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Das Geschenk

In der Regel ist für den Menschen ein Geschenk zu erhalten, was Persönliches, Spannendes und Schönes!

Um ein Geschenk anzunehmen müssen wir glauben, dass dieses Geschenk und der Schenker existieren.

Jesus Christus hat uns das ewige Leben geschenkt. Wenn wir dieses Geschenk für uns persönlich annehmen, anerkennen wir die Wahrheit an, dass Jesus Christus das ewige Leben hat, ist und gratis weitergibt!

Und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins.

Johannes 10:28-30

Wir hoffen also, dass wir durch Jesus Christus das ewige Leben bekommen! Wir glauben! Ein gesunder Glaube basiert auf der Annahme einer Sache (Geschenk) und / oder der Person (Gott, Jesus, Heiligen Geist). Um ein Geschenk anzunehmen, braucht es auch die Erkenntnis, dass das Geschenk was Gutes ist, somit der Schenker etwas Gutes für uns hat und will=> Gott ist Gut!

Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

1 Johannes 4:16

Ein gesunder, echter Glaube basiert also auf folgenden Dingen:

  • Persönliche Annahme des Geschenkes und des Gebers
  • Hoffnung auf das Gute im Geschenk und Hoffnung auf den Geber
  • Vertrauen in den Geber

Solange wir glauben, dass wir es nicht verdient haben / nicht wert sind Geschenke zu erhalten, können wir die Geschenke nicht annehmen.

Solange wir glauben, dass Gott nichts Gutes für uns hat / will /ist, können wir seine Geschenke (Vergebung der Sünden, ewiges Leben und Segen durch seine Verheißungen) nicht für uns annehmen.

Solange wir glauben, dass Gott böse ist oder nicht existiert, können wir Gott nicht vollständig vertrauen und uns jeder Zeit an ihn wenden. Gott hat eine Chance verdient oder?

Ein gesunder Glaube wird zu einer persönliche Beziehung, welche Dankbarkeit und Liebe hervor bringt!

Das entscheidendste Geschenk der Menschheitsgeschichte, ist das Geschenk durch Jesu Christus, durch sein Opfer am Kreuz. Vergebung der Sünden und das ewige Leben! Stellen wir uns jeden Tag aufs Neue die Frage, ob wir dieses Geschenk annehmen oder ablehnen wollen.

Ohne dieses Geschenk würde der Glaube keinen Sinn machen, ohne dieses Geschenk würden wir den Schenker (Jesus Christus) und seinen Auftraggeber (Gott Vater) nie kennenlernen – denn der Glaube dazu wäre eine reinste Erfindung. Aber Gott ist keine Erfindung und die Vorgeschichte zu diesem Geschenk auch nicht.

Glaubst du an dieses Geschenk und möchtest du das Geschenk heute annehmen?

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Johannes 3:16

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Teil 1: was wir von Hudson Taylor lernen können – Dankbarkeit

In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit dem Chinamissionar James Hudson Taylor auseinandergesetzt. Ich habe anhand Biografien und historischer Primär- und Sekundärliteratur sein Gebetsleben untersucht und möchte einige persönliche Erkenntnisse sowie einige Zitate Taylors mit euch teilen.

James Hudson Taylor wurde am 21. März 1832 als erstes Kind seiner Eltern in England geboren. Bereits im Kindesalter durfte er Jesus kennenlernen und seine Eltern lehrten ihn, täglich Zeit mit Gott zu verbringen. Im Teenageralter geriet er in Kontakt mit anderen Jugendlichen, die sich über den Glauben und alles was damit zu tun hatte, lustig machten. Bald wollte Taylor auch nichts mehr von Gott wissen. Seine Schwester und seine Mutter beteten inständig um seine Errettung, und seine Mutter liess nicht davon ab, bis sie eines Tages eine Gewissheit verspürte, dass ihr Sohn nun sein Leben Jesus gegeben hatte. Die Sicherheit, nicht durch eigenes Werk, sondern durch das Werk Christi gerettet worden zu sein, gab Taylor Frieden, Ruhe und Freiheit.

Taylor erfuhr später von den Gebeten seiner Mutter. Dies prägte ihn sehr, und es zeigte ihm auf, dass Gebet kraftvoll ist und grosse Auswirkungen haben kann. Er begann eine medizinische Ausbildung, schloss diese aber erst viele Jahre später ab. Als er einundzwanzig Jahre alt war reiste Taylor erstmals nach China, um dort den Menschen das Evangelium zu bringen. Mit einfachen Mitteln hatte er in England begonnen, Chinesisch zu lernen und setzte das Sprachstudium in China fort. Er konnte als Arzt arbeiten und kam so rasch in Kontakt mit der chinesischen Bevölkerung.

Taylor erfuhr später von den Gebeten seiner Mutter. Dies prägte ihn sehr, und es zeigte ihm auf, dass Gebet kraftvoll ist und grosse Auswirkungen haben kann. Er begann eine medizinische Ausbildung, schloss diese aber erst viele Jahre später ab. Als er einundzwanzig Jahre alt war reiste Taylor erstmals nach China, um dort den Menschen das Evangelium zu bringen. Mit einfachen Mitteln hatte er in England begonnen, Chinesisch zu lernen und setzte das Sprachstudium in China fort. Er konnte als Arzt arbeiten und kam so rasch in Kontakt mit der chinesischen Bevölkerung.

Er heiratete, wurde Vater und verlor einige seiner Kinder schon sehr bald wieder. Auch seine erste Frau starb in jungen Jahren. Kurz darauf schenkte ihm Gott eine neue Frau, mit der er den Rest seines Lebens verbringen durfte. In diesen Situationen beeindruckt mich Taylor sehr, denn gerade in den schwersten Momenten seines Lebens blieb er dankbar. Am Sterbebett seiner ersten Frau dankte er Gott für die gemeinsamen Jahre, die er ihnen geschenkt hatte. Auch als seine älteste Tochter noch im Kindesalter starb, war er sich sicher, dass Gott keine Fehler machte und er wusste, dass seine Tochter jetzt bei Jesus war. Auch als er unter schwierigsten Umständen die Menschen in Inneren Chinas erreichen wollte und viele Hindernisse überwinden musste war er dankbar. Er meinte etwas davon nachempfinden zu können, was Jesus erlebt hatte und fühlte sich dadurch noch stärker mit ihm verbunden als in erfolgreichen und einfacheren Zeiten.

Diese Einstellung Taylors fordert mich heraus. Danke ich Gott für das, was ich habe? Oder für das, was mir gerade genommen wurde?

In einer schwierigen Situation wurde mir bewusst, dass Dankbarkeit einen grossen Unterschied macht in meinem Leben. Als ich mit 17 Jahren meinen erst 44-jährigen Vater verlor, war ich alles andere als dankbar. Ich war wütend auf Gott. Ich verstand ihn nicht und verstehe auch heute noch nicht, warum mein lieber Vater sterben musste. Ein paar Jahre später jedoch wurde mir aber bewusst, dass Gott mir meinen Vater geschenkt hatte. Ja, er hat den Krebs nicht besiegt. Gott hat ihn scheinbar nicht geheilt. Aber in der letzten Woche seines Lebens sagte er mir, Gott habe ihn geheilt. Erst Jahre später verstand ich, was er damit gemeint hatte. Sein Körper starb. Aber seine Seele war geheilt. Gott hat mir einen genialen Vater geschenkt. Während 17 Jahren wusste ich mich immer von ihm geliebt. Er war mir ein Vorbild im Glauben. Er hörte nie auf, zu hoffen und hielt an Jesus fest, auch wenn er täglich unter Schmerzen litt. Er war nicht perfekt, aber ich hätte mir keinen besseren Vater wünschen können. Ich bin Gott unendlich dankbar, dass ich die Tochter eines solch genialen Mannes sein darf. Auch wenn ich ihn vermisse, will ich immer für die Zeit dankbar sein, in der ich ihn bei mir haben und von ihm lernen durfte.

Rebi’s Vater blieb bis zu seinem Lebensende zufrieden.
Dieses Foto entstand etwa 2 Wochen vor seinem Tod.
Dieser Beitrag wurde geschrieben von Rebi.
Auf diesem Bild war sie knapp 17 Jahre alt, heute ist sie 24.