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Der stille Tod

Ich habe ein Bild erhalten, dass ich zu anfangs nicht zuordnen konnte. Ich sah Menschen mit zu getackerten Mündern. Was hat dies zu bedeuten?

In den heutigen Generationen haben wir gelernt uns von Innen zu verschliessen, wir haben gelernt unsere Seele (Näfesch/Ruach) mundtot zu machen, sodass diese nichts mehr zu sagen hat. Wir haben gelernt den Schmerz und den Schrei unsere Seele zu verdrängen und zu unterdrücken. Wir sind matt und kalt geworden. Genau so belügen wir uns selbst!

Doch unsere Seele ist genau das, was nach Gott schreit, nur unsere Seele hat den Wunsch mit Gott zu sein und bei Gott zu sein. Unsere Seele will leben! Unsere Seele hat den Wunsch frei zu sein und frei zu werden durch Gott. Unsere Seele hat den Zugang zu Gott nicht vergessen, in unserer Seele ist der Wunsch ewig zu Leben gelegt. Es ist unsere Seele, welche dürstet nach Leben und nach der Wahrheit. Es ist unsere Seele, welche die Erde verlässt, wenn unser Körper wieder zu Asche/Erde wird.

Darum ist das Wohlergehen unserer Seele so wichtig, weil die Seele nach dem körperlichen Tod weiterlebt, die Frage ist nur Wo sie weiterlebt im Tod oder im Leben? Nur wenn wir auf unsere Seele hören, können wir verstehen, was unsere Seele braucht und frei zu werden und diese Freiheit schenkt uns nur Jesus Christus. Es ist der Schrei unserer Seele der uns aufhorchen lässt, wenn etwas uns einengt oder beherrscht, wenn die Seele am Tod, in Ketten gebunden ist. Dies ist die Wahrheit, unsere Seele ist am Sterben!

Um dies alles zu verstehen, muss man wissen und glauben, dass man eine Seele hat, dass man etwas in sich trägt, was im Unsichtbaren ist und für Gott unglaublich hohen Wert hat. Die Seele ist also wichtiger als unseren Körper, welcher noch gebunden ist an der Erde, da die Schöpfung noch in den Wehen liegt. Die Schöpfung ist noch in der Knechtschaft der Vergänglichkeit (die Körper, das Fleisch), bis Jesus Christus zurückkommt. (Römer 8. 20-22)

Wir haben Angst diesen Schmerzen der Seele Raum zu lassen und das Gefühl, Verlorene und Gefangene zu sein. Aber die Wahrheit ist, wir sind Gefangene und Verlorene. (Lukas 15). Die Seele schreit, weil diese gefangen ist! Von was Gefangen? Vom Tod gefangen! Dies ist Einsicht und diese bringt Erkenntnis und Wahrheit, diese Wahrheit, ist die Wahrheit, die uns Frei macht. (Johannes 8.32). Was ist die Wahrheit? Die Frohe Botschaft, die Befreiung der geistlichen Knechtschaft im Tod (die körperliche Knechtschaft besteht bis zur Wiederkunft Christi), durch das Opfer am Kreuz, durch unseren Retter, Jesus Christus.

Hör auf deine Seele und lass dich Frei machen!

Wie? Glaubst du das Jesus Christus Gottes Sohn ist?

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Wir sind Überwinder durch den Glauben in Jesus

Liebes Kind Gottes,

egal was dich gerade belastet oder aktuell deine ganze Aufmerksamkeit bedarf und einfordert. Lass dich nicht von der Angst übermannen und in die Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit ziehen! Du bist nie allein und du hast guten Grund zu hoffen!

Gott anzuklagen bei Lebenskrisen ist der einfachste Weg für ein Menschen, aber es ändert nichts an der Krise selbst, dieser Berg bleibt noch bestehen, solange man den Berg nicht Gott abgibt und sein ganzes Vertrauen auf ihn setzt.

Lass dich nicht abbringen vom Glauben, weil es aktuell den Anschein hat, dass dein Leben zugrunde geht oder dass dein Leben keinen Sinn mehr hat oder dass die Situation so schwierig ist, dass du keinen Ausweg siehst. Du hast einen Gott, der sehr gut weiss, wie es dir geht, der dich sieht, mit dir mitfühlt und der einen Ausweg hat aus Lebenskrisen. Auswege, die du gar nicht für möglich halten würdest.

Nur zu oft werden wir runtergezogen in unserem Leben, mit all Ihren Lasten. Doch Gott hat uns ein leichtes Joch gegeben zum Tragen gegeben. Wir dürfen in jeder Situation unseres Lebens, unseren Herrn um Rat bitten, um Heilung bitten, um Wiederherstellung, um Befreiung und um Stärkung im Glauben.

Wir Menschen sehen und fühlen nur begrenzt, daher übersehen wir oft vieles, doch Gott übersieht nichts. Für Gott ist alles möglich, so soll auch für uns, Kinder Gottes alles möglich sein durch Gott! Wir haben das wertvolle Geschenk des Glaubens bekommen, um durch den Glauben, Überwinder zu werden, und zwar in jeder schwierigen Situation, sei es Krankheit oder Schicksalsschläge oder Armut oder Verfolgung. Unser Glauben und Hoffnung, ist auf Jesus gegründet, dies ist der Schlüssel für jede Kriese. Jesus lässt uns aufatmen, denn sein Joch ist leicht und sein Joch nimmt uns jede Angst, weil wir wissen, dass wir ein treuer und starker Gott haben, der uns nie im Stich lässt.

Egal mit was du im Moment zu kämpfen hast, sei dir gewiss, dein Glaube ist die Lösung, Gott ist die Lösung! Dein Gott ist grösser als jede Lebenskriese! Doch wende dich nicht von ihm ab, er ist und bleibt dein Retter & Versorger & Heiler!

Sei gesegnet und ermutigt,

deine Schwester im Glauben,

Noemi

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Gebet für alle!

Viele Kinder Gottes haben der Lüge des Teufels geglaubt, dass wir nur für unsere Gemeinde oder unsere Nahestehenden beten sollten. Falsch, wir haben einen Gott und wir sind eine Gemeinde (Leib) und eine Herde! Alle Kinder Gottes sind aufgefordert stetig füreinander zu beten, erst recht, wenn dich jemand darum bittet oder wenn dir Gott diese Person, Gemeinde, Dienst oder Land ans Herzen legt.  

Lasst euch nie vom Gebet hindern, sondern betet zu jeder Zeit. Und dies auch für Menschen, welche man nicht persönlich kennt. Für Menschen welche in einem anderen Land wohnen, Kranke oder arme Menschen in der Not. 

Wir Kinder Gottes haben Zugang zu Gott und dürfen mit allem direkt vor seinen Thron treten. Wir müssen fähig sein für den ganzen Leib Gottes Gebete auszusprechen. So schüttet eure Herzen aus, indem ihr im Heiligen Geist betet.  

Der Leib Gottes bedürft dringendst Beter, denn im geistlichen Raum gibt es viele Kämpfe, von denen wir gar nichts wissen. Der Teufel hat Angst vor unseren Gebeten, weil hinter jedem Gebet Gottes Kraft steckt, und diese Gebete bewirken viel.  

Das Gebet ist eine Waffe, welche zu jederzeit und an jedem Ort eingesetzt werden muss. Es ist mir ein Anliegen, dass wir Kinder Gottes nicht uns selbst eigene Grenzen ziehen, nämlich aus Gemütlichkeit oder aus zeitlichen Gründen. Wir müssen lernen über das sehende Hinaus zu beten und auf das unsichtbare Wirken hoffen. Dies nennt sich Glauben, denn ein ausgesprochenes Gebet ist ein Glaubensakt. 

Je mehr Beter desto besser! Im Geist sind wir alle miteinander verbunden und wir dürfen auch aus voller Liebe für eine unbekannte Schwester oder unbekannten Bruder beten. Der Heilige Geist schenkt uns auch für diese Schwester oder Bruder die nötige Liebe und das nötige Seufzen «ABBA Vater», um ein Gebet kraftvoll im Geist auszusprechen. Lobpreis oder Bibellesen im Voraus können helfen im Heiligen Geist zu bleiben. Mach dir eine Gebetsliste! 

Paulus hat für die Gemeinde im Rom und die Gemeinde in Kolossae gebetet, obwohl er die Schwestern und Brüder noch nicht kannte. Im reichte die Verbundenheit im Geist durch unseren Herrn Jesus Christus. Uns sollte dies auch ausreichen! Man kann nie genug beten!  

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Anregung zum Wachstum in Jesus

Anregung zum Wachstum in Jesus / Gedankenserneuerung:

Prüfe für dich, ob deine Charakterzüge hinderlich sind für das Reich Gottes oder förderlich?

Bitte Gott dir diese hinderlichen Charakterzüge zu zeigen und um Hilfe diese zu verändern.

Kurze Info: Gedankenserneuerung ist wichtig, um das Reich Gottes mit aufzubauen und damit Gott durch dich wirken kann. Dein Weg muss vor Gott geebnet werden, sodass Gott durch dich wirken kann. Mach Platz und deine Wege gerade für Gott!

Alle Täler sollen erhöht werden, und  alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade, und was hügelig ist, soll eben werden, denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden Jesaja 40.4

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Wer hören will der Höre!

Herr, es ist eine Wahl, dir zuzuhören. Wer hören will der Höre.

Darin ist das Wort WILL. Es ist das Wollen, dir zuzuhören. Wir müssen bereits sein unsere selbstgerechte Natur zu kreuzigen und uns deiner Gerechtigkeit & Wahrheit zu zuwenden.

Sobald wir dir Zuhören, geben wir dir eine Chance, eine Chance deine Gerechtigkeit und Wahrheit uns zu offenbaren. Das will ist so entscheidend. Es ist eine Entscheidung dir zuzuhören, es ist eine Entscheidung dir eine Chance zu geben, es ist eine Entscheidung dich kennen zu lernen und mit dir mitzugehen. Es ist eine Entscheidung deiner Wahrheit & Gerechtigkeit mehr Gewicht zu geben als meiner Wahrheit und meiner Selbstgerechtigkeit.

Meine Wahrheit ist begrenzt. Mein Leben ist begrenzt. Mein Verstand etwas zu erfassen ist begrenzt. Darum ist es so wichtig, deiner Meinung über mein Leben und über Andere mehr Gewicht zu geben.

Mein Leben dir abzugeben ist an einer Entscheidung gebunden, es zu wollen. Es zu WOLLEN, bedeutet eine Entscheidung zu treffen! Ich will oder ich will nicht.

Der Mensch will immer seine Wahrheit für die Richtige erklären und andere Menschen davon überzeugen. Wie verblendet ist der Mensch zu behaupten alles (besser) zu wissen, und zu tun, als ob er die reinste Wahrheit gefunden hat, ohne einmal Gott zu fragen, was die Wahrheit ist. Der Mensch will seine Wahrheit selbst definieren und selbst erschaffen. Doch dies geht nicht! Es gibt nur eine Wahrheit, alles andere wäre eine Lüge. Belügen wir uns also selbst? Ja! Unser Schöpfer kennt die Wahrheit und hat das letzte Wort. Warum also wollen wir, wie Götter die Wahrheit selbst erschaffen?

Herr, du weisst was gut ist für jeden Einzelnen von uns. Wir wollen immer unser ICH in den Vordergrund setzten als dir den Vortritt zu lassen. Wir müssen lernen dir alles abzugeben. Es geht nämlich hier nicht um uns! Es ging nie um uns, es ging immer um dich, denn die Welt dreht sich nicht um mich, sondern um dich, Herr Jesus!

Von Anfang an haben wir gemeint, wir könnten die Welt besser regieren als du sie regieren könntest. Wir wüssten es besser als du. Und wo hat uns dies hingeführt? Auf direktem Weg ins Verderben mit samt der ganzen Welt.

Es geht um dein Willen für unser Leben. Wollen wir dir zuhören oder nicht?

Wir wollen deine Wahrheit hören!

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Was ist wertvoller für Gott, Seele oder Körper?

Gott hat mehr Interesse daran, dass es unsere Seele lebt und es gut ihr gut geht, als unserem Körper. Eine Beziehung mit Gott haben und dabei krank sein, ist besser als Gesund sein und keine Beziehung mit Gott.

Versteht mich nicht falsch, Gott ist besorgt um uns. Klar hat Gott ebenfalls Interesse, daran dass es uns gut geht, auch körperlich, aber der körperliche ist vergänglich, aber unsere Seele nicht .

Die Beziehung zu Gott hat mehr Priorität, als unser körperlicher Zustand. Darum ist es für uns Christen wichtig, mehr Aufmerksamkeit Gott zu widmen, als unserem Körper und natürlich unseren Wünschen.

Gott nutz gerne unsere Körper als seinen Tempel, als Art Gefäss oder Lenkrad, um andere Menschen- Seelen zu retten. Gott darf an meinem Lenkrad sein. Aber in erster Linie steht immer die eigentliche Beziehung zu Gott im Vordergrund, als unser körperliches wohl befinden. Gesundheit ist ein Geschenk Gottes, um für ihn auf dieser Erde zu wirken und ihm mit unserem Körper ehre zu bringen/geben.

Das Thema Gesundheit wird oft sehr menschlich Angesehen, aus dem Grund, weil der Mensch Angst hat vor dem Tod. Aber die in Christus (wiedergeborene Christen) wissen genau, dass der geistliche Tod entscheidender ist als der körperliche Tod. JESUS ist gestorben für das unsere Seele geistlich Leben darf. Das ewige Leben ist Gott und ihn zu kennen- mit ihm leben wollen.

Das menschliche Denken lässt sich oft von der Angst vor dem Tod beherrschen. Aber es gibt viel mehr als nur dieses körperliche Sein und der körperliche Tod. Wo ist die Seele dahinter, wo ist das Ewige? Doch Gottes Denkweise ist die Ewige Denkweise und nicht die begrenzte in unserem Körper. Der Mensch denkt begrenzt!

Ich bin froh, dass es Ärzte gibt und Medizin, um uns mehr Zeit zu geben uns für Gott (für das Leben) zu entscheiden. Aber das ewige Leben für unsere Seele, gibt es in dieser Welt nicht.

Nur Gott gibt Leben und nur in und mit Gott ist Ewiges Leben.

Ich weiss, es ist herausfordend so zu denken und zu handeln. Unser Leben wird spannender, lebensbejahender, liebender und produktiver für Gott, wenn wir unsere Denkweise, Gottes Denkweise unterstellen.

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Götzen wollen sich immer grösser als Gott machen!

Ein ungemütliches Thema kommt jetzt, aber es muss sein. Es geht um Götzendienst.

Alles was wir grösser als Gott machen, ist ein Idol bez. ein Götze.

Auch in Momentaufnahmen kann dies der Fall sein, wie zum Beispiel, eine Krankheit grösser machen als Gott (z. B. COVID) – oder ein Problem sehen, das Grösser scheint, als es in Gottes Augen ist. Dieses Problem, welches dich dann beschäftig und versucht zu beherrschen, wäre dann also ein Götze.

Götzen haben, sind nicht unbedingt Statuen, welche man anbetet, sondern es sind Sachen, welche man mehr Aufmerksamkeit in unserem Leben, als Gott, schenken. Oder Dinge, welche wir mehr Macht zuschreiben als Gott Macht hat. Von Stars, Geld, Essen, Süchte, Partnerschaftssuche, allgmein Hobbys, Angst, Musik, Workoholic, Helikoptereltern, Gegenstände (z.B.Heilsteine), Sex, Social Media, Beauty, Handy, bis Annerkennung von Menschen usw.

Die Menge an zeitlich, gedanklicher Aufmerksamkeit macht das Gift! So wird eine scheinbar harmlose, tolle Sache ein Götz und zu einer Abhängigkeit.

Sobald dich etwas beherrscht, ist es ein Götze, so harmlos es zunächst auch scheint.

Prüfe dich, ob du etwas grösser machst als Gott ist?

jesus #gott #covid #liebe #bibel

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Von Herzen Gott glauben

Du kannst die Bibel (Wort Gottes) nicht mit dem Verstand erfassen und verstehen, nur mit deinem Herzen.

Denn auch der Glaube an Jesus, kann man nicht mit dem Verstand erklären, sondern nur mit dem Herzen!

Der Mensch will nur zu oft alles rational ergründen und verstehen, doch so hindern wir als Christen, das Wirken des Heiligen Geistes und minimieren unser Potential zu wachsen und Gott Ehre zu bringen.

Gott muss dein Herz verändern, damit du mit dem Herzen sehen und verstehen kannst. Gott gibt uns zugern ein fleischliches Herz, um ihn besser zu verstehen und zu lernen nach ihm zu handeln.

Wir können natürlich weiterhin blind umherlaufen, wie verirrte Schafe, vorzugeben alles besser zu wissen, so tun als ob wir Gott seien. Oder wir bitten Gott uns die Wahrheit zu offenbaren, durch Einsicht und Bereitschaft zur Veränderung unserer Herzen, sodass wir nun sehend dem Hirten nachfolgen.

jesus #herz #glaube #christ #bibel

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Ewiges Leben ist Gott zu kennen!

Eine lebendige Beziehung mit Jesus ist wichtig, um stark im Glauben zu werden und darin zu bleiben. Ohne Beziehung können wir kein Vertrauen aufbauen, logisch oder? Aus diesem Grund ist die Stille Zeit im Gebet fundamental im Christ-Sein.

Der Glaube ist nähmlich Tod ohne Beziehung mit Gott! Kein Wunder, denn Gott ist Leben und wenn wir die Beziehung mit ihm nicht pflegen, verlieren wir uns (unsere Identität in Jesus) und laufen von Gott davon, ohne es zu merken. Genau so wie es Adam, der erste Mensch gemacht hat. Wir verlieren den wesentliche aus den Augen. Mit Gott zu leben, bringt leben. Ewiges Leben ist Gott zu kennen!

So schön zu wissen, dass man in Jesus nie alleine mehr ist, auch wenn es für Aussenstehende so aussieht. Wie viel Hoffnung und Kraft bekommt so unser Leben auf dieser Welt. Diese Hoffnung dürfen wir verkünden!

Vertrauen führt zu einem hingabebereiten Herzen für Gott und sein Reich. Und wir sind bereit uns Gott vollständig Hinzugeben.

Jesus hat sich auch so hingegeben und auch wir dürfen dies tun mit Freuden!

Bis zum letzten Atemzug möchte ich diese Hingabe leben und teilen. Das ist der wahre Gottesdienst, ihm zu dienen und ehre zu bringen, dem dem Ehre gebührt, dies ist Jesus Christus.

jesus #gott #liebe #hoffnung #bibel

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Der Diamant

Heute morgen hat mir der Herr was gezeigt. Ich muss mich belehren und ermahnen lassen, damit ich gute Frucht bringen kann, manchmal auch in Form von anderen Geschwistern. Denn durch unsere wahren Geschwister im Geist, spricht sehr oft Gott.

Wir Menschen sind manchmal so rebellisch. Und ein rebellisches Herz ist nicht ein Herz für Gott. Nein, der Rebell entspricht nicht mehr uns, sondern dem weltlichen, alten, verdorbenen Naturell.

Wir sind zwar Roh-Diamanten, wegen dem Geist Gottes in uns, doch wir sind noch nicht fertig. Gott sieht uns schon als Vollkommen, aber wir sind noch nicht Vollkommen. Unser Gott ist der einzige der uns Heiligen kann, uns schleifen kann, durch sein Wort (Bibel), durch den Heiligen Geist (Erkenntnisse) und durch andere Menschen, welche wirklich und wahrhaftig im Geist wandeln.

Mir ist bewusst, dass ich noch kein perekt, geschliffener Diamant bin, aber Gott wird mich zu einem geschliffenen Diamanten machen, so wie er auch dich zu einem Roh-Diamanten gemacht hat und bereits angefangen hat aus dir ein geschliffenen Diamanten zu machen. Was ist ein geschliffener Diamant? Ein demütiger, besonnener, gehorsamer Christ, geistlich gesinnter Knecht Gottes, welcher stehts nach Jesus Gerechtigkeit strebt, hingebungsvoll dienend zum Aufbau seines Reiches.

Doch das Schleifen, kann sehr schmerzhaft sein. Doch unser Lohn ist die Gute Frucht, welche daraus gewonnen wird und später dann, ewiges Leben.

Doch wie gesagt, um Frucht zu bringen und den Schliff von Gott anzunehmen müssen wir manchmal einfach den Mund halten, und die Ermahnungen Gottes anhand des Wortes prüfen und annehmen. Nur so können wir wirklich uns verändern lassen.

Sonst sind wir nur einfache, kleine rebellische Christen, nicht viel besser als diese Welt, anstatt gehorsame, dienende Christen. Unser Stolz und unser Rebell im Fleisch haben wir doch ans Kreuz genagelt oder nicht? Wollen wir nicht in unserer neuen Natur wandeln?

Dann müssen wir wohl lernen, Ermahnungen dankend anzunehmen und dies im Gebet vor Gott bringen. Wir dürfen wieder lernen, Ermahnugen anzunehmen und uns mit diesen Erkenntnis von Gott verändern lassen.

Und bald strahlen wir wieder, für den Herrn, als geschliffene Diamanten, ein Licht für diese Welt, denn wir werden das Licht Jesus (Wahrheit) reflektieren.

Ich danke allen Brüdern und Schwestern für all die Ermahnungen, damit ich weiter wachsen darf im Herrn. Danke für jeden schmerzhaften Anschliff durch den Geist Gottes. Jeder Zurechtweisung war es wert, weil ich die Frucht danach sah, die diese hervorbrachte.

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Zurück in den Garten

Längst zerrissen sind die Kleider, doch sie verdecken nichts Attraktives mehr. Die alte, runzlige Haut hängt schlaff an den beiden herab. Mit vorsichtigen Schritten gehen sie barfuss über den verfluchten Acker. Messerscharfe Dornen reissen ihnen die ledrigen Fusssohlen auf, Wie oft sind sie diesen Weg in Gedanken zurückgegangen, zerrissen zwischen Sehnsucht und Scham.

Die Einladung zum Fest hat sie völlig unerwartet erreicht. Ein fröhliches Kinderfest soll im Garten stattfinden und beide seien eingeladen! Die beiden hatten zuerst zynisch gelacht und den Brief beiseitegelegt. Da musste sich jemand einen Scherz erlaubt haben, der von ihrer tragischen Geschichte gehört hatte. Doch schliesslich nahm die Sehnsucht überhand: Was, wenn die Einladung echt wäre?

Schweigend gehen sie. Er hält die Frucht, sie die Einladung. Sie schauen sich nicht an – sie sind nackt und schämen sich. Beim Feigenbaum hatten sie kurz Halt gemacht, wollten einige Blätter pflücken, um damit die grossen Löcher in den Kleidern zu bedecken. Doch der Baum war bis zu den Wurzeln verdorrt. Jemand musste ihn verflucht haben.

Im Osten liegt der Garten. Die beiden halten Ausschau nach den mächtigen Engeln, die den Zugang zum Garten mit kreisenden Flammenschwertern versperren. Doch als sie den Eingang erreichen, stehen dort keine Engel mehr. Das offene Gartentor quietscht leise im Wind. Vorsichtig treten sie ein. Es fühlt sich verboten an, diesen Ort zu betreten.

Beinahe wären sie über das tote Tier gestolpert. Kalt und regungslos liegt es am Boden. Sein Kopf ist völlig zerschmettert, als wäre er mit einem Hammer zerschlagen worden. Blutverschmiert und in sich gekrümmt liegt die alte Schlange da. Neben ihr steht – breit grinsend – ein Mann in weissen Kleidern. An seinem rechten Fuss prangt eine grosse Narbe – das Zeichen einer vergangenen tödlichen Wunde. Der Mann blickt die beiden freundlich an und streckt seine Hände zum Mann aus, um die Frucht von ihm entgegenzunehmen.

Der Mann blickt auf die Frucht. Zwei Stücke sind herausgebissen worden, doch sie sieht immer noch frisch und verführerisch aus. Noch immer verspricht sie Leben und Unsterblichkeit, Erkenntnis von Gut und Böse. Es ist nicht einfach, sie loszulassen. Doch was hat sie ihnen gebracht ausser Tod und Unheil? Er streckt seine Hand aus und gibt die Frucht dem geheimnisvollen Mann. Dieser nimmt sie behutsam entgegen und winkt den beiden mit der Hand: «Kommt mit, ich führe euch zu ihm.»

Es ist Abend geworden. Nur leise rauscht der Wind durch die Blätter. Ein tiefer Friede legt sich auf den Garten. Der Mann geht voraus, die beiden Menschen folgen ihm. Der weiche Moosboden schmiegt sich an ihre zerschundenen Füsse und lässt die Schmerzen verschwinden. Der Mann bleibt stehen und zeigt nach vorne: «Er erwartet euch bereits.» Und da sehen sie ihn. Aus der Stille des Gartens kommt er ihnen langsam entgegen. Die beiden Menschen können sich nicht mehr halten. Sie laufen los, so schnell sie ihre alten Beine tragen. Er beginnt zu lachen, als sie auf ihn zulaufen. Innig schliesst er sie in seine Arme, umfasst ihre schrumpelige Haut. Alle drei weinen.

«Schön, dass ihr gekommen seid», sagt er, «heute Abend gibt es ein Fest. Ich habe weisse Kleider für euch mitgebracht. Es gibt Zuckerwatte und Limonade. Der Heilige Geist kommt auch und bringt einen Kuchen mit. Wenn es dunkel ist, machen wir ein Lagerfeuer. Und dann werden wir einander Geschichten und Witze erzählen. Und wir werden singen!» Verwundert schauen Adam und Eva zu Gott hoch. Dann schauen sie einander – zum ersten Mal seit Jahrtausenden – an. Sie sind wieder zu Kindern geworden.

Ist dieser Text nur eine törichte Spekulation? Eine haarscharf an der Häresie vorbeischrammende theologische Spinnerei? Oder könnte es tatsächlich wahr sein, dass die Gartentür wieder offen ist, dass Gott darauf wartet, dass seine alten Kinder wieder nach Hause kommen? Mach dich zurück auf den Weg und finde es heraus.

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Teil 2: Dietrich Bonhoeffer – Glaubensverständnis in Krisenzeiten

Im zweiten Teil nehme ich euch mit in das Gnadenverständnis von Dietrich Bonhoeffer hinein, das ihn durch die vielen weltgeschichtlichen Krisen prägte. Darin wird erklärt, warum sich Bonhoeffer dem Widerstand anschloss. Dadurch kann ein besseres Verständnis seines Glaubensverständnisses, seiner Ethik und Rechtfertigung erlangt werden, wie er seinen Glauben mit dem Widerstand vereinbaren konnte.

Zunächst ist zu bemerken, dass Bonhoeffer die biblischen Texte nicht nur als historisch ansah, sondern als Träger der Offenbarung. „Der Kern des christlichen Glaubens ist gar keine Religion, sondern die Person Jesus Christus […] der lebendige Gott selbst“ (Metaxas 2014:114).

In seinem Buch „Nachfolge“ beschreibt Bonhoeffer, als Glaubensverständnis, die Unterschiede zwischen „billiger“ und „teuren“ Gnade. Was aber meinte Bonhoeffer mit „billiger“ Gnade? Er sieht darin den Todfeind der Kirche: „Billige Gnade heisst Gnade als Schleuderware […] ohne Preis, ohne Kosten […] Gnade als Lehre, als Prinzip, als System“ (Gremmels und Huber 3. Band 2020:109-111). Billige Gnade war für ihn eine Gnade ohne die Nachfolge Jesu. Was machte denn aber die Gnade „teuer“? „Teuer ist sie, weil sie in die Nachfolge ruft, Gnade ist sie, weil sie in die Nachfolge Jesu Christi ruft; teuer ist sie, weil sie dem Menschen das Leben kostet, Gnade ist sie, weil sie ihm so das Leben erst schenkt“ (:111). Gott selbst war es teuer, da es Gott das Leben seines eigenen Sohnes, Jesus Christus, gekostet hatte, als er Mensch wurde. Jesus sagte seinen künftigen Jüngern: „Folgt mir nach“ (Mk 1,17) und sie folgten Ihm nach. Wenn Jesus uns ruft, dann ist das nicht aus gesetzlichem Gehorsam, sondern aus dem Gehorsam des Glaubens heraus. Für Bonhoeffer ist der Ausgangspunkt für die Nachfolge, das Gebet und das Sündenbekenntnis mit der anschliessenden Busse. Wir müssen einsehen, dass wir schwach sind, in dieser Schwachheit wird die Kraft Gottes in unserem leben zunehmen können. Wir als Gemeinde sollen aus der Sicht Bonhoeffers aus der eigenen Stagnation heraus treten: „Wir müssen auch wieder in die freie Luft der geistigen Auseinandersetzung mit der Welt. Wir müssen es auch riskieren, anfechtbare Dinge zu sagen, wenn dadurch nur lebenswichtige Fragen aufgeführt werden“ (Gremmels und Huber 5. Band 2020:175)

Bonhoeffer verstand die christliche Ethik als jenseits von der Unterscheidung zwischen „Gut“ und „Böse“. (Gremmels und Huber 1. Band 2020:109). Es geht vielmehr darum den eigenen Willen jeden Tag aufs Neue in den Hintergrund treten zu lassen, damit der göttliche Wille jeden Tag zunehmen kann.
Bonhoeffer sieht in der Ethik noch vertiefter die „Ethik der Verantwortung“. Er fragt sich und diejenigen die seine Zeilen lesen, ob wir mit mit der Wirklichkeit des Offenbarungswortes Gottes oder mit den sogenannten Realitäten des Lebens, mit der göttlichen Gnade oder mit den irdischen Unvollkommenheiten, mit der Auferstehung oder mit dem Tod rechnen wollen. Für Bonhoeffer gibt es keinen Rückzugsort für Nachfolger Christi und deren Gemeinden. „Die Kirche kann ihren eigenen Raum […] nur dadurch verteidigen, daß sie nicht um ihn, sondern um das Heil der Welt kämpft. Andernfalls wird die Kirche zur ‚Religionsgesellschaft‘ […] und damit aufgehört […] Kirche Gottes in der Welt zu sein“ (Gremmels und Huber, 4. Band, 2020:80).
Durch diese „Ethik der Verantwortung“ geht Bonhoeffer weiter auf das natürliche, verantwortliche Leben über. So könne in diesem natürlichen, verantwortlichen Leben das absolut Gute das Schlechteste überhaupt sein, wenn es nicht zu Jesus hinführt oder von Jesus her entstammt. In unserer begrenzten Verantwortung sollen wir unsere Verantwortung wahrnehmen. Dieses Leben gründet zuletzt auf der freien Verantwortung gegenüber Gott.
Für Bonhoeffer war klar, wenn wir keinen echten Frieden mit jedermann haben würden, was von Jesus zu uns gepredigt wurde, dann könnten wir den Völkern diesen Frieden auch nicht predigen. Diesen Frieden sollten wir aus der Liebe heraus verkündigen und nicht aus Eifer um die Sicherheit oder gar um ein politisches Ziel zu erreichen.

„Man baut ihm wohl einen Tempel, aber man wohnt in seinem eigenen Haus […] Es reicht nicht, wenn wir Christus ‚nur eine Provinz unseres geistigen Lebens einräumen‘ es geht um alles oder nichts“ (Metaxas 2014:113). Für Bonhoeffer ging es in seiner Rechtfertigung darum, dass wir, gerade in Krisenzeiten standhaft in Jesus Christus bleiben sollten, durch Einfältigkeit und Klugheit. „Einfältig ist, wer in der Verkehrung, Verwirrung und Verdrehung aller Begriffe allein die schlichte Wahrheit Gottes im Auge behält“ (Gremmels und Huber, 4. Band, 2020:85).
„Tue deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind“ (Sprüche 31,8) Der Prediger darf bei seiner Verkündigung des Evangeliums keine Unwissenheit haben, dass es um Jesus Christus geht und solle auch von der Gemeinde weiter verküdnigt und gelebt werden. „Wer in Verantwortung Schuld auf sich nimmt […] der rechnet sich selbst und keinem andern diese Schuld zu und steht für sie ein“ (Gremmels und Huber, 1. Band, 2020:162).
Bonhoeffer wollte, dass wir Gläubigen ohne Methode oder zunächst ein Heiliger zu werden, sondern allein durch den Glauben Jesus Christus ähnlich werden. In diesen Krisenzeiten würden wir, egal ob wir uns für das eine oder andere entscheiden, uns immer mit den Gesetzen der Welt beschmutzen. Im Endefekkt geht es aber darum, dass Sein Wille geschehe und nicht der meinige. „In der ethischen Entscheidungsfindung werden wir in die tiefste Einsamkeit geführt, die Einsamkeit in der ein Mensch vor dem lebendigen Gott steht. Da kann uns keiner beistehen, keiner etwas abnehmen“ (Gremmels und Huber, 1. Band, 2020:112).

Für Bonhoeffer, so Gremmels und Huber (2020:165) in ihrem ersten Band, schien die Rechtfertigung des Widerstands von Bonhoeffer in dieser krisenhaften Zeit in folgendem Argument zu bestehen: „Solange die Welt Gott los ist [sic!] werden Kriege sein […] wir sind gerufen Zeugen des Friedens zu sein“ (:165).

Meine Frage an euch ist, wie seht ihr, im Gegensatz zu Bonhoeffer euer Glaubensverständnis, eure Ethik und eure Rechtfertigung?

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Ich bin dein Herr, dein Gott

 

Ich werde dich nicht verlassen
Ich will immer bei dir sein
Ich werde dich nicht hingeben der Unterwelt
Ich will alles daran setzen dich zu mir zu ziehen
Ich will dich jeden Tag aufs Neue auf mich aufmerksam machen
Ich will dir die Wahrheit zeigen
Ich will dir ein neues Herz schenken
Ich will dir Sünden vergeben
Ich will dir helfen
Ich will dich verändern/heiligen
Ich will dich tragen
Ich will dich trösten
Ich will dich lehren
Ich will dich heilen
Ich will dich leiten auf den richtigen Weg
Ich will dir Frieden  und Ruhe schenken
Ich will dich lieb haben, wie die Mama sein Kleineskind
Ich will dein seelisches Wohl
Ich will dein Vater sein, dich züchtigen um deine Errettungs-Willen.
Ich will das du mir zu hörst und tust was ich dir sage
Ich will dein vollstes Vetrauen
Ich will dich segnen (gutes Tun)
Ich will deine ewige Errettung und mit dir in Ewigkeit Leben. Dafür will ich dich ganz für mich

Ich bin JESUS. Ich liebe dich mein Kind!
Komm mit ganzem Herzen zu mir! Ich schenke dir mein Wort und meine Liebe!

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Teil 1: Dietrich Bonhoeffer – sein Leben

In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit dem Theologen, Pastor, Märtyrer und Propheten, Dietrich Bonhoeffer auseinandergesetzt. Ich habe anhand Biografien und historischer Primär- und Sekundärliteratur sein Leben, sein Gnadenverständnis und damit zusammenhängend seine Nachfolge in Jesus Christus, als auch seinen Widerstand im 2. Weltkrieg untersucht und möchte einige persönliche Erkenntnisse sowie einige Zitate Bonhoeffers mit euch teilen.

In diesem ersten Teil nehme ich euch in das Leben von Dietrich Bonhoeffer mit.
Dietrich Bonhoeffer wurde am 6. Februar 1906 als sechstes von acht Kindern in Breslau (im heutigen Polen) seiner Eltern, Karl Bonhoeffer und Paula Bonhoeffer-von Hase geboren. Als Säulen der Familienstruktur galten den Eltern: Selbstlosigkeit, Grosszügigkeit und Hilfsbereitschaft.
Bereits mit etwa 12 Jahren, nach Beendigung des 1. Weltkriegs, machte sich Dietrich Bonhoeffer Gedanken zum Theologiestudium und nahm mit knapp 16 Jahren an einer Evangelisationsveranstaltung unter Bramwell Booth, dem Heilsarmeegeneral teil. In seiner Familie hatte er jedoch einen schweren Stand, denn alle in der Familie waren mehr der Wissenschaft zuwandte und belustigten sich über ihn (der Familienzweig der „von Hase“ war hingegen sehr in der Theologie vertreten). Für Bonhoeffer war klar, dass jedes gesprochene Wort nicht leichtfertig gesagt werden sollte, sondern er nur dann etwas ä.,sagen sollte, wenn es sich lohnte und es auch ein konstruktiver Beitrag war.

Bereits während der ersten Semester des Theologiestudiums sollten Bonhoeffer die Frage sein Leben lang begleiten: „Was ist Kirche?“. Mit 21 Jahren folgte für Bonhoeffer die Doktorwürde und mit 24 Jahren (1930) die Professorenwürde der Theologie. Er bereiste 1929 die USA und musste sich mit der damaligen „Negerfrage“ der USA und der späteren „Judenfrage“ in Deutschland auseinandersetzen. Er sah sich mit einem inspirierten französischen Theologen den Film „Im Westen nichts Neues“ an und sollte ab diesem Zeitpunkt den Krieg und ihre Folgen nicht mehr leichtfertig gesehen haben. Die christlichen Lieder seiner Mutter halfen Bonhoeffer, dass er immer wieder am Glauben festhalten durfte. Für Bonhoeffer war während seiner Zeit als Professor an der Universität in Berlin und darüber hinaus klar, dass seine Studierenden nicht nur Theologie lernen sollten, sondern dass er sie zu Nachfolgern Christi formen wollte.

Durch seine intellektuelle Offenheit konnte er einen Wert in etwas sehen und dennoch ablehnen. So war er denn auch einer der Ersten, die sich bereits 1933 gegen Hitler und sein Regime stellte. Er stand aber nicht alleine da, sondern hatte auch Freunde denen er sich anvertrauen konnte. Nebst Karl Barth der als Mentor im Verlauf der Jahre zu sienem Freund wurde, und Franz Hiltebrandt, einem jüdischen Theologen der mit ihm zusammen die Bekennende Kirche ins Leben rief, konnte er seinem besten Freund und Vertrauten, Eberhrd Bethge, alles, also auch seine Sorgen, Ängste und Nöte, anvertrauen.

Dietrich Bonhoeffer wurde 1936 als Professor der Theologie aus Berlin ausgeschlossen, gründete aber schon 1934 mit Franz Hildebrandt die Bekennende Kirche (aus dem Pfarrernotbund von 1933). Er war ab April 1934 Leiter eines Theologieseminars im Untergrund, das 1937 (das zweite Seminar 1940), durch Personen die der damaligen SS, ausgehoben und geschlossen wurden. Für Bonhoeffer war klar, dass er, wenn er den Weg mit Jesus Christus weitergehen wollte, nun nicht einfach aufgeben konnte. So unterstützte er im Untergrund die Ausweisung von deutschen Juden in die Schweiz oder nach Übersee und gehörte um 1940 auch dem Widerstand gegen Adolf Hitler und dessen Regime an. Er erhielt von der damaligen Führung 1941, aufgrund seiner verfassten Texte die zu Regimekritisch waren, ein lebenslages Schreibverbot.

Am 5. April wurde Dietrich Bonhoeffer verhaftet und sass für die nächsten 1.5 Jahre im Gefängnis Tegel (Zelle 92). Dnach ging es für ihn und weitere Personen die im WIderstand waren, ins Gestapo Gefängnis. Am 7. Februar 1945 kam er ins KZ Buchenwald und wurde am 9. April 1945 wegen seines Widerstands gegen Adolf Hitler und dessen Regime im KZ Flossenbürg, auf persönlichen Befehl Hitlers, hingerichtet.

Meine Frage an euch ist, die auch schon Dietrich Bonhoeffer um 1929 umtrieb, „Was ist Kirche?“ Warum brauchen wir die Gemeinde? Wie sollte die Gemeinde aussehen und wer sollte was dabei tun?

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HERZ ist nicht gleich Herz

Gott sieht unsere Herzen!

1Sam 16,7 Doch der HERR sagte zu ihm: »Lass dich von seinem Aussehen und von seiner Größe nicht beeindrucken. Er ist es nicht. Denn ich urteile nach anderen Maßstäben als die Menschen. Für die Menschen ist wichtig, was sie mit den Augen wahrnehmen können; ich dagegen schaue jedem Menschen ins Herz.«

Gott schenkt uns neue Herzen! 
1Kön 3,9 Darum bitte ich dich: Gib mir ein Herz, das auf dich hört, damit ich dein Volk richtig führen und zwischen Recht und Unrecht unterscheiden kann. 

Gott verändert Herzen wenn wir ihn darum bitten!
1Kön 8,58 Er möge unser Herz ganz nach ihm ausrichten, damit wir seine Gebote befolgen und auf alle Weisungen und Gesetze achten, die er unseren Vorfahren gegeben hat!

Gott möchte dein ganzes Herz haben!
1Kön 9,3 Er sagte zu Salomo: »Ich habe dein Flehen erhört. Diesen Tempel, den du gebaut hast, habe ich als einen heiligen Ort erwählt, an dem ich selbst für immer wohnen will. Mein Blick wird stets auf ihm ruhen, denn mein Herz hängt an ihm.

Aus unseren Herzen entspringt das Gute oder das Böse!
Mt 12,34 Ihr Schlangenbrut! Wie könnt ihr durch und durch bösen Leute überhaupt etwas Gutes reden? Wovon das Herz erfüllt ist, das spricht der Mund aus!

Gott prüft unsere Herzen!
2Sam 22,27 Wer ein reines Herz hat, kann sich ganz auf dich verlassen, doch falsche Menschen führst du hinters Licht.

Ein Gotttreues Herz hilft uns auf dem richtigen Weg zu bleiben!
1Chr 29,19 Gib auch meinem Sohn Salomo ein Herz, das voll und ganz dir gehört, damit er stets dein Gesetz, deine Gebote und Weisungen befolgt. Steh ihm bei, wenn er den Tempel baut, für den ich alles vorbereitet habe!«

Gott redet in unsere Herzen!
Neh 2,12 brach ich mitten in der Nacht auf, begleitet von einigen Männern; nur ich hatte ein Reittier dabei. Ich erzählte niemandem, welche Aufgabe Gott mir für Jerusalem ans Herz gelegt hatte.

Wer Gott liebt, hat sein Herz bei Gott
Ps 26,8 HERR, dein Haus ist erfüllt von deiner Herrlichkeit; an diesem Ort hängt mein Herz.

In meinem Herzen ist Frieden und Freude!
Ps 57,8 Gott, mein Herz ist voller Zuversicht, ja, ich bin ruhig geworden im Vertrauen auf dich. Darum will ich singen und für dich musizieren.

Mein hartes, gottloses Herz ist unheilbar krank! Ausser man glaubt an Jesus!
Jer 17,9 Nichts ist so undurchschaubar wie das menschliche Herz, es ist unheilbar krank. Wer kann es ergründen?

In unseren Herzen ist Gottes Gesetz gelegt!
Hebr 8,10 Aber dann werde ich mit dem Volk Israel einen neuen Bund schließen. Und der wird ganz anders aussehen: Ich schreibe mein Gesetz in ihr Herz, es soll ihr ganzes Denken und Handeln bestimmen. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.

Unsere Herzen haben einen Herr!
1Joh 2,15 Liebt nicht diese Welt und hängt euer Herz nicht an irgendetwas, das zu dieser Welt gehört. Denn wer die Welt liebt, kann nicht zugleich Gott, den Vater, lieben.

Es ist ein Kampf um die Herzen der Menschen, wie sieht es mit deinem Herzen aus? Auf was ist dein Herz gerichtet?

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Nur die Verrückten singen

Es ist höchst erstaunlich, dass wir unsere Gottesdienste so ruhig feiern können. Dass nicht in regelmässigen Abständen die Dächer unserer Gotteshäuser explodieren, die bemalten Kirchenfenster zerbersten, die Mikrofonständer der Anbetungsbands wie Wachs zerschmelzen und ganze Kirchtürme wie Raketen abheben. Es ist ausserordentlich verwunderlich, dass unsere Kirchen und Gemeinden nicht mit grossen Warnschildern versehen werden müssen: «Hier wohnt der lebendige Gott!» Dass wir sonntags gutgekleidet und in frommer Stimmung aufrecht in unseren Kirchenbänken sitzen können, ohne jeden Moment Erdbeben, Blitze und Donnerschall erwarten zu müssen.

Die Anbetungsband betritt die Bühne. Singt ein paar Lieder. Geht wieder runter.

Hast du dir schon einmal überlegt, wie hochgefährlich dieser Vorgang ist? Es ist mir völlig unverständlich, weshalb Anbetungsbands ohne Schutzausrüstung auf die Bühne geschickt werden. Kaum vorzustellen, was geschieht, wenn Gott in unseren Gottesdiensten auftaucht! Psalm 104 gibt eine Vorahnung davon: «Blickt er die Erde an, so erbebt sie; rührt er die Berge an, so stehen sie in Rauch.» (V. 32) Wenn er uns anblickt, sind wir alle geliefert. Wer ist in dieser Situation verrückt genug, auf die Bühne zu stehen und zu singen? Wollen wir etwas seine Aufmerksamkeit auf uns ziehen? Sollten wir nicht lieber unsere Schuhe ausziehen, leise zu unseren Plätze schleichen, uns unter unseren Stühlen verstecken und warten, bis der Gottesdienst vorbei ist? Eine Frage, die sich jeder Worshipper stellen sollte.

«Singen will ich dem Herrn mein Leben lang, will spielen meinem Gott, solange ich bin.» (V. 33): Das ist der darauffolgende Vers im Psalm 104. Der Gott, vor dem Berge wie Wachs zerschmelzen, liebt unsere Nähe. Der Gott, der ein verzehrendes Feuer ist, erlaubt uns, «mutig vor den Thron der Gnade» zu kommen (Hebr 4,16). Jesus hat diesen Weg geebnet. Wir können zum Gott von Psalm 104 kommen, ohne sterben zu müssen.

Lobpreis heisst: singen, obwohl man sprachlos sein sollte. Wer diese Sprachlosigkeit in der Gegenwart Gottes nie erlebt hat, sollte nicht auf der Lobpreisbühne stehen. Und wer nicht wie Jesaja angesichts der Heiligkeit Gottes sagen muss: «Wehe mir, ich bin verloren! Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen» (Jes 6,5), sollte nicht predigen.

Singen, predigen, Gottesdienst feiern: Das ist nur etwas für die Verrückten.

«Nun habt ihr Gott nicht so erfahren wie die Israeliten damals am Berg Sinai. Sie kamen zu einem Berg, den man berühren konnte, auf dem ein Feuer loderte und der in dunkle Wolken gehüllt war. Es herrschte Finsternis und es tobte ein Sturm. Es dröhnte wie eine riesige Posaune, und dann erschallte eine so gewaltige Stimme, dass sie dringend darum baten, kein weiteres Wort mehr hören zu müssen. Sie wichen zurück, als Gott anordnete: „Wenn auch nur ein Tier den Berg berührt, soll es gesteinigt werden.“ Das ganze Geschehen war so Furcht erregend, dass selbst Mose sagte: „Ich zittere vor Angst.“ Ihr dagegen seid zum Berg Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes gekommen, zu dem Jerusalem im Himmel, wo sich unzählbare Engelscharen zu einem Fest versammelt haben. Ihr seid zur Gemeinde der erstgeborenen Kinder Gottes gekommen, deren Namen im Himmel aufgeschrieben sind. Ihr seid zu Gott selbst gekommen, dem Richter von allen, und zu den Gerechten, die schon am Ziel sind, denn ihr Geist ist bei Gott. Ihr seid zu Jesus gekommen, dem Vermittler eines neuen Bundes, und zu dem Reinigungsblut, das viel besser redet als das Blut Abels.» (Hebr 12,18–24)

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Sitzen ist unbiblisch

Schnee draussen. Sonntagmorgengottesdienst. Der Welt entrückt. Deine Lieblingsband auf der Bühne. Atmosphäre. Die ersten drei Akkorde deines Lieblings-Worshipsongs. Vorhof zum Himmel. In der Ferne Engelsgesang. Die Stimmung ist perfekt. Deine Gedanken sammeln sich, du bist konzentriert. Tiefe Kontemplation. Alles andere wird unwichtig. Nur über das Eine sinnst du nach: «sitzen oder aufstehen?»

Du kennst das wahrscheinlich. Ich kenne es gut. Schliesslich will ich nicht, dass die andern mich für oberfromm halten, weil ich als Einziger stehe. Ich würde ja aufstehen, aber dann sehen die Leute hinter mir den Text nicht mehr. Knien? Hat man bei uns noch nie gemacht. Tanzen ist nur für Verrückte. Sich vor Gott niederwerfen? Heuchlerisch. Also gut, ich stehe auf – und spüre für den Rest der Lobpreiszeit die Blicke der anderen im Nacken. Schliesslich sollte gesessen werden.

Stehen, tanzen, knien, liegen, Hände heben? Man darf es und man darf es nicht. Unausgesprochener Kodex des Evangelikalismus.

Zeit für einen biblischen Kontrapunkt. Die Bibel kennt verschiedene Körperhaltungen der Anbetung:

  • «Kommt, lasst uns anbeten, uns beugen vor ihm! Lasst uns vor Jahwe knien, der uns erschuf!» (Ps 95,6)
  • «Auf, ihr Diener Jahwes, lobt den Namen Jahwes, die ihr steht im Hause Jahwes in der Nacht!» (Ps 134,1)
  • «Ich will nun, dass die Männer an jedem Versammlungsort beten und dabei ihre Hände mit reinem Gewissen erheben, frei von Zorn und Streit.» (1 Tim 2,8)
  • «Sie gingen in das Haus und fanden das Kind mit seiner Mutter Maria. Da warfen sie sich vor ihm nieder und beteten es an.» (Mt 2,11)
  • «David tanzte mit ganzer Hingabe vor Jahwe her.» (2 Sam 6,14)

Nur eine Körperhaltung habe ich nirgends gefunden: Sitzen. «Lasst uns vor dem Herrn sitzen» steht nirgends. Sitzen ist unbiblisch. Vor dem Thron Gottes wird nicht gesessen. Wenn ein irdischer König dich besuchen würde, würdest du wohl auch aufstehen. Wie viel mehr, wenn der König aller Könige deine Kirche betritt?

Vor dem Thron Gottes wird nicht gesessen.

Du hast Angst, andere mit deinem Lobpreistanz vom Lobpreis abzulenken? Vielleicht lenkst du mit deinem unbeteiligten Sitzen andere vom Lobpreis ab. Du machst dich über andere lustig, weil ihre Lobpreis-Haltung ungeschickt aussieht? Frag mal Michal, ob das aus biblischer Sicht empfehlenswert ist (2 Sam 6,20–23).

Können wir uns darauf einigen, dass es in der Anbetung verschiedene Körperhaltungen geben darf? Und dass Gottesdienstbesucher – gerade in Zeiten, in denen der Gemeindegesang untersagt ist – die Freiheit haben, mit ihrem Körper Gott anzubeten? Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit! Meinetwegen auch die Freiheit, sitzen zu bleiben.

Vielleicht lenkst du mit deinem unbeteiligten Sitzen andere vom Lobpreis ab.

Wenn deine Gemeinde Livestream-Gottesdienste anbietet, bleib mal zu Hause und verfolge die Lobpreiszeit von deinem Wohnzimmer aus. Und dann tanze, knie, liege und hebe die Hände, was das Zeug hält. Nicht um eine Show zu veranstalten. Sondern um Gott anzubeten. Denn – und das geht schnell vergessen – in der Lobpreiszeit geht es um Gott.

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Christen und Gaming III

Der dritte und letzte Aspekt meiner Onlinebefragung und deren Auswertung beinhaltet schliesslich die Fragen „Warum“ mit dem Spielen begonnen wurde, „Wann“, also mit welchem Alter begonnen wurde, „Was“ an Onlinegames bespielt wurde und „Wie oft“ das Spiel gespielt wurde. Auch geht es um mögliche Lösungsansätze bei Onlinegaming-Abhängigkeiten/Süchten.

Zunächst möchte ich auf die Frage eingehen, in welchem Alter die meisten der Befragten mit dem Spielen von Onlinegames begonnen hatten. Dafür möchte ich allen Danken, die dazu Stellung genommen hatten. Die Nennungen der Alterskategorien beliefen sich von 10 – 44 Jahre.

Es ist für mich nicht zwingend schockierend aber macht mich dennoch nachdenklich, dass von den 37 Personen die sich äusserten, 31 davon im Alter von 10-19 Jahren ein erstes Mal in Kontakt kamen mit den Onlinegames (2x 20-24J. / 2x 25-29J. / 1x 30-34J. / 1x 40-44J.). Natürlich leben wir in einer Zeit in der das Smart-/I-phone wie auch das Tablet oder der Latop/Mac/Computer in Griffnähe liegt. Dennoch, 83% der Befragten sind zwischen 10-19 jährig und von diesen 31 Personen, sind 15 (48%) zwischen 10 und 14 Jahre alt.
Auch wenn es um die Verteilung von Männern und Frauen geht, so haben von den 31 Personen im Alter von 10-19 Jahren, 18 Männer (58%) und 13 Frauen (42%) gesagt, dass sie zu dieser Zeit mit dem Onlinegaming gebonnen hatten. Im Alter von 10-14 Jahren waren es (15 Personen) 8 Männer (53%) und 7 Frauen (47%).
Es betrifft nicht nur Männer, sondern genauso auch Frauen. Diese Problematik, sofern das Game uns in den Griff bekommt und nicht mehr wir das Game im Griff haben, wird wohl in den nächsten Jahren noch vermehrt zunehmen.

Danke vielmals Emily Morter für dieses Bild.
Warum? Warum fangen so viele mit dem Spielen von Onlinegames, oftmals bereits in jungen Jahren, an? Folgende Ergebnisse traten bei der Umfrage zu Tage die ich mit euch teilen möchte.
Geschwister, Freunde, Spass, Neugierde, Werbung, Sonstiges.

Viele beginnen mit dem Spielen, da auch ihre Freunde Onlinegames spielen (15 Nennungen). „Freunde“ wurde in dieser Umfrage am meisten gennant, bei der sich die Befragten in die Welt des Onlinegamings hinein genommen wurden. Durch Freunde kann eine Peergroup entstehen und in dieser kann es auch schon einmal dazu kommen, dass mal ein Spiel herumgezeigt wird oder so oft davon geredet wird, dass es eine Faszination bei einem selbst auslösen kann. Natürlich möchte man selbst dann auch sehen, was an diesem Spiel so faszinierend ist und möchte ja auch zu der Gruppe dazu gehören und nicht als „Outsider“ da stehen.
Bei den Geschwistern (6 Nennungen), sind wohl mehrheitlich die älteren Geschwister gemeint, die schon Zugang zu Online-Games hatten und so ihre „Faszination“ an ihre jüngeren Geschwister weitergeben. Das muss nicht einmal bewusst geschehen, sondern es reicht schon allen ein „über die Schulter schauen“ und zu zusehen.

Der Faktor Spass (6 Nennungen), ist wohl auf die Freunde oder Geschwister zurückzuführen, denn so ist man auch ausserhalb der Schulzeit miteiandner verbunden und kann sich virtuell in einem Spiel unter die Arme greifen und Spass haben. Möglicherweise erlebt auch die Person keine Nachteile, die es in der Schule oder im realen Leben nicht ganz leicht hat.
Die Neugierde (4 Nennungen) ergibt sich wohl aus dem Faktor Spass. Die Neugierde für neuere Spiele werden geweckt, die Neugierde sich vertiefter mit dem gespielten Spiel auseinander zu setzen wird grösser. Auch die Neugierde für andere Spielgenre werden womöglich geweckt.
Drei Personen nannten die Werbung als Faktor der dafür verantwortlich ist, dass sie mit dem Onlinegame in Kontakt kamen. Im Internet (sozialen Medien,…), in TV-Breaks und in Kinowerbungen (womöglich noch andernorts) finden wir immer wieder Werbungen für Onlinegames. Das hierbei die Neugierde/Spass geweckt wird ist für mich selbst nur eine Frage der Zeit.

Welche Spiele werden laut der Umfrage am meisten bespielt? Wie hoch ist die investierte Zeit in diesen Spielen?

Das Genre mit den meisten Spielnennungen war jenes der „Rollenspiele“ (7 Nennungen). Dazu zählen World of Wacraft (2x), The Elder Scrolls oder auch Tibia mit einer meist offenen Welt und der damit verbundenen Zeit, bei der das Spiel weiterläuft, auch wenn ein Spieler gerade nicht online ist.
Platz zwei teilen sich drei Genres (jeweils 5 Nennungen). „Egoshooter“, „Strategie“ und „Virtuelle Welten“.

Wie sieht die bespielte Zeit aus? Wie im ersten Teil dieser Serie ist die Zeit nicht allein ausschlaggebender Faktor, dass jemand Süchtig wird/ist. Dennoch kann es ein Indiz dafür sein und sollte nicht ausser acht gelassen werden. Bei 38 Menschen die an diesem Teil der Umfrage teilgenommen hatten, hatten 15 Menschen (39%) gesagt, dass sie weniger als 5 Stunden pro Woche online am spielen sind. Die meisten Stunden online Spielzeit (ohne mich dazu zu zählen), lag von drei Personen (7%) bei 36-40 Stunden pro Woche. Was mich erstaunte war, dass nicht nur Männer in 30-40 Stunden pro Woche online spielten, sondern ebeno auch Frauen.

Bevor ich den letzten Abschnitt erläutere, jene der Lösungsansätze, möchte ich noch einen Beitrag, einen englischen Artikel zum Thema „Screen Addiction“ also der Bildschirm Abhängigkeit, einfügen. Dieser Beitrag soll auch helfen zu verstehen, dass es nicht nur darum geht, dass er oder sie „ein wenig mehr spielt“ sondern, dass es zu einem wirklichen Problem werden kann: https://www.vice.com/sv/article/5gqb5d/how-screen-addiction-is-ruining-the-brains-of-children

Nun geht es also noch um die Frage, was für Lösungsmöglichkeiten die Befragten der Umfrage vorschlugen um diese Kluft, in der sich Onlinegaming-Süchtige befinden, zu überwinden?

Mag sein, dass es daran liegt, dass sehr viele Gläubige Teilnehmende an dieser Befragung teilgenommen haben und daraus die Lösungsmöglichkeit mit den meisten Nennungen (10) die „Freiheit durch Jesus Christus“ (Gebet und Wirkung des Heiligen Geistes) ist. Doch da liegt ein entscheidender Punkt. Jesus Christus kann uns wirklich von unseren Süchten heilen.
Die zweithäufigste Nennung (9) war, dass wir eine gute Alternative/Ersatz zum Onlinegaming als Freizeitgestaltung haben sollten. Ich würde es begrüssen, wenn sich, gerade beste Freunde und Freundinnen immer wieder, gerade im Afang, sich eine gemeinsame Freizeitbeschäftigung suchten und dort ein Commitment haben, dass sie gemeinsam hingehen. Auf Platz drei (8) Nennungen folgt, noch vor der Professionellen Hilfe (Platz vier mit 7 Nennungen), die Rechenschaftsbeziehung. Habe Kontakt mit einer Person bei der du wirklich alles, auch Trauer, Schmerz, Scham, Schuld ansprechen kannst. Hab mit dieser Person eine Rechenschaftsbeziehung, sodass sie dir in schwierigen aber auch schönen Momenten helfen kann.

Was ist mein Fazit aus diesen drei Blogbeiträgen?
Männer wie Frauen sind gleichermassen von einer Faszination und möglichen Sucht des Onlinegamings betroffen, auch wenn es unterschiedliche Settings sind.
Eine Sucht entsteht nicht alleine durch die Zeit des Onlinegamings, ist abe ein Faktor.
Suche dir schon früh eine Person, mit der du offen alle Themen ansprechen darfst, denn normalerweise sieht keine Person in dich hinein, wie es dir geht. Melde dich und vertraue dich einer Person an. Holt euch womöglich auch Hilfe von Psychologinnen und Psychologen die sich in dieser Thematik auskennen und nach Möglichkeit einen christlichen Hintergrund haben.
An alle die AnsprechpartnerInnen sind: Hört nicht nur zu, sondern hört hin! Gebt nicht zu schnell eine Antwort, auf die keine Frage bestand, sondern hört zu! (2x Ohren und nur 1x Mund). Holt euch womöglich auch Hilfe von Psychologinnen und Psychologen die sich in dieser Thematik auskennen und nach Möglichkeit einen christlichen Hintergrund haben.
Liebe Pfarrpersonen und MentorInnen: Fragt nach, was die Faszination an der Sache ist, fragt nach, warum er/sie spielt und was dabei erhofft wird. Fragt nach bevor ihr voreilige Schlüsse zieht. Holt euch womöglich auch Hilfe von Psychologinnen und Psychologen die sich in dieser Thematik auskennen und nach Möglichkeit einen christlichen Hintergrund haben.
Diese Problematik wird in den nächsten Jahren zunehmen und ich möchte nicht Schweigen, denn es ist mir ein Anliegen, darüber zu sprechen und Menschen in dieser Sache zu helfen.

Wie möchtet ihr damit umgehen? Wie steht ihr zu diesem Thema? Was möchtet ihr dazu sagen?

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Christen und Gaming? II

Nach einer längeren Pause melde ich mich wieder zu den Auswertungen aus meiner Umfrage zum Thema des Onlinegamings. In diesem zweiten Teil fokussiere ich mich auf die Auswertung der jeweiligen Ansprechpersonen und welche Unterschiede es in diesem Bereich gibt und wie diese interpretiert werden können.

Die Antwortmöglichkeiten zum Austausch bei Problemen mit einem (möglichen) problematischen Onlinegaming Verhalten waren: Gute(r) Freund(in); Freund(in); Eltern; Grosseltern; Lehrer; Pfarrer; Anonym via Hotline; Online oder keinen Austausch. Es wurde aber auch die Möglichkeit gegeben eine weitere Angabe zu machen. So kamen nebst den erwähnten Austauschpartnern noch Folgende Ansprechpersonen hinzu: Geschwister; Mentor(in); Gott/Jesus; Seelsorger; Selbsthilfegruppe. Zu der weiten, selbstgewählten Gruppe werde ich im zweiten Teil etwas dazu sagen.

Zunächst möchte ich mit dem Totalen Ergebnis beginnen, bevor ich in die Einzelnen Ebenen eintauche. Die höchste Punktzahl beläuft sich auf 5 Punkte, also z.B. (4.5/5) und wird der Folgenden nicht mehr explizit erwähnt. Im Schnitt ist der Austausch mit einer (möglichen) Problematik mit der Freundin oder dem Freund am höchsten (4.2), dicht gefolgt von dem guten Freund oder der guten Freundin (4.12). Diese beiden Plätze sind in allen Auswertungen auf Platz 1 oder 2. Auf Platz drei folgt der Pfarrer (2.72), noch vor den eigenen Eltern (2.6). Was mich wirklich ins Nach-denken brachte war aber der Fakt, der letzten beiden Plätze. So war das Ergebnis, dass sich jene die an dieser Umfrage teilgenommen haben und diesen Bereich ausgefüllt haben, eher niemandem davon erzählen würden (1.6), als dass sie es den eigenen Grosseltern (1.32) erzählen würden.
Haben wir denn das Gefühl, dass sie unsere Problematik in der einige sich darin befinden nicht wahrnehmen können oder sie keine Ahnung davon haben? Sieht es bei einer gleichen Statistik in 10-20 Jahren noch gleich aus oder verändert sich dieses Bild?

Danke Robert Koorenny für dieses Bild.
Ich hoffe, dass wir mit unseren Ansprechpartnern eine Einheit entwickeln dürfen und uns die Wahrheit benennen und bekennen dürfen.
Frauen wählten (ab Platz 3) bei der Umfrage zunächst die Eltern (2.57) und den anonymen Anruf via Hotline (2.57). Als weitere Punkte waren es Punktegleich eine Pfarrperson (2.28) oder mit Niemandem darüber zu reden (2.28). Männer hingegen wählten (ab Platz 3) zunächst den Pfarrer (2.88) bevor es auf Platz vier zu den Eltern (2.61) und den Online-Freunden (2.61) kam.

Ich sehe ein Potential für die Pfarrpersonen, dass sie da sind um den Betroffenen, wie auch den Angehörigen und Freunden zuzuhören, aufgrund ihrer oft aussenstehenden Position. Deshalb können sie einen Einfluss haben, bei dem es aber aus meiner Sicht wichtig ist, dass sie sich mit den Grundzügen von Onlinegaming befassen und was die Faszination für diese Welt sein könnte. Was also dahinter stecken mag. Ebenso sollten die Eltern ein offenes Ohr haben, gegebenfalls auch nachfragen und sich mit der Thematik auseinandersetzen, da die meisten Personen aus dieser Umfrage gesagt hatten, dass sie im Alter zwischen 10-19 mit dem Onlinegaming begonnen hatten (diese Statistik erfolgt im nächsten Beitrag) und diese Problematik in den nächsten Jahren noch zunehmen wird.

Vielen Dank an Carolyn V für dieses Bild.

Bei den Verheirateten und den Ledigen ergab sich ein ähnliches Bild.
So wenden sich die Ledigen (ab Platz 3) an die Pfarrperson (2.94) und Eltern (2.94) zugleich und später dann an die Onlinefreunde (2.41). Die Verheirateten wenden sich (ab Platz 3) zunächst an die Pfarrperson (2.25) und erst in einem späteren Verlauf an die Eltern (1.87) und an die Onlinefreunde (1.87) zugleich.

Auch jene die aus der Stadt kommen wählen zunächst (ab Platz 3) die Pfarrperson (2.92) und die eigenen Eltern (2.92) als Ansprechpersonen, bevor sie dann aber die Problematik für sich behalten und Niemandem (2.69) etwas sagen würden. Für jene die auf dem Land wohnen wählten (ab Platz 3) zunächst die Eltern (2.77) und im Anschluss die Pfarrperson (2.44).

Jene die „Freikirchlich“ erzogen wurden sehen ihre Ansprechspersonen (ab Platz 3) zunächst bei den eigenen Eltern (2.66), gefolgt von den Onlinefreunden (2.6) und der Pfarrperson (2.53).
Jene die „Evangelisch“ erzogen wurden sehen ihre Ansprechspersonen (ab Platz 3) bei den Eltern (2.88) und der Pfarrperson (2.88) zugleich.
Jene die „Katholisch“ erzogen wurden sehen ihre Ansprechspersonen (ab Platz 3) zunächst bei der Pfarrperson (3.66), gefolgt von den Eltern (2.33) oder aber mit Niemandem (2.33) darüber auszutaschen.
Jene die nicht im christlichen Glauben erzogen wurden, würden zunächst (ab Platz 3) mit Niemandem (3) darüber reden wollen, bevor sie eine Pfarrperson (2.5) aufsuchen würden.

Nun komme ich noch zum zweiten Teil, der Auswertung der selbstgewählten Antwortmöglichkeiten, bevor ich ein Fazit ziehe und das ausgewertete Blatt anfüge.

Bei den selbstgewählten Antwortmöglichkeiten gehe von der höchsten Relevanz zur niederigsten. Dazu gehören dass sich sehr viele Menschen auch bei einem Mentor oder einer Mentorin sich anvertrauen würden (5/5), gefolgt von dem Gebet an Gott und/oder Jesus Christus (4/5) und den Geschwistern (3/5). Auch wurden Seelsorger und Selbsthilfegruppen erwähnt, diese jedoch nur mit jeweils 1/5.

Mein persönliches Fazit:
Menschen die in eine Sucht des Onlinegamings geraten erhoffen sich, wohl insgeheim, immer wieder, dass sie Hilfe von Aussen erhalten. In dieser Auswertung ist zum Tragen gekommen, dass sich viele Menschen an ihre beste Freundin / ihren besten Freund oder an ihre(n) Freund(in) wenden würden.
Danach würden aber viele derjenigen die an dieser Umfrage teilgenommen haben, sich an ihre Eltern und oder an eine Pfarrperson wenden, ebenso an eine Mentorin oder an einen Mentor. Es ist für mich von entscheidender Wichtigkeit, dass gerade diese Menschen, Eltern, Pfarrpersonen oder auch Mentorinnen und Mentoren, ein offenes Ohr für diese Problematik entwickeln, denn oftmals beginnt es zwar damit „dass sie einfach ein wenig mehr spielen“, was aber auch zu einer Problematik bis hin zu einer Sucht führen kann.
Der Betroffene gibt nicht von jetzt auf gleich auf, erhofft sich wohl auch Hilfe von göttlicher Seite und da möchte ich jede Person dazu ermutigen, auch mal zu Hinterfragen, was den die Faszination an einem solchen Spiel ist und warum es gespielt wird, was sich die Person damit erhofft und was vielleicht auch hinter dieser Sucht steckt, denn eine Sucht ist nur ein Symptom. Die Betroffene Person versucht in der Sucht etwas zu finden, das er/sie sich durch dieses Spiel erhofft (wenn es in einem späteren Verlauf mehr Platz im eigenen Leben einnimmt).

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Über das Gebet

Der Theologe wird gleich etwas Wesentliches über das Gebet schreiben. Was es wohl sein wird…

  • Soll man frei beten, wie man gerade will, oder ist das zu willkürlich?
  • Muss man vor den Hauptmahlzeiten beten – und was ist mit den Zwischenmahlzeiten?
  • Ist «Ach Gott» schon ein Gebet oder ist das zu kurz?
  • Muss man das Mahlzeitengebet nachholen, wenn man es vergessen hat?
  • Darf man kürzer beten, wenn man schneller spricht, oder ist das nicht erlaubt?
  • Soll man beim Beten stehen, sitzen, liegen, knien?
  • Reicht es, abends zu beten, oder muss man morgens auch?
  • Sagt man Amen, damit Gott weiss, dass man fertig ist?
  • Soll man Gebete auswendig lernen, oder ist das zu monoton?
  • Sollte man die Hände falten? Und wenn ja, weshalb?
  • Wo soll man beten? Zuhause oder in der Natur?
  • Oder in der Kirche? Und wenn in der Kirche: in welcher?
  • Hilft es, wenn man zwei-, dreimal ein spontanes Halleluja einwirft?
  • Soll man leise beten oder laut?
  • Oder halbleise oder halblaut?
  • Darf man Gebete anderer Menschen ablesen, oder ist das zu oberflächlich?
  • Darf man Emotionen zeigen, wenn man betet?
  • Darf man beim Beten fluchen?
  • Darf man traurig sein oder fröhlich? Wütend oder enttäuscht?
  • Aber die Augen muss ich schliessen, das weiss ich.

Was wird der Theologe wohl über das Gebet sagen?

Gebet ist Beziehung. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Natürlich wird sich Gebet immer in Formen ausdrücken. Aber die Form ist nicht das Eigentliche. Das Eigentliche ist das Gegenüber – in diesem Fall Gott.