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Du und Pornographie?!

«Du bist eine Frau und hast Probleme mit Lust? Du und Pornographie, das passt doch nicht zusammen. Du bist ja so hässlich». Solche Gedanken hatte ich über die Jahre hinweg. Ich habe mir selbst eingeredet, dass ich als Frau nicht solche Probleme haben kann oder darf, denn es ist ja nur ein Männer-Problem. Ich konnte meine Weiblichkeit nicht sehen. Ich habe immer nur von Männern gehört, die Probleme mit Pornographie oder auch Masturbation haben, also musste es ein Männer-Problem sein.

Auf dem Internet sind pornographische Inhalte nur wenige Klicks entfernt…
Instagram und co. machen es zum Kinderspiel, an solche Bilder und Videos zu kommen.
Pornographie tötet Liebe.

Als Kind schon war ich neugierig und habe mich für alle möglichen Dinge interessiert. Eine perfekte Möglichkeit für den Feind, mich anzugreifen. Mit etwa 16 habe ich angefangen, pornographische Bilder und dann auch Filme anzuschauen. Ich suchte etwas in diesen Filmen, was ich jeweils für einen kurzen Moment auch gefunden habe. Und genau das war das Problem. Es befriedigten mich der vorgetäuschte innere Friede, die «Annahme», welche ich mir einbildete, und die Beruhigung. Ich dachte, dass ich all dies bräuchte. Es war ein langer Kampf, wobei ich mich selbst immer wieder aufgerafft habe. Dabei ist mir Jesus immer wieder durch andere Menschen begegnet, die mich herausforderten und mir halfen, meinen Blick mehr auf Jesus zu richten. In einer Jüngerschaftsschule, die ich absolvierte, brachte ich diese Sucht zum ersten Mal ans Licht, und das vor etwa 40 Leuten. Da begann ein Durchbruch. Ich fing an zu merken, was für eine Macht es hat, solche Dinge offen und klar auszulegen. Man hat dann die Möglichkeit, dagegen anzukämpfen oder es so sein zu lassen. Ich habe angefangen, in Momenten der Versuchung mehr zum Heiligen Geist zu beten und ihn zu Hilfe zu rufen. Er half mir, mich in solchen Momenten zu überführen und meine Gedanken auf etwas anderes zu leiten.

Jesus ist für meine Sucht und für meine lustvollen, schmutzigen Gedanken gestorben! Das war und ist immer wieder meine Motivation, mich zu fokussieren und mich daran zu erinnern, dass Jesus genau für diese Dinge am Kreuz gestorben ist. Dank Jesus sind wir gerettet und frei. Das heisst ich bin gerettet durch seinen Tod, den er erlitten hat und dadurch hat er mich auch frei gemacht!  

Lena sehnte sich nach echter Annahme und echtem Frieden.
In der Pornographie fand sie beides nicht.

Vor kurzem habe ich meine Mails angeschaut und eine Mail von einem unbekannten Absender gesehen. Beim Lesen dieser Mail bekam ich Herzrasen! Es war eine Art Droh-Mail! Dieser Absender behauptete, Zugriff auf meine Internetverläufe zu haben. Seit etwa einem halben Jahr hatte ich immer so einen Hunger nach Gott und so intensive Zeiten mit ihm, dass ich der Versuchung nach Pornographie immer easy widerstehen konnte. Ich dachte, dass dieses Thema nicht mal so aktuell sei, aber es griff mich wahnsinnig an. Offenbar war es also sehr wohl aktuell in mir drin und wichtig, dass ich das nochmals angehen würde. In dem Moment war ich ganz starr. Wenn ich dem Absender kein Geld überweisen würde, drohte er, meinen Browserverlauf zu veröffentlichen. Wow, das war krass! Es fühlte sich so real an, dass ich in Panik geriet, aber gelähmt war und einfach sitzen blieb und weinte. Als ich an dem Abend erkannte, dass es nur eine Fake-Mail war, wurde mir klar, dass ich mich noch nicht als FREI sah. Ich bat jemand, für mich zu beten. Wir beteten und stellten mich unter das Blut Jesu und deklarierten, dass ich frei bin.

Die Geschichte von Jesus hat mich schon immer berührt, aber an diesem Abend wurde sie wieder real und Wirklichkeit. Sein Tod ist mein Lebensinhalt. Ich darf frei von Lust leben, weil er diese Sünden mit ans Kreuz genommen hat und den Tod überwunden hat.

Lena liebt Jesus von Herzen und unterstützt unterdessen andere Frauen, die von der Pornografie frei werden möchten.
Sie ist ein echter Sonnenschein! Wunderschön und wertvoll.

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