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Gott ist treu.

Aber der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.
2. Thessalonicher 3,3

Way maker
Miracle worker
Promise keeper
Light in the darkness
That is who you are
Way maker
Miracle worker
Promise keeper
Light in the darkness
My God
That is who you are

Wegbereiter
Wundertäter
Versprechen-Halter
Licht in der Dunkelheit
Das ist es, wer du bist
Wegbereiter
Wundertäter
Versprechen-Halter
Licht in der Dunkelheit
Mein Gott
Das ist es, wer du bist

In der momentanen Zeit kann es leicht geschehen, dass einem die Decke auf den Kopf fällt, man sich einsam fühlt oder die Hoffnung verliert. Ich stelle mich auf eine Zeit ein, in welcher ich wenig oder gar keinen physischen Kontakt zu meinen Mitmenschen habe (ausser zu meiner Mitbewohnerin). Ich merke, wie wichtig es gerade jetzt ist, sich Zeit zu nehmen für Gott. Wenn ich ihn anbete habe ich keine Zeit, mir Sorgen zu machen. Wenn ich mich kreativ betätige habe ich danach etwas, das mich an Gottes Treue und seine Güte erinnert. Wenn ich für andere Menschen da bin, ihnen praktisch helfe und für sie bete, wird mein Fokus weg von meinen eigenen Gedanken gelenkt.

Ich möchte uns daran erinnern, dass Gott treu ist. Auch wenn im Leben nicht alles so läuft, wie wir es uns wünschen, ist er immer noch treu. Wenn unser Geschäft gerade konkurs geht, ist er treu. Wenn wir krank werden, ist Gott treu. Und auch wenn wir Menschen verlieren, die uns nahe stehen, ist er treu. Lass uns das nicht vergessen.

Hier möchte ich euch ein paar Worship-Songs auflisten, welche sehr ermutigend und stärkend sind. Lass uns gemeinsam unseren Gott anbeten und ihn für seine Treue und für alles was er tut und was er ist, loben. Egal in welchen Umständen.

Es gäbe noch viel mehr solche Songs. Vielleicht hast du grad einen im Kopf? Teile ihn mit uns und deinen Freunden. Und wenn du Gebet brauchst, ruf uns an! Wir sind für dich da.

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Teil 1: was wir von Hudson Taylor lernen können – Dankbarkeit

In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit dem Chinamissionar James Hudson Taylor auseinandergesetzt. Ich habe anhand Biografien und historischer Primär- und Sekundärliteratur sein Gebetsleben untersucht und möchte einige persönliche Erkenntnisse sowie einige Zitate Taylors mit euch teilen.

James Hudson Taylor wurde am 21. März 1832 als erstes Kind seiner Eltern in England geboren. Bereits im Kindesalter durfte er Jesus kennenlernen und seine Eltern lehrten ihn, täglich Zeit mit Gott zu verbringen. Im Teenageralter geriet er in Kontakt mit anderen Jugendlichen, die sich über den Glauben und alles was damit zu tun hatte, lustig machten. Bald wollte Taylor auch nichts mehr von Gott wissen. Seine Schwester und seine Mutter beteten inständig um seine Errettung, und seine Mutter liess nicht davon ab, bis sie eines Tages eine Gewissheit verspürte, dass ihr Sohn nun sein Leben Jesus gegeben hatte. Die Sicherheit, nicht durch eigenes Werk, sondern durch das Werk Christi gerettet worden zu sein, gab Taylor Frieden, Ruhe und Freiheit.

Taylor erfuhr später von den Gebeten seiner Mutter. Dies prägte ihn sehr, und es zeigte ihm auf, dass Gebet kraftvoll ist und grosse Auswirkungen haben kann. Er begann eine medizinische Ausbildung, schloss diese aber erst viele Jahre später ab. Als er einundzwanzig Jahre alt war reiste Taylor erstmals nach China, um dort den Menschen das Evangelium zu bringen. Mit einfachen Mitteln hatte er in England begonnen, Chinesisch zu lernen und setzte das Sprachstudium in China fort. Er konnte als Arzt arbeiten und kam so rasch in Kontakt mit der chinesischen Bevölkerung.

Taylor erfuhr später von den Gebeten seiner Mutter. Dies prägte ihn sehr, und es zeigte ihm auf, dass Gebet kraftvoll ist und grosse Auswirkungen haben kann. Er begann eine medizinische Ausbildung, schloss diese aber erst viele Jahre später ab. Als er einundzwanzig Jahre alt war reiste Taylor erstmals nach China, um dort den Menschen das Evangelium zu bringen. Mit einfachen Mitteln hatte er in England begonnen, Chinesisch zu lernen und setzte das Sprachstudium in China fort. Er konnte als Arzt arbeiten und kam so rasch in Kontakt mit der chinesischen Bevölkerung.

Er heiratete, wurde Vater und verlor einige seiner Kinder schon sehr bald wieder. Auch seine erste Frau starb in jungen Jahren. Kurz darauf schenkte ihm Gott eine neue Frau, mit der er den Rest seines Lebens verbringen durfte. In diesen Situationen beeindruckt mich Taylor sehr, denn gerade in den schwersten Momenten seines Lebens blieb er dankbar. Am Sterbebett seiner ersten Frau dankte er Gott für die gemeinsamen Jahre, die er ihnen geschenkt hatte. Auch als seine älteste Tochter noch im Kindesalter starb, war er sich sicher, dass Gott keine Fehler machte und er wusste, dass seine Tochter jetzt bei Jesus war. Auch als er unter schwierigsten Umständen die Menschen in Inneren Chinas erreichen wollte und viele Hindernisse überwinden musste war er dankbar. Er meinte etwas davon nachempfinden zu können, was Jesus erlebt hatte und fühlte sich dadurch noch stärker mit ihm verbunden als in erfolgreichen und einfacheren Zeiten.

Diese Einstellung Taylors fordert mich heraus. Danke ich Gott für das, was ich habe? Oder für das, was mir gerade genommen wurde?

In einer schwierigen Situation wurde mir bewusst, dass Dankbarkeit einen grossen Unterschied macht in meinem Leben. Als ich mit 17 Jahren meinen erst 44-jährigen Vater verlor, war ich alles andere als dankbar. Ich war wütend auf Gott. Ich verstand ihn nicht und verstehe auch heute noch nicht, warum mein lieber Vater sterben musste. Ein paar Jahre später jedoch wurde mir aber bewusst, dass Gott mir meinen Vater geschenkt hatte. Ja, er hat den Krebs nicht besiegt. Gott hat ihn scheinbar nicht geheilt. Aber in der letzten Woche seines Lebens sagte er mir, Gott habe ihn geheilt. Erst Jahre später verstand ich, was er damit gemeint hatte. Sein Körper starb. Aber seine Seele war geheilt. Gott hat mir einen genialen Vater geschenkt. Während 17 Jahren wusste ich mich immer von ihm geliebt. Er war mir ein Vorbild im Glauben. Er hörte nie auf, zu hoffen und hielt an Jesus fest, auch wenn er täglich unter Schmerzen litt. Er war nicht perfekt, aber ich hätte mir keinen besseren Vater wünschen können. Ich bin Gott unendlich dankbar, dass ich die Tochter eines solch genialen Mannes sein darf. Auch wenn ich ihn vermisse, will ich immer für die Zeit dankbar sein, in der ich ihn bei mir haben und von ihm lernen durfte.

Rebi’s Vater blieb bis zu seinem Lebensende zufrieden.
Dieses Foto entstand etwa 2 Wochen vor seinem Tod.
Dieser Beitrag wurde geschrieben von Rebi.
Auf diesem Bild war sie knapp 17 Jahre alt, heute ist sie 24.

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Gastbeiträge

Du bist der Einzige, der mich erfüllt.

You’re the only one – Chris Renzema
In diesem Song heißt es «auch wenn die Welt versucht mein Herz zu erfüllen, auch wenn die Welt versucht mir zu sagen Du wärst nicht treu, auch wenn die Welt versucht mich davon zu blenden wie gut Du bist – Du scheinst durch all das hindurch» – «Du bist der Einzige, der mich erfüllt»

Dieses Lied ist so eine gute Erinnerung daran, wer Gott ist und wie wir im Alltag schnell von ihm abgebracht sein können oder wie Umstände versuchen uns zu sagen er sei nicht gut. Ich denke, diese Herausforderung, an Gottes Güte und Treue zu glauben, begegnet uns immer wieder im Leben.

Aber er erweist sich selbst in jedem Umstand: vor ein paar Monaten wurde mir mit sehr kurzfristiger Ankündigung die Möglichkeit gegeben, einen Bratwurstverkauf vor einem Baumarkt zu organisieren (was hier in Australien sehr häufig ist) um dadurch Finanzen für meinen Missionseinsatz in Europa zu sammeln. Dabei standen viele Umstände dagegen, die Dokumente von der Stadt rechtzeitig genehmigt zu bekommen. Doch Gott hat den Weg frei gemacht. Einer meiner vorherigen Schulleiter hat mir grosszügiger Weise spontan zur Seite gestanden, um alles ordnungsgemäß auszufüllen. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben am Freitagnachmittag 10 Minuten vor Arbeitsschluss meine E-Mails gelesen und den Verkauf bewilligt. Im ganzen Prozess habe ich einmal mehr gesehen, wie Gott im Detail treu ist und wie sehr möchte, dass wir mit ihm zusammen arbeiten. Etwas vom Wichtigsten ist es dabei, durch Gebet mit ihm im Kontakt zu bleiben. Durch den Verkauf sind dann ziemlich genau AU$1000 rein gekommen! Was für ein «Erfolg» – aber auch da hat Gott mir gezeigt, dass nicht unsere Erfolge unser Herz erfüllen, sondern Er allein. Wenn ich Zeit mit ihm im allein verbringe, ihm zuhöre und durchführe womit er mich beauftragt, sein treuer Freund bin und seine Gnade annehme, und nicht versuche, Dinge aus eigener Kraft versuchen zu bewältigen… dann bin ich erfüllt von ihm!

Kathrin (ganz rechts, hier unterwegs mit Freunden in Basel) liebt es, in vielen verschiedenen Ländern unterwegs zu sein, Menschen von Jesus zu erzählen und ihnen Gottes Liebe nahe zu bringen. Momentan ist sie mit YWAM (Jugend mit einer Mission) in Australien unterwegs.