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Die Impfung, Daniel und seine Freunde

Photo by Luis Quintero from Pexels.

Um mir eine Meinung über dieses Thema zu bilden, habe ich mir in letzter Zeit viele Argumente dafür und dagegen angehört. Dabei bin ich über viele Extreme Aussagen und manchmal sogar auf «Modern-Legendes» gestossen. Natürlich waren auch einige gute Argumentationen dabei.

Das wichtigste finde ich jedoch, was die Bibel darüber sagt. Aber… als die Bibel aufgeschrieben wurde, gab es noch gar keine Impfung…

Trotzdem finden wir Stellen, die uns helfen, eine reife Meinung über dieses Thema zu bilden. Mir ist aufgefallen, dass manchmal dabei das Beispiel von Daniel und seinen drei Freunden zitiert wird. Lasst uns dieses Beispiel kurz anschauen:

Daniel und seine Freunde

Sie wurden gefangen genommen und kamen an den Palast von Nebukadnezar. Dort sollten sie die Schrift und Sprache der Chaldäer lernen (vgl. Daniel 1,3-7).

«Daniel aber nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der feinen Speise des Königs und mit dem Wein, den er trank, zu verunreinigen; er erbat sich vom obersten Kämmerer, dass er sich nicht verunreinigen müsse.»
(Daniel 1,8 – SLT2000)

Die Frage ist hier: Durch was genau würde sich Daniel (und seine Freunde) verunreinigen? Die Antwort ist ein bisschen versteckt: Es ist durch das Fleisch, dass jeweils zuerst den Götzen geopfert wurde, bevor sie es assen. D. h. sie wollten sich nicht durch Götzenopferfleisch verunreinigen. Durch diese Handlung wollten sie ihren eigenen Gott ehren.

PS: Spannend dabei ist, dass sie trotzdem diese Ausbildung dieses fremden Landes genossen, d. h. sich in diesem Bereich dem Staat unterordneten und von ihm profitieren.

Daraus können wir schliessen, dass wir keinem Götzen dienen wollen, aber wir von dem Wissen eines Landes profitieren dürfen.

Daher die Frage: Ist die Impfung aus dem Wissen eines Landes entstanden? – Ja, sogar aus dem Wissen sehr vieler Ländern.

Ist die Impfung ein Götz?

Und genau an diesem Punkt wird alles ein bisschen kompliziert. Die Antwort kann nämlich Ja und Nein sein… Warum?

Wenn man denkt, dass die Impfung sein persönlicher Retter (aus dieser Situation) ist, dann ist es ein Götz! Wenn man sich aus Angst impfen lässt, ist die Angst der Götz!

Wenn man jedoch einfach aus dem Wissen des Landes profitieren möchtest, dann ist es kein Götz. Wenn du dazu beitragen möchtest, dass Personen der Risikogruppen wieder normal in der Öffentlichkeit herumlaufen können, dann ist die Motivation dahinter die Nächstenliebe und somit kein Götz.

Auf der anderen Seite: Wenn man weiss, dass diese Impfung helfen könnte, dass unsere Mitmenschen der Risikogruppe wieder unbesorgt herumlaufen könnten und man sich aus selbstsüchtigen Gründen nicht impfen lässt, dann ist das keine Nächstenliebe. Dann ist das eigene Ego der Götz. Wenn man sich jedoch unsicher ist, ob die Impfung wirklich wirksam ist, aber z. B. aus Nächstenliebe den Abstand hält usw. dann ist das kein Götz.

Zusammengefasst geht es um unsere Herzensmotivation hinter unserer Entscheidung. Wenn die Herzenshaltung gut ist und stimmt, ehren wir Gott damit. Wenn sie nicht gut ist, dann ehren wir Gott damit nicht. (Weil wir die Herzenshaltung anderer Personen nicht sehen, sollten wir daher auch aufpassen, dass wir andere, mit einer anderen Meinung, nicht vorschnell verurteilen.)

Noch nicht kompliziert genug?

Als wäre das alles nicht schon kompliziert genug, kommen hier spannenderweise so manche Christen mit verschiedenen «Endzeit-Argumenten», Theorien und Interpretationen…

Den einzigen Fakt, den ich hier nennen möchte, ist: Wir sind schon seit über 2000 Jahre in der Endzeit und: Ja, Jesus kommt bald. Darum lasst uns an Jesus festhalten, und nicht an Argumenten, Theorien oder Interpretationen. Wenn wir uns an Jesus festhalten, müssen wir keine Angst vor einem Virus haben. Auch nicht vor dem Tod.

«Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.»
(Johannes 11,25 – SLT2000)

Ein gewisser Respekt vor einem Virus ist jedoch gesund. Besonders wenn es darum geht, dass Leute durch unsere Respektlosigkeit sterben könnten, ohne dass sie zuerst Jesus kennengelernt haben.

Egal ob wir uns entscheiden, uns impfen zu lassen oder nicht; lasst uns mit all unseren Handlungen Gott und unsere Mitmenschen von Herzen lieben (vgl. Matthäus 22,39).

Noch etwas Letzteres:

«Wir als die ´im Glauben` Starken sind verpflichtet, die Bedenken der Schwächeren ernst zu nehmen, statt in selbstgefälliger Weise nur an uns zu denken. Jeder von uns soll auf den anderen Rücksicht nehmen und danach fragen, was gut für ihn ist und was ihm im Glauben weiterhilft.»
(Römer 15,1-2 – NGÜ)

«Nehmt den, der in seinem Glauben schwach ist
´und meint, sich an bestimmte Vorschriften halten zu müssen, ohne Vorbehalte`
an; streitet nicht mit ihm über seine Ansichten.»
(Römer 14,1 – NGÜ)

Wenn eine Person vor Kurzem zum Glauben an Jesus Christus als seinen Herrn und Erlöser gefunden hat, dann steht das im Vordergrund. Wir sollten das ernst nehmen, z. B. wenn er sich impfen lassen will oder nicht. Wir sollten jedoch nicht über seine Ansichten streiten. Auch ihm Glauben reifere sollten nicht darüber streiten, sondern viel mehr gute Argumente dafür und dagegen bringen und mit einer lernenden Herzenshaltung gemeinsam darüber diskutieren.

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Gemeinschaft als Verführung

Gemeinschaft kann sehr gefährlich sein, wenn es darum geht, seine eigenen Wünsche (Fleisch) zu befriedigen, anstatt Gottes Wünsche (Geist).

Wer von seiner sündigen Natur bestimmt ist, der folgt seinen selbstsüchtigen Wünschen. Wenn aber Gottes Geist uns leitet, richten wir uns nach seinem Willen aus. Römer 8.5

Ich weiss, ich werde sicherlich auf Ohren treffen, welche dies vielleicht nicht hören wollen, aber tortzallerdem wollen wir bei der Wahrheit bleiben, welche lautet:

Als Kinder Gottes, wollen wir nicht im Fleisch wachsen, sondern im Geist. Radikaler geschrieben, wir wollen nicht das Schlechte in uns bedienen, sondern das Gute.

Wenn wir uns von unserer sündigen Natur bestimmen lassen, leben wir in Auflehnung gegenüber Gott. Denn die alte Natur ist nicht bereit, sich Gottes Gesetz unterzuordnen. Ja, sie kann das gar nicht. 8 Deshalb kann Gott an solchen Menschen kein Gefallen finden. 9 Nun aber seid ihr nicht länger eurem selbstsüchtigen Wesen ausgeliefert, denn Gottes Geist bestimmt euer Leben – schließlich wohnt er ja in euch! Römer 8.7

Versteht mich nicht falsch, Gemeinschaft zu haben & pflegen (mit wiedergeborenen Christen), kann was sehr wertvolles sein, besonders dann, wenn man im Wachstum mit dem Herrn, an einem Punkt angelangt ist, wo es nicht vorwärts geht – soll heissen, man befindet sich gerade in einer Wüstenperiode (was jedoch nur temporär ist) –  Genau da, sind wir Christen von dem Verführungen des Teufels nicht geschützt, genau dann wenn wir denken, dass Gott uns vergessen haben könnte. In diesen Momenten, kann eine Gemeinschaft in Christus, ermutigen, ermahnen, die Liebe zu Gott erneut entfachen und uns von falschen Gedanken befreien.

Doch was passiert, wenn wir zuerst die Gemeinschaft mit Christen suchen, anstatt die Gemeinschaft mit dem Herrn?

So wird schnell, etwas was wirklich schön und gut ist, etwas Verführerisches – denn auch die Begierden des Fleisches, lenken uns nur oft vom Wandel mit dem Herr und das Gespräch (Stillen Zeit) mit Gott ab.

Es ist wichtig, zuerst Gott zu suchen, bevor man die Gemeinschaft sucht, denn in erster Linie ist nicht die Gemeinschaft die uns das Leben schenkt, sondern die persönliche Beziehung zu unserem Herrn.

Wenn das Pflegen der Gemeinschaft wichtiger ist, als in die Stille mit Gott ein zu gehen, kann die Gemeinschaft ein Götze werden – denn alles was man über Gottes Wille stellt, ist nicht von Gott und wir füttern unser fleischliche Natur!

So lasst uns zuerst Gottes Gemeinschaft suchen, bevor wir uns ins nächste Gemeindetreffen stürzen und vergessen, durch wen und warum wir diese Gemeinschaft überhaupt haben dürfen.

Es ist gut möglich, dass wir uns in einem Wachstums-Stopp im Geist befinden, weil wir nicht Gott zuerst die Ehre geben, sondern unseren Mitmensch um uns herum. Was dazu führt, dass wir von Gott immer mehr abkommen und für Verführungen anfälliger werden. Wüstenzeit ist eine Trockenzeit! ERGO: Durst nach dem Herrn, nach dem Wort Gottes, ohne sich zum Herrn zu zu wenden.

In der Regel ist es ja so, dass wir uns vom Geist Gottes leiten lassen sollten, um herauszufinden, was Gottes Wille ist in unserem Alltagsleben ist, und auch ob es nun Zeit ist, sich mit den Kinder Gottes zu treffen oder sich zuerst mit dem Herrn zu befassen (Bibel, Gebet, Lobpreis).

So werden wir erkennen, dass wir wenn wir keine Frucht bringen oder eine Wachstum-Stopp im Herrn haben, dass es oft durch Ablenkungen im Alltag entsteht. Und hier kann nicht nur die Gemeinschaft mit anderen Menschen verführerisch sein, sondern auch Social Media, Studium usw.

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Wenn ihr für ihn lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird er euch jeden Tag geben, was ihr braucht. Matthäus 6, 33

Doch Gemeinschaft mit unseren Brüdern und Schwestern ist was schönes, wenn es am heutigen Tag für dich, von Gott, auf dem Plan steht.

Setzt du die Gemeinschaft an erster Stelle oder Gott ?

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Armer Mensch,

Armer Mensch, der meint kein Sünder zu sein und trotzdem keine Hoffnung mehr hat.

Armer Mensch, der du meinst Frei zu sein, aber gefangen bist in deinem Lügen Konstrukt (Leben).

Armer Mensch, der du denkst mit Erfolg und Reichtum glücklich zu werden.

Armer Mensch, der du meinst Anerkennung und Liebe Anderer, rettet deine Seele vor dem Tod.

Armer Mensch, der du meinst die Liebe gefunden zu haben, doch du nur wenigen Menschen vergeben kannst.

Armer Mensch, der du Stolz bist zu gestehen, dass du dein Leben nicht im Griff hast.

Armer Mensch, der du denkst die Zeit (Gegenwart und Vergangenheit) kontrollieren zu können, und doch gleitet sie dir, wie Sand aus den Händen.

Armer Mensch, der du meinst klug zu sein, aber keine standfesten Beweise hast, wie die Welt entstanden ist.

Armer Mensch, der du dich von deinem  Äusseren definieren lässt, und dich trotzdem nicht Selbst liebst.

Armer Mensch, der du bereits den Sinn des Lebens gefunden hast, aber noch mit vielen Fragen, ohne Antworten und einer Unruhe im Herzen herum rennst.

Armer Mensch, der du meinst Gut zu sein, jedoch sich für das Leid / Leben anderer Menschen nicht interessiert.

Armer Mensch, du vorgibst stark zu sein, und aber zusammenschreckst wenn du das Wort Gottes hörst.

Armer Mensch, der du meinst ohne Gott leben zu können, und trotzdem jeden Tag innerlich und äußerlich mehr und mehr stirbst.

Armer Mensch, der du meinst alles gewonnen zu haben, jedoch nach dem Tod verloren bist.

Armer Mensch, der du über Jesus Christus und seine Nachfolgern witzelst, aber selbst das Evangelium nicht kennst.

Armer Mensch, der du weisst, dass die Weisheiten in der Heilige Schrift (die Bibel) nur erfunden und erlogen sind, du die Bibel jedoch noch nie in die Hand genommen und darin gelesen hast.

Armer Mensch, der du denkst Glaube raubt dir deine Freiheiten (durch Regeln & Gesetze), doch dich in Wahrheit, der Glaube in Jesus Christus, dich erst freimachen kann.

Armer Mensch, der du meinst Jesus Christus zu kennen, jedoch dich noch nie mit ihm im Gebet unterhalten hast.

Armer Mensch, gib Jesus Christus eine Chance, damit er dich befreien kann von all deinem Leid, deinen Sorgen, deinem Kummer und deinem trostlosen Leben. Er will /wird dir ein neues Leben schenken!

Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matthäus 11

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Gottes Job

Manchmal ist es einfach, andere Christen oder Ungläubige auf ihre Sünden hinzuweisen – Den Fingern schön auf den Anderen richten und sich selbst auf einen frommen Thon zu setzten– Doch sollten wir dies als Kind Gottes wirklich tun?

Bei Ungläubigen gilt, die Sünden nicht anzusprechen, da sie noch gar nicht Gott erkannt haben, somit ist es für Ungläubige unmöglich ihre Sünden selbst zu erkennen. Sie wissen nicht, was Sünde ist und wie damit umzugehen! Es ist nicht unser Recht voreilige Schlüsse zu ziehen oder zu richten, erst Recht nicht, wenn es sich um Menschen handelt, die noch Gott fern leben.

Oft verfallen wir Christen gegenüber Ungläubige in eine, ich bin ein Kind Gottes und du nicht Haltung, was uns Gott uns eindeutig nicht so lehrt. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich wieder daran zu erinnern, dass wir selber auch mal Ungläubig waren und Gott uns trotz jeder Sünde angenommen hat! – Ungläubige annehmen, akzeptieren, respektieren und die Liebe Gottes entgegenbringen – Ist dies nicht der richtige Weg?

Denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkennen und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten trachten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. Römer 10:3

Bei Gläubigen gilt, Geist geführt zu handeln und so Gott im Gebet zu fragen, ob es richtig ist, die Schwester oder den Bruder auf die Sünde, die sie/er noch nicht gesehen haben, aufmerksam zu machen. Wenn Gott kein Handlungsbedarf von unserer Seite sieht, dann können wir für die Schwester und den Bruder, um Wahrheit und Erkenntnis in Bezug auf diese Sünde, beten – Gott wird an Christen arbeiten, wenn Christen auch soweit sind, die Sünde zu sehen, erfassen und Gott vorzubringen (Umkehr, Busse).

Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit: Geborenwerden und Sterben, Pflanzen und Ausreißen, Töten und Heilen, Niederreißen und Aufbauen, Weinen und Lachen, Klagen und Tanzen, Steinewerfen und Steinesammeln, Umarmen und Loslassen, Suchen und Finden, Aufbewahren und Wegwerfen, Zerreißen und Zusammennähen, Schweigen und Reden, Lieben und Hassen, Krieg und Frieden. Was also hat der Mensch davon, dass er sich abmüht? Ich habe erkannt, was für eine schwere Last das ist, die Gott den Menschen auferlegt hat. Für alles auf der Welt hat Gott schon vorher die rechte Zeit bestimmt. In das Herz des Menschen hat er den Wunsch gelegt, nach dem zu fragen, was ewig ist. Prediger 3:1-11

Gottes Gerechtigkeit ist nicht unsere Gerechtigkeit- Um Gottes Gerechtigkeit zu erfahren, müssen wir Gott in unserem eigenen Leben erfahren und IHN erkannt haben.

Wir müssen Gott also besser kennenlernen, um seine Gerechtigkeit und seinen Willen besser zu verstehen. So lernen wir nicht nur IHN, sondern uns und unsere Mitmenschen besser kennen! Wir sehen, wie Gott uns sieht und wie er andere Menschen sieht (ob Gläubig oder nicht)- erst Recht lernen wir so zu lieben, wie Gott liebt!

Dies ist schliesslich unsere Aufgabe als Christ – Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, oder? Doch ohne Gott zu kennen, für sich selbst seine Gnade und seine Liebe, die er uns durch sein Sohn offenbart hat, anzunehmen, erfahren, können wir unmöglich Liebe für uns und den Nächsten darbringen!

Wahrhaftig zu Lieben ist Gottes Liebe zu kennen und diese auch für Sich und Andere annehmen!

Wahrhaftige Gerechtigkeit geht nur, wenn man Gottes Wesen – was Liebe ist –  Seine Gnade und Grösse im Herzen verstanden hat!

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR; sondern soviel der Himmel höher ist denn die Erde, so sind auch meine Wege höher denn eure Wege (Jesaja 55:8)

Eine tiefe Beziehung zu Gott, Jesus Christus, ist somit der Schlüssel, um Gott besser kennen zu lernen und so seine Gerechtigkeit zu unserer Gerechtigkeit zu machen!

Wenn wir wirklich Gott gehorchen, uns täglich für das Gute entscheiden wollen, müssen wir seine Gedanken zu unseren machen!

Seine Liebe zu unserer machen!

Ein Wachstums-Prozess als Kind Gottes!

Nur so können wir im Glauben, in der Beziehung zu Gott wachsen und anderen Menschen so entgegentreten, wie es Gott von uns will! Nur so können wir gehorsam im Geist wandeln!

Konzentrieren wir uns zuerst auf unsere Beziehung zu Gott, als die Finger voreilig gegen andere zu richten! Ansonsten übersehen wir sehr schnell, dass wir Gottes Platz einnehmen und ungehorsame, selbstgerechte Richter spielen!

Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Matthäus 7:3

Dabei steckt hinter jedem Richter spielen – ein fleischlicher Wandel als Kind Gottes = Ungehorsam – Sünde gegen Gott – Rebellion!

Erwischt, lieber scheinbar süsser und frommer Wichtel-Geist!

Schlimmstenfalls verbauen wir Gott, durch unsere Selbstgerechtigkeit und unser Richten die Möglichkeit, einem Menschen – Gott näher zu bringen, den Glauben an Gott – eine Umkehr, Erkenntnis und Offenbarung (Ungläubig oder Gläubig)!

Es ist viel leichter Nicht-Richter zu sein als, den Job Gottes machen zu wollen! Überlässt du nun auch Gott, seinen Richter-Thron?

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Rebellion gegen die Wahrheit


Als Christ ist es wichtig standhaft in der Wahrheit Gottes zu wandeln. Es gibt nur eine Wahrheit, es gibt nur ein Evangelium und es gibt nur einen Weg der zu Gott führt.

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Johannes 14:6

Durch das Verkünden der Wahrheit und das bleiben in der Wahrheit (liess in den Evangelien, Bibel nach) erfahren und erleiden wir Christen oft Anfechtungen – angefangen in Gesprächen mit Mitmenschen (Christ oder nicht, ist egal). Anfechtung erhalten ist nichts anderes als eine Form der Rebellion im Menschen gegen Gott und seiner Wahrheit, weil die Wahrheit Gottes, den Menschen ein Anstoß ist. Aber passt die Wahrheit wirklich den Menschen nicht? Oder haben wir hier noch einen dritten unsichtbaren Akteur? Haben wir!

Der Teufel, der oft in Form von falschen Geistern diese Menschen manipuliert, wird aggressiv und wütend, wenn ein Christ kommt und die Wahrheit Gottes vertritt. Warum? Weil die Machenschaften des Teufels – seine Lügen, welcher er bis anhin gut den Menschen verkaufen konnte, durch die Wahrheit Gottes aufgedeckt werden könnten.

Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. Johannes 8:44

Der Teufel ist interessiert daran, nicht nur die Lüge beim Hörer (manipulierten Person) aufrecht zu erhalten, sondern auch, dass der Verkünder (Kind Gottes), an der echten Wahrheit zweifelt.

Der Feind will Zugeständnisse vom Kind Gottes, nämlich, dass es noch andere Wahrheiten (andere Religionen, andere Evangelien) gibt / geben könnte, als nur eine einzige Wahrheit. Es gibt aber nur eine einzige Wahrheit! Die manipulierte Person wird also im Verlauf des Gespräches, versuchen, das verkündende Kind Gottes von der Wahrheit abzubringen. Wenn dies erfolglos bleibt, startet der Teufel Angriffe, nämlich noch bevor die Wahrheit (für den Hörer) greifbar wird, durch Beleidigungen, wütende Worte und sogar Gewalt gegen das Kind Gottes! Der Teufel versucht dir seine Lügen aufzuzwingen!

Ein wahres Kind Gottes ist gehorsam, wandelt, ruhig, besonnen im Geist und vertretet Gottes Wort auf dieser Welt! ACHTUNG: Ein Kind Gottes wird niemals versuchen jemanden zu bekehren oder die Wahrheit aufzuzwingen. Das Kind Gottes lässt jedem seinen eigenen Willen und Glauben, aber selbst vertritt das Kind Gottes die Wahrheit und Gottes Wort. Die Wahrheit aufzwingen ist nicht Gottes Wille, sondern der Wille des Teufels! Und so, erkennen wir den wahren Urheber der Wahrheit oder der Lüge!

Bemühe dich darum, dich vor Gott zu erweisen als ein angesehener und untadeliger Arbeiter, der das Wort der Wahrheit recht vertritt.

2 Timotheus 2:15

Auch ein wiedergeborener Christ, welcher den Geist Gottes empfangen hat, kann noch vom Feind manipuliert bez. belogen werden. Er wird von seiner Autorität und seinem Erbe in Jesus Christus abgebracht werden. Man wandelt noch zu viel im Fleisch, man schenkt mehr der Lüge anstatt Gott, (seiner Wahrheit) – Aufmerksamkeit – was dazu führt, dass man schrittweise vom Segen, Früchte des Geistes und weiteren Heilungen, und nach einer gewissen Zeit vollständig von der Wahrheit beraubt wird, ergo von Gott abkommt. Der Teufel ist sehr listig, er macht das Langsam und Schrittweise, dass man ja nicht merkt, dass man nicht mehr der ursprünglichen, reinen, einzigen Wahrheit glaubt!

Rebellion wird ausgelöst, getriggert durch das Wort der Wahrheit!

Ursprung der Rebellion ist der Teufel! Der Teufel hat die Menschen, nach dem Sündenfall, in seine rebellische Natur mit rein gezogen – so hat der Mensch ein Teil des Fleisches/Bösen für sich angenommen und viele Menschen folgen ihm heute noch, natürlich meist unbewusst und unwissend!

Prüfe beim Bibellesen, Gespräch mit Christen oder mit Gott, ob du da noch getriggert wirst und wütend, genervt auf die Wahrheit reagierst. Wenn ja, geh ins Gebet und frage Gott, warum dies so ist, bitte um Wahrheit und Erkenntnis? Denn oft da, will Gott noch Licht ins Dunkle bringen!

Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Johannes 8:31-32

Bist du noch rebellisch?

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Angst vor sich Selbst

Warum fragt niemand nach dir? Warum muss es immer zum Äussersten kommen, damit jemand nach deiner Hilfe fragt Jesus?

Jesus/Gott: Viele wissen nicht, dass ich ihnen helfen kann. Viele sind zu Stolz sich helfen zu lassen. Viele kennen mich nicht wirklich, aber denken mich zu kennen. Viele wissen nicht, dass es mich gibt.

Manchmal habt ihr sogar Angst vor meiner Gegenwart, weil ihr nicht wisst, wie ihr reagieren sollt vor eurem Gott. Oft ist es ein zu grosses Opfer für euch, einzugestehen, dass ihr einen Fehler gemacht habt.

Eigentlich braucht es nur die Ehrlichkeit mit euch Selbst – befasst euch doch mehr mit euch selbst – der nackten Wahrheit!  Ihr braucht keine Angst haben vor der Wahrheit! Schau in einen Spiegel, was siehst du? Wen siehst du? Was fühlst du dabei?

Geliebter Mensch, es ist einfach all deinen Dreck unter einen Teppich zu kehren, damit du es selber nicht sehen musst, doch es ist auf Dauer zu anstrengend den Dreck versteckt zu halten. Deine Unperfektheit, deine Unreinheit, deine Vergangenheit, deine Schmerzen und deine Schwächen werden dich eines Tages einholen, es ist nur eine Frage der Zeit.

Es braucht Mut für das Zugeständnis:

dass man sein Leben nicht im Griff hat.

dass man Angst vor dem Tod hat.

dass es einem nicht gut geht.

dass man sich wertlos fühlt.

Ich bin gekommen, um Sünder zu retten und nicht die Gerechten, soll heissen, solange du denkst es ist alles perfekt, du bist Perfekt und die Welt ist ein schöner friedlicher Ort im Universum, denkst du, du seist Gerecht, ohne zu wissen was Gerechtigkeit überhaupt ist.

Komm zu mir, ich will dich von deinem Dreck erlösen, denn ich kann dir Frieden und ewiges Leben schenken. Es wird Zeit vor deinen Schöpfer zu treten – ich will nur das Beste für dich!

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Die Krone in Christus

Ich stand vor dem Thron Gottes, gebeugt auf meinen Knien. Gott sah und erkannte mich, er kam von seinem Thron herunter und richtete mich auf. Er nahm seine Krone von seinem Kopf und setzte sie mir auf mein Haupt. Doch ich wollte die Krone nicht annehmen, ich fühlte mich zu unperfekt und zu unheilig, um Gottes Krone anzunehmen.

Ich wollte Gott die Krone wieder zurückgeben, denn ich fühle mich nicht wertvoll genug für Gott, um nur daran zu denken, diese Krone verdient zu haben.

Man schaut auf andere Christen/innen, welche im Wachstum mit Gott schon weiter sind, sicherer, gehorsamer, reifer. Man schaut auf andere Christen/innen, welche erfolgreich im Geist wandeln und viel Frucht bringen. Wo bleiben den eigentlich meine eigenen Früchte? Ich bin doch ebenfalls Gottes Kind!

Und hier, fängt sogar der Teufel an Zweifel zusäen! Bin ich überhaupt gerettet? Habe ich denn auch wirklich den Heiligen Geist empfangen? Zweifel über Zweifel!

Doch Gott lächelte mich Verständnis voll an, nahm die Krone und setzte sie mir auf dem Kopf.

Gott hat immer das letzte Wort und so auch in diesem Fall!

Manchmal halten wir uns für ungenügend oder noch zu unheilig, um Gottes Erben in Christus zu sein. Wir denken, wir würden unsere Berufungen nicht packen, da es vielleicht andere Geschwister gibt, die es besser machen würden, Gottes Pläne anzugehen und umzusetzen.

Doch Gott sieht uns mit anderen Augen als wir uns selber sehen. Er sieht uns bereits „vollkommen“ und es ist gut, dass wir uns „ungenügend“ und „nicht wertvoll“ fühlen, weil unser Fleisch nun mal durch und durch schlecht ist. Aber durch Christus in uns können wir zum Thron und er sieht uns bereits in dem Geist Christi! Er sieht uns schon vollkommen!

Ein jeglicher aber, der da kämpft, enthält sich alles Dinges; jene also, daß sie eine vergängliche Krone empfangen, wir aber eine unvergängliche. 1. Korinther 9. 25

Manchmal haben wir das Problem Gottes Gerechtigkeit und Liebe für uns anzuerkennen. Wir halten es nicht für Gerecht, wenn wir so viel Liebe von ihm bekommen, obwohl wir uns schlecht verhalten haben. Wir halten es nicht für gerecht, vergeben zu werden. Aber dies zu denken ist Selbstgerechtigkeit.

Es geht um seine Gerechtigkeit und durch JESUS sind wir gerecht geworden und er sieht uns gerecht.

Also, meine lieben und ersehnten Brüder, meine Freude und meine Krone, besteht also in dem HERRN, ihr Lieben. Philipper 4.1

Jesus sagte mir: Noemi, ich hab alles für dich getragen. Nimm die Krone an!

DANKE VATER! DANKE JESUS!

Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche Gott verheißen hat denen, die ihn liebhaben. Jakobus 1.12

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Das Geschenk

In der Regel ist für den Menschen ein Geschenk zu erhalten, was Persönliches, Spannendes und Schönes!

Um ein Geschenk anzunehmen müssen wir glauben, dass dieses Geschenk und der Schenker existieren.

Jesus Christus hat uns das ewige Leben geschenkt. Wenn wir dieses Geschenk für uns persönlich annehmen, anerkennen wir die Wahrheit an, dass Jesus Christus das ewige Leben hat, ist und gratis weitergibt!

Und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins.

Johannes 10:28-30

Wir hoffen also, dass wir durch Jesus Christus das ewige Leben bekommen! Wir glauben! Ein gesunder Glaube basiert auf der Annahme einer Sache (Geschenk) und / oder der Person (Gott, Jesus, Heiligen Geist). Um ein Geschenk anzunehmen, braucht es auch die Erkenntnis, dass das Geschenk was Gutes ist, somit der Schenker etwas Gutes für uns hat und will=> Gott ist Gut!

Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

1 Johannes 4:16

Ein gesunder, echter Glaube basiert also auf folgenden Dingen:

  • Persönliche Annahme des Geschenkes und des Gebers
  • Hoffnung auf das Gute im Geschenk und Hoffnung auf den Geber
  • Vertrauen in den Geber

Solange wir glauben, dass wir es nicht verdient haben / nicht wert sind Geschenke zu erhalten, können wir die Geschenke nicht annehmen.

Solange wir glauben, dass Gott nichts Gutes für uns hat / will /ist, können wir seine Geschenke (Vergebung der Sünden, ewiges Leben und Segen durch seine Verheißungen) nicht für uns annehmen.

Solange wir glauben, dass Gott böse ist oder nicht existiert, können wir Gott nicht vollständig vertrauen und uns jeder Zeit an ihn wenden. Gott hat eine Chance verdient oder?

Ein gesunder Glaube wird zu einer persönliche Beziehung, welche Dankbarkeit und Liebe hervor bringt!

Das entscheidendste Geschenk der Menschheitsgeschichte, ist das Geschenk durch Jesu Christus, durch sein Opfer am Kreuz. Vergebung der Sünden und das ewige Leben! Stellen wir uns jeden Tag aufs Neue die Frage, ob wir dieses Geschenk annehmen oder ablehnen wollen.

Ohne dieses Geschenk würde der Glaube keinen Sinn machen, ohne dieses Geschenk würden wir den Schenker (Jesus Christus) und seinen Auftraggeber (Gott Vater) nie kennenlernen – denn der Glaube dazu wäre eine reinste Erfindung. Aber Gott ist keine Erfindung und die Vorgeschichte zu diesem Geschenk auch nicht.

Glaubst du an dieses Geschenk und möchtest du das Geschenk heute annehmen?

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Johannes 3:16

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Ein weiches Herz ist kostbar

In dieser Welt ist ein weiches Herz  ein seltenes Gut und wird zu wenig geschätzt, oft noch darauf rum getreten. Ein weiches Herz ist für Gott wertvoll, weil Gott zu unseren Herzen redet und weil Gott unsere Herzen sieht, beurteilt und verändert!

Am Kreuz sehen wir das weiche, verwundete Herz Gottes für die Menschen! – Jesus Christus‘s Zerbrochenheit, seine Demut, sein Mitleid.

Wenn man kein weiches Herz hat, hat man keine Liebe, kein ewiges Leben (Heiligen Geist), somit keine intakte Beziehung zu unserem Gott! Unsere Körper ist nur eine leere Hülle!

Wer liebt, macht sich verletzlich. Wie sehr Gott liebt, zeigt sich daran, wie verletzlich er sich gemacht hat. Und das sehen wir am Kreuz.

Ein Christ ist ein Mensch, der von dieser Liebe hört, von ihr getroffen und durch sie verändert wird. Er ist weich, sensibel und empfänglich für Gott. Offen und ehrlich. Demütig und dankbar.

Um Christ zu werden, musst du zulassen, dass Gott dein Herz weich macht!

Um Christ zu bleiben, musst du dich immer wieder darauf einlassen! – auch wenn es nicht immer leicht fällt. Jeder Tag aufs Neue, dieses weiche Herz zu zeigen und zu bewahren, damit es nicht durch Bitterkeit, Ungehorsam und Sünde verhärtet wird.

„Ich nehme das Herz aus Stein aus ihrem Körper und gebe ihnen stattdessen ein Herz aus Fleisch, damit sie sich an mein Gesetz halten und meine Gebote beachten und befolgen.“ (Hesekiel 11,19b-20a; NL)

Ein verhärtetes Herz bekommt man nicht nur, wenn man gegen Gott rebelliert (durch Unglaube und Sünde), sondern auch wenn man als Kind Gottes, Gott nicht gehorcht und zu wenig Vertrauen in Gottes Wort setzt/ hat (Sorgen, Zweifel und Ängste). Kein oder wenig Vertrauen in Gott haben, heisst der Lüge (Teufel) mehr glauben schenken als Gott! (Beispiel Adams Fall)

„Denn sie waren durch die Brote nicht verständig geworden, sondern ihr Herz war verhärtet.“ (Markus 6,52)

Bewahrt euch,  eure weichen Herzen und verhärtet sie nicht, wenn Gott zu euch sprechen will! Nur mit einem weichen Herz, seid ihr wirklich empfänglich, um Gottes Stimme zu hören und dieser auch zu gehorchen. Nur durch ein weiches Herz kann Gott wirken, Segen schenken und wunder vollbringen.

Eigenschaften eines weichen Herzen sind Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung! (nebenbei, alles Früchte des Geistes)

Behüte dein Herz mit allem Fleiß,
denn daraus quillt das Leben. (Sprüche 4:23)

Demütig vor Gott zu treten und seine Knie (durch Umkehr, eigenes Selbstsüchtiges Fleisch kreuzigen, Anbetung und Gebet) zu beugen, ermöglicht Gott in unsere Herzen zu kommen- die Herzen zu heilen und zu verändern.

Eine intakte Beziehung mit Gott – hat automatisch zur Folge, dass man ein weiches Herz bekommt – wahre Liebe und somit ewige Leben im Überfluss! Aus diesem Grund erkennt man wahre Christen (Kinder Gottes), an der Liebe (Beispiel Jesu’s Opfer am Kreuz) und ihren weichen Herzen!

Bewahrt euch eure weichen Herzen!

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Singen ist Medizin und verbindet

Singen ist eine der ältesten Ausdrucksmöglichkeiten des Menschen. In den Kirchen wird bis heute viel gesungen. Singen ist ein wesentlicher Bestandteil jedes Gottesdienstes und ein wichtiges Merkmal der Kirche. Ohne Singen ist die Kirche kaum vorstellbar und nirgendwo in der Gesellschaft wird noch so viel gesungen. Hinzu kommt: Wer regelmässig singt, bleibt länger gesund. Regelmässiges Singen ist so gesund, dass es eigentlich ärztlich verordnet werden sollte.

«Wo man singt, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen kennen keine Lieder», erklärte der 1810 verstorbene deutsche Schriftsteller Johann Gottfried Seume. Singen verbindet. Alle tun etwas miteinander. Jeder ist gefragt. Das Singen in einer grossen Gruppe von Gleichgesinnten kann rasch zu einer fröhlichen Stimmung führen. So sagte Franz von Assisi: «Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen». Gemeinschaft vertreibt so die Traurigkeit oder eine melancholische Stimmung. Auch körperlich sind die Singenden relativ aktiv. So stehen sie zum Beispiel bei den Gospelsongs und klatschen, tanzen und bewegen sich im Rhythmus. Bekannt ist der mehrfache Aufruf in den Psalmen: «Singet dem Herrn ein neues Lied» ist eine Aufforderung, die nicht nur in den bekannten Psalmen 96 und 98 steht. Er ist auch in weiteren Psalmen (33,3 / 40,4 / 144,9 / 149,1) zu lesen.

Singen als Überlebensstrategie

Über die Stimme und insbesondere über die Singstimme kann man den vielen täglich aufgenommenen Eindrücken einen Ausdruck verleihen. «Im Konzentrationslager von Sachsenhausen war Singen eine Überlebensstrategie. Es waren Liederbücher im Umlauf», erklärt Juliane Brauer, Historikerin und Musikwissenschaftlerin zum «Tagesspiegel». «Singen ist eine universelle, biologisch verankerte Fähigkeit des Menschen», betont Stefanie Stadler Elmer, Professorin für Entwicklungspsychologie an der Universität Zürich. Der bekannte Geiger, Bratschist und Dirigent Yehudi Menuhin sagte deshalb nicht überraschend: «Singen ist die eigentliche Muttersprache des Menschen.»

Singende leben länger und gesünder

Schon seit einigen Jahren wird Singen im therapeutischen und klinischen Bereich angewandt. Zum Beispiel bei Alzheimer-Patienten, die über ein ihnen bekanntes Lied plötzlich wieder Zugang zu verloren geglaubten Erinnerungen erhalten. Oder Schlaganfall-Patienten, die über den Gesang zum Sprechen zurückfinden. Singen ist auch Vorsorgemedizin, hilft bei der Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele. Das Schönste dabei ist: All das funktioniert beim Singen automatisch. Das richtige Atmen, das befreiende Ausbalancieren und all die positiven Nebenerscheinungen stellen sich von selbst ein. «Leute, die regelmässig singen, sind oft viel länger viel gesünder», sagt Gertraud Berka-Schmid, Professorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Kein Wunder plangen viele Kirchen nach dem Lockdown, wieder aus vollen Kehlen singen zu können. Unterstützung erhalten sie von einer Studie der Münchner Bundeswehr-Universität: Das Corona-Infektionsrisiko hält sich beim gemeinsamen Singen und Musizieren stark in Grenzen. Christian Kähler und Rainer Hain vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik führten dazu Experimente mit professionellen Sängern und Orchestermusikern aus München und Salzburg durch. Dabei habe sich eindeutig gezeigt, dass die Luft beim Singen nur im Bereich eines halben Meters vor dem Mund in Bewegung versetzt werde, unabhängig von Lautstärke und Tonhöhe. Eine Virusausbreitung über diese Distanz hinaus sei «äusserst unwahrscheinlich».

Gastbeitrag von Markus Baumgartner / Autor www.dienstagsmail.ch

Wer ist Markus Baumgartner?

Markus Baumgartner ist PR- und Kommunikationsexperte mit der eigenen Agentur b-public AG.  Die Gesellschaftsrelevanz bzw. die Wahrnehmung von Kirchen und Christen in der Öffentlichkeit beschäftigt ihn seit über 30 Jahren, seit mehr als zehn Jahren als Herausgeber des «www.dienstagsmail.ch». Schwerpunkte dieses Blogs sind Initiativen und Ideen von Kirchen und Christen, die von den säkularen Medien positiv aufgenommen werden. Er ist auch Co-Präsident des Forums Christliche Führungskräfte und Stiftungsratsmitglied von Opportunity International Schweiz. Er ist Mitglied der Freikirche BewegungPlus Zug.

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Zurück zum „Normal“?

Viele Kirchen öffnen in diesen Tagen wieder ihre Tür und Tore für ihre Besucher. Es ist wieder möglich sich in der Gemeinde zu treffen. Viele (Kirch-) Gemeinden wollen wieder zurück zum «Normalen». Aber warum eigentlich? Gibt es vielleicht sogar ein «besser als davor»? Ein «besser als normal»?

Das mag jetzt sehr herausfordernd klingen, aber ich höre momentan von vielen Christen, wie sie ein bisschen in einer Glaubenskrise stecken. Grund dafür sei, dass ihr ritueller wöchentlicher Kirchengang ausblieb und sie so nicht mehr so oft mit ihrem eigenen Glauben in Berührung kamen. Es scheint mir fast so, dass einige Christen ihren Glauben auf den Sonntag reduziert hatten, als eine Art; ‘in dieser «Gruppe» geht es um Gott, darum glaube ich da auch’. Dieser kam in den letzten Monaten natürlich nicht mehr so stark zum Zug. Ihre persönliche Beziehung zu Gott zeigt sich so gut wie nicht mehr. Ich glaube, diese Aussage wird einige herausfordern, denn sie ist sehr unbequem. Für mich ist es jedoch erschreckend, wie viele ‘westliche’ Christen nur einen oberflächlichen Glauben haben!

Was sagt die Bibel dazu?

Ich glaube wir dürfen besser aus dieser «Krise» herauskommen, als wir hineingegangen sind. Aber wie? Lasst uns wieder einmal einen Blick in die Bibel werfen, zur berühmten Stelle der ersten Gemeinde der Christen, nach dem Tod und der Auferstehung von Jesus Christus. Mal sehen, ob wir davon etwas für die Zukunft lernen können. Dieses «Kirchen-Model» war für die damalige Zeit auf jeden Fall so «erfolgreich», dass in Kürze, das weltweit grösste Movement entstand:

«(42) Was das Leben der Christen prägte, waren die Lehre, in der die Apostel sie unterwiesen, ihr Zusammenhalt in gegenseitiger Liebe und Hilfsbereitschaft, das Mahl des Herrn und das Gebet. (43) Jedermann ´in Jerusalem` war von einer tiefen Ehrfurcht vor Gott ergriffen, und durch die Apostel geschahen zahlreiche Wunder und viele außergewöhnliche Dinge. (44) Alle, die ´an Jesus` glaubten, hielten fest zusammen und teilten alles miteinander, was sie besaßen. (45) Sie verkauften sogar Grundstücke und sonstigen Besitz und verteilten den Erlös entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen an alle, die in Not waren. (46) Einmütig und mit großer Treue kamen sie Tag für Tag im Tempel zusammen. Außerdem trafen sie sich täglich in ihren Häusern, um miteinander zu essen und das Mahl des Herrn zu feiern, und ihre Zusammenkünfte waren von überschwänglicher Freude und aufrichtiger Herzlichkeit geprägt. (47) Sie priesen Gott ´bei allem, was sie taten,` und standen beim ganzen Volk in hohem Ansehen. Und jeden Tag rettete der Herr weitere Menschen, sodass die Gemeinde immer größer wurde.»
– Apostelgeschichte 2,42-47 (NGÜ)

Was in den Zusammenkünften geschah

1. Predigt: Die Apostel wussten mehr, weil sie schon einige Zeit mit Jesus unterwegs waren, darum konnten sie andere unterweisen. Wer waren die Apostel? Es waren Jünger Jesu. Ursprünglich waren die meisten dieser Apostel jedoch nicht Gelehrte Leute, sondern einfache Fischer. Ein wichtiges Kennzeichen dabei war, dass sie vom Heiligen Geist erfüllt waren. PS: Es waren mehrere Leute, nicht nur ein Hauptprediger.
2. Das Mal des Herrn: Damit ist höchst wahrscheinlich das Abendmahl, in Zusammenhang mit einer Mahlzeit gemeint.
3. Sie preisen Gott: Das griechische Wort, das hier für Preisen steht, ist aineo und bedeutet zu preisen und zu singen. Dies taten sie bei allem was sie taten. Das heisst; in der Gemeinde und auch ausserhalb.

Die Gemeinde war also von Predigt, dem Abendmahl und von Lobpreis geprägt. Ich denke, dies ist bei den meisten Gemeinden so (ausser dem Fakt, dass sie sich jeden Tag trafen).

Was die Christen auszeichnete

1. Ihr Zusammenhalt.
2. Ihre Liebe zueinander.
3. Ihre Hilfsbereitschaft.
4. Zahlreiche Wunder und aussergewöhnliche Dinge (durch die Apostel): Die Christen waren für ihren übernatürlichen Gott bekannt, was Nicht-Christen in Ehrfurcht brachte.
5. Sie teilten alles was sie besassen miteinander.
6. Sie sorgten sich für die Bedürftigen und die in Not waren.
7. Ihre Treue: Sie kamen an die Treffen der Gemeinde
8. Sie trafen sich täglich im Tempel der Juden, weil sie selbst keinen Versammlungsort hatten und nochmals täglich in ihren Häusern.
9. Ihr überschwängliche Freude: Jesus nachzufolgen ist eine grosse Freude.
10. Ihre Herzlichkeit.
11. Sie standen beim ganzen Volk in hohem Ansehen, nicht weil dies ihr Ziel war, sondern weil es die natürliche Reaktion des Volkes war.
12. Jeden Tag rettete Gott weitere Menschen.

Zusammengefasst waren die Christen für ihren Zusammenhalt, ihre Liebe, Freude und Hilfe füreinander bekannt. Sie wurde von Gott durch übernatürliche Wunder und Errettungen von Menschen bestätigt, sodass sie beim Volk in grossem Ansehen standen.

Gruppe vs. persönlicher Glaube

Ich weiss nicht, wie es dir geht, wenn du diese Bibelstelle liest. Mich fordert es definitiv heraus. Ich sehe aber auch, dass der Glaube am einfachsten in einer Gruppe ausgelebt werden kann, die sich täglich trifft (wie in dieser Bibelstelle). Jetzt war dies, die vergangen Monate nicht möglich. In diesem Fall kommt es auf unseren persönlichen Glauben, ohne Gruppe an. Ich glaube fest, dass wir Wege finden sollten, diesen im «neuen Normal» mehr zu stärken, damit Christen nicht von den Sonntagen und den (sorry für diesen Ausdruck:) vorgekauten Bibelstellen des Predigers abhängig sind. Vielmehr sollten Christen lernen, wie sie selbst die Bibel lesen, als «Nahrung» aufnehme und ihren persönlichen Glauben praktisch ausleben können (vgl. Jakobus 2,26).

Mit diesem Text möchte ich also nicht sagen, dass man die Kirche verlassen und eine Home-Church gründen solle, weil da der Glaube besser ausgelebt werden kann, die Home-Church der Jünger war ja über 3’000 Leute gross…. Auch nicht, dass die Kirche alles falsch macht, denn wir: Du und ich, sind die Kirche (vgl. Epheser 2,19-22).

Deine Meinung ist gefragt

Wie kann deiner Meinung nach, dein persönlicher Glaube wachsen, auch wenn es nicht möglich ist, einander in der Kirche zu treffen?
Schreibt es doch in die Kommentare.

Meine persönliche Meinung

Ich persönlich sehe Jüngerschaft, nach dem Vorbild von Jesus, als Schlüssel darin: In 3 Leute hat Er sich sehr fest investiert. In 12 hatte Er sich fest investiert und in 70-72 hat er sich einfach investiert. Aus wenigen «Wirkungsjahren» bereitete Es so, das weltweite grösste Movement vor. Auch hat Jesus an jedem beliebigen Ort Jüngerschaft ausgelebt. Wenn jeder persönlich Verantwortung übernehmen würde, dass der Glaube von 3 Leuten permanent wachsen kann und für sie da ist, würden dann unser Glaube nicht viel solider sein?

Wenn du mehr über Jüngerschaft nach dem Vorbild Jesu lernen möchtest, empfehle ich dir wärmstens: Knowing Him (MyCall Ministry von Campus für Christus).

Zusammengefasst

Der Gruppen-Glaube der Kirche ist etwas sehr Hilfreiches und Biblisches. Meiner Meinung nach und wie wir auch aus Apostelgeschichte 2 herauslesen, sollte der Glaube jedoch auch in Verbindung mit enger freundschaftlicher Jüngerschaft, die zu einem mündigen und selbstwachsenden Christen führen, ausgelebt werden.

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Ist Worship wirklich ein Lebensstil?

© Photo by Luis Quintero from Pexels

Falls du mir in den letzten Jahren einmal begegnet bist und mit mir geredet hast, wirst du wohl die Frage: «Was ist Worship für dich?» schon einmal gehört haben. Immer wieder bekomme ich als Antwort auf meine Frage: «Worship ist ein Lebensstil». Weil ich diese Antwort immer wieder höre, habe ich mich gefragt, woher diese Antwort kommt… Ist es biblisch begründet?

Lasst uns daher einen Blick in die Bibel werfen, wie Worship da definiert wird (mit dem Fokus auf der neutestamentlichen Zeit):

«Durch Jesus nun wollen wir Gott ein immer währendes Dankopfer darbringen: Wir wollen ihn preisen und uns zu seinem Namen bekennen [vgl. Hosea 14,3]. Und vergesst nicht, Gutes zu tun und einander zu helfen! Das sind die Opfer, an denen Gott Freude hat.»
Hebräer 13,15-16 (NGÜ)

Die Bibel zeigt hier vier Hauptausdrucksformen von Anbetung im Neuen Testament. Zwei davon sind mit unseren Lippen: 1. Gott preisen, und 2. Gott bekennen (in der Öffentlichkeit). Die anderen zwei sind mit unseren Händen: 1. Von sich aus, Gutes tun und 2. Einander helfen. Diese vier Ausdrücke sollen immerwährend geschehen, wie der Schreiber sagt. Das wichtigste jedoch ist die Herzenshaltung dahinter, denn es soll ein Dankopfer sein, oder auf NT-Deutsch: Aus Dankbarkeit, die von unseren Herzen kommt (vgl. auch Kolosser 3,15-17).

Dankopfer hat man normalerweise als Lobpreis (engl. praise) für Gott dargebracht, in Erinnerung und auch zur Proklamation der Güte Gottes. Wenn man Seine Güte dann erkennt, oder Gott in einer Art manifest wurde, war die Reaktion (die Antwort), darauf Anbetung (engl. worship). Es gibt also einen Unterschied zwischen den beiden Wörtern.

Paulus schreibt dann von der Antwort (der Reaktion) auf Gottes Güte, wenn wir diesen Dank, Gott bringen:

«Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie gross Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf. »
– Römer 12,1 (NGÜ)(vgl. auch 1. Korinther 10,31)

Und ich denke, genau aus dieser Stelle kommt diese Aussage, das Worship ein Lebensstil sei. Aber was Paulus hier sagt, ist, dass unsere Reaktion auf Gottes Güte, unsere Hingabe an Ihn ist. Lebensstil auf der anderen Seite ist nicht eine Antwort, sondern die Art und Weise, wie man sein Leben gestaltet (eine Aktion).

Es ist ein bisschen unglücklich, dass wir in der deutschen Sprache fast keinen unterschied zwischen Lobpreis und Anbetung machen. Von dem her verstehe ich die Antwort, dass Worship (Anbetung) ein Lebensstil sein, es ist jedoch nicht ganz korrekt (wenn man es genau nimmt).

Was aber beide Bibelstellen klar machen ist, dass wir uns Gott mit unseren ganzen Leben zur Verfügung stellen sollen. Und sei es aus einer Reaktion, oder als Dank, mit dem, was wir sagen und tun wollen wir Gott Ehre bringen. Und das wichtigste bei all dem: Es soll von Herzen geschehen, wie Jesus in Matthäus 15,8-9 sagt. Ohne, dass es von Herzen kommt, ist es nichts wert!

Wie sieht einer deiner Ausdrucke von Dankbarkeit gegenüber Gott aus?
Du darfst uns gerne in der Kommentar-spalte inspirieren und ermutigen.