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Die Impfung, Daniel und seine Freunde

Photo by Luis Quintero from Pexels.

Um mir eine Meinung über dieses Thema zu bilden, habe ich mir in letzter Zeit viele Argumente dafür und dagegen angehört. Dabei bin ich über viele Extreme Aussagen und manchmal sogar auf «Modern-Legendes» gestossen. Natürlich waren auch einige gute Argumentationen dabei.

Das wichtigste finde ich jedoch, was die Bibel darüber sagt. Aber… als die Bibel aufgeschrieben wurde, gab es noch gar keine Impfung…

Trotzdem finden wir Stellen, die uns helfen, eine reife Meinung über dieses Thema zu bilden. Mir ist aufgefallen, dass manchmal dabei das Beispiel von Daniel und seinen drei Freunden zitiert wird. Lasst uns dieses Beispiel kurz anschauen:

Daniel und seine Freunde

Sie wurden gefangen genommen und kamen an den Palast von Nebukadnezar. Dort sollten sie die Schrift und Sprache der Chaldäer lernen (vgl. Daniel 1,3-7).

«Daniel aber nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der feinen Speise des Königs und mit dem Wein, den er trank, zu verunreinigen; er erbat sich vom obersten Kämmerer, dass er sich nicht verunreinigen müsse.»
(Daniel 1,8 – SLT2000)

Die Frage ist hier: Durch was genau würde sich Daniel (und seine Freunde) verunreinigen? Die Antwort ist ein bisschen versteckt: Es ist durch das Fleisch, dass jeweils zuerst den Götzen geopfert wurde, bevor sie es assen. D. h. sie wollten sich nicht durch Götzenopferfleisch verunreinigen. Durch diese Handlung wollten sie ihren eigenen Gott ehren.

PS: Spannend dabei ist, dass sie trotzdem diese Ausbildung dieses fremden Landes genossen, d. h. sich in diesem Bereich dem Staat unterordneten und von ihm profitieren.

Daraus können wir schliessen, dass wir keinem Götzen dienen wollen, aber wir von dem Wissen eines Landes profitieren dürfen.

Daher die Frage: Ist die Impfung aus dem Wissen eines Landes entstanden? – Ja, sogar aus dem Wissen sehr vieler Ländern.

Ist die Impfung ein Götz?

Und genau an diesem Punkt wird alles ein bisschen kompliziert. Die Antwort kann nämlich Ja und Nein sein… Warum?

Wenn man denkt, dass die Impfung sein persönlicher Retter (aus dieser Situation) ist, dann ist es ein Götz! Wenn man sich aus Angst impfen lässt, ist die Angst der Götz!

Wenn man jedoch einfach aus dem Wissen des Landes profitieren möchtest, dann ist es kein Götz. Wenn du dazu beitragen möchtest, dass Personen der Risikogruppen wieder normal in der Öffentlichkeit herumlaufen können, dann ist die Motivation dahinter die Nächstenliebe und somit kein Götz.

Auf der anderen Seite: Wenn man weiss, dass diese Impfung helfen könnte, dass unsere Mitmenschen der Risikogruppe wieder unbesorgt herumlaufen könnten und man sich aus selbstsüchtigen Gründen nicht impfen lässt, dann ist das keine Nächstenliebe. Dann ist das eigene Ego der Götz. Wenn man sich jedoch unsicher ist, ob die Impfung wirklich wirksam ist, aber z. B. aus Nächstenliebe den Abstand hält usw. dann ist das kein Götz.

Zusammengefasst geht es um unsere Herzensmotivation hinter unserer Entscheidung. Wenn die Herzenshaltung gut ist und stimmt, ehren wir Gott damit. Wenn sie nicht gut ist, dann ehren wir Gott damit nicht. (Weil wir die Herzenshaltung anderer Personen nicht sehen, sollten wir daher auch aufpassen, dass wir andere, mit einer anderen Meinung, nicht vorschnell verurteilen.)

Noch nicht kompliziert genug?

Als wäre das alles nicht schon kompliziert genug, kommen hier spannenderweise so manche Christen mit verschiedenen «Endzeit-Argumenten», Theorien und Interpretationen…

Den einzigen Fakt, den ich hier nennen möchte, ist: Wir sind schon seit über 2000 Jahre in der Endzeit und: Ja, Jesus kommt bald. Darum lasst uns an Jesus festhalten, und nicht an Argumenten, Theorien oder Interpretationen. Wenn wir uns an Jesus festhalten, müssen wir keine Angst vor einem Virus haben. Auch nicht vor dem Tod.

«Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.»
(Johannes 11,25 – SLT2000)

Ein gewisser Respekt vor einem Virus ist jedoch gesund. Besonders wenn es darum geht, dass Leute durch unsere Respektlosigkeit sterben könnten, ohne dass sie zuerst Jesus kennengelernt haben.

Egal ob wir uns entscheiden, uns impfen zu lassen oder nicht; lasst uns mit all unseren Handlungen Gott und unsere Mitmenschen von Herzen lieben (vgl. Matthäus 22,39).

Noch etwas Letzteres:

«Wir als die ´im Glauben` Starken sind verpflichtet, die Bedenken der Schwächeren ernst zu nehmen, statt in selbstgefälliger Weise nur an uns zu denken. Jeder von uns soll auf den anderen Rücksicht nehmen und danach fragen, was gut für ihn ist und was ihm im Glauben weiterhilft.»
(Römer 15,1-2 – NGÜ)

«Nehmt den, der in seinem Glauben schwach ist
´und meint, sich an bestimmte Vorschriften halten zu müssen, ohne Vorbehalte`
an; streitet nicht mit ihm über seine Ansichten.»
(Römer 14,1 – NGÜ)

Wenn eine Person vor Kurzem zum Glauben an Jesus Christus als seinen Herrn und Erlöser gefunden hat, dann steht das im Vordergrund. Wir sollten das ernst nehmen, z. B. wenn er sich impfen lassen will oder nicht. Wir sollten jedoch nicht über seine Ansichten streiten. Auch ihm Glauben reifere sollten nicht darüber streiten, sondern viel mehr gute Argumente dafür und dagegen bringen und mit einer lernenden Herzenshaltung gemeinsam darüber diskutieren.

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Gottes Job

Manchmal ist es einfach, andere Christen oder Ungläubige auf ihre Sünden hinzuweisen – Den Fingern schön auf den Anderen richten und sich selbst auf einen frommen Thon zu setzten– Doch sollten wir dies als Kind Gottes wirklich tun?

Bei Ungläubigen gilt, die Sünden nicht anzusprechen, da sie noch gar nicht Gott erkannt haben, somit ist es für Ungläubige unmöglich ihre Sünden selbst zu erkennen. Sie wissen nicht, was Sünde ist und wie damit umzugehen! Es ist nicht unser Recht voreilige Schlüsse zu ziehen oder zu richten, erst Recht nicht, wenn es sich um Menschen handelt, die noch Gott fern leben.

Oft verfallen wir Christen gegenüber Ungläubige in eine, ich bin ein Kind Gottes und du nicht Haltung, was uns Gott uns eindeutig nicht so lehrt. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich wieder daran zu erinnern, dass wir selber auch mal Ungläubig waren und Gott uns trotz jeder Sünde angenommen hat! – Ungläubige annehmen, akzeptieren, respektieren und die Liebe Gottes entgegenbringen – Ist dies nicht der richtige Weg?

Denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkennen und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten trachten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. Römer 10:3

Bei Gläubigen gilt, Geist geführt zu handeln und so Gott im Gebet zu fragen, ob es richtig ist, die Schwester oder den Bruder auf die Sünde, die sie/er noch nicht gesehen haben, aufmerksam zu machen. Wenn Gott kein Handlungsbedarf von unserer Seite sieht, dann können wir für die Schwester und den Bruder, um Wahrheit und Erkenntnis in Bezug auf diese Sünde, beten – Gott wird an Christen arbeiten, wenn Christen auch soweit sind, die Sünde zu sehen, erfassen und Gott vorzubringen (Umkehr, Busse).

Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit: Geborenwerden und Sterben, Pflanzen und Ausreißen, Töten und Heilen, Niederreißen und Aufbauen, Weinen und Lachen, Klagen und Tanzen, Steinewerfen und Steinesammeln, Umarmen und Loslassen, Suchen und Finden, Aufbewahren und Wegwerfen, Zerreißen und Zusammennähen, Schweigen und Reden, Lieben und Hassen, Krieg und Frieden. Was also hat der Mensch davon, dass er sich abmüht? Ich habe erkannt, was für eine schwere Last das ist, die Gott den Menschen auferlegt hat. Für alles auf der Welt hat Gott schon vorher die rechte Zeit bestimmt. In das Herz des Menschen hat er den Wunsch gelegt, nach dem zu fragen, was ewig ist. Prediger 3:1-11

Gottes Gerechtigkeit ist nicht unsere Gerechtigkeit- Um Gottes Gerechtigkeit zu erfahren, müssen wir Gott in unserem eigenen Leben erfahren und IHN erkannt haben.

Wir müssen Gott also besser kennenlernen, um seine Gerechtigkeit und seinen Willen besser zu verstehen. So lernen wir nicht nur IHN, sondern uns und unsere Mitmenschen besser kennen! Wir sehen, wie Gott uns sieht und wie er andere Menschen sieht (ob Gläubig oder nicht)- erst Recht lernen wir so zu lieben, wie Gott liebt!

Dies ist schliesslich unsere Aufgabe als Christ – Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, oder? Doch ohne Gott zu kennen, für sich selbst seine Gnade und seine Liebe, die er uns durch sein Sohn offenbart hat, anzunehmen, erfahren, können wir unmöglich Liebe für uns und den Nächsten darbringen!

Wahrhaftig zu Lieben ist Gottes Liebe zu kennen und diese auch für Sich und Andere annehmen!

Wahrhaftige Gerechtigkeit geht nur, wenn man Gottes Wesen – was Liebe ist –  Seine Gnade und Grösse im Herzen verstanden hat!

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR; sondern soviel der Himmel höher ist denn die Erde, so sind auch meine Wege höher denn eure Wege (Jesaja 55:8)

Eine tiefe Beziehung zu Gott, Jesus Christus, ist somit der Schlüssel, um Gott besser kennen zu lernen und so seine Gerechtigkeit zu unserer Gerechtigkeit zu machen!

Wenn wir wirklich Gott gehorchen, uns täglich für das Gute entscheiden wollen, müssen wir seine Gedanken zu unseren machen!

Seine Liebe zu unserer machen!

Ein Wachstums-Prozess als Kind Gottes!

Nur so können wir im Glauben, in der Beziehung zu Gott wachsen und anderen Menschen so entgegentreten, wie es Gott von uns will! Nur so können wir gehorsam im Geist wandeln!

Konzentrieren wir uns zuerst auf unsere Beziehung zu Gott, als die Finger voreilig gegen andere zu richten! Ansonsten übersehen wir sehr schnell, dass wir Gottes Platz einnehmen und ungehorsame, selbstgerechte Richter spielen!

Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Matthäus 7:3

Dabei steckt hinter jedem Richter spielen – ein fleischlicher Wandel als Kind Gottes = Ungehorsam – Sünde gegen Gott – Rebellion!

Erwischt, lieber scheinbar süsser und frommer Wichtel-Geist!

Schlimmstenfalls verbauen wir Gott, durch unsere Selbstgerechtigkeit und unser Richten die Möglichkeit, einem Menschen – Gott näher zu bringen, den Glauben an Gott – eine Umkehr, Erkenntnis und Offenbarung (Ungläubig oder Gläubig)!

Es ist viel leichter Nicht-Richter zu sein als, den Job Gottes machen zu wollen! Überlässt du nun auch Gott, seinen Richter-Thron?

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Ein weiches Herz ist kostbar

In dieser Welt ist ein weiches Herz  ein seltenes Gut und wird zu wenig geschätzt, oft noch darauf rum getreten. Ein weiches Herz ist für Gott wertvoll, weil Gott zu unseren Herzen redet und weil Gott unsere Herzen sieht, beurteilt und verändert!

Am Kreuz sehen wir das weiche, verwundete Herz Gottes für die Menschen! – Jesus Christus‘s Zerbrochenheit, seine Demut, sein Mitleid.

Wenn man kein weiches Herz hat, hat man keine Liebe, kein ewiges Leben (Heiligen Geist), somit keine intakte Beziehung zu unserem Gott! Unsere Körper ist nur eine leere Hülle!

Wer liebt, macht sich verletzlich. Wie sehr Gott liebt, zeigt sich daran, wie verletzlich er sich gemacht hat. Und das sehen wir am Kreuz.

Ein Christ ist ein Mensch, der von dieser Liebe hört, von ihr getroffen und durch sie verändert wird. Er ist weich, sensibel und empfänglich für Gott. Offen und ehrlich. Demütig und dankbar.

Um Christ zu werden, musst du zulassen, dass Gott dein Herz weich macht!

Um Christ zu bleiben, musst du dich immer wieder darauf einlassen! – auch wenn es nicht immer leicht fällt. Jeder Tag aufs Neue, dieses weiche Herz zu zeigen und zu bewahren, damit es nicht durch Bitterkeit, Ungehorsam und Sünde verhärtet wird.

„Ich nehme das Herz aus Stein aus ihrem Körper und gebe ihnen stattdessen ein Herz aus Fleisch, damit sie sich an mein Gesetz halten und meine Gebote beachten und befolgen.“ (Hesekiel 11,19b-20a; NL)

Ein verhärtetes Herz bekommt man nicht nur, wenn man gegen Gott rebelliert (durch Unglaube und Sünde), sondern auch wenn man als Kind Gottes, Gott nicht gehorcht und zu wenig Vertrauen in Gottes Wort setzt/ hat (Sorgen, Zweifel und Ängste). Kein oder wenig Vertrauen in Gott haben, heisst der Lüge (Teufel) mehr glauben schenken als Gott! (Beispiel Adams Fall)

„Denn sie waren durch die Brote nicht verständig geworden, sondern ihr Herz war verhärtet.“ (Markus 6,52)

Bewahrt euch,  eure weichen Herzen und verhärtet sie nicht, wenn Gott zu euch sprechen will! Nur mit einem weichen Herz, seid ihr wirklich empfänglich, um Gottes Stimme zu hören und dieser auch zu gehorchen. Nur durch ein weiches Herz kann Gott wirken, Segen schenken und wunder vollbringen.

Eigenschaften eines weichen Herzen sind Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung! (nebenbei, alles Früchte des Geistes)

Behüte dein Herz mit allem Fleiß,
denn daraus quillt das Leben. (Sprüche 4:23)

Demütig vor Gott zu treten und seine Knie (durch Umkehr, eigenes Selbstsüchtiges Fleisch kreuzigen, Anbetung und Gebet) zu beugen, ermöglicht Gott in unsere Herzen zu kommen- die Herzen zu heilen und zu verändern.

Eine intakte Beziehung mit Gott – hat automatisch zur Folge, dass man ein weiches Herz bekommt – wahre Liebe und somit ewige Leben im Überfluss! Aus diesem Grund erkennt man wahre Christen (Kinder Gottes), an der Liebe (Beispiel Jesu’s Opfer am Kreuz) und ihren weichen Herzen!

Bewahrt euch eure weichen Herzen!

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Jesus, deine vergossenen Tränen sind viele!


An Jesus Christus, meinen Herrn,

wie musstest du leiden, wie viel musstest du weinen, als du auf diese Welt kamst und sahst was alles falsch lief. Du sahst, dass die Menschen andere Götter anbeten, sahst was Menschen für Ziele verfolgten, welche zu ihrem Tod führten als zu ihrer Rettung.

Du sahst die Menschen hinter Reichtümer nachjagen, welche sie, als ihre Schätze ansahen, als ihre Rettung und Sicherheit.

Sie erkannten nicht, dass Geld sie nicht retten kann vor ihrem Tod. Sie dachten, dass Sie mit Geld den Tod auszahlen konnten. Ach wie blind sind wir doch!

Wie unglaublich schmerzhaft war das für dich, die Menschen, die du erschaffen hast, die Menschen welche du liebst, sahst den falschen Weg einschlagen. Anstatt sich an dir, Herr, zu klammern, dich zu suchen, klammer sie sich an Nichtigkeiten. Jagend nach dem nächsten Kick, nach dem nächsten Karriere Erfolg und auf den nächsten Lottogewinn wartend. Hoffen auf Zuspruch und Jubel von anderen Menschen, als von dir.

Nur du Herr, weisst wer wir wirklich sind! Nur du siehst unseren wahren Kern, unsere wahre Intension hinter all unserem Handeln!

Erkennen Sie es erst, wenn die Seele zerfallen ist, weil die Seele nach lebendigem Wasser dürstet, anstatt nach totem Wasser? Ach mein Gott, wenn der Kick vorbei ist, suchen Sie nach dem Nächsten! Ein Spiel ohne Ende? Ein Spiel mit tödlichem Ende!

Ach Herr, wieviel Schmerz haben wir dir bereitet! Auch schon nur, dass du diesen Schmerz stattgehalten hast, erkennen wir, dass du Gott bist, dass du Gott der weichen Herzen bist.

Du bist so stark, oh Herr, zu Recht trägst du den Namen allmächtiger Gott! Du ließest dich nicht beirren, dein Weg war steht’s Gerecht, Wahr und Gerade!

Wie können wir nur so blind sein! Oh Herr, wie verloren wären wir nur, ohne dich!

Seid in der Welt, aber nicht von der Welt!

Deine Kinder, loben dich mit ganzem Herzen, Jetzt und in Ewigkeit!

Amen.

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Kinder Gottes sind Beispiele des Lebens in/von Jesus Christus!

Ich verstehe so langsam, warum wir Christen scheitern beim Punkt, dass wir das Leben Jesus gar nicht übergeben haben. Wir haben ihm zwar geglaubt, aber die Tatsache, dass er uns sein Leben für unser Leben hingegeben hat als Geschenk, ist uns vielen nicht bewusst, dass wir nun sein Leben leben, wir leben nicht mehr unser Leben, sondern das Leben Jesu.

Er hat uns sein Herz geschenkt!

Also sollten wir auch sein Leben leben, egal wie viel Leid wir durchstehen müssen! Es ist nicht nur die mündliche Bekennung – nein- es ist viel mehr! Es ist die Verantwortung, welche wir mit dem neuen Leben, aufgenommen haben, um das Leben so zu leben, wie es Jesus gelebt hätte, natürlich mit dem Vater und dem Heiligen Geist und seine Führung! Jesus hat sein Leben geopfert, damit wir unser altes, sündhaftes Leben aufgeben und Jesus’s leben weiterleben.  Das ist der ausschlaggebende Punkt, von einem fruchtbaren Leben in Christus oder einem Leben ohne Frucht!

Werde dir bewusst, dass du nicht mehr dein altes Leben lebst, sondern das neue Leben in Jesus! Schau dir Jesus Leben in der Bibel an, er kam als Mensch und hat sich den Menschen untergeordnet. Ja, sogar Jesus, Gottes Sohn hat als Diener gedient, anstatt sich als König feiern zu lassen!

Es ist also verheerend, wenn eine Evangelist/in die neuen Schöpfungen im Herrn (neue Glaubende), einfach alleine Laufen lässt, ohne Unterstützung in der Jüngerschaft anzubieten oder mindestens den Weg zu einer guten Gemeinde aufzuzeigen!

Kreuzigt nun euer Altes Leben, um das Leben Jesu Christi zu leben! Als Bote der Guten Nachricht und Kind der Gerechtigkeit und der Liebe!

Wir wissen, dass Christus von den Toten auferstand und nie wieder sterben wird. Der Tod hat keine Macht mehr über ihn. Er starb ein für alle Mal, um die Sünde zu besiegen, und nun lebt er für Gott. Deshalb haltet daran fest: Ihr seid für die Sünde tot und lebt nun durch Christus Jesus für Gott! Lasst nicht die Sünde euer Leben beherrschen; gebt ihrem Drängen nicht nach. Lasst keinen Teil eures Körpers zu einem Werkzeug für das Böse werden, um mit ihm zu sündigen. Stellt euch stattdessen ganz Gott zur Verfügung, denn es ist euch ein neues Leben geschenkt worden. Euer Körper soll ein Werkzeug zur Ehre Gottes sein, sodass ihr tut, was gerecht ist! Die Sünde hat die Macht über euch verloren, denn ihr steht nicht mehr unter dem Gesetz, sondern seid durch Gottes Gnade frei geworden. Römer 6, 9-14

Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibet in mir und ich in euch. Gleichwie die Rebe kann keine Frucht bringen von ihr selber, sie bleibe denn am Weinstock, also auch ihr nicht, ihr bleibet denn in mir. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und müssen brennen. So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin wird mein Vater geehrt, daß ihr viel Frucht bringet und werdet meine Jünger. Gleichwie mich mein Vater liebt, also liebe ich euch auch. Bleibet in meiner Liebe! 

Niemand hat größere Liebe denn die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete. Ich sage hinfort nicht, daß ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, daß ihr Freunde seid; denn alles, was ich habe von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan. Ihr habt mich nicht erwählt; sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er’s euch gebe. Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebet. Johannes 15