Ein Stop-Signal bei der SBB

Seit eh und je ist es so: Wo geistlich etwas bewegt wird, macht sich auch immer stärkerer Widerstand bemerkbar. Dies erleben wir auch in unserem Dienst und je mehr wir im Missionsfeld Schweiz unterwegs sind und Christen ermutigen aufzustehen, desto stärker werden wir herausgefordert.

Der Public-Worship auf dem Bahnhof Wädenswil war schon während den Vorbereitungen hart umfochten. Wir ahnten, dass wir geistlich hart umkämpftes Gebiet betreten werden. Der Einsatz begann sehr harzig und so versuchten wir uns möglichst nicht vom Trubel und der unangenehmen Atmosphäre auf dem Bahnhof beeindrucken zu lassen. Unser Team erlebte eine Bewährungsprobe, die wir so nicht erwartet haben. Rasch bemerkten wir, dass der Einsatz unter Dauerbeobachtung einer SBB Mitarbeiterin stand. Diese störte sich an unserer Präsenz und als dann einige Teilnehmer damit begannen, Flyer an Passanten zu verteilen und leider auch trotz unserer Ermahnungen nicht damit aufhörten, war das Mass in Wädenswil voll. Die Auflagen für unsere Bewilligungen waren klar: Keine Verteilaktionen jeglicher Art, keine Geldsammlungen und keine Behinderung des Personenflusses. Auf diese Regeln haben wir sowohl via Webseite als auch im Gespräch mit den Verteilenden aufmerksam gemacht und uns auch bei der SBB von dieser Aktion distanziert. Leider ohne Erfolg.

Am 27. Mai 2019 erreichte mich eine e-mail der SBB, in der uns mitgeteilt wurde, dass auf Grund von Unregemässigkeiten in Wädenswil per sofort alle Bewilligungen zurückgezogen werden und wir zukünftig keine weiteren Bewilligungen seitens der SBB bekommen.

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