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Himmel

Woher kommen wir – wohin gehen wir? Lasst uns doch einmal über das fast schon Tabu-Thema ‘Himmel’ nachsinnen. Warum?

In den letzten beiden Tagen wurde ich gleich zwei Mal mit dem Tod von geliebten Menschen konfrontiert. Zum einen meine Schwiegermutter hier in Finnland und zum anderen Annelies Strupler, bei der ich in der Schule war und auch mit ihr zusammengearbeitet hatte.

Nun kommt natürlich die Frage auf: «Was kommt nach dem Tod?»

Auch wenn es verschiedene eschatologische Theorien gibt (was am Ende mit uns und der Erde geschieht), das schlussendliche Ziel in der Bibel ist bei allen, dass wir, wenn wir an Jesus Christus als unseren Erlöser und Retter glauben und das bekennen (vgl. Römer 10,8-10), wenn wir hier unseren irdenen Körper verlassen werden (vgl. Philipper 3,20-21) einmal auf der neuen Erde (im Volksmund «Himmel» genannt) sein werden (vgl. Offenbarung 21,1).

Beide dieser wunderbaren Frauen glaubten dies und hatten eine Mission: Diese gute Nachricht zu verkünden und den Leib Gottes aufzubauen, auszubilden und zu stärken (vgl. Apostelgeschichte 20,24). Nun können wohl beide sagen:

«Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe das Ziel des Laufes erreicht, ich habe am Glauben festgehalten.» (2. Timotheus 4,7 – NGÜ)

Inmitten der Trauer der Hinterbliebenen und dem Schmerz des Verlustes von so geliebten Menschen, ist doch eine Hoffnung da. Auch wenn er wichtig und auch richtig ist zu trauern, dürfen wir und auch freuen für sie. Sie dürfen nun den, an welchen sie geglaubt und ihre Hoffnung auf Ihn gesetzt hatten (vgl. Hebräer 11,1-2) unverhüllt sehen.

Das erinnerte mich an eines der vielen Lieder, die ich geschrieben und nie veröffentlich habe. So möchte ich diese traurigen Geschehnisse zu Anlass nehmen, um dieses Lied, wie die Bibel uns die neue Erde (den Himmel) beschreibt, zu veröffentlichen. Dieses Lied ‘Himmel’ widme ich somit Annelies Strupler (†20.10.2020) und Eila Virtanen (†21.10.2020).

Der Text und die dazugehörigen Bibelstellen sind hier aufgeschrieben ©Faib Meier:

Vers 1: (Offb 21,18-21)
Strasse us Gold,
e Muur us Edelstei,
A dem wunderbare Ort,
Bin ich dänn emal dehei.

Vers 2: (Offb 21,4)
Kei Angst und kein Tod,
Kei Träne und kei Leid,
A dem schmerzfreie Ort
Bin ich nie meh ganz elei.

PreChorus: (Röm 10,8-10)
De Himmel isch offe,
für jedä wo a Jesus glaubt.

CHORUS: (Offb 22,4)
Ändlich gsehn ich Dich vor mir,
Bin überwältiget vo Dir,
Vo Din’re Schönheit und Pracht,
Vo Din’re Liebi und Macht.

Vers 3: (Offb 21,2.22; 22,3)
Di heilig Stadt isch Sin Thron
Es brucht kein Tämpel meh
A dem Ort vo Herrlichkeit
Vereint bäted mir Gott a.

Bridge: (Offb 4,8-11; 5,13)
Chum, lass eus ihstimme,
ih de luuti Himmels-Chor:
Heilig, heilig,
Heilig, isch Gott allmächtig.
Heilig, heilig,
Heilig, isch Gott allmächtig.
Heilig, Heilig,
Heilig bisch nur DU

Outro: (Offb 22,3-5)
Die einzig Reaktion
won ich wird chöne ha
isch uf mini Chnüü z’gah
und Dich ahzbätte, Herr
mit allem won ich bin
wird ich tanze und au singe
heilig heilig heilig
isch Gott de Herr allmächtig
vo Ewigkeit zu Ewigkeit
und für immer und für ewig
Amen!

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1 Jahr Faib in Finnland

Gestern vor einem Jahr

Gestern vor einem Jahr bin ich (Faib) nach Finnland ausgewandert. Immer noch verbunden mit dem David Dienst Schweiz und immer noch (und auch zukünftig) dort angestellt, hatte ich meine Reise begonnen. Ich wusste durch eine viel bestätigte Prophetie, dass Gott mich in Nordeuropa haben möchte.

Im letzten Jahr habe ich nicht nur eine neue (Kirchen-) Kultur kennengelernt und begonnen eine der schwierigsten Sprachen überhaupt zu lernen. Ich habe mich hinter der Bibel und einigen Bücher über Worship verschanzt.

Der Auftrag

Im kalten Winter und zu dieser Corona-Zeit sowieso, war ich sehr viel allein mit Gott, habe mein Leben reflektiert und wie gesagt, vor allem Zeit mit Gott genommen, um herauszufinden, was Worship ist. Warum? Gott hat mir vor einigen Jahre den Auftrag gegeben, ein Workbook über Worship zu schreiben. Damals dachte ich, Gott scherze mit mir. Ich, der doch höchstwahrscheinlich Legasthenie habe, hyperaktiv bin, nicht gerne lese, in allen Sprachen in der Schule meistens ungenügend war… Ich soll ein Buch schreiben…

Treu sein

Aber wenn Gott bestellt, dann befähigt er auch. Ich habe aufgehört, diese Lügen über mir selbst zu proklamieren und stattdessen mein Fokus auf Jesus gerichtet und begonnen über mein Leben zu proklamieren, was Er tun kann. Mehr und mehr erlebe ich, wie meine Treue in den Dingen, die Gott mir in Auftrag gibt, gesegnet werden. Es geht nicht darum, wie viel Einfluss ich habe, wie viele Bücher verkauft werden, oder dergleichen (was die Gesellschaft sagt). Es geht darum, nahe an Gottes Herz zu sein und dann, wenn Er zu uns spricht, zuzuhören und treu zu sein in dem was Er uns aufträgt.

Langer Anfahrtsweg

Dieses Buch, das ich nun am Schreiben bin, sollte eigentlich schon draussen sein. Leider hatte ich immer so viel um die Ohren und war so abgelenkt von so vielen Dingen, dass ich nie dazu kam. Dies war so, bis ich in Finnland angekommen bin, die Bürokratie hier bewältigte und mehr Zeit hatte.

Nach 10 Monaten Research stand ich vor über 300 möglichen Lektionen zum Thema Worship!!! Die Themen Lobpreis und Anbetung sind so unglaublich tief. Ich habe in dieser Zeit wirklich nur an der Oberfläche gekratzt.

Das erste Buch

Ich sortierte diese möglichen Kapitel in verschiedene Bücher und begann dann vor knapp 2 Monaten, das erste zu schreiben. Wenn alles klappt, sollte es noch dieses Jahr in Deutsch und Englisch rauskommen. Hoffentlich wird es dann später auch in alle nordischen Sprachen übersetzt (Finnisch – Schwedisch – Norwegisch – Samisch – Dänisch – Färöisch – Estnisch – Lettisch – Litauisch – Isländisch – Grönländisch).

Ein paar Kontakte habe ich schon, die zu ein paar Übersetzungen führen könnten, aber bei Weitem nicht für alle. Kennst du Leute aus Nordeuropa, die Worship lieben und ein Workbook übersetzten könnten? Dann wären wir sehr dankbar für einen Kommentar oder eine E-Mail.

Was sonst so läuft

Neben dem Buchschreiben bin ich mich oftmals mit Worshippern in Nordeuropa am Vernetzen, oder investiere mich in eine Gruppe von Jungerwachsenen hier in Lahti (momentan noch über Zoom, wie hier im Bild). Nebenbei schreibe ich wieder Lieder und kläre nun ab, wie ich diese veröffentlichen kann.

All glory to God – Alle Herrlichkeit gehört Gott

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Gott wirkt Wunder beim Worship!

Letzten Samstag war wieder Ylistys-päivä (Worship-Day) in Lahti (Finnland). Dieses Mal war ich zusätzlich bei den vorbereitenden Gebetstreffen mit dabei.

Die ersten beiden Gebetstreffen waren fast schon zu übernatürlich geführt. Wir hatten so viele Bibelstellen, Eindrücke und Träume, die zusammenpassten und sich ergänzten. Wir konnten nur noch staunen und gemeinsam in dieselbe Richtung hineinbeten. Wir spürten, dass wir geistlich etwas aufgebrochen hatten. Dies bekamen wir dann auch in den kommenden Wochen zu spüren. Viele von uns schliefen sehr schlecht, waren ungewöhnlich gereizt, oder sahen sich mit anderen Herausforderungen konfrontiert.

Am Worshipday selbst war ich (zum zweiten Mal) die erste Person, die den Tag eröffnete. Kurz davor kriegte ich starke Kopfschmerzen. Meine Frau betete für mich und das Kopfweh verschwand. Während der Session fühlte ich mich wie ein Bulldozer, der den Weg für die anderen Worship-Bands ebnete. Es waren noch nicht so viele Leute da, aber das störte mich nicht. Ich war voll in der Anbetung und die Anwesenden auch immer mehr.

Dann kam es zum Lied: Way Maker. Ich spürte, wie Gott mir sagte, dass ich die Leute zum Aufzustehen ermutigen soll, um ein gemeinsames Zeichen zu setzen in der sichtbaren und auch unsichtbaren Welt. Ein Zeichen, dass Gott der Wegbereiter, und der Gott der Wunder ist. Als das geschah, spürte ich einen Durchbruch.

Auch konnte ich ein Lied zum ersten Mal ausprobieren, dass Gott mir geschenkt hat. Ich hoffe, dass dieses bald als Single rauskommen wird.

Nach der Session kam das Kopfweh leider wieder zurück, verschwand dann am Abend jedoch wieder.

Auch durfte ich meinen Freund Mikko in seiner Session am Bass unterstützen und es war so schön zu sehen, wie wir den Durchbruch von zuvor einfach nutzen konnten.

An diesem Tag passierte so einiges. Dass die Einheit der Christen an diesem Tag gestärkt wurde war nur eines der Wunder. Auch kamen einige Leute, die dafür bekannt sind, Drogen zu nehmen. Sie empfingen Liebe, Annahme, Gebet und ein paar sogar Heilung.