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Über die unverratene Anbetung

Vor Gott muss jede Kritik verstummen. Der Lobpreis ist der Tauglichkeitstest der Theologie.

Preiset den Herrn, ruft aus seinen Namen, kündet seine Werke den Völkern, singet ihm, spielt ihm, erzählt all seine Wunder!“ Diese Worte aus Psalm 105 sind das Gegenteil einer weit verbreiteten Haltung. Man preist Gott nicht, sondern murrt gegen ihn. Man lobt ihn nicht, sondern tadelt ihn. Was hat er nicht alles falsch gemacht! Wie kann er bloß so viel Leid zulassen! Warum geht es in der Welt so schlimm zu, warum in der Kirche bergab? Wir an seiner Stelle hätten es viel besser gemacht. Vor dem Murren gegen Gott warnt uns die Bibel ausdrücklich: „Murrt auch nicht, wie etliche von ihnen murrten“, ermahnt uns Paulus (1 Kor 10, 10) mit Blick auf die Israeliten, die von Moses durch die Wüste geführt wurden. Es stehen sich also gegenüber: einerseits der Lobpreis angesichts der herrlichen Großtaten Gottes, andererseits das Murren angesichts seiner scheinbaren Fehlleistungen.

Das sagt viel über unser Gottesbild aus. Wer Gott lobt, tut es aufgrund seiner Überzeugung, dass Gott alles richtig macht. Wer gegen ihn murrt, tut es, weil er meint, Gott mache einiges falsch – sei es, weil Gott es nicht besser vermag, sei es, weil er es nicht so gut mit uns meint. Meistens wird Letzteres unterstellt. Der Murrende zweifelt nicht an Gottes Allmacht, sondern misstraut seiner Güte. Dass von atheistischer Seite dieser Mangel an Güte gerne als Argument gegen die Existenz Gottes ins Feld geführt, ist ein eigenes Thema, das in der Philosophie unter dem Stichwort „Theodizee“ diskutiert wird. Beim gläubigen Christen, der gegen Gott murrt, geht es nicht um die Frage, ob Gott existiert, sondern um den Konflikt zwischen dem Glaubensurteil über Gottes Güte und dem gegenteiligen Eindruck, der sich ihm aufgrund seiner leidvollen Erfahrung aufdrängt. Sein Glaube wird angefochten.

Das Lob Gottes als Weg aus der Krise

Solche Krisen kennt auch der Psalmist. Er scheut sich dann nicht, sein Herz vor Gott auszuschütten, zu klagen und Fragen zu stellen. Aber diese Klagen sind ein Akt des Vertrauens, nicht des Murrens. Sie sind mit dem Lobpreis kompatibel und münden auch immer wieder in ihn, wie wir es zum Beispiel in Psalm 13 beobachten können. Dahinter steht der Glaube, dass Gott jede Situation zu verwandeln vermag und es zugunsten der ihm Vertrauenden auch tatsächlich tun wird. Somit kann Gott auch unser Klagen in Lobpreis verwandeln. Diese Verwandlung können wir aufgrund unserer Hoffnung antizipieren. „Ich aber hoffe auf deine Güte. Mein Herz frohlockt schon über deine Hilfe“ (Ps 13, 6). Der Lobpreis weist den Weg aus der Krise.

Aber dann gibt es noch jene Gotteskritiker, die gar nicht existenziell von diesen Fragen betroffen sind, sondern im bequemen Lehnsessel verbeamteter Theologenexistenz über Gott richten. Sie empören sich über jede Richterkompetenz des kirchlichen Lehramts, zitieren aber ihrerseits den lieben Gott vor den Richterstuhl ihrer eigenen Vernunft. Natürlich steht dahinter ein richtiges Anliegen: Wir dürfen und sollen unser eigenes Gottesbild an rationalen Maßstäben überprüfen. Es darf weder der theoretischen noch der praktischen Vernunft widersprechen, also weder widersinnig noch unmoralisch sein. Der christliche Glaube braucht die Feuerprobe einer gesunden Aufklärung nicht zu scheuen. Wer daraus aber folgert, dass unsere Vernunft gegenüber dem wirklichen Gott eine moralische Autonomie beanspruchen dürfe, dass Gott uns gegenüber freiheitsfürchtig zu sein habe und in seinem Handeln rechenschaftspflichtig, zeigt damit nur, dass er den wirklichen Gott mit seinem Begriff von Gott verwechselt. Der wirkliche Gott ist die Quelle jedes unbedingten Anspruchs, selber aber keiner Richterinstanz unterworfen, auch nicht unserer Vernunft. Alle Maßstäbe, die unserer Vernunft zur Verfügung stehen, um über Gott und sein Handeln zu urteilen, verdanken ihre Geltung eben diesem Gott. Gott ist das Sittengesetz in Person, der Urquell aller Normen, die Fülle aller Güte. Vor ihm hat jede Kritik zu verstummen. Was bleibt, sind Lobpreis und Anbetung.

Der Lobpreis ist der Tauglichkeitstest der Theologie

Eine Theologie, die in der Spekulation über den Gottesbegriff steckenbleibt und nicht zum wirklichen Gott vorstößt, reagiert verständnislos gegenüber Evangelisationsbemühungen, deren Ziel eine persönliche Beziehung zu eben diesem Gott ist, eine Herzensbeziehung, die von unbedingtem Vertrauen getragen ist. Kindliches Vertrauen gibt sich Gott hin, kritische Theologie will die Kontrolle behalten. Der Vorwurf, solche Evangelisierung sei antiintellektuell, entlarvt sich selbst, sobald wir das Zeugnis von Menschen wie Dietrich Bonhoeffer in den Blick nehmen. Er schrieb in Gestapohaft, dem Tode ins Auge schauend, seinen Lobpreis „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Eine Theologie, die nicht in eine Spiritualität mündet, die selbst im Todeskerker existenziell tragfähig ist, bleibt intellektuelle Spielerei. Der Lobpreis ist der Tauglichkeitstest der Theologie.

Der existenziell an den wirklichen Gott Glaubende weiß a priori, dass Gottes Handeln immer gut und heilig ist. Er zweifelt nicht daran, dass Gott immer des Lobes würdig ist. Er knüpft seinen Lobpreis nicht an Bedingungen, die Gott erfüllen muss. Er braucht nicht den Gang der Dinge abzuwarten, um zu entscheiden, ob er Gott lobpreisen soll oder nicht. Er tut es in jeder Situation. Je schwieriger sie ist, um so wertvoller der Lobpreis. „In Widerwärtigkeiten Gott zu lobpreisen gilt mehr als tausend Danksagungen, wenn alles gut geht“, sagt der heilige Johannes von Avila.

Nicht alle sind immer so stark wie Bonhoeffer. Wem der Lobpreis im Halse stecken bleibt, weil die Prüfung ihn überwältigt, ist Gott immer noch wohlgefälliger als jener, der sich in seiner selbstgefälligen Theologie über eine vorgeblich naive Frömmigkeit erhaben wähnt. Kritische Reflexion ist nicht Selbstzweck. Lobpreis und Anbetung aber sind es. Im besten Fall bahnt die Reflexion den Weg dorthin. Eine Theologie dagegen, die die menschliche Freiheit als höchsten Wert setzt und Gott die Bedingungen für seine Anbetungswürdigkeit diktieren will, begeht Verrat. „Brot ist wichtig, die Freiheit ist wichtiger, am wichtigsten aber die ungebrochene Treue und die unverratene Anbetung“, schrieb ein anderer Märtyrer im Nazigefängnis, Alfred Delp.

Christi Auferstehung hat das letzte Wort

Nichtchristlichen Intellektuellen wie Adorno, die einerseits den Glauben an einen letzten Sinn verloren, andererseits sich ein Gespür für das Gewicht grausamen Unrechts bewahrt haben, ist es nicht zu verdenken, dass sie die Sinnlosigkeit für das letzte Wort halten und das Dichten seit Auschwitz für einen Akt der Barbarei. Theologen dagegen sollten das Dichten eines Bonhoeffers zu würdigen wissen. Nicht zerbrach Bonhoeffers Glaube am Unrecht, sondern die Macht des Unrechts an seinem Lobpreis.

Es ist gut, wenn Theologie für das Unrecht und die Gefahr seiner Verharmlosung warnend sensibilisiert. Ebenso wichtig wäre es aber auch, die Möglichkeitsbedingungen des Lobpreises zu reflektieren. Er ist eine Folge des Triumphes, den Christus durch seine Auferstehung errungen hat. Theologie sollte die Menschen nicht der Verzweiflung ob der Übermacht des Bösen überlassen, sondern die noch größere Macht jener Liebe bezeugen, die Gott in Christus geoffenbart hat. Seine Auferstehung hat das letzte Wort. Sie ist der Garant dafür, dass unser Lobpreis durch alle Drangsal hindurch einmal einmündet in das ewige „Te Deum“ der himmlischen Seligkeit, erkennend, dass Gottes Lobwürdigkeit jedes Lob noch unendlich übersteigt. Wir können ihn gar nicht genug loben. Eine Theologie, die nicht mit aller Entschiedenheit diesen Gott des Lobpreises bezeugt, versagt. Eine weltfremde Theologie ist schlimm, eine gottfremde noch schlimmer.

Engelbert Recktenwald, der diesen Artikel geschrieben hat, wurde 1960 im Saarland geboren, ist katholisch, wurde 1985 zum Priester geweiht und gehörte 1988 zu den 13 Gründern der Priesterbruderschaft St. Petrus. Recktenwald hat bei Robert Spaemann in München Philosophie studiert und publiziert nun zu philosophischen und theologischen Themen. Außerdem betreibt er die Website kath-info.de. Seit zweieinhalb Jahren ist er zudem als Seelsorger in Hannover tätig.

Die Tagespost – Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur hat uns diesen Artikel freundlicherweise zur Veröffentlichung freigegeben. Das Original ist unter diesem Link zu finden.


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Exzellenter oder perfekter Worship?

Was ist eine angemessene Anbetung für Gott? Muss es eine professionelle Band sein, die die Gemeinde in den Lobpreis leitet? Oder ist es auch ok, wenn der Lobpreisleiter nur drei Akkorde, und diese nicht einmal besonders gut, spielen kann? Die Israeliten brachten Gott in Form von Opfern Anbetung dar. Ein gesundes, kräftiges Schaf zum Beispiel war ein angemessenes Opfer für Gott. Doch nicht immer brachten sie angemessene Opfer dar. Manchmal musste Gott sie darauf aufmerksam machen, dass sie «billige» Opfer darbrachten. So lesen wir in Maleachi 1,8:

«Wenn ihr mir als Opfer ein blindes Tier darbringt, denkt ihr: ‘Das ist nicht so schlimm!’ Und wenn es ein lahmes oder krankes ist, meint ihr: ‘Das macht nichts!’ Bietet ein solches Tier doch einmal eurem Statthalter an! Ich, der HERR, der allmächtige Gott, frage euch: Glaubt ihr wirklich, er würde zufrieden mit euch sein und die Gabe freundlich annehmen?»

Hier geht es eigentlich nicht um die Opfertiere, sondern um die Haltung hinter dem Opfer. Die angesprochenen Israeliten wären ohne weiteres in der Lage gewesen, ein gesundes, kräftiges Opfertier darzubringen. Aber Gott war es ihnen nicht wert! Sie fanden, dass auch ein krankes Tier für IHN gut genug sei und behielten die gesunden lieber in ihrer Herde.

Wir bringen Gott heute keine Opfertiere mehr dar. Aber als seine Kinder beten wir ihn immer noch an mit unserem Leben. Wie ist deine Haltung gegenüber deinem Gott? Gibst du ihm das Beste von deinem Leben, oder darf er noch den «Rest» haben, den du nicht mehr brauchst? Wenn du ein Lobpreismusiker bist: «Gibst du dein Bestes, deine Fähigkeiten zu entwickeln, um ihn damit zu ehren?» Das würde z.B. konkret bedeuten, dass du dir täglich feste Zeiten einplanst, um dein Instrument zu üben. Vielleicht brauchst du Unterricht, um weiter zu kommen. Oder du gehst an ein Worship-Seminar, um dich für deinen Anbetungsdienst inspirieren zu lassen.

Wenn du also als Lobpreismusiker noch ganz am Anfang stehst, dann mach dir keine Gedanken, wenn deine Songs (noch) nicht so klingen wie die von Matt Redman oder Tim Hughes. Überleg dir aber, wie du dich weiter entwickeln kannst. Denn es ehrt Gott, wenn du Zeit investierst, um ihn anzubeten.

Exzellenter Worship bedeutet, das Beste für Gott zu geben, was du zu bieten hast.

Matthias ist leidenschaftlicher Lobpreisleiter und gibt Gott mit seinem Talent die Ehre.
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Lobpreis: Lob-Preis

Wie in diesem Wort schon verborgen geht es um zwei Dinge, und zwar um Lob und einen Preis. Jesus hat den Preis für unsere Schuld bereits schon mit seinem Leben bezahlt. Durch diese Tat hat uns Jesus einen Weg gebahnt, so dass wir jetzt seine Kinder heissen dürfen und dies auch wirklich sind!

In der Bibel heisst es im Hebräer 4,14-16:

Da wir nun einen grossen Hohen Priester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns am Bekenntnis festhalten. Denn wir haben nicht einen Hohen Priester, der nicht mit uns zu leiden vermöchte in unserer Schwachheit, sondern einen, der in allem auf gleiche Weise versucht worden ist, aber ohne Sünde. Lasst uns also freimütig hintreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden und uns so geholfen werde zur rechten Zeit. (Zürcher Bibel)

Jesus sitzt zur Rechten Gottes und regiert jetzt schon. Er ist der grosse Hohe Priester, der unser Leid und Schmerz hier auf der Erde kennt. In gleicher Weise wie wir wurde er auch in jeder Hinsicht versucht und blieb ohne Sünde! Dies ist nicht nur eine schöne Information zu wissen, sondern es ist eine Realität, in die wir als Kinder Gottes hineingeboren wurden, als wir ihm unser Leben übergeben haben. Deshalb können wir jetzt freimütig vor seinen Thron treten und Gnade, Barmherzigkeit und Hilfe zur rechten Zeit zu empfangen. Jesus hat unsere Schuld auf sich genommen, damit wir mit Gott eine Beziehung haben und ihn loben können.

In unserer Schuld hätten wir nicht vor Gottes Thron kommen können, doch jetzt als seine Kinder können wir zu jederzeit seinen Thronsaal betreten. Ich erlebe immer wieder, wie mir Gott in Zeiten vom Lobpreis persönlich begegnet. Er spricht, heilt, befreit und restauriert. Seit drei Jahren habe ich Probleme mit meiner Gesundheit und kämpfe immer noch, doch die Zeiten im Lobpreis erfüllen mich mit Kraft und helfen mir meinen Fokus auf meinen Schöpfer zu richten. Wenn wir seinen Namen erheben, kommt er gerne, denn er wohnt im Lob seines Volkes. Ich lobe Gott in den schweren wie in den guten Zeiten, denn er hat den ultimativen Preis für mich bezahlt. Mein Lob ist in den schweren Zeiten ein Opfer, denn ich gebe auf und darf von ihm empfangen. Gott ist derjenige der mich durchträgt, befähigt, ermutigt und tröstet. Wie kannst du ihn heute loben? Lobst du ihn auch in den schlechtesten Momenten deines Lebens? Denn er hat an dich gedacht, in dem schlimmsten Moment seines Lebens.

Johannes liebt es, Jesus in jeder Situation anzubeten, auch wenn seine Umstände nicht perfekt sind. So ist er eine grosse Ermutigung für viele, die in ähnlichen Situationen stecken.
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Prophetie und Worship

Gestern durften wir mit Regine und Stephen einen sehr wertvollen, herausfordernden und ermutigenden Prophetie und Worship Abend geniessen.
«Jesus möchte uns weiterbringen in unserem Glauben und damit das möglich wird, müssen wir sinnbildlich durch die Tür der Heiligkeit gehen.»
Dies und viele weitere aufbauende Statements durften wir an diesem Abend hören.

Warst du auch dabei? Gib uns gerne ein Feedback! Per Mail oder hier in den Kommentaren…

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News Public-Worship

Wohnmobil gesucht!

Wir suchen dringend ein grosses Fahrzeug für unsere zukünftigen Public Worship Einsätze! Gott ist würdig, an jedem Ort, zu jeder Zeit und unter allen Umständen angebetet zu werden. Seit September 2018 sind wir jede Woche auf Schweizer Bahnhöfen unterwegs, um Gott mit Lobpreis zu ehren. Unser Wunsch ist es, Gott nicht nur auf Bahnhöfen, sondern auch an Plätzen, Strassen, Seen, Flussufern und auf Pässen zusammen mit Christen aus den Regionen im ganzen Land anzubeten. Wir träumen von einem grossen Wohnmobil, welches wir mit der nötigen Technik so ausrüsten können, dass wir gemeinsam mit Christen einfach an jedem Ort, zu jeder Zeit und unter allen Umständen, unabhängig von Strom oder anderen Dingen, Gott mit Worship lobpreisen können. Überall! Deshalb sind wir auf der Suche nach einem solchen Fahrzeug.

Damit wir uns nicht ein solches Wohnmobil basteln müssen, brauchen wir dringend deine Unterstützung… Danke für jeden Hinweis und jeden gespendeten Rappen 🙂

Unterstützung jeder Art ist uns herzlich willkommen! Ob finanziell mit dem Stichwort „mobil“, ob durch Hinweise (ich kenne jemanden, der kennt jemanden, dessen Cousin hat ein unbenutztes Wohnmobil) oder durch Sponsoring eines solchen grossen Fahrzeugs.
Weitere Informationen gibt gerne Marco Jörg, Leiter von David Dienst Schweiz (info@david-dienst.ch).

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News

Warum ist Worship anders?

Von Kurzem erhielt ich eine Anfrage von einer Person, die selbst auch Worship macht. Die Frage war, ob ich an einem christlichen Event ein paar Lieder spielen und singen könnte. Es sollte einfach maximal 20 Minuten gehen.

Warte einmal: Lieder spielen…!?

Ich verstehe, was sie damit gemeint hat. Trotzdem erinnerte mich diese Anfrage an meine Schulzeit zurück, in der wir „Lieder sange$n“. In unseren Kirchen singen wir schon Lieder, aber ist es nicht noch viel mehr als das? Ich frage mich gerade zu welchem Zeitpunkt Worship/Anbetung/Lobpreis in unseren Kirchen zu einem „Lieder singen“ geworden ist? Ist mit Worship nicht eine ganzheitliche Anbetung gemeint? Das sogar auch anders als mit Musik ausgedrückt werden kann.

In Johannes 4,24 sagt Jesus selbst, dass wir ihn „im Geist und in der Wahrheit anbeten“ (Schlachter 2000 Übersetzung) sollen. Das Wort für „Geist“ ist im griechische mit „pneuma“ übersetzt, was oft für den Heiligen Geist und in diesem Fall speziell für „Vater Geist“ oder „Geist Gottes“ verwendet wird. Die Wahrheit ist nach Johannes 14,6 eine Person: Jesus. Wir sollen Gott also im Heiligen Geist und in Jesus (oder seinem Stellvertreter hier auf Erden, also dem Heiligen Geist) anbeten.

Worship/Anbetung/Lobpreis ist also viel mehr als nur ein „Lieder singen“. Es passiert etwas auf einer geistlichen Ebene. Anders ausgedrückt ist es geistliche Kampfführung (und das schreibt hier gerade jemand der in einer konservativen Freikirche aufgewachsen ist). Es ist also nicht etwas, was wir sehen, sondern es verändert sich etwas in der unsichtbaren Welt. Das kann für dich jetzt etwas Neues sein und wir stellen uns gerne zur Verfügung, um dir das genauer zu erklären, was wir damit meinen.

Der Heilige Geist soll uns leiten in diesem Moment der Anbetung (wobei ich Anbetung mehr als einen Lebensstiel sehe, als nur 20min an einem Sonntagmorgen. Natürlich geht das innerhalb einer Zeit (auch von 20 Minuten). Wenn aber der Heilige Geist wirkt, dann sollten wir auch die Grösse haben und ihn nicht daran hindern und je nach dem einfach weiter zu „worshippen“, solange es dann auch gehen mag.

Actionstepp:
Eine vielleicht provokante Frage, die ich mir selbst auch immer wieder stelle: Singen/spielen wir noch Lieder, oder beten wir schon an?

Schreibe doch deine Meinung dazu gerne in die Kommentare.

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Worship-Tipp: Wie im Himmel

Heute ist der neue PraiseCamp Song mit dem Titel: „Wie im Himmel“ released worden. Die Outbreakband schrieben in Zusammenarbeit mit LZ7 (die schon am letzten PraiseCamp Song beteiligt gewesen waren) diesen EDM (Electronic Dance Music) Worshp Song. Natürlich ist auch ein Rapteil eingebaut, wie es für LZ7 üblich ist. Der Rest vom Lied ist jedoch auf Hochdeutsch und beinhaltet das wohl bekannteste Gebet überhaupt, das „Vater unser“.

Wir haben es für euch getestet, ob das Lied auch mit einer einzigen A-Gitarre wirkt und wir müssen sagen: Ja, es wirkt und ist richtig cool. Es ist auch einfach zu spielen: Capo 1: C, D, Em, G/B und dann einfach wiederholen. 🙂

Was ist Deine Meinung zu diesem Lied? Was findest Du das Beste daran? Hast es schon einmal Live gespielt? Schreibe es doch gleich hier in die Kommentare.

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Worship-Tipp: Zueversicht

Heute ist die Plattentaufe der Upstream-CD, mit namens: „Retter“. Zwei Lieder sind schon online und wir müssen sagen: Sie haben sich dieses Mal wiedereinmal selbst übertroffen! Besonders hervorheben möchten wir das Lied: Zueversicht. Die eingängige Melodie und die treffenden Reime sind wirklich ein Merkmal von Upstream: „Du bisch de Fels won i druf chan stah, Du bisch de Gott won i mi druf verlahn“ heisst es im Chorus. Aber auch theologische werden die Lieder von Upstream immer tiefer.
Sehr geeignet ist dieses Lied für den Beginn eines Gottesdienstes. Auch animiert es durch den geraden Beat automatisch zum Klatschen. Vom Arrangement her kommt zuerst nur einen halben Chorus und erst das zweite Mal den ganzen, was das Lied noch spannendes macht. Was vor allem heraussticht, ist der Break in 2:15min. Dieser ist wirklich einmal etwas anderes und völlig Unerwartetes! Gespannt, wie das Lied klingt?

Hier kannst du das Lied anhören.

Was ist Deine Meinung zu diesem Lied? Was findest Du das Beste daran? Hast es schon einmal Live gespielt? Schreibe es doch gleich hier in die Kommentare.

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Public-Worship

Public Worship am Bhf Bern

Als wir am Nachmittag bei Livenet.ch zu Gast waren, wurden wir sehr herzlich begrüsst. Nach einem kurzen Gespräch mit einem der Mitarbeiter meinte dieser: „Wenn ihr wollt, könnt ihr heute einen Livestream auf facebook haben von eurem Public-Worship hier in Bern“. Mit dem haben wir nicht gerechnet und waren hell begeistert.
Gesagt, getan. Am Abend konnten wir dann wirklich Livestreamen und so den Public-Worship auch im Internet zugänglich machen. Was für ein grosser Segen! Auch bedanken wir uns ganz herzlich dem Ehepaar, dass uns eine Büchse voll von selbst gebackenen „Weihnachtsguetzli“ schenkte. Diese durften wir unter anderem auf unserem Nachhauseweg mit einer Kondukteurin Teilen, die einen sehr schweren Tag hatte.
Was in Bern passiert ist, soll weiter in die Schweiz rausgetragen werden.
Hast Du ein Erlebnis während dem Public Worship gemacht, dann lass es uns hier in den Kommentaren wissen. Wir lieben es, wenn wir möglichst nahe mit euch in Kontakt sind.

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Worship-Tipp: Einmal mehr

Unser zweiter Worship-Tipp ist das Lied „Einmal mehr“ von der deutschen Band DMMK (Die Musik Meiner Kirche). Sie sind die Lobpreisbewegung der „G5 meine Kirche“.

Auffallend in diesem Lied ist nicht nur die eingängige Melodie, sondern auch die Reime: „Einmal mehr die Kraft Deiner Herrlichkeit spüren. Einmal mehr den Saum Deines Mantels berühren. Einmal mehr in Deiner Gegenwart stehen. Unverhüllt, Herr, Deine Schönheit sehen. Einmal mehr.“ Dieses Lied drückt eine tiefe Sehnsucht aus, Gott besser kennenzulernen und Ihm zu begegnen. Diese Sehnsucht drückt sich nicht nur in diesem Lied aus, sondern im ganzen Album mit dem Namen „Jahweh“. Auch wenn auf der Aufnahme das Lied mit einer grossen Band gespielt wurde, wirkt das Lied genauso gut auch nur mit einer A-Gitarre. Das Spezielle an diesem Lied ist, dass es druckvoll (wie auf der Aufnahme) gespielt werden kann, aber genauso auch ruhig und andächtig.

Hier kannst du das Lied anhören.

Was ist Deine Meinung zu diesem Lied? Was findest Du das Beste daran? Hast es schon einmal Live gespielt? Schreibe es doch gleich hier in die Kommentare.

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Public-Worship

Public Worship im Bahnhof Basel SBB

Heute um 18:00 haben sich im Bahnhof Basel SBB etwa 130 Christen aus der Region zusammengefunden, um gemeinsam Gott anzubeten. Es war so genial zu erleben, wie Jung und Alt miteinander sangen, klatschten und teilweise sogar tanzten, alles zur Ehre unseres Gottes!
Wenn du dabei warst und etwas mit uns teilen möchtest, schreib einen Kommentar oder sende uns eine Mail an info@david-dienst.ch.

Hast du Videos oder Fotos von diesem oder anderen Stationen der Public-Worship Tour? Dann poste sie doch auf Facebook oder Instagram und tagge uns darauf #daviddienst #publicworshiptour! Du darfst uns die Bilder natürlich gerne auch per Mail zukommen lassen.

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Worship-Tipp: Du bisch no meh

Als David Dienst Schweiz lieben wir es, die Worshipkultur in unserem Land zu fördern. Aus diesem Grund möchten wir hier neue schweizerdeutsche und hochdeutsche Lieder vorstellen, die in den Gemeinden gespielt werden können.

Das erste Lied, dass wir hier in unserem Worship-Tipp Blog vorstellen möchten, ist: „Du bisch no meh“ von GfC Bern Worship. Wenn man an GfC (ehemaliger Brüderverein) denkt, kommen einem als Erstes vielleicht Choräle in den Sinn. Dieses Lied ist jedoch ganz anders! Tief verwurzelt in Gottes Wort, wie man es von der GfC kennt, überzeugt dieses Lied mit der eingängigen Melodie und mit ihrem EDM (Electronic-Dance-Music) Sound. Dieses Lied ist ebenfalls sehr geeignet, als Akustikversion zu spielen. Hervorragend für den Start einer Lobpreiszeit.

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Public-Worship

Public Worship am Bhf St. Gallen

Am 24. Oktober um 18.00 Uhr sind wir mit unserer Public Worship Tour am Bahnhof St. Gallen. Sei dabei, bringe deine Freunde mit (und: bring your own acoustic instrument). Die Texte zum mitsingen findest du hier.

Wir freuen uns, mit dir zusammen einfach Gott anzubten.

Wenn du während dieser Zeit etwas mit Gott erlebst, würden wir uns über dein Zeugnis hier in den Kommentaren freuen. Du darfst es auch gerne direkt per E-Mail an: info@david-dienst.ch schicken. Wenn du ein Bild dieser Lobpreiszeit postest, füge doch #publicworship und #daviddienst hinzu.

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Beitrag von Fenster zum Sonntag 2018

Fenster zum Sonntag hat einen Bericht über den David Dienst gefilmt, der heute und morgen ausgestrahlt wird. Danke an alle, die in Olten und an allen anderen Standorten schon dabei waren. Aber es ist noch nicht fertig! Wir werden noch bis mindestens April, jeden Mittwoch von 18.00-18.30 Uhr an verschiedenen Bahnhöfen der Schweiz worshippen. Mehr dazu auf www.publicworship.ch -> Wir freuen uns, mit Dir zusammen Gott öffentlich anzubeten.
Hier klicken für den Bericht.

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Public Worship am Bhf Olten

Heute am 10. Oktober um 18.00 Uhr fand unser Public Worship am Bahnhof Olten statt. Es kamen über 100 Christen aus der Region und auch von weiter her, um Jesus an diesem zentralen Punkt anzubeten. Auch dabei war das Kamerateam von Fester zum Sonntag, dass uns heute Nachmittag begleitete. Den Beitrag dazu werden wir, sobald er online ist, hier in einem Blog verlinken.

Wenn du während dieser Zeit etwas mit Gott erlebt hast, würden wir uns über dein Zeugnis hier in den Kommentaren freuen. Du darfst es auch gerne direkt per E-Mail an: info@david-dienst.ch schicken. Auch kannst du Bilder des Public Worships in Olten hier hochladen.

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Life Channel Beitrag über Public Worship 2018

Life Channel hat ein Interview mit Marco Jörg, dem Leiter von David Dienst Schweiz gemacht. Danke viel Mal für eure Anfrage und das spannende Interview mit euch. Danke, dass ihr unsere Arbeit durch diesen Beitrag unterstützt. Lust das Interview zu höhren? https://radio.lifechannel.ch/leben/genuss-kultur/musik/lobpreis-in-schweizer-bahnhoefen/ Klicke Hier für den Beitrag von Life Channel.
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Public Worship am Bhf Delémont

Heute sind wir in die Siusse-Romande gereist für unseren ersten Public-Worship in Französisch. Zwei Hände voll Leute waren da und sangen in ihrer Herzenssprache mit. Gott überwindet immer mehr Sprachgrenzen. Wir freuen uns auf weitere Einsätze in der Suisse-Romande.

Wenn du während dieser Zeit etwas mit Gott erlebt hattest, würden wir uns über dein Zeugnis hier in den Kommentaren freuen. Du darfst es auch gerne direkt per E-Mail an: info@david-dienst.ch schicken. Wenn du ein Bild dieser Lobpreiszeit gemacht hast, darfst du dieses natürlich auch gerne hier hochladen.

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Public-Worship

Public Worship am Bhf Bellinzona

Heute hatten wir die Ehre im Tessin Gott anzubeten. Eine Herausforderung und ein Wagnis, wenn niemand von uns Italienisch sprechen kann. Aber Gott hat die richtigen Personen geschickt, die uns übersetzen konnten. Neben dem wunderbaren Worship durften wir auch ein wunderbares Ehepaar kennenlernen, die uns helfen werden, dass wir im Ticino zukünftig die Lieder auch in ihrer Sprache singen können. Halleluja!

Wenn du während dieser Zeit etwas mit Gott erlebt hast, würden wir uns über dein Zeugnis hier in den Kommentaren freuen. Du darfst es auch gerne direkte E-Mail an: info@david-dienst.ch schicken. Auch Bilder dieser Lobpreiszeit können hier gepostet werden.

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Public-Worship

Public Worship am Bhf Biel

Heute am 5. September um 18.00 Uhr startete unsere Public Worship Tour am Bahnhof Biel.

Es kamen überraschenderweise viel mehr Leute, also wir erwartet hatten.Zusammen mit ca. 65 Personen, nutzten wir diewunderbare Akustik der Bahnhofshalle Biel, um moderne Kirchenmusik (Worship) zu machen. Wir sangen, spielten Instrumente und tanzten mit viel Freude für unseren Herrn.

Wenn du während dieser Zeit etwas mit Gott erlebt hast, würden wir uns über dein Zeugnis hier in den Kommentaren freuen. Du darfst es auch gerne direkte E-Mail an: info@david-dienst.ch schicken. Auch Bilder dieser Lobpreiszeit können hier gepostet werden.

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Lobpreis auf dem Bahnhof?

Die Public-Worship Bahnhof-Tour 2018/2019

Am 5. September ist es nun soweit. Wir starten in die Public-Worship Bahnhof-Tour 2018/2019. Erster Halt ist in Biel.
Lobpreis an verschiedenen SBB Bahnhöfen in der ganzen Schweiz.

Die Idee, Gott auch auf Bahnhöfen mit Lobpreis anzubeten, entstand bereits im November 2017.
Marco und Bea Jörg (Leiter David Dienst) entdeckten auf dem Bahnhof Aarau ein Klavier und verkürzten sich die Wartezeit mit einer spontanen Worship-Session mitten im Pendlerverkehr. Im Frühling 2018 fand dann Bea folgende Einladung auf der Webseite der SBB:

TREFFPUNKT BAHNHOF-PIANO
Von Anfang April 2018 bis Ende März 2019 stehen in mehreren SBB Bahnhöfen Pianos. Nutzen Sie diese Gelegenheit und greifen Sie in die Tasten oder geniessen Sie die Klänge in Ihrem Bahnhof.

quelle: www.sbb.ch

Man nehme also die positive Erfahrung in Aarau, den Wunsch Gott auch ausserhalb von christlichen Veranstaltungen und Gottesdiensten mit Lobpreis anzubeten und diese offene Einladung der SBB, mixe alles kräftig zusammen, gebe eine grosse Menge Gebete dazu und fertig ist die Public-Worship Bahnhof-Tour 2018/2019.

Diese Woche sind die ersten druckfrischen Tour-Flyer bei uns eingetroffen und warten nun darauf, verteilt und verschickt zu werden.
Gerne schicken wir auch dir einige Exemplare zu.

Mitmachen erwünscht!
Du möchtest uns aktiv im Team unterstützen, Flyer bestellen oder hast Fragen? Dann schreibe uns einfach eine E-Mail an: info@david-dienst.ch

Hier klicken für mehr Informationen