesem Spiel so faszinierend ist und möchte ja auch zu der Gruppe dazu gehören und nicht als „Outsider“ da stehen.
Bei den Geschwistern (6 Nennungen), sind wohl mehrheitlich die älteren Geschwister gemeint, die schon Zugang zu Online-Games hatten und so ihre „Faszination“ an ihre jüngeren Geschwister weitergeben. Das muss nicht einmal bewusst geschehen, sondern es reicht schon allen ein „über die Schulter schauen“ und zu zusehen.

Der Faktor Spass (6 Nennungen), ist wohl auf die Freunde oder Geschwister zurückzuführen, denn so ist man auch ausserhalb der Schulzeit miteiandner verbunden und kann sich virtuell in einem Spiel unter die Arme greifen und Spass haben. Möglicherweise erlebt auch die Person keine Nachteile, die es in der Schule oder im realen Leben nicht ganz leicht hat.
Die Neugierde (4 Nennungen) ergibt sich wohl aus dem Faktor Spass. Die Neugierde für neuere Spiele werden geweckt, die Neugierde sich vertiefter mit dem gespielten Spiel auseinander zu setzen wird grösser. Auch die Neugierde für andere Spielgenre werden womöglich geweckt.
Drei Personen nannten die Werbung als Faktor der dafür verantwortlich ist, dass sie mit dem Onlinegame in Kontakt kamen. Im Internet (sozialen Medien,…), in TV-Breaks und in Kinowerbungen (womöglich noch andernorts) finden wir immer wieder Werbungen für Onlinegames. Das hierbei die Neugierde/Spass geweckt wird ist für mich selbst nur eine Frage der Zeit.

Welche Spiele werden laut der Umfrage am meisten bespielt? Wie hoch ist die investierte Zeit in diesen Spielen?

Das Genre mit den meisten Spielnennungen war jenes der „Rollenspiele“ (7 Nennungen). Dazu zählen World of Wacraft (2x), The Elder Scrolls oder auch Tibia mit einer meist offenen Welt und der damit verbundenen Zeit, bei der das Spiel weiterläuft, auch wenn ein Spieler gerade nicht online ist.
Platz zwei teilen sich drei Genres (jeweils 5 Nennungen). „Egoshooter“, „Strategie“ und „Virtuelle Welten“.

Wie sieht die bespielte Zeit aus? Wie im ersten Teil dieser Serie ist die Zeit nicht allein ausschlaggebender Faktor, dass jemand Süchtig wird/ist. Dennoch kann es ein Indiz dafür sein und sollte nicht ausser acht gelassen werden. Bei 38 Menschen die an diesem Teil der Umfrage teilgenommen hatten, hatten 15 Menschen (39%) gesagt, dass sie weniger als 5 Stunden pro Woche online am spielen sind. Die meisten Stunden online Spielzeit (ohne mich dazu zu zählen), lag von drei Personen (7%) bei 36-40 Stunden pro Woche. Was mich erstaunte war, dass nicht nur Männer in 30-40 Stunden pro Woche online spielten, sondern ebeno auch Frauen.

Bevor ich den letzten Abschnitt erläutere, jene der Lösungsansätze, möchte ich noch einen Beitrag, einen englischen Artikel zum Thema „Screen Addiction“ also der Bildschirm Abhängigkeit, einfügen. Dieser Beitrag soll auch helfen zu verstehen, dass es nicht nur darum geht, dass er oder sie „ein wenig mehr spielt“ sondern, dass es zu einem wirklichen Problem werden kann: https://www.vice.com/sv/article/5gqb5d/how-screen-addiction-is-ruining-the-brains-of-children

Nun geht es also noch um die Frage, was für Lösungsmöglichkeiten die Befragten der Umfrage vorschlugen um diese Kluft, in der sich Onlinegaming-Süchtige befinden, zu überwinden?

Mag sein, dass es daran liegt, dass sehr viele Gläubige Teilnehmende an dieser Befragung teilgenommen haben und daraus die Lösungsmöglichkeit mit den meisten Nennungen (10) die „Freiheit durch Jesus Christus“ (Gebet und Wirkung des Heiligen Geistes) ist. Doch da liegt ein entscheidender Punkt. Jesus Christus kann uns wirklich von unseren Süchten heilen.
Die zweithäufigste Nennung (9) war, dass wir eine gute Alternative/Ersatz zum Onlinegaming als Freizeitgestaltung haben sollten. Ich würde es begrüssen, wenn sich, gerade beste Freunde und Freundinnen immer wieder, gerade im Afang, sich eine gemeinsame Freizeitbeschäftigung suchten und dort ein Commitment haben, dass sie gemeinsam hingehen. Auf Platz drei (8) Nennungen folgt, noch vor der Professionellen Hilfe (Platz vier mit 7 Nennungen), die Rechenschaftsbeziehung. Habe Kontakt mit einer Person bei der du wirklich alles, auch Trauer, Schmerz, Scham, Schuld ansprechen kannst. Hab mit dieser Person eine Rechenschaftsbeziehung, sodass sie dir in schwierigen aber auch schönen Momenten helfen kann.

Was ist mein Fazit aus diesen drei Blogbeiträgen?
Männer wie Frauen sind gleichermassen von einer Faszination und möglichen Sucht des Onlinegamings betroffen, auch wenn es unterschiedliche Settings sind.
Eine Sucht entsteht nicht alleine durch die Zeit des Onlinegamings, ist abe ein Faktor.
Suche dir schon früh eine Person, mit der du offen alle Themen ansprechen darfst, denn normalerweise sieht keine Person in dich hinein, wie es dir geht. Melde dich und vertraue dich einer Person an. Holt euch womöglich auch Hilfe von Psychologinnen und Psychologen die sich in dieser Thematik auskennen und nach Möglichkeit einen christlichen Hintergrund haben.
An alle die AnsprechpartnerInnen sind: Hört nicht nur zu, sondern hört hin! Gebt nicht zu schnell eine Antwort, auf die keine Frage bestand, sondern hört zu! (2x Ohren und nur 1x Mund). Holt euch womöglich auch Hilfe von Psychologinnen und Psychologen die sich in dieser Thematik auskennen und nach Möglichkeit einen christlichen Hintergrund haben.
Liebe Pfarrpersonen und MentorInnen: Fragt nach, was die Faszination an der Sache ist, fragt nach, warum er/sie spielt und was dabei erhofft wird. Fragt nach bevor ihr voreilige Schlüsse zieht. Holt euch womöglich auch Hilfe von Psychologinnen und Psychologen die sich in dieser Thematik auskennen und nach Möglichkeit einen christlichen Hintergrund haben.
Diese Problematik wird in den nächsten Jahren zunehmen und ich möchte nicht Schweigen, denn es ist mir ein Anliegen, darüber zu sprechen und Menschen in dieser Sache zu helfen.

Wie möchtet ihr damit umgehen? Wie steht ihr zu diesem Thema? Was möchtet ihr dazu sagen?

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Christen und Gaming? II

Nach einer längeren Pause melde ich mich wieder zu den Auswertungen aus meiner Umfrage zum Thema des Onlinegamings. In diesem zweiten Teil fokussiere ich mich auf die Auswertung der jeweiligen Ansprechpersonen und welche Unterschiede es in diesem Bereich gibt und wie diese interpretiert werden können.

Die Antwortmöglichkeiten zum Austausch bei Problemen mit einem (möglichen) problematischen Onlinegaming Verhalten waren: Gute(r) Freund(in); Freund(in); Eltern; Grosseltern; Lehrer; Pfarrer; Anonym via Hotline; Online oder keinen Austausch. Es wurde aber auch die Möglichkeit gegeben eine weitere Angabe zu machen. So kamen nebst den erwähnten Austauschpartnern noch Folgende Ansprechpersonen hinzu: Geschwister; Mentor(in); Gott/Jesus; Seelsorger; Selbsthilfegruppe. Zu der weiten, selbstgewählten Gruppe werde ich im zweiten Teil etwas dazu sagen.

Zunächst möchte ich mit dem Totalen Ergebnis beginnen, bevor ich in die Einzelnen Ebenen eintauche. Die höchste Punktzahl beläuft sich auf 5 Punkte, also z.B. (4.5/5) und wird der Folgenden nicht mehr explizit erwähnt. Im Schnitt ist der Austausch mit einer (möglichen) Problematik mit der Freundin oder dem Freund am höchsten (4.2), dicht gefolgt von dem guten Freund oder der guten Freundin (4.12). Diese beiden Plätze sind in allen Auswertungen auf Platz 1 oder 2. Auf Platz drei folgt der Pfarrer (2.72), noch vor den eigenen Eltern (2.6). Was mich wirklich ins Nach-denken brachte war aber der Fakt, der letzten beiden Plätze. So war das Ergebnis, dass sich jene die an dieser Umfrage teilgenommen haben und diesen Bereich ausgefüllt haben, eher niemandem davon erzählen würden (1.6), als dass sie es den eigenen Grosseltern (1.32) erzählen würden.
Haben wir denn das Gefühl, dass sie unsere Problematik in der einige sich darin befinden nicht wahrnehmen können oder sie keine Ahnung davon haben? Sieht es bei einer gleichen Statistik in 10-20 Jahren noch gleich aus oder verändert sich dieses Bild?

Danke Robert Koorenny für dieses Bild.
Ich hoffe, dass wir mit unseren Ansprechpartnern eine Einheit entwickeln dürfen und uns die Wahrheit benennen und bekennen dürfen.
Frauen wählten (ab Platz 3) bei der Umfrage zunächst die Eltern (2.57) und den anonymen Anruf via Hotline (2.57). Als weitere Punkte waren es Punktegleich eine Pfarrperson (2.28) oder mit Niemandem darüber zu reden (2.28). Männer hingegen wählten (ab Platz 3) zunächst den Pfarrer (2.88) bevor es auf Platz vier zu den Eltern (2.61) und den Online-Freunden (2.61) kam.

Ich sehe ein Potential für die Pfarrpersonen, dass sie da sind um den Betroffenen, wie auch den Angehörigen und Freunden zuzuhören, aufgrund ihrer oft aussenstehenden Position. Deshalb können sie einen Einfluss haben, bei dem es aber aus meiner Sicht wichtig ist, dass sie sich mit den Grundzügen von Onlinegaming befassen und was die Faszination für diese Welt sein könnte. Was also dahinter stecken mag. Ebenso sollten die Eltern ein offenes Ohr haben, gegebenfalls auch nachfragen und sich mit der Thematik auseinandersetzen, da die meisten Personen aus dieser Umfrage gesagt hatten, dass sie im Alter zwischen 10-19 mit dem Onlinegaming begonnen hatten (diese Statistik erfolgt im nächsten Beitrag) und diese Problematik in den nächsten Jahren noch zunehmen wird.

Vielen Dank an Carolyn V für dieses Bild.

Bei den Verheirateten und den Ledigen ergab sich ein ähnliches Bild.
So wenden sich die Ledigen (ab Platz 3) an die Pfarrperson (2.94) und Eltern (2.94) zugleich und später dann an die Onlinefreunde (2.41). Die Verheirateten wenden sich (ab Platz 3) zunächst an die Pfarrperson (2.25) und erst in einem späteren Verlauf an die Eltern (1.87) und an die Onlinefreunde (1.87) zugleich.

Auch jene die aus der Stadt kommen wählen zunächst (ab Platz 3) die Pfarrperson (2.92) und die eigenen Eltern (2.92) als Ansprechpersonen, bevor sie dann aber die Problematik für sich behalten und Niemandem (2.69) etwas sagen würden. Für jene die auf dem Land wohnen wählten (ab Platz 3) zunächst die Eltern (2.77) und im Anschluss die Pfarrperson (2.44).

Jene die „Freikirchlich“ erzogen wurden sehen ihre Ansprechspersonen (ab Platz 3) zunächst bei den eigenen Eltern (2.66), gefolgt von den Onlinefreunden (2.6) und der Pfarrperson (2.53).
Jene die „Evangelisch“ erzogen wurden sehen ihre Ansprechspersonen (ab Platz 3) bei den Eltern (2.88) und der Pfarrperson (2.88) zugleich.
Jene die „Katholisch“ erzogen wurden sehen ihre Ansprechspersonen (ab Platz 3) zunächst bei der Pfarrperson (3.66), gefolgt von den Eltern (2.33) oder aber mit Niemandem (2.33) darüber auszutaschen.
Jene die nicht im christlichen Glauben erzogen wurden, würden zunächst (ab Platz 3) mit Niemandem (3) darüber reden wollen, bevor sie eine Pfarrperson (2.5) aufsuchen würden.

Nun komme ich noch zum zweiten Teil, der Auswertung der selbstgewählten Antwortmöglichkeiten, bevor ich ein Fazit ziehe und das ausgewertete Blatt anfüge.

Bei den selbstgewählten Antwortmöglichkeiten gehe von der höchsten Relevanz zur niederigsten. Dazu gehören dass sich sehr viele Menschen auch bei einem Mentor oder einer Mentorin sich anvertrauen würden (5/5), gefolgt von dem Gebet an Gott und/oder Jesus Christus (4/5) und den Geschwistern (3/5). Auch wurden Seelsorger und Selbsthilfegruppen erwähnt, diese jedoch nur mit jeweils 1/5.

Mein persönliches Fazit:
Menschen die in eine Sucht des Onlinegamings geraten erhoffen sich, wohl insgeheim, immer wieder, dass sie Hilfe von Aussen erhalten. In dieser Auswertung ist zum Tragen gekommen, dass sich viele Menschen an ihre beste Freundin / ihren besten Freund oder an ihre(n) Freund(in) wenden würden.
Danach würden aber viele derjenigen die an dieser Umfrage teilgenommen haben, sich an ihre Eltern und oder an eine Pfarrperson wenden, ebenso an eine Mentorin oder an einen Mentor. Es ist für mich von entscheidender Wichtigkeit, dass gerade diese Menschen, Eltern, Pfarrpersonen oder auch Mentorinnen und Mentoren, ein offenes Ohr für diese Problematik entwickeln, denn oftmals beginnt es zwar damit „dass sie einfach ein wenig mehr spielen“, was aber auch zu einer Problematik bis hin zu einer Sucht führen kann.
Der Betroffene gibt nicht von jetzt auf gleich auf, erhofft sich wohl auch Hilfe von göttlicher Seite und da möchte ich jede Person dazu ermutigen, auch mal zu Hinterfragen, was den die Faszination an einem solchen Spiel ist und warum es gespielt wird, was sich die Person damit erhofft und was vielleicht auch hinter dieser Sucht steckt, denn eine Sucht ist nur ein Symptom. Die Betroffene Person versucht in der Sucht etwas zu finden, das er/sie sich durch dieses Spiel erhofft (wenn es in einem späteren Verlauf mehr Platz im eigenen Leben einnimmt).

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Christen und Gaming?

Nun ist es drei Wochen her, seitdem ich die Umfrage zum Onlinegaming beendet habe. Zwischenzeitlich habe ich mich intensiv mit deren Auswertung befasst und geschaut ob es Unterschiede des Gaming-Verhaltens bei Mann und Frau, den Verheirateten und Singles, der Erziehung, jenen mit Theologiestudium/Bibelschule oder ohne gibt, ebenso ob und welche Unterscheide es mit den jeweilis unterschiedlichen Alterskategorien gibt und wie diese zu begründen sind.
Als zweiten Fokus habe ich mich auch mit der Auswertung der jeweiligen Ansprechpersonen befasst, ob es auch dort in diesem Bereich Unterschiede gibt und wie diese zu erklären wären.
Der dritte Aspekt schliesslich umfassen die Fragen „Warum“ mit dem Spielen begonnen wurde, „Wann“, also mit welchem Alter begonnen wurde, „Was“ an Onlinegames bespielt wurde und „Wie oft“ das Spiel gespielt wurde. Auch geht es um mögliche Lösungsansätze bei Onlinegaming-Abhängigkeiten/Süchten.
Es war eine sehr intensive, herausfordernde, zugleich aber auch sehr spannende Zeit für mich um all diese Informationen zu analysieren und daraus auch Schlüsse für meine zukünftige Arbeit ziehen zu können.

Ich teile diese drei Abschnitte bewusst in drei Blogbeiträge auf, damit der Beitrag überischtlich bleibt und es euch Lesenden nicht vor lauter Zahlen, Daten und Fakten gleich wieder ablöscht. Die aktuelle Liste werde ich am Ende des Blogbeitrags ersichtlich machen. Die vollständige Liste wird dann im dritten Blogbeitrag vollständig aufgeführt werden.
Danke vielmals an all jene, die ihre Zeit in diese Umfrage investiert haben. Nun möchte euch an meinen Auswertungen und Gedanken (die nicht abschliessend sind) bezüglich der „Onlinespiele“ teilhaben lassen.

Die Bilder sollen nicht abschrecken sondern aufzeigen, wie schnell wir uns in diesen vielen verschiedensten Games „verstricken“ können und diese Spiele uns auch „Gefangen nehmen“ können, auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind. (Danke an Artyom Kim für die Benutzung dieses Bildes).

Die meistgenannten Games (Top 3) waren die Spiele der folgenden Kategorie:
1.) „Adventures“ (2.95) dazu zählen Spiele wie „O-Game“ oder „Bubble shooter“.
2.) „Strategie“ (3.2) bei der Spiele wie „Clash of Clans“ oder „Fire Emblem“ dazu gezählt werden dürfen.
3.) „Rollenspiele“ (3.4), hierzu gehören unter anderem Titel wie „Tibia“ und „World of Warcraft“.

Faszinierenderweise kommen bei Männern als erstes die „Rollenspiele“ (2.92). Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es auch mit dem heutigen Zeitgeist zusammenhängt, dass Männer oft diese Art der Spiele spielen, da es nicht mehr klar definiert ist wie ein Mann zu sein hat und durch die Gesellschaftliche „Norm“ seine Rolle neu finden muss. Auf Platz zwei und drei folgen die Kategorien „Strategie“ (3.05) und „Adventures“ (3.12).
Bei Frauen kommt zunächst die Kategorie „Adventures“ (2.57) vor den „Virtuellen Welten“ (2.85) und der „Strategie“ (3.5). Hier kann ich mir vorstellen, dass es Frauen grundsätzlich mehr zusagt eher abgeschlossene Spiele zu bespielen, in welchen es darum geht in der Rolle einer schon bestehenden Persönlichkeit durch eine Geschichte zu navigieren und interagieren um durch Rätseln zur Lösung zu kommen.

Bei den Altersunterschieden war es teilweise schwieriger, da bei der Kategorie der unter 20 Jährigen und denjenigen die 40+ sich zu wenige Personen dazu geäussert hatten. Dennoch möchte ich alle Alterskategorien miteinbeziehen.
Bei den unter 20 Jähringen war die beliebteste Kategorie das „Rollenspiel“ (1.5). Es waren jedoch nur zwei Personen die hierzu geantwortet hatten, jedoch glücklicherweise ein Mann und eine Frau. Ich kann das sehr gut verstehen, dass das „Rollenspiel“ gewählt wurde, da in diesem Alter sich die Menschen in der Orientierungsphase zum Mann/Frau sein befinden. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Persönlichkeit, dass sich im Beruf/Studium auswirkt, ebenso auf die Zukunftsplanung. Viele Gedanken drehen sich in dieser Zeit um die persönliche „Rolle“ in der Gesellschaft. Als zweite Kategorie wurde „Egoshooter“ (2.5) gewählt, gefolgt von der dritten Kategorie den „Adventures“ (3).
Bei den 20-29 Jährigen steht als Erstes die Kategorie „Adventures“ (3) auf dem Programm, dicht gefolgt von der „Strategie“ (3.05) und dem „Rollenspiel“ (3.28) .
Bei den 30-39 Jährigen steht, wie bei den 20-29 Jährigen zuerst die Kategorie „Adventures“ (3) auf der Liste. Die Kategorie „Sport“ (3.2) folgt hier an zweiter Stelle und an dritter Stelle folgt die „Strategie“ (3.25).
Bei den 40-49 Jährigen war es eine Person die geantwortet hatte. Zunächst steht dabei die Kategorie „Strategie“ (1) im Vordergrund, gefolgt von „Adventures“ (2). Da dieser Datensatz zu gering ist, kann ich hierzu nicht näher darauf eingehen.

Bei der Frage des Zivilstandes, ob nun jemand verheiratet oder ledig ist ist es spannend zu sehen welche Unterschiede hierbei entstanden sind.
Bei den Personen die ledig sind sind die Kategorienverteilungen wie folgt: 1.) „Strategie“ (3.11), 2.) „Sport“ (3.28) und 3.) „Adventures“ (3.33). Gut möglich, dass einige ledige Personen sich bewusst dauzu entschieden haben, ledig zu bleiben. Bei vielen wird es aber so sein, dass sie auf der Suche nach der richtigen Partnerin/Partner sind und vielleicht unbewusst die „Strategie“ Spiele favorisieren.
Bei den verheirateten Personen sieht es ein wenig ander aus. Hier kommt zunächst die Kategorie „Adventures“ (2.25), gefolgt von „Rollenspiel“ (3) und „Strategie“ (3.37). Die Beziehung zwischen Verheirateten Paaren ist immer wieder ein Abenteuer bei der es nicht um das gegenseitgige Gegeneinander gehen sollte sondern vielmehr um das gegenseitige Für- und Miteneinander.

Auch habe ich geschaut ob es einen Unterschied im Gaming-Verhalten macht, ob nun jemand in der Stadt, auf dem Land oder der Agglomeration lebt. In der Stadt spielten die Menschen eher „Adventure“-Games (2.61), gefolgt von Strategie (3.07) und Sport (3.2). Auf dem Land hingegen steht die Kategorie der „Strategie“ (3.2) zu oberst, gefolgt von „Advetures“ (3.62) und „Rollenspiele“ (3.62) gleichermassen. Stadt und Land spiegelt für mich das Verhältnis. n der Stadt ist es oft ein Abenteuer (natürlich auch auf dem Land). Auf dem Land wird eher strategisch vorgegangen um das Beste aus seinem Beruf heraus zu holen. Leider war der Datensatz jener die in der Agglomeration leben nicht sehr aussagekräftig, da sich zu wenige dazu geäussert hatten. Dennoch stehen da „Virtuelle Welten“ (1) zu oberst, gefolgt von „Rollenspiele“ (1.5) und Adventures (2.5).

Im Bereich der Erziehung war es wieder etwas schwieriger die Daten zu erheben, da es nebst jenen Personen die Freikirchlich erzogen wurden nur wenige weitere Personen gab (Evangelisch, Katholisch, Andere), die sich dazu äusserten. Während bei jenen Menschen die im freikirchlichen und evanglischen Kontext aufgewachsen waren und bei beiden die Kategorie „Adventures“ zu oberst steht (Freikirche: 3; Evangelisch 2.83) stehen bei jenen die Katholisch oder mit einer anderen (keiner) Religion erzogen wurden das „Rollenspiel“ auf dem ersten Platz (Katholisch: 1; Andere: 1) gefolgt von „Strategie“ (Katholisch: 2; Andere: 2) und „Egoshooter“ (Katholisch: 2; Andere: 3). Bei den Menschen mit freikirchlicher Erziehung teilen sich, wie bei den Katholischen, „Egoshooter“ (3.25) und „Strategie“ (3.25) den 2. Platz. Evangelische tendieren auf Platz zwei zu „Sport“ (3.2) und schliesslich den „Virtuellen Welten“ (3.5). Wir sind wohl, in diesen Bereichen, doch nicht alle so verscheiden wie wir glauben möchten, auch wenn Gott uns einzigartig geschaffen hat.

Im letzten untersuchten Bereich, ging es mir darum zu erkennen, ob es Unterschiede im Onlinegaming Verhalten gibt, wenn jemand eine Bibelschule / Theologiestudium besucht (und abgeschlossen) hat und jene die weder ein Theologiestudium noch eine Bibelschule besucht haben. Schön zu sehen war dabei, dass die Zahl der Antwortenden in etwa ähnlich gross waren.
Jene die eine Bibelschule und/oder das Theologiestudium besuchten favorisierten „Strategie“ (2.86), gefolgt von „Adventures“ (3.07) und „Sport“ (3.76). Geht es den Befragten unbewust um die richtige „Strategie“, wenn es auch darum geht den Menschen das Reich Gottes zu zeigen?
Sind währenddessen die Befragten ohne diesen Hintergrund auf der Suche nach ihrer Rolle, auch die zur göttlichen berufenen Rolle, wenn sie das Genre „Rollenspiel“ (2.22) bevorzugen? An zweiter und dritter Stelle folgen „Egoshooter“ (2.62) und schliesslich „Adventures“ (2.8).

Vielen Dank an Jessica Lewis für dieses Foto.

Zum Abschluss noch einige Gedanken und Fragen an euch: Was glaubt ihr, warum so viele Menschen „Adventure“, „Egoshooter“ und „Strategie“ Spiele spielen? Kann es sein, da dass Leben ein Kampf und Abenteuer ist, bei der es um dich richtige Strategie geht, um am Ende zu Überleben?

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Onlinegaming und Glauben – reminder

Wie gut passen Onlinegaming und Glauben eigentlich zusammen? Das habe ich vor einem Monat bereits gefragt und viele haben dazu Stellung bezogen. Nun möchte ich nochmals dazu aufrufen, dass sich doch diejenigen die sich angesprochen fühlen und noch nicht an der Umfrage teilgenommen haben, dies noch zu tun. Die Umfrage läuft bis zum 30. August.

Ich werde 2021/22 meine theologische Bachelorarbeit zu genau dieser Thematik schreiben. Ob sich der Glauben mit dem Onlinegaming verträgt oder nicht, warum (nicht), wie wir in Zukunft damit umgehen müssen und was wir selbst tun können. An dieser Stelle schon jetzt ein grosses Dankeschön an alle, die an der Umfrage teilgenommen haben. Ein erstes Fazit ist im September zu erwarten. Noch der der Link zur Umfrage:

https://lamapoll.de/Onlinegaming/

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Gottes Stimme hören III – Wachstum

In diesem letzten Blogbeitrag der dreiteiligen Miniserie (Gottes Stimme hören, unterscheiden und wachsen) geht es mir um das Wachstum im Heiligen Geist. „Entweder du wächst oder du welkst – es gibt nichts dazwischen“ (Karl Pilsl). Unser Ziel, aber auch das Ziel Gottes für uns, ist das stetige Wachstum. Wie aber geschieht das?

Es gibt doch immer wieder diese Situationen in denen wir die Bibel aufschlagen und sehen was ein Gideon, ein David, ein Paulus oder Petrus alles vollbracht haben. Auch heutzutage scheint es bei einer Heidi Baker, einem Todd White, einer Catherine Booth oder einem Reinhard Bonnke oder anderen grossartigen Persönlichkeiten dieser Gedanke zu kommen: „Wow, auch wenn ich es gerne wollte, bis dorthin komme ich doch nicht“, „Das ist für mich einfach viel zu hoch/weit“. Aufgrund dieser Aussagen und des „Vergleichens“ von mir mit anderen, verlieren wir etwas Grundlegendes aus unseren Augen.

Gött möchte überhaupt nicht, dass wir uns mit anderen Menschen vergleichen und Gott möchte auch keinen zweiten Todd White, Reinhard Bonnke oder eine zweite Heidi Baker, Catherine Booth haben. Schon in der Bibel haben wir unterschiedlichste Persönlichkeiten die sich aber ergänzten (Paulus eher als Gemeindegründer, Barnabas eher als Brückenschlager für Menschen, Stephanus eher als Evangelist, …).

Gott möchte mit dir einen neuen, einzigartigen Weg gehen. Einer, der noch kein Menschen zuvor in dieser Weise je gegangen ist. Er möchte, dass du einen Fuss vor den anderen setzt, so wie Josua – Josua musste zuerst seinen Fuss (oder beide Füsse) in den Fluss setzen, damit Gott die Wassermassen zurück drängte. Ja, Josua wurde nass. Gott wird dich darin aber nicht überfordern, sondern möchte, dass du in den kleinen Dingen treu bist, sodass ER dir im Verlaufe deines Lebens grössere Dinge anvertrauen kann. Dazu verwendet Gott deine einzigartig-persönliche Geschichte mitsamt den Talenten und Fähigkeiten die du von Gott selbst erhalten hast.

Lerne Gott zu vertrauen, indem du seine Stimme wahrnimmst und danach handelst. Es wird nicht immer von scheinbaren Erfolg, für uns, gekrönt sein. Das mag daran liegen, dass wir nicht genau hingehört haben oder dass Gott sehen möchte, ob wir ihm vertrauen. Gott wird aber jeden Schritt den wir gehen (auch wenn wir einen Umweg gehen), zu einem Segen werden lassen, wenn wir uns ihm voll anvertrauen und von IHM führen lassen. Somit wächst du in deine gottgegebene Berufung und wirst deinen persönlichen Weg mit Gott machen dürfen, und du wirst zum Segen werden.

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Gottes Stimme hören II – Unterscheidung

Dass die Stimme Gottes durch den Heiligen Geist zu uns spricht, davon dürfen wir ausgehen. Wie sieht es aber mit der Unterscheidung aus? Wie kann ich mir sicher sein, dass es der Heilige Geist ist der zu mir spricht? Einige Menschen haben diese Gabe der Geistunterscheidung und wie sieht es mit denen aus, die diese Gabe nicht haben? Der Heilige Geist führt dich nicht ins Verderben. Der Heilige Geist ermutigt dich, er zieht dich weiter in die eine Richtung oder aber er zeigt dir auf, dass du auf dem falschen Weg bist und möchte dich daher neu ausrichten. Der Heilige Geist spricht immer, auch die mahnenden Worte, in Liebe zu dir.

Paulus schreibt im 1. Korinther 13,1-3: „Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz, eine lärmende Zimbel. Und wenn ich die Gabe prophetischer Rede habe und alle Gehemnisse kenne und alle Erkentnisse besitze und wenn ich allen Glauben habe, Berge zu versetzen, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts. Und wenn ich all meine Habe verschenke und meinen Leib dahingebe, dass ich verbrannt werde, aber keine Liebe habe, so nützt es mir nichts.“

Ja, viele reden so, dass du selbst meinen könntest, sie seien mit dem Heiligen Geist gefüllt. Doch wenn du sie auch nur leicht unter Druck setzt, wirst du erkennen können, mit was sie gefüllt sind. Denn mit welchen Gedanken und Worte du dein Herz füllen lässt, dass wird auch aus dir herausfliessen, sobald du deinen Mund öffnest (Matthäus 12,34). Dazu ein Bild zur Veranschaulichung:

Im Bildhintergrund siehst du eine Zahnpastatube. Wenn du nur die Verpackung siehst, dann gehst du davon aus, dass auch Zahnpasta herauskommen wird, denn es steht ja so auf dem Ettikett. Wenn du auf die Tube Druck ausübst, dann wirst du schnell erkennen können, ob sie wirklich Zahnpasta erhält oder mit Hühnerdreck gefüllt wurde. Ich glaube, dass du eine mit Hühnerdreck gefüllte Zahnpastatube nie wieder benutzen wirst.

Beginne damit, dass du auch einmal auf deine Gesprächspartner ganz leichten Druck ausübst und dabei nicht nur zu-, sondern auch hinhörst was sie sagen, damit du erkennen kannst, mit was dein Gegenüber in Wahrheit gefüllt ist. Dazu kann eine Frage bereits ausreichen: „Wer ist Jesus Christus für dich?“ „Ihr Lieben, schenkt nicht jedem Geist Glauben, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind. Denn viele falsche Propheten sind hinausgegangen in die Welt. Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der sich zu Jesus Christus bekennt, der im Fleisch gekommen ist, ist aus Gott; und jeder Geist, der sich nicht zu Jesus bekennt, ist nicht aus Gott“ (1. Johannes 4,1-3).

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Onlinegaming und Glauben

Wie gut passen Onlinegaming und Glauben eigentlich zusammen? Muss das Gamen in unserer heutigen Gesellschaft, gerade in unseren Gemeinden Platz finden? Sofern ihr dafür seid, dass das Gamen seinen Platz erhalten soll, wie soll das eurer Meinung nach gehen, wie viel Raum sollte dem Gamen gegeben werden und wie sieht es mit einer Aufklärung der Risiken als auch der Chancen aus? Falls ihr dagegen seid, warum seid ihr dagegen?

Ich heisse Sebastian Küng und bin seit kurzem unter der Leitung des David Dienstes als Blogger und Autor unterwegs.

Ich werde 2021/22 meine theologische Bachelorarbeit zu genau dieser Thematik schreiben. Ob sich der Glauben mit dem Onlinegaming verträgt oder nicht, warum (nicht), wie wir in Zukunft damit umgehen müssen und was wir selbst tun können.

Es ist ein Feld, dass in den kommenden Jahren nicht kleiner wird und genau darin sehe ich mein zukünftiges Ministry. Ich investiere mich in jene Menschen die in der Onlinegaming Sucht sind und sich davon befreien wollen.

Am Ende dieses Blogs wird der Link zu meiner Umfrage erscheinen. Ich möchte einfach nochmals betonen, dass diese Problematik der Onlinegaming Sucht nicht vor unseren christlichen Türen halt macht und es bereits Menschen hat, die sich in dieser Thematik investieren. Ich bete dennoch für mehr Erntehelfer in diesem Bereich.

https://lamapoll.de/Onlinegaming/

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Gottes Stimme „hören“

Es mag einige Personen geben die sich die Frage stellen, ob Gott noch heute zu uns Menschen spricht und wie wir Seine Stimme „hören“ können als auch, ob das trainiert werden kann. Ich bejahe, dass Gott, in der Form des Heiligen Geistes, auch heute noch zu uns Menschen spricht, sofern wir uns nicht aktiv dagegen verschliessen. Er „spricht“ dann auf unterschiedlichste Art und Weise zu uns und in unser Leben hinein.
Dazu möchte ich erwähnen, dass ich bisher einmal in meinem bisherigen Leben den Heiligen Geist so klar und deutlich wahrgenommen habe und es mir vorkam, als wäre da eine andere Person im Zimmer die gerade laut und deutlich zu mir spricht.

Gott spricht in unter-schiedlichster Weise zu dir: Durch die Bibel, im Gebet, durch Gedanken (meine Gedanken sind nicht eure Gedanken), durch andere Menschen, durch klare und laute Worte, durch Musik, in einem Traum, durch eine Vision. Diese Liste ist nicht abschliessend und kann daher beliebig ergänzt werden.

Wie kann ich lernen, die Stimme des Heiligen Geistes besser zu hören? Dazu braucht es Glaube, dass der Heilige Geist zu uns spricht, den eigenen Verstand, das ich auch selbst prüfe, ob es der Heilige Geist war der zu mir gesprochen hat (oder ob es aus einer Laune / Emotion heraus war) und schliesslich auch Mut, dass ich das Gesagte, sofern es vom Heiligen Geist her kommt, auch ausführe.
Es gibt viele grossartige, vom Heilligen Geist geleitete Persönlichkeiten von denen wir sicherlich lernen können. Sie sind aber alle individuelle Wege gegangen den Heiligen Geist mehr wahrnehmen zu können. Darum ist es auch wichtig, dass ich nicht einen dieser Menschen kopiere, sondern darauf höre, wie der Heilige Geist zu mir sprechen möchte und wie ich darin wachsen kann.

Wir sollen, nachdem der Heilige Geist zu uns gesprochen hat und wir es geprüft haben, schlussendlich auch Täter des Wortes werden, denn so schreibt Matthäus in seinem Evangelium die Worte Jesu: „Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst sollt ihr es geben.“ (Matthäus 10,8).

Nur durch die Kombination, dass wir Gottes Stimme wahrnehmen und weitergeben, werden wir im Stande sein noch mehr von dem Segen Gottes durch den Heiligen Geist empfangen zu können. Denn durch die Weitergabe Seines Segens werden unsere Hände wieder geöffnet um Neues zu empfangen.

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Die richtige Investition

In vielen Ländern Europas werden die Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus gelockert, aber einige Unternehmer steht das Wasser bis zum Hals oder sie stehen vor einem Scherbenhaufen. Und ich meine, dass gerade jetzt die Zeit für eine Investition ist. Ich möchte dir zeigen, was für eine Investition ich meine:

Bereits während des Kalten Kriegs, in der sich „Westen“ und „Osten“ durch einen riesigen Mauerbau, Anfang der 1960er Jahre, trennten, fokussierte die Mehrheit des „Ostens“ auf den Kommunismus, der „Westen“ auf den Kapitalismus.

Als die Mauer fiel, standen viele Menschen aus dem „Osten“ vor einem Scherbenhaufen ihres Unternehmens, da der Kommunismus nicht bestand haben konnte und die Menschen ausbeutete. Und dieses Bild ist auch gerade jetzt aktuell, eine Wende des Westens, denn auch der Kapitalismus beutet Menschen aus. In beiden Fällen überlebten und überleben aber genau jene Menschen die sich richtig positionier(t)en und investier(t)en. „Wir bauen kein Geschäft auf und benutzen dafür Menschen. Wir bauen Menschen auf und benutzen dafür ein Geschäft“. (Zig Ziglar).

In der Bibel gibt es die Geschichte vom anvertrauten Geld (Matthäus 25,14-30). Ein Mann gab seinen drei Knechten jeweils Talente, danach reiste er ab. Nach langer Zeit kam dieser Mann wieder zurück und rechnete mit seinen Knechten ab. Der Erste und der Zweite hatten ihre Talente verdoppelt und der Mann lobte sie mit den Worten: „Recht so, du bist ein guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles will ich dich setzen. Geh ein in die Freude deines Herrn!“ (Mt 25,21). Der Dritte aber verbarg sein Talent und der Mann sprach zu ihm, dass er es dann zumindest zu den Wechslern hätte bringen sollen, der Zinsen wegen. Das Talent wurde diesem Knecht genommen und den anderen Knechten gegeben. Warum? „Jedem, der hat, wird gegeben werden, und er wird haben im Überfluss; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen werden, was er hat“ (Mt 25,30).

Die Investition ist nicht in Immobilien, in Anlagen, in Bitcoins oder ähnliches. Die Geschichte drehte sich nicht per se um Geld, sondern um Talente und das Reich Gottes. Du hast einzigartige Talente erhalten, mit denen du einzigartiges bewirken kannst.

Vergrabe deine Talente nicht, sondern verbinde deinen Geist mit dem deines himmlischen Vaters, investiere zielgerichtet und du wirst Menschen führen können, was einen postiven Effekt, auch auf das Geld, haben wird.

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Corona, die Krone

Habt ihr schon einmal die Bilder angeschaut, wie dieses Corona-Virus aussieht? Viele sagen, dass sie wie eine Krone aussieht. Ich habe mir diese Bilder auch angeschaut und dachte zunächst nicht, dass der Vergleich mit einer Krone bestand hat. Dann ist mir aber etwas besonderes an diesem Virus aufgefallen. Laut den Bildern hat dieser Virus unzählige Dreiecke. Diese Dreiecke haben mich stark an die Dreieinigkeit Gottes erinnert, bei welcher Gott das Zentrum ist und aus Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist zusammensetzt. Eine Immitation könnte man meinen und es hat was. Das Böse versucht das Gute zu immitieren, das sehen wir schon bei den zehn Plagen bevor Israel, unter Mose, aus dem Land der Ägypter ausziehen kann.

An was erinnern die Dreiecke?

Ich finde es verblüffend zu sehen, dass wir weder den Virus noch Gott von blossem Auge sehen und sie beide einen gewaltigen Unterschied in unserem bisher gewohnten Leben bewirken. Ich möchte kurz auf die Unterschiede eingehen.
Während dem das Corona-Virus uns in Angst und Schrecken versetzt, gibt uns Gott immer wieder neuen Mut (vgl. Josua im Alten Testaments bzw. Paulus in der Apostelgeschichte des Neuen Testaments). Während dem das Corona-Virus viele Todesopfer fordert, hat Jesus den Tod überwunden und wir mit ihm – auch wenn unser leiblicher Körper dennoch stirbt-, wenn wir ihn in unser Leben lassen (Wenn also jemand in Christus ist, dann ist das neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden – 2. Korinther 5,17). Während dem das Corona-Virus uns zur Isolation treiben möchte ist Gott da und möchte Gemeinschaft mit uns.

Rembrandt Harmensz. van Rijn: Versuchung Christi

Dieser Virus kommt nicht von Gott, doch Gott lässt diesen Virus zu um etwas Gutes oder Besseres, nach dieser Krise, daraus zu machen. Dieser Virus möchte wie auch der Teufel in der Bibel uns in Versuchung leiten wieder etwas Kopfloses zu tun. Erinnern wir uns, dass der Teufel in der Geschichte der Bibel schon Adam und Eva, in Form einer Schlange, verführt hat etwas zu tun was Gott missfällt. Auch Jesus wurde zu Beginn seiner Wirkzeit in der Wüste in Versuchung geführt und Jesus blockte den Teufel ab, indem er den Willen seines himmlischen Vaters ausübte (Matthäus 4,1-11; Lukas 4,1-13).

Nun, nachdem ich dir einige spannende Details zu diesem Virus und der Herrschaft Gottes aufgezeigt habe möchte ich dich Fragen wem du deine Krone gibst, denn Corona heisst „Krone“. Möchtest du ein Leben in Angst, Distanz und Isoliertheit leben, dann lebst du im Vergänglichen und bist Sklave dieses Virus. Wenn du deine Krone Gott gibst, der alle Dinge im Griff hat und ihm die Führung deines Lebens überlässt, dann wirst du keinen Mangel leiden, du wirst mutig werden, in der Gemeinschaft Gottes leben und das ewige Leben nach diesem Leben empfangen dürfen.
Wem gibst du deine Krone?