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Wir sind Überwinder durch den Glauben in Jesus

Liebes Kind Gottes,

egal was dich gerade belastet oder aktuell deine ganze Aufmerksamkeit bedarf und einfordert. Lass dich nicht von der Angst übermannen und in die Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit ziehen! Du bist nie allein und du hast guten Grund zu hoffen!

Gott anzuklagen bei Lebenskrisen ist der einfachste Weg für ein Menschen, aber es ändert nichts an der Krise selbst, dieser Berg bleibt noch bestehen, solange man den Berg nicht Gott abgibt und sein ganzes Vertrauen auf ihn setzt.

Lass dich nicht abbringen vom Glauben, weil es aktuell den Anschein hat, dass dein Leben zugrunde geht oder dass dein Leben keinen Sinn mehr hat oder dass die Situation so schwierig ist, dass du keinen Ausweg siehst. Du hast einen Gott, der sehr gut weiss, wie es dir geht, der dich sieht, mit dir mitfühlt und der einen Ausweg hat aus Lebenskrisen. Auswege, die du gar nicht für möglich halten würdest.

Nur zu oft werden wir runtergezogen in unserem Leben, mit all Ihren Lasten. Doch Gott hat uns ein leichtes Joch gegeben zum Tragen gegeben. Wir dürfen in jeder Situation unseres Lebens, unseren Herrn um Rat bitten, um Heilung bitten, um Wiederherstellung, um Befreiung und um Stärkung im Glauben.

Wir Menschen sehen und fühlen nur begrenzt, daher übersehen wir oft vieles, doch Gott übersieht nichts. Für Gott ist alles möglich, so soll auch für uns, Kinder Gottes alles möglich sein durch Gott! Wir haben das wertvolle Geschenk des Glaubens bekommen, um durch den Glauben, Überwinder zu werden, und zwar in jeder schwierigen Situation, sei es Krankheit oder Schicksalsschläge oder Armut oder Verfolgung. Unser Glauben und Hoffnung, ist auf Jesus gegründet, dies ist der Schlüssel für jede Kriese. Jesus lässt uns aufatmen, denn sein Joch ist leicht und sein Joch nimmt uns jede Angst, weil wir wissen, dass wir ein treuer und starker Gott haben, der uns nie im Stich lässt.

Egal mit was du im Moment zu kämpfen hast, sei dir gewiss, dein Glaube ist die Lösung, Gott ist die Lösung! Dein Gott ist grösser als jede Lebenskriese! Doch wende dich nicht von ihm ab, er ist und bleibt dein Retter & Versorger & Heiler!

Sei gesegnet und ermutigt,

deine Schwester im Glauben,

Noemi

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Gebet für alle!

Viele Kinder Gottes haben der Lüge des Teufels geglaubt, dass wir nur für unsere Gemeinde oder unsere Nahestehenden beten sollten. Falsch, wir haben einen Gott und wir sind eine Gemeinde (Leib) und eine Herde! Alle Kinder Gottes sind aufgefordert stetig füreinander zu beten, erst recht, wenn dich jemand darum bittet oder wenn dir Gott diese Person, Gemeinde, Dienst oder Land ans Herzen legt.  

Lasst euch nie vom Gebet hindern, sondern betet zu jeder Zeit. Und dies auch für Menschen, welche man nicht persönlich kennt. Für Menschen welche in einem anderen Land wohnen, Kranke oder arme Menschen in der Not. 

Wir Kinder Gottes haben Zugang zu Gott und dürfen mit allem direkt vor seinen Thron treten. Wir müssen fähig sein für den ganzen Leib Gottes Gebete auszusprechen. So schüttet eure Herzen aus, indem ihr im Heiligen Geist betet.  

Der Leib Gottes bedürft dringendst Beter, denn im geistlichen Raum gibt es viele Kämpfe, von denen wir gar nichts wissen. Der Teufel hat Angst vor unseren Gebeten, weil hinter jedem Gebet Gottes Kraft steckt, und diese Gebete bewirken viel.  

Das Gebet ist eine Waffe, welche zu jederzeit und an jedem Ort eingesetzt werden muss. Es ist mir ein Anliegen, dass wir Kinder Gottes nicht uns selbst eigene Grenzen ziehen, nämlich aus Gemütlichkeit oder aus zeitlichen Gründen. Wir müssen lernen über das sehende Hinaus zu beten und auf das unsichtbare Wirken hoffen. Dies nennt sich Glauben, denn ein ausgesprochenes Gebet ist ein Glaubensakt. 

Je mehr Beter desto besser! Im Geist sind wir alle miteinander verbunden und wir dürfen auch aus voller Liebe für eine unbekannte Schwester oder unbekannten Bruder beten. Der Heilige Geist schenkt uns auch für diese Schwester oder Bruder die nötige Liebe und das nötige Seufzen «ABBA Vater», um ein Gebet kraftvoll im Geist auszusprechen. Lobpreis oder Bibellesen im Voraus können helfen im Heiligen Geist zu bleiben. Mach dir eine Gebetsliste! 

Paulus hat für die Gemeinde im Rom und die Gemeinde in Kolossae gebetet, obwohl er die Schwestern und Brüder noch nicht kannte. Im reichte die Verbundenheit im Geist durch unseren Herrn Jesus Christus. Uns sollte dies auch ausreichen! Man kann nie genug beten!  

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Gemeinschaft als Verführung

Gemeinschaft kann sehr gefährlich sein, wenn es darum geht, seine eigenen Wünsche (Fleisch) zu befriedigen, anstatt Gottes Wünsche (Geist).

Wer von seiner sündigen Natur bestimmt ist, der folgt seinen selbstsüchtigen Wünschen. Wenn aber Gottes Geist uns leitet, richten wir uns nach seinem Willen aus. Römer 8.5

Ich weiss, ich werde sicherlich auf Ohren treffen, welche dies vielleicht nicht hören wollen, aber tortzallerdem wollen wir bei der Wahrheit bleiben, welche lautet:

Als Kinder Gottes, wollen wir nicht im Fleisch wachsen, sondern im Geist. Radikaler geschrieben, wir wollen nicht das Schlechte in uns bedienen, sondern das Gute.

Wenn wir uns von unserer sündigen Natur bestimmen lassen, leben wir in Auflehnung gegenüber Gott. Denn die alte Natur ist nicht bereit, sich Gottes Gesetz unterzuordnen. Ja, sie kann das gar nicht. 8 Deshalb kann Gott an solchen Menschen kein Gefallen finden. 9 Nun aber seid ihr nicht länger eurem selbstsüchtigen Wesen ausgeliefert, denn Gottes Geist bestimmt euer Leben – schließlich wohnt er ja in euch! Römer 8.7

Versteht mich nicht falsch, Gemeinschaft zu haben & pflegen (mit wiedergeborenen Christen), kann was sehr wertvolles sein, besonders dann, wenn man im Wachstum mit dem Herrn, an einem Punkt angelangt ist, wo es nicht vorwärts geht – soll heissen, man befindet sich gerade in einer Wüstenperiode (was jedoch nur temporär ist) –  Genau da, sind wir Christen von dem Verführungen des Teufels nicht geschützt, genau dann wenn wir denken, dass Gott uns vergessen haben könnte. In diesen Momenten, kann eine Gemeinschaft in Christus, ermutigen, ermahnen, die Liebe zu Gott erneut entfachen und uns von falschen Gedanken befreien.

Doch was passiert, wenn wir zuerst die Gemeinschaft mit Christen suchen, anstatt die Gemeinschaft mit dem Herrn?

So wird schnell, etwas was wirklich schön und gut ist, etwas Verführerisches – denn auch die Begierden des Fleisches, lenken uns nur oft vom Wandel mit dem Herr und das Gespräch (Stillen Zeit) mit Gott ab.

Es ist wichtig, zuerst Gott zu suchen, bevor man die Gemeinschaft sucht, denn in erster Linie ist nicht die Gemeinschaft die uns das Leben schenkt, sondern die persönliche Beziehung zu unserem Herrn.

Wenn das Pflegen der Gemeinschaft wichtiger ist, als in die Stille mit Gott ein zu gehen, kann die Gemeinschaft ein Götze werden – denn alles was man über Gottes Wille stellt, ist nicht von Gott und wir füttern unser fleischliche Natur!

So lasst uns zuerst Gottes Gemeinschaft suchen, bevor wir uns ins nächste Gemeindetreffen stürzen und vergessen, durch wen und warum wir diese Gemeinschaft überhaupt haben dürfen.

Es ist gut möglich, dass wir uns in einem Wachstums-Stopp im Geist befinden, weil wir nicht Gott zuerst die Ehre geben, sondern unseren Mitmensch um uns herum. Was dazu führt, dass wir von Gott immer mehr abkommen und für Verführungen anfälliger werden. Wüstenzeit ist eine Trockenzeit! ERGO: Durst nach dem Herrn, nach dem Wort Gottes, ohne sich zum Herrn zu zu wenden.

In der Regel ist es ja so, dass wir uns vom Geist Gottes leiten lassen sollten, um herauszufinden, was Gottes Wille ist in unserem Alltagsleben ist, und auch ob es nun Zeit ist, sich mit den Kinder Gottes zu treffen oder sich zuerst mit dem Herrn zu befassen (Bibel, Gebet, Lobpreis).

So werden wir erkennen, dass wir wenn wir keine Frucht bringen oder eine Wachstum-Stopp im Herrn haben, dass es oft durch Ablenkungen im Alltag entsteht. Und hier kann nicht nur die Gemeinschaft mit anderen Menschen verführerisch sein, sondern auch Social Media, Studium usw.

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Wenn ihr für ihn lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird er euch jeden Tag geben, was ihr braucht. Matthäus 6, 33

Doch Gemeinschaft mit unseren Brüdern und Schwestern ist was schönes, wenn es am heutigen Tag für dich, von Gott, auf dem Plan steht.

Setzt du die Gemeinschaft an erster Stelle oder Gott ?

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Besonnenheit

Immer wieder zeigt mir der Herr auf, wie Selbstgerecht wir Menschen doch sind. Wir denken doch wirklich, dass unsere Gerechtigkeit besser ist als die von Gott, aber meistens ist es uns nicht mal bewusst, dass wir Selbstgerecht reden und handeln.

Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge? Matthäus 7:3

Es begann alles mit einem Diebstahl, ein Facebook-Kontakt informiert auf der Social-Media über diesen Vorfall. Darauf prasseln natürlich ganz viele böse Kommentare gegen den Unbekannten Dieb/e! Darunter sehr viele richtende Äusserungen. Bei mir kam gleich ein ganz schlechtes Gefühl von Traurigkeit hoch und der Herr gab mir – Johannes 8 – „Wer keine Sünde hat, der werfe den Ersten Stein.“ Viele Kommentatoren warfen mit geschriebenen Worten, anstatt mit Steinen um sich.

Folgende Frage kam in mir auf: Gott, wie sollte ich auf die Ankläger reagieren, sollte ich meine Stimme erheben und mich in die Situation einmischen?

Ich gab mich noch tiefer in das Wort Gottes, und beleuchtete, was Jesus im Johannes-Vers getan hat. Jesus warte ab, und erst als die Pharisäer, um Jesus Meinung zu ihrem Urteil baten, erhob Jesus seine Stimme mit der klaren Aussage: „Seid ihr nicht auch Sünder? Also warum erachtet ihr Ihre Sünde, schlimmer als eure? Führt eure nicht auch zum Verderben?“

Sind wir denn was Besseres? (Christen oder nicht Christen) Nein, ganz und gar nicht, wir haben auch Sünde begannen. Es gibt auch keine schlimmere Sünde als die Andere – Sünde ist Sünde.

Wir sollten wirklich aufhören damit, andere Menschen anzuklagen. Ist nicht schon genug, dass der Teufel dies macht? Es ist ein Charakterzug des Teufels, die Sünder anzuklagen, den Menschen mit Strafe und Verderben zu drohen. Der Teufel möchte, dass wir uns verloren, einsam, gerichtet und zum Tode verurteilt fühlen – alles natürlich mit dem Gedanken von Gott im Stich gelassen worden zu sein!

Lasst uns als Christen, welche die Wahrheit kennen, besonnen und in der Ruhe Gottes, auf Situationen, wie im Falle einer Anklage herangehen. Es kann ein grosser Fehler sein, sich unüberlegt und ohne Absprache mit Gott in einen Kampf hereinzubegeben. Sonst kann es ganz schnell passieren, dass wir Partei ergreifen müssen, und wir schnell vergessen, dass wir parteilos  (gegenüber Menschen, das Richten und eigener Gerechtigkeit) sein sollten, bez. zur Partei Gottes gehören. Wir Christen sind ein Sprachrohr Gottes, aber nicht in jedem Moment, ist es von Gott gewollt, Sprachrohr zu sein. Warum?

Falsche Geister können uns, besonders in Stresssituationen & Konflikten, zu falschen Aussagen verführen und uns dann Anklagen, nicht für Gott, sondern gegen Gott zuarbeiten. Lasst uns nicht aus eigener Kraft – Friedensrichter, sondern aus der Kraft Gottes und nur wenn es erwünscht ist, sein.

Denn ohne Liebe und Gnade ist ein Mensch, der seine Gerechtigkeit über Gottes stellt, und Jesus als Gott nicht erkannt hat. Wer keine Sünde hat, werfe den ersten Stein.

Wir Christen kennen die Liebe und Gnade – also lasst uns danach handeln und ein gutes, ruhiges, Besonnens Vorbild sein!

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Armer Mensch,

Armer Mensch, der meint kein Sünder zu sein und trotzdem keine Hoffnung mehr hat.

Armer Mensch, der du meinst Frei zu sein, aber gefangen bist in deinem Lügen Konstrukt (Leben).

Armer Mensch, der du denkst mit Erfolg und Reichtum glücklich zu werden.

Armer Mensch, der du meinst Anerkennung und Liebe Anderer, rettet deine Seele vor dem Tod.

Armer Mensch, der du meinst die Liebe gefunden zu haben, doch du nur wenigen Menschen vergeben kannst.

Armer Mensch, der du Stolz bist zu gestehen, dass du dein Leben nicht im Griff hast.

Armer Mensch, der du denkst die Zeit (Gegenwart und Vergangenheit) kontrollieren zu können, und doch gleitet sie dir, wie Sand aus den Händen.

Armer Mensch, der du meinst klug zu sein, aber keine standfesten Beweise hast, wie die Welt entstanden ist.

Armer Mensch, der du dich von deinem  Äusseren definieren lässt, und dich trotzdem nicht Selbst liebst.

Armer Mensch, der du bereits den Sinn des Lebens gefunden hast, aber noch mit vielen Fragen, ohne Antworten und einer Unruhe im Herzen herum rennst.

Armer Mensch, der du meinst Gut zu sein, jedoch sich für das Leid / Leben anderer Menschen nicht interessiert.

Armer Mensch, du vorgibst stark zu sein, und aber zusammenschreckst wenn du das Wort Gottes hörst.

Armer Mensch, der du meinst ohne Gott leben zu können, und trotzdem jeden Tag innerlich und äußerlich mehr und mehr stirbst.

Armer Mensch, der du meinst alles gewonnen zu haben, jedoch nach dem Tod verloren bist.

Armer Mensch, der du über Jesus Christus und seine Nachfolgern witzelst, aber selbst das Evangelium nicht kennst.

Armer Mensch, der du weisst, dass die Weisheiten in der Heilige Schrift (die Bibel) nur erfunden und erlogen sind, du die Bibel jedoch noch nie in die Hand genommen und darin gelesen hast.

Armer Mensch, der du denkst Glaube raubt dir deine Freiheiten (durch Regeln & Gesetze), doch dich in Wahrheit, der Glaube in Jesus Christus, dich erst freimachen kann.

Armer Mensch, der du meinst Jesus Christus zu kennen, jedoch dich noch nie mit ihm im Gebet unterhalten hast.

Armer Mensch, gib Jesus Christus eine Chance, damit er dich befreien kann von all deinem Leid, deinen Sorgen, deinem Kummer und deinem trostlosen Leben. Er will /wird dir ein neues Leben schenken!

Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matthäus 11

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Gottes Job

Manchmal ist es einfach, andere Christen oder Ungläubige auf ihre Sünden hinzuweisen – Den Fingern schön auf den Anderen richten und sich selbst auf einen frommen Thon zu setzten– Doch sollten wir dies als Kind Gottes wirklich tun?

Bei Ungläubigen gilt, die Sünden nicht anzusprechen, da sie noch gar nicht Gott erkannt haben, somit ist es für Ungläubige unmöglich ihre Sünden selbst zu erkennen. Sie wissen nicht, was Sünde ist und wie damit umzugehen! Es ist nicht unser Recht voreilige Schlüsse zu ziehen oder zu richten, erst Recht nicht, wenn es sich um Menschen handelt, die noch Gott fern leben.

Oft verfallen wir Christen gegenüber Ungläubige in eine, ich bin ein Kind Gottes und du nicht Haltung, was uns Gott uns eindeutig nicht so lehrt. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich wieder daran zu erinnern, dass wir selber auch mal Ungläubig waren und Gott uns trotz jeder Sünde angenommen hat! – Ungläubige annehmen, akzeptieren, respektieren und die Liebe Gottes entgegenbringen – Ist dies nicht der richtige Weg?

Denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkennen und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten trachten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. Römer 10:3

Bei Gläubigen gilt, Geist geführt zu handeln und so Gott im Gebet zu fragen, ob es richtig ist, die Schwester oder den Bruder auf die Sünde, die sie/er noch nicht gesehen haben, aufmerksam zu machen. Wenn Gott kein Handlungsbedarf von unserer Seite sieht, dann können wir für die Schwester und den Bruder, um Wahrheit und Erkenntnis in Bezug auf diese Sünde, beten – Gott wird an Christen arbeiten, wenn Christen auch soweit sind, die Sünde zu sehen, erfassen und Gott vorzubringen (Umkehr, Busse).

Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit: Geborenwerden und Sterben, Pflanzen und Ausreißen, Töten und Heilen, Niederreißen und Aufbauen, Weinen und Lachen, Klagen und Tanzen, Steinewerfen und Steinesammeln, Umarmen und Loslassen, Suchen und Finden, Aufbewahren und Wegwerfen, Zerreißen und Zusammennähen, Schweigen und Reden, Lieben und Hassen, Krieg und Frieden. Was also hat der Mensch davon, dass er sich abmüht? Ich habe erkannt, was für eine schwere Last das ist, die Gott den Menschen auferlegt hat. Für alles auf der Welt hat Gott schon vorher die rechte Zeit bestimmt. In das Herz des Menschen hat er den Wunsch gelegt, nach dem zu fragen, was ewig ist. Prediger 3:1-11

Gottes Gerechtigkeit ist nicht unsere Gerechtigkeit- Um Gottes Gerechtigkeit zu erfahren, müssen wir Gott in unserem eigenen Leben erfahren und IHN erkannt haben.

Wir müssen Gott also besser kennenlernen, um seine Gerechtigkeit und seinen Willen besser zu verstehen. So lernen wir nicht nur IHN, sondern uns und unsere Mitmenschen besser kennen! Wir sehen, wie Gott uns sieht und wie er andere Menschen sieht (ob Gläubig oder nicht)- erst Recht lernen wir so zu lieben, wie Gott liebt!

Dies ist schliesslich unsere Aufgabe als Christ – Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, oder? Doch ohne Gott zu kennen, für sich selbst seine Gnade und seine Liebe, die er uns durch sein Sohn offenbart hat, anzunehmen, erfahren, können wir unmöglich Liebe für uns und den Nächsten darbringen!

Wahrhaftig zu Lieben ist Gottes Liebe zu kennen und diese auch für Sich und Andere annehmen!

Wahrhaftige Gerechtigkeit geht nur, wenn man Gottes Wesen – was Liebe ist –  Seine Gnade und Grösse im Herzen verstanden hat!

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR; sondern soviel der Himmel höher ist denn die Erde, so sind auch meine Wege höher denn eure Wege (Jesaja 55:8)

Eine tiefe Beziehung zu Gott, Jesus Christus, ist somit der Schlüssel, um Gott besser kennen zu lernen und so seine Gerechtigkeit zu unserer Gerechtigkeit zu machen!

Wenn wir wirklich Gott gehorchen, uns täglich für das Gute entscheiden wollen, müssen wir seine Gedanken zu unseren machen!

Seine Liebe zu unserer machen!

Ein Wachstums-Prozess als Kind Gottes!

Nur so können wir im Glauben, in der Beziehung zu Gott wachsen und anderen Menschen so entgegentreten, wie es Gott von uns will! Nur so können wir gehorsam im Geist wandeln!

Konzentrieren wir uns zuerst auf unsere Beziehung zu Gott, als die Finger voreilig gegen andere zu richten! Ansonsten übersehen wir sehr schnell, dass wir Gottes Platz einnehmen und ungehorsame, selbstgerechte Richter spielen!

Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Matthäus 7:3

Dabei steckt hinter jedem Richter spielen – ein fleischlicher Wandel als Kind Gottes = Ungehorsam – Sünde gegen Gott – Rebellion!

Erwischt, lieber scheinbar süsser und frommer Wichtel-Geist!

Schlimmstenfalls verbauen wir Gott, durch unsere Selbstgerechtigkeit und unser Richten die Möglichkeit, einem Menschen – Gott näher zu bringen, den Glauben an Gott – eine Umkehr, Erkenntnis und Offenbarung (Ungläubig oder Gläubig)!

Es ist viel leichter Nicht-Richter zu sein als, den Job Gottes machen zu wollen! Überlässt du nun auch Gott, seinen Richter-Thron?

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Gnade Gottes ganz annehmen!

Es gibt Christen, die die Schuld der Sünde noch auf sich nehmen – meist sind diese Christen noch nicht wahrhaftig wiedergeboren oder haben die Gnade Gottes noch nicht ganz für sich angenommen.

Solange wir die Gnade nicht ganz erfasst haben, Gott nicht ganz kennen, sind wir noch nicht komplett frei!

Die Wahrheit ist Gott und nur die Wahrheit macht uns komplett frei von Schuld!

Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Johannes 8:31-32

Gottes Kinder können noch sündigen, aber wir sind befreit von der Sünde Tod, der Teufel kann uns somit nicht mehr anklagen! Jesus hat jede unserer Sünden bezahlt am Kreuz. Es wird Zeit, dass wir dies vollständig anerkennen und für uns annehmen.

Wer ein Kind Gottes ist, der sündigt nicht, weil der Sohn Gottes ihn bewahrt. Darum kann der Teufel ihm nichts anhaben. 1. Johannes 5.18

Nimmst du die Gnade Gottes vollständig an?

Gnaden Gebet:

Vater, ich nehme deine Gnade vollständig an. Die Gnade die du uns erwiesen hast, mit dem Opfer deines Sohnes am Kreuz von Golgatha. Jesus Christus hat jede Sünde für mich getragen und ich berufe mich darauf! Ich löse mich nun von jeder Anklage des Teufels, denn ich bin nun Gerecht gesprochen durch das Blut Christi. Ich bin nicht mehr der Sünde zu Tode, sondern dir Herr. Mach mich nun vollständig Frei und fülle mich mit deinem Heiligen Geist. In Jesus Namen, Amen!

Und wir wissen: Der Sohn Gottes ist zu uns gekommen, damit wir durch ihn Gott kennen lernen, der die Wahrheit ist. 1. Johannes 5.20

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Rebellion gegen die Wahrheit


Als Christ ist es wichtig standhaft in der Wahrheit Gottes zu wandeln. Es gibt nur eine Wahrheit, es gibt nur ein Evangelium und es gibt nur einen Weg der zu Gott führt.

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Johannes 14:6

Durch das Verkünden der Wahrheit und das bleiben in der Wahrheit (liess in den Evangelien, Bibel nach) erfahren und erleiden wir Christen oft Anfechtungen – angefangen in Gesprächen mit Mitmenschen (Christ oder nicht, ist egal). Anfechtung erhalten ist nichts anderes als eine Form der Rebellion im Menschen gegen Gott und seiner Wahrheit, weil die Wahrheit Gottes, den Menschen ein Anstoß ist. Aber passt die Wahrheit wirklich den Menschen nicht? Oder haben wir hier noch einen dritten unsichtbaren Akteur? Haben wir!

Der Teufel, der oft in Form von falschen Geistern diese Menschen manipuliert, wird aggressiv und wütend, wenn ein Christ kommt und die Wahrheit Gottes vertritt. Warum? Weil die Machenschaften des Teufels – seine Lügen, welcher er bis anhin gut den Menschen verkaufen konnte, durch die Wahrheit Gottes aufgedeckt werden könnten.

Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. Johannes 8:44

Der Teufel ist interessiert daran, nicht nur die Lüge beim Hörer (manipulierten Person) aufrecht zu erhalten, sondern auch, dass der Verkünder (Kind Gottes), an der echten Wahrheit zweifelt.

Der Feind will Zugeständnisse vom Kind Gottes, nämlich, dass es noch andere Wahrheiten (andere Religionen, andere Evangelien) gibt / geben könnte, als nur eine einzige Wahrheit. Es gibt aber nur eine einzige Wahrheit! Die manipulierte Person wird also im Verlauf des Gespräches, versuchen, das verkündende Kind Gottes von der Wahrheit abzubringen. Wenn dies erfolglos bleibt, startet der Teufel Angriffe, nämlich noch bevor die Wahrheit (für den Hörer) greifbar wird, durch Beleidigungen, wütende Worte und sogar Gewalt gegen das Kind Gottes! Der Teufel versucht dir seine Lügen aufzuzwingen!

Ein wahres Kind Gottes ist gehorsam, wandelt, ruhig, besonnen im Geist und vertretet Gottes Wort auf dieser Welt! ACHTUNG: Ein Kind Gottes wird niemals versuchen jemanden zu bekehren oder die Wahrheit aufzuzwingen. Das Kind Gottes lässt jedem seinen eigenen Willen und Glauben, aber selbst vertritt das Kind Gottes die Wahrheit und Gottes Wort. Die Wahrheit aufzwingen ist nicht Gottes Wille, sondern der Wille des Teufels! Und so, erkennen wir den wahren Urheber der Wahrheit oder der Lüge!

Bemühe dich darum, dich vor Gott zu erweisen als ein angesehener und untadeliger Arbeiter, der das Wort der Wahrheit recht vertritt.

2 Timotheus 2:15

Auch ein wiedergeborener Christ, welcher den Geist Gottes empfangen hat, kann noch vom Feind manipuliert bez. belogen werden. Er wird von seiner Autorität und seinem Erbe in Jesus Christus abgebracht werden. Man wandelt noch zu viel im Fleisch, man schenkt mehr der Lüge anstatt Gott, (seiner Wahrheit) – Aufmerksamkeit – was dazu führt, dass man schrittweise vom Segen, Früchte des Geistes und weiteren Heilungen, und nach einer gewissen Zeit vollständig von der Wahrheit beraubt wird, ergo von Gott abkommt. Der Teufel ist sehr listig, er macht das Langsam und Schrittweise, dass man ja nicht merkt, dass man nicht mehr der ursprünglichen, reinen, einzigen Wahrheit glaubt!

Rebellion wird ausgelöst, getriggert durch das Wort der Wahrheit!

Ursprung der Rebellion ist der Teufel! Der Teufel hat die Menschen, nach dem Sündenfall, in seine rebellische Natur mit rein gezogen – so hat der Mensch ein Teil des Fleisches/Bösen für sich angenommen und viele Menschen folgen ihm heute noch, natürlich meist unbewusst und unwissend!

Prüfe beim Bibellesen, Gespräch mit Christen oder mit Gott, ob du da noch getriggert wirst und wütend, genervt auf die Wahrheit reagierst. Wenn ja, geh ins Gebet und frage Gott, warum dies so ist, bitte um Wahrheit und Erkenntnis? Denn oft da, will Gott noch Licht ins Dunkle bringen!

Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Johannes 8:31-32

Bist du noch rebellisch?

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Angst vor sich Selbst

Warum fragt niemand nach dir? Warum muss es immer zum Äussersten kommen, damit jemand nach deiner Hilfe fragt Jesus?

Jesus/Gott: Viele wissen nicht, dass ich ihnen helfen kann. Viele sind zu Stolz sich helfen zu lassen. Viele kennen mich nicht wirklich, aber denken mich zu kennen. Viele wissen nicht, dass es mich gibt.

Manchmal habt ihr sogar Angst vor meiner Gegenwart, weil ihr nicht wisst, wie ihr reagieren sollt vor eurem Gott. Oft ist es ein zu grosses Opfer für euch, einzugestehen, dass ihr einen Fehler gemacht habt.

Eigentlich braucht es nur die Ehrlichkeit mit euch Selbst – befasst euch doch mehr mit euch selbst – der nackten Wahrheit!  Ihr braucht keine Angst haben vor der Wahrheit! Schau in einen Spiegel, was siehst du? Wen siehst du? Was fühlst du dabei?

Geliebter Mensch, es ist einfach all deinen Dreck unter einen Teppich zu kehren, damit du es selber nicht sehen musst, doch es ist auf Dauer zu anstrengend den Dreck versteckt zu halten. Deine Unperfektheit, deine Unreinheit, deine Vergangenheit, deine Schmerzen und deine Schwächen werden dich eines Tages einholen, es ist nur eine Frage der Zeit.

Es braucht Mut für das Zugeständnis:

dass man sein Leben nicht im Griff hat.

dass man Angst vor dem Tod hat.

dass es einem nicht gut geht.

dass man sich wertlos fühlt.

Ich bin gekommen, um Sünder zu retten und nicht die Gerechten, soll heissen, solange du denkst es ist alles perfekt, du bist Perfekt und die Welt ist ein schöner friedlicher Ort im Universum, denkst du, du seist Gerecht, ohne zu wissen was Gerechtigkeit überhaupt ist.

Komm zu mir, ich will dich von deinem Dreck erlösen, denn ich kann dir Frieden und ewiges Leben schenken. Es wird Zeit vor deinen Schöpfer zu treten – ich will nur das Beste für dich!

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Die Krone in Christus

Ich stand vor dem Thron Gottes, gebeugt auf meinen Knien. Gott sah und erkannte mich, er kam von seinem Thron herunter und richtete mich auf. Er nahm seine Krone von seinem Kopf und setzte sie mir auf mein Haupt. Doch ich wollte die Krone nicht annehmen, ich fühlte mich zu unperfekt und zu unheilig, um Gottes Krone anzunehmen.

Ich wollte Gott die Krone wieder zurückgeben, denn ich fühle mich nicht wertvoll genug für Gott, um nur daran zu denken, diese Krone verdient zu haben.

Man schaut auf andere Christen/innen, welche im Wachstum mit Gott schon weiter sind, sicherer, gehorsamer, reifer. Man schaut auf andere Christen/innen, welche erfolgreich im Geist wandeln und viel Frucht bringen. Wo bleiben den eigentlich meine eigenen Früchte? Ich bin doch ebenfalls Gottes Kind!

Und hier, fängt sogar der Teufel an Zweifel zusäen! Bin ich überhaupt gerettet? Habe ich denn auch wirklich den Heiligen Geist empfangen? Zweifel über Zweifel!

Doch Gott lächelte mich Verständnis voll an, nahm die Krone und setzte sie mir auf dem Kopf.

Gott hat immer das letzte Wort und so auch in diesem Fall!

Manchmal halten wir uns für ungenügend oder noch zu unheilig, um Gottes Erben in Christus zu sein. Wir denken, wir würden unsere Berufungen nicht packen, da es vielleicht andere Geschwister gibt, die es besser machen würden, Gottes Pläne anzugehen und umzusetzen.

Doch Gott sieht uns mit anderen Augen als wir uns selber sehen. Er sieht uns bereits „vollkommen“ und es ist gut, dass wir uns „ungenügend“ und „nicht wertvoll“ fühlen, weil unser Fleisch nun mal durch und durch schlecht ist. Aber durch Christus in uns können wir zum Thron und er sieht uns bereits in dem Geist Christi! Er sieht uns schon vollkommen!

Ein jeglicher aber, der da kämpft, enthält sich alles Dinges; jene also, daß sie eine vergängliche Krone empfangen, wir aber eine unvergängliche. 1. Korinther 9. 25

Manchmal haben wir das Problem Gottes Gerechtigkeit und Liebe für uns anzuerkennen. Wir halten es nicht für Gerecht, wenn wir so viel Liebe von ihm bekommen, obwohl wir uns schlecht verhalten haben. Wir halten es nicht für gerecht, vergeben zu werden. Aber dies zu denken ist Selbstgerechtigkeit.

Es geht um seine Gerechtigkeit und durch JESUS sind wir gerecht geworden und er sieht uns gerecht.

Also, meine lieben und ersehnten Brüder, meine Freude und meine Krone, besteht also in dem HERRN, ihr Lieben. Philipper 4.1

Jesus sagte mir: Noemi, ich hab alles für dich getragen. Nimm die Krone an!

DANKE VATER! DANKE JESUS!

Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche Gott verheißen hat denen, die ihn liebhaben. Jakobus 1.12

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Das Geschenk

In der Regel ist für den Menschen ein Geschenk zu erhalten, was Persönliches, Spannendes und Schönes!

Um ein Geschenk anzunehmen müssen wir glauben, dass dieses Geschenk und der Schenker existieren.

Jesus Christus hat uns das ewige Leben geschenkt. Wenn wir dieses Geschenk für uns persönlich annehmen, anerkennen wir die Wahrheit an, dass Jesus Christus das ewige Leben hat, ist und gratis weitergibt!

Und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins.

Johannes 10:28-30

Wir hoffen also, dass wir durch Jesus Christus das ewige Leben bekommen! Wir glauben! Ein gesunder Glaube basiert auf der Annahme einer Sache (Geschenk) und / oder der Person (Gott, Jesus, Heiligen Geist). Um ein Geschenk anzunehmen, braucht es auch die Erkenntnis, dass das Geschenk was Gutes ist, somit der Schenker etwas Gutes für uns hat und will=> Gott ist Gut!

Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

1 Johannes 4:16

Ein gesunder, echter Glaube basiert also auf folgenden Dingen:

  • Persönliche Annahme des Geschenkes und des Gebers
  • Hoffnung auf das Gute im Geschenk und Hoffnung auf den Geber
  • Vertrauen in den Geber

Solange wir glauben, dass wir es nicht verdient haben / nicht wert sind Geschenke zu erhalten, können wir die Geschenke nicht annehmen.

Solange wir glauben, dass Gott nichts Gutes für uns hat / will /ist, können wir seine Geschenke (Vergebung der Sünden, ewiges Leben und Segen durch seine Verheißungen) nicht für uns annehmen.

Solange wir glauben, dass Gott böse ist oder nicht existiert, können wir Gott nicht vollständig vertrauen und uns jeder Zeit an ihn wenden. Gott hat eine Chance verdient oder?

Ein gesunder Glaube wird zu einer persönliche Beziehung, welche Dankbarkeit und Liebe hervor bringt!

Das entscheidendste Geschenk der Menschheitsgeschichte, ist das Geschenk durch Jesu Christus, durch sein Opfer am Kreuz. Vergebung der Sünden und das ewige Leben! Stellen wir uns jeden Tag aufs Neue die Frage, ob wir dieses Geschenk annehmen oder ablehnen wollen.

Ohne dieses Geschenk würde der Glaube keinen Sinn machen, ohne dieses Geschenk würden wir den Schenker (Jesus Christus) und seinen Auftraggeber (Gott Vater) nie kennenlernen – denn der Glaube dazu wäre eine reinste Erfindung. Aber Gott ist keine Erfindung und die Vorgeschichte zu diesem Geschenk auch nicht.

Glaubst du an dieses Geschenk und möchtest du das Geschenk heute annehmen?

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Johannes 3:16

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Ein weiches Herz ist kostbar

In dieser Welt ist ein weiches Herz  ein seltenes Gut und wird zu wenig geschätzt, oft noch darauf rum getreten. Ein weiches Herz ist für Gott wertvoll, weil Gott zu unseren Herzen redet und weil Gott unsere Herzen sieht, beurteilt und verändert!

Am Kreuz sehen wir das weiche, verwundete Herz Gottes für die Menschen! – Jesus Christus‘s Zerbrochenheit, seine Demut, sein Mitleid.

Wenn man kein weiches Herz hat, hat man keine Liebe, kein ewiges Leben (Heiligen Geist), somit keine intakte Beziehung zu unserem Gott! Unsere Körper ist nur eine leere Hülle!

Wer liebt, macht sich verletzlich. Wie sehr Gott liebt, zeigt sich daran, wie verletzlich er sich gemacht hat. Und das sehen wir am Kreuz.

Ein Christ ist ein Mensch, der von dieser Liebe hört, von ihr getroffen und durch sie verändert wird. Er ist weich, sensibel und empfänglich für Gott. Offen und ehrlich. Demütig und dankbar.

Um Christ zu werden, musst du zulassen, dass Gott dein Herz weich macht!

Um Christ zu bleiben, musst du dich immer wieder darauf einlassen! – auch wenn es nicht immer leicht fällt. Jeder Tag aufs Neue, dieses weiche Herz zu zeigen und zu bewahren, damit es nicht durch Bitterkeit, Ungehorsam und Sünde verhärtet wird.

„Ich nehme das Herz aus Stein aus ihrem Körper und gebe ihnen stattdessen ein Herz aus Fleisch, damit sie sich an mein Gesetz halten und meine Gebote beachten und befolgen.“ (Hesekiel 11,19b-20a; NL)

Ein verhärtetes Herz bekommt man nicht nur, wenn man gegen Gott rebelliert (durch Unglaube und Sünde), sondern auch wenn man als Kind Gottes, Gott nicht gehorcht und zu wenig Vertrauen in Gottes Wort setzt/ hat (Sorgen, Zweifel und Ängste). Kein oder wenig Vertrauen in Gott haben, heisst der Lüge (Teufel) mehr glauben schenken als Gott! (Beispiel Adams Fall)

„Denn sie waren durch die Brote nicht verständig geworden, sondern ihr Herz war verhärtet.“ (Markus 6,52)

Bewahrt euch,  eure weichen Herzen und verhärtet sie nicht, wenn Gott zu euch sprechen will! Nur mit einem weichen Herz, seid ihr wirklich empfänglich, um Gottes Stimme zu hören und dieser auch zu gehorchen. Nur durch ein weiches Herz kann Gott wirken, Segen schenken und wunder vollbringen.

Eigenschaften eines weichen Herzen sind Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung! (nebenbei, alles Früchte des Geistes)

Behüte dein Herz mit allem Fleiß,
denn daraus quillt das Leben. (Sprüche 4:23)

Demütig vor Gott zu treten und seine Knie (durch Umkehr, eigenes Selbstsüchtiges Fleisch kreuzigen, Anbetung und Gebet) zu beugen, ermöglicht Gott in unsere Herzen zu kommen- die Herzen zu heilen und zu verändern.

Eine intakte Beziehung mit Gott – hat automatisch zur Folge, dass man ein weiches Herz bekommt – wahre Liebe und somit ewige Leben im Überfluss! Aus diesem Grund erkennt man wahre Christen (Kinder Gottes), an der Liebe (Beispiel Jesu’s Opfer am Kreuz) und ihren weichen Herzen!

Bewahrt euch eure weichen Herzen!

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Die Erben sind auch mitleidende in Christus

Miterben des Reich Gottes zu sein ist was wunderbares, da wir dadurch ewiges Leben und vollkommenen Frieden erlagen. Jedoch haben wir nicht nur das angenehme geerbt sondern auch Jesu Leid auf Erden. Da wir nicht von dieser Welt sind, sondern durch die neue Schöpfung, unsere Heimat im Himmel ist, fühlen wir uns oft Missverstanden.

Jesus sagt: „Wenn dich einer auf die linke Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin“ Matthäus 5,39

Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte; er ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist.

1. Petrus 3, 18

Das Verkünden der Guten Botschaft wird, ein Kampf zwischen dem Heiligen Geist, der Wahrheit in uns und dem Geist der Welt, der Lüge. Die Wahrheit ist und war und wird ein Anstoss für viele Menschen sein/werden. Dies wird auch so bleiben, solange der Fürst der Lüge, Teufel und das Gericht noch nicht vollendet ist. Wir warten auf Jesus Rückkehr!

Selig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens Christi willen, denn der Geist, der ein Geist der Herrlichkeit und Gottes ist, ruht auf euch. Niemand aber unter euch leide als ein Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder als einer, der in Fremdes eingreift. Leidet er aber als ein Christ, so schäme er sich nicht. Er ehre aber Gott in einem solchen Fall.

1. Petrus 4, 14-16

Doch das Leid in Form von Verfolgung, Angriffen (Wort und Tat), alle Art von Anfechtungen, Folter und Ermordung. Sollte uns steht’s ein Beweis sein, dass wir in der Wahrheit leben und für das Gute einstehen, denn wir erdulden, demütig, jede Missetat an unserem Leib, dann wenn diese Sünde durch die Gerechtigkeit Gottes, ans Licht gekommen ist.

Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. Fürchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht;

1. Petrus 3, 14

Die Dunkelheit möchte von Licht nicht gerne offenbart werden, da die Dunkelheit durch das Licht zunichte gemacht werden könnte. Das Wort Gottes – ist Wahrheit und bringt Licht ins Dunkle – und dies mag der Teufel überhaupt nicht, denn so durchkreuzen, wir, Gottes Kinder seine Pläne, welche er im Dunkeln schmiedet und ausführt.

Er offenbart, was tief und verborgen ist; er weiß, was in der Finsternis liegt, und nur bei ihm ist das Licht.

Daniel 2, 22

Nehmt es also mit Freuden hin, liebe Geschwister, wenn das Böse (Sünde) im Menschen gegen euch Flucht, euch bedroht und angreift. Es ist Freude und Beweis zu wissen, dass wir das ewige Leben & den Frieden empfangen haben – somit das Gute gewählt und das Gute empfangen haben, von unserem Herrn!

Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen.

1. Petrus 5, 10

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Jesus, deine vergossenen Tränen sind viele!


An Jesus Christus, meinen Herrn,

wie musstest du leiden, wie viel musstest du weinen, als du auf diese Welt kamst und sahst was alles falsch lief. Du sahst, dass die Menschen andere Götter anbeten, sahst was Menschen für Ziele verfolgten, welche zu ihrem Tod führten als zu ihrer Rettung.

Du sahst die Menschen hinter Reichtümer nachjagen, welche sie, als ihre Schätze ansahen, als ihre Rettung und Sicherheit.

Sie erkannten nicht, dass Geld sie nicht retten kann vor ihrem Tod. Sie dachten, dass Sie mit Geld den Tod auszahlen konnten. Ach wie blind sind wir doch!

Wie unglaublich schmerzhaft war das für dich, die Menschen, die du erschaffen hast, die Menschen welche du liebst, sahst den falschen Weg einschlagen. Anstatt sich an dir, Herr, zu klammern, dich zu suchen, klammer sie sich an Nichtigkeiten. Jagend nach dem nächsten Kick, nach dem nächsten Karriere Erfolg und auf den nächsten Lottogewinn wartend. Hoffen auf Zuspruch und Jubel von anderen Menschen, als von dir.

Nur du Herr, weisst wer wir wirklich sind! Nur du siehst unseren wahren Kern, unsere wahre Intension hinter all unserem Handeln!

Erkennen Sie es erst, wenn die Seele zerfallen ist, weil die Seele nach lebendigem Wasser dürstet, anstatt nach totem Wasser? Ach mein Gott, wenn der Kick vorbei ist, suchen Sie nach dem Nächsten! Ein Spiel ohne Ende? Ein Spiel mit tödlichem Ende!

Ach Herr, wieviel Schmerz haben wir dir bereitet! Auch schon nur, dass du diesen Schmerz stattgehalten hast, erkennen wir, dass du Gott bist, dass du Gott der weichen Herzen bist.

Du bist so stark, oh Herr, zu Recht trägst du den Namen allmächtiger Gott! Du ließest dich nicht beirren, dein Weg war steht’s Gerecht, Wahr und Gerade!

Wie können wir nur so blind sein! Oh Herr, wie verloren wären wir nur, ohne dich!

Seid in der Welt, aber nicht von der Welt!

Deine Kinder, loben dich mit ganzem Herzen, Jetzt und in Ewigkeit!

Amen.

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Gegenwart Gottes

In unserem Alltag vergessen wir oft, wie nahe uns doch Gott steht. Es ist nicht immer leicht, sich bewusst zu werden, dass Gott da ist. Man vergisst es auch einfach! Es ist so wie im Film „Trueman Show“ mit Jim Carrey, seit Beginn unseres Lebens, ja vielleicht sogar schon viel früher, sieht Gott uns. Man stelle sich vor, Gott der vom Himmel auf die Erde blickt und dich, wie bei einer Kamera näher ran zoomt. Ich bin überzeugt, dass Gott noch viel näher ist, also nicht auf einer Wolke im Himmel, sondern direkt vor uns ist.

In schwierigen Situationen in unserem Leben, ist es ein Geschenk, Gott neben sich zu wissen und ihn um Rat zu fragen. Ein sehr tröstlicher Gedanke, nicht? Es ist auch immer wieder ein Blick an das Kreuz, sein Opfer für jeden Einzelnen von uns!

Seine Gegenwart gibt uns Kraft, Mut und Sicherheit – Dinge laut auszusprechen und Dinge zu tun, die Gottes Wille entsprechen, aber oft gar nicht in die Leben anderer Menschen passen!

Der Moment inne zu halten und Gottes Gegenwart erleben ist ein Privileg, ein Erbe jedes Kind Gottes – die Beziehung zu Gott, ermöglicht durch Jesus Christus und seinen gesendeten Geist!

Die Gegenwart Gottes prägt und stärkt auch die Beziehung zu Gott, wie z.B. in der Stillen Zeit (Gebet und Dank). Das bewusst werden seiner Nähe, macht die Unterhaltung mit Gott greifbarer, so wie ein Schwätzchen mit einem guten, alten Freund!

Es ist auch ein erkennen, dass wir den Geist Gottes empfangen haben, der Geist der schliesslich auch Gott ist. Der Geist der Jesus von den Toten erweckt hat! Es sind nämlich nicht wir, die aus Zauberhand Wunder und Heilungen vollbringen und sogar Dämonen austreiben, sondern der Heilige Geist, Gott höchst persönlich! Wow, so nahe also? Ja, Gott ist viel realer und naher als wir eigentlich denken!

Also kann ich gut verstehen, warum es so wichtig ist, Gottesfürchtig auf unsere ausgesprochenen Worte zu achten, von den Taten ausgeschlossen, denn Gott sieht und hört uns, auch jeden kleinsten Gedanken!

„Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht“ (Hebräer 11,1)

Der Glaube ist das Vertrauen darauf, dass das was wir hoffen, sich erfüllen wird und die Überzeugung, dass das, was man nicht sieht existiert.

Wir hoffen und Vertrauen auf Gott, in jedem Moment unseres Lebens, und zwar mit einer Selbstverständlichkeit und Selbstständigkeit, wie unser Herz schlägt. Lasst uns also nie vergessen, dass Gott da ist!

„Das alles hat er getan, weil er wollte, dass die Menschen ihn suchen. Sie sollen mit ihm in Berührung kommen und ihn finden können. Und wirklich, er ist jedem von uns ja so nahe!“ (Apostelgeschichte 17:27 HFA)

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Kinder Gottes sind Beispiele des Lebens in/von Jesus Christus!

Ich verstehe so langsam, warum wir Christen scheitern beim Punkt, dass wir das Leben Jesus gar nicht übergeben haben. Wir haben ihm zwar geglaubt, aber die Tatsache, dass er uns sein Leben für unser Leben hingegeben hat als Geschenk, ist uns vielen nicht bewusst, dass wir nun sein Leben leben, wir leben nicht mehr unser Leben, sondern das Leben Jesu.

Er hat uns sein Herz geschenkt!

Also sollten wir auch sein Leben leben, egal wie viel Leid wir durchstehen müssen! Es ist nicht nur die mündliche Bekennung – nein- es ist viel mehr! Es ist die Verantwortung, welche wir mit dem neuen Leben, aufgenommen haben, um das Leben so zu leben, wie es Jesus gelebt hätte, natürlich mit dem Vater und dem Heiligen Geist und seine Führung! Jesus hat sein Leben geopfert, damit wir unser altes, sündhaftes Leben aufgeben und Jesus’s leben weiterleben.  Das ist der ausschlaggebende Punkt, von einem fruchtbaren Leben in Christus oder einem Leben ohne Frucht!

Werde dir bewusst, dass du nicht mehr dein altes Leben lebst, sondern das neue Leben in Jesus! Schau dir Jesus Leben in der Bibel an, er kam als Mensch und hat sich den Menschen untergeordnet. Ja, sogar Jesus, Gottes Sohn hat als Diener gedient, anstatt sich als König feiern zu lassen!

Es ist also verheerend, wenn eine Evangelist/in die neuen Schöpfungen im Herrn (neue Glaubende), einfach alleine Laufen lässt, ohne Unterstützung in der Jüngerschaft anzubieten oder mindestens den Weg zu einer guten Gemeinde aufzuzeigen!

Kreuzigt nun euer Altes Leben, um das Leben Jesu Christi zu leben! Als Bote der Guten Nachricht und Kind der Gerechtigkeit und der Liebe!

Wir wissen, dass Christus von den Toten auferstand und nie wieder sterben wird. Der Tod hat keine Macht mehr über ihn. Er starb ein für alle Mal, um die Sünde zu besiegen, und nun lebt er für Gott. Deshalb haltet daran fest: Ihr seid für die Sünde tot und lebt nun durch Christus Jesus für Gott! Lasst nicht die Sünde euer Leben beherrschen; gebt ihrem Drängen nicht nach. Lasst keinen Teil eures Körpers zu einem Werkzeug für das Böse werden, um mit ihm zu sündigen. Stellt euch stattdessen ganz Gott zur Verfügung, denn es ist euch ein neues Leben geschenkt worden. Euer Körper soll ein Werkzeug zur Ehre Gottes sein, sodass ihr tut, was gerecht ist! Die Sünde hat die Macht über euch verloren, denn ihr steht nicht mehr unter dem Gesetz, sondern seid durch Gottes Gnade frei geworden. Römer 6, 9-14

Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibet in mir und ich in euch. Gleichwie die Rebe kann keine Frucht bringen von ihr selber, sie bleibe denn am Weinstock, also auch ihr nicht, ihr bleibet denn in mir. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und müssen brennen. So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin wird mein Vater geehrt, daß ihr viel Frucht bringet und werdet meine Jünger. Gleichwie mich mein Vater liebt, also liebe ich euch auch. Bleibet in meiner Liebe! 

Niemand hat größere Liebe denn die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete. Ich sage hinfort nicht, daß ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, daß ihr Freunde seid; denn alles, was ich habe von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan. Ihr habt mich nicht erwählt; sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er’s euch gebe. Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebet. Johannes 15

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Gott ist da, wo Leid ist!

Unfälle, Krankheiten und Verluste  – All dies sind Schicksalsschläge. Schicksalsschläge lassen uns aufschreien und prägen unser Glaubensleben. Während der Totgeburt von Hanna, meiner Tochter, dachte ich, Gott meinte es nicht gut mit mir, ja, und ich dachte, Gott hätte mich verlassen, weil er mich alleine mit all dem ließ. „Wenn es drauf ankommt, bist du einfach nicht da!“; klagte ich Gott an.

Doch als der Schmerz aufhörte und es wieder ruhiger um mich wurde, stellte ich fest, dass Gott erst recht in den schlimmsten dunkelsten Zeiten mit mir war, ich habe ihn nur nicht gehört, nicht gesehen, oder sogar nicht sehen wollen? Vielleicht sah ich zuerst Gott nicht, weil ich mir als Selbstschutz und voller Schreck, die Hände vor die Augen legte. Doch dann sah ich sein Licht, diese Ruhe und diesen Frieden, von inneren meines Herzens wusste ich, ich war nicht alleine in diese Loch.

Ja, diesen inneren Frieden, diesen Frieden kenne ich, dieser Frieden ist Gott. Ich verspürte Dankbarkeit, dass Gott mich nicht alleine ließ und Dankbarkeit, mit was mich Gott vor diesem Schicksalsschlag alles gesegnet hatte. Was wäre wenn ich Gott nicht hätte? Ich wäre noch heute in diesem Loch gefangen!

Gott war die ganze Zeit bei mir. Warum war er bei mir? Weil er treu ist und er mir versprochen hat, bei mir zu sein, wenn ich ihn am meisten bräuchte. Ja und weil ich ihn vor langer Zeit, in mein Leben eingeladen habe, und er seit diesem Augenblick, nicht von meiner Seite gewichen ist, nicht einen Moment.

Gott lässt uns nicht im Stich, auch wenn das Leid und der Schmerz so groß ist, er ist da! Gott ist grösser als all das Leid und all den Schmerz auf Erden. Doch genau da, in diesem Leid und in diesem Schmerz – in diesem dunkeln Loch, kommen wir Gott spürbar am Nächsten. Warum ist dies so? Weil er das einzige ist, was uns blieb, weil er Hoffnung und Licht ist, in diesem erschreckenden, finsteren einsamen Loch!

Der HERR ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Er weidet mich auf saftigen Wiesen und führt mich zu frischen Quellen. Er gibt mir neue Kraft. Er leitet mich auf sicheren Wegen und macht seinem Namen damit alle Ehre. Auch wenn es durch dunkle Täler geht, fürchte ich kein Unglück, denn du, HERR, bist bei mir. Dein Hirtenstab gibt mir Schutz und Trost. Du lädst mich ein und deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du begrüßt mich wie ein Hausherr seinen Gast und füllst meinen Becher bis zum Rand. Deine Güte und Liebe begleiten mich Tag für Tag; in deinem Haus darf ich bleiben mein Leben lang. – Psalm 23