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Suche nach meiner wahren Identität und nach dem Sinn!

Vor paar Jahren, bevor ich zum Glauben in Jesus fand, habe ich mich nicht wirklich gekannt. Vielleicht kennt ihr dies, als Gefühl der Unvollkommenheit oder als verzweifelten Versuch sein Leben auf die Reihe zu Kriegen – man fühlt sich auch als Akteur einer grossen Lüge. Ich stelle mir so manche Fragen und ich denke, die meisten von euch, kennen die eine oder andere Frage ebenfalls:

Wer bin ich? Was ist meine wahre Identität?

Von wo komm ich? Wo will ich hin und was ist der Sinn hinter all dem?

Irgendwie versuchte ich im Aussen nach meiner wahren Identität und nach dem Sinn des Lebens zu suchen, aber ich wusste nicht wo ich suchen sollte. Ich suchte in diversen Religionen, die konnten mir aber keine zufriedenstellenden Antworten geben. Ich suchte in der Selbstverwirklichung – Karrierebahn (der Wunsch gross rauszukommen). Ich erhoffte mir von anderen Menschen zu hören wer ich wirklich bin. Die Mitmenschen konnten mir oft nur meinen Geburtsnamen nennen und gewisse Charakterzüge die ich habe, ja, einige definierten mich, nach einem Wertesystem und drückten mir so, einen Stempel/Nummer auf, doch wirklich kennen kannten sie mich alle nicht. Wer kann es ihnen denn verübeln, sie haben wohl nur an der Oberfläche gekratzt. Habe ich dies auch? Nur an der Oberfläche gekratzt?

Oh ja, ich habe so viele Steine umgedreht, oft nahm ich die Steine, welche in meinen Augen schön anzusehen waren und doch beim Umdrehen standen auf den besonders prunkvollen, Loser/Niete drauf! Ausser auf einem Stein!

Aber der HERR sprach zu Samuel: Sieh nicht an sein Aussehen und seinen hohen Wuchs; ich habe ihn verworfen. Denn es ist nicht so, wie ein Mensch es sieht: Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an. 1 Samuel 16:7

Es war ein unfassbar kleiner und unscheinbarer Stein. Dieser Stein hatte ganz viele Ecken und Kanten, war voller Hicke, als ob er umher geworfen, ja gar geschlagen wurde. Dieser Stein war von anderen Menschen angefasst und doch verworfen worden! Doch erstrahlte dieser Stein in einer Reinheit und Schönheit, die ich erst auf den zweiten Blick wahrgenommen habe. Auf der Rückseite des Gesteins lass ich: „Ich habe mein Leben für deins Hingegeben, weil ich dich Liebe – dein Jesus“. Jesus war dieser Stein!

Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns seine Liebe geschenkt. Er gab uns seinen Sohn, der alle Sünden auf sich nahm und sie gesühnt hat. 1. Johannes 4:10

Ich war überwältig von diesen klaren Worten die ich da lass, in meinen Herzen glaubte ich Jesus‘s Worten und erkannte meinen HERRN.

Mir wurde ebenfalls klar, dass ich mich nicht erkennen konnte, solange ich nicht meinen Schöpfer erkannt habe.

Mein Schöpfer war der dreifaltige Gott, Sohn, Vater und Heilige Geist. Es war Jesus der mir den Weg zeigte, IHN habe ich verzweifelt gesucht. Und Jesus war es, der alles Vervollständigte, der mich vervollständigte.

Ich weiss wer ich bin, weil Gottes Sohn es mir offenbarte, durch seine Liebe (am Kreuz), so zeigte sich mein Schöpfer, auf den ich die ganze Zeit gehofft habe, ohne zu wissen, auf was ich hoffte. Er zeigte sich als Jesus Christus, der in Fleisch gekommene und am Kreuz gehängte König der Juden- Was für ein gerechter Akt der Gnade und der Gerechtigkeit!

Jesus Liebe, sein Versöhnungsangebot (mit unserem Vater im Himmel) und seine Auferstehung ist ein Befreiungsschlag meiner Seele. Es ist ein neuer Anfang, ein neues Leben! Diese Liebes Botschaft ist so wertvoll und kraftvoll!

So gab mir Jesus seine Identität, seinen Geist und seinen Sinn! Ich fühlte mich noch nie so lebendig, angenommen, vollkommen und sicher!

Ich weiss wer ich bin und ich erkenne nun den Sinn, weil ich Jesus erkannt habe und somit Gott Vater!

Wir haben erkannt, dass Gott uns liebt, und wir vertrauen fest auf diese Liebe. Gott ist Liebe, und wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Johannes 4:16

Geschrieben von einem geliebten Kind Gottes, Dienerin und Anbeterin Jesu!

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Teil 2: was wir von Hudson Taylor lernen können – Identität in Jesus

Hudson Taylors Eltern weihten ihn, noch bevor er das Licht der Welt erblickte, ganz Gott. Sie waren sich bewusst, dass Kinder eine Leihgabe Gottes waren und nicht ihr Eigentum. In einem Gebet baten sie Gott, ihnen die Fülle des Heiligen Geistes zu schenken, damit ihr Erstgeborenes ab der ersten Stunde ganz dem Herrn gehören sollte. So prägte ihn das Gebet bereits vor seiner Geburt. Sein Vater hielt täglich eine Andacht und lehrte Taylor und seine Geschwister zu beten. Für ihn wurde es normal, sich in jeder Lage zu Gott zu wenden.

Was ebenfalls einen grossen Einfluss auf sein Gebetsleben hatte, war sein Gottesbild und sein Verständnis von Christus. Es war ihm klar, dass Jesus bereits alles vollendet hatte und dass er ohne Gottes Wirken nichts erreichen könnte. Er hatte verstanden, dass er eins war mit Christus und an allem teilhatte, was dieser besass. Taylor wusste, dass er zu Gottes Reichtum, Ruhe und Gnade zugreifen konnte. Taylor war überzeugt, dass Gebete nicht zurückgewiesen werden konnten, wenn sie im Namen Jesu gebetet würden und nach dessen Willen waren. Diese Überzeugung beeinflusste sein Gebetsleben und sie erklärt auch, wieso Taylor dem Gebet einen sehr hohen Stellenwert in seinem Leben gab. Nicht nur, wie Taylor Jesus gesehen hat, sondern vor allem auch das Bewusstsein seiner eigenen Identität waren von grosser Bedeutung in Bezug auf das Gebet. Als ihn sein Gastgeber einmal fragte, ob er sich denn immer bewusst sei in Christus zu sein, antwortete Taylor wie folgt:

«Habe ich die Nacht, als ich schlief, aufgehört, in Ihrem Hause zu sein, obwohl ich mir dessen im Schlafe nicht bewusst war? Wir sollten uns nie bewusst sein, dass wir nicht in Christus sind».

Er wähnte sich also immer in Christus, ob es ihm denn gerade bewusst war oder nicht. Aus diesem Grund war Taylor auch sicher, dass Christen die ganze Fülle Christi zu besitzen. Dies erklärte er so:

«Gott will uns alles geben, was wir nötig haben, wenn wir es wirklich nötig haben. Er stattet uns nicht auf einmal für unser ganzes Leben aus. Wir brauchen uns nicht mit der Last der Vorräte für nächstes Jahr abzuschleppen. Unterwegs gibt es neue Nahrung, neues Licht, neue Kraft, neue Offenbarungen, je nachdem es erforderlich ist».

Diese Aussage zeigt auf, dass er Gott wirklich vertraut hat. Er wusste, dass er im Moment noch nicht alles hatte, was er für die Zukunft gebrauchen würde. Aber er wusste auch, dass Gott seine Situation kannte und ihn immer mit dem gerade Notwendigen versorgen würde.

Rebi hat sich in letzter Zeit mit der Geschichte Hudson Taylors befasst und wurde dadurch ermutigt, inspiriert und herausgefordert, ihr Gebetsleben zu vertiefen.

Schon oft habe ich mir Sorgen gemacht um die Zukunft. Meist unbegründet. Gott hat mir immer gezeigt, dass er mich in jedem Moment mit allem versorgen würde, was ich gerade brauchte. Welches Bild habe ich von Jesus? Und was denkst du über ihn? Bist du dir bewusst, dass du immer in ihm bist und dass niemand dich aus seiner Hand reissen kann? Dieses Bewusstsein verändert dein Leben, dem bin ich mir sicher.

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Was, wenn Gott heute noch heilt?

Vor kurzer Zeit haben mich meine Cousine und ihrer zwei Klassenkameradinnen bezüglich meiner Tätigkeit als Fotografin interviewt. Als ich die drei gesehen habe, sind mir gleich die Krücken aufgefallen, welche das eine Mädchen benutzte, um ihr linkes Knie zu entlasten. Sofort hatte ich den Gedanken, ich sollte für dieses Mädchen um Heilung beten. Während dem Interview lernten mich die drei etwas besser kennen. Ich erzählte ihnen von meinem Theologiestudium, von meiner Liebe zu Jesus und natürlich einiges über die Fotografie. Nebenbei erwähnte ich auch, dass ich gerne für Menschen bete, damit sie von Krankheiten geheilt würden. Das Mädchen mit dem verletzten Knie erzählte, dass sie beim Sport hingefallen war seither Schmerzen hatte und ihre Bewegung aufgrund der starken Schwellung eingeschränkt sei. Die Zeit verging wie im Flug und bald mussten wir alle wieder zum Bahnhof, um rechtzeitig unsere Züge zu erwischen. Meine Cousine, die auch an Jesus glaubt, war bereits verschwunden und ich hatte auch nicht mehr viel Zeit, bevor mein Zug losfahren würde. Beim Verabschieden fragte ich das Mädchen mit den Krücken, ob ich für ihr Knie beten dürfte. Sie gab mir die Erlaubnis, und so legte ich meine Hand auf ihr Knie und befahl dem Schmerz halblaut, im Namen Jesu zu verschwinden. Es passierte nichts. Also betete ich noch einmal und verabschiedete mich dann von den beiden Mädchen. Später am Abend dachte ich über das Geschehene nach und betete noch einmal, Gott möge das Knie heilen.

Am nächsten Tag bekam ich eine Nachricht von meiner Cousine. Ihre Kollegin sei heute ohne Krücken zur Schule gekommen! Sie habe am Abend plötzlich eine starke Hitze gespürt in ihrem Knie. Seitdem war die Schwellung weg und die Schmerzen verschwunden. In dieser Nacht brauchte sie erstmals seit dem Unfall keine Schmerzmittel mehr, sie war komplett geheilt!

Dieses Erlebnis hat mich wieder einmal ermutigt, vermehrt über meinen Schatten zu springen und meine Menschenfurcht hinter mir zu lassen. Inmitten vom feierabendlichen Pendlerchaos für jemand fremdes zu beten brauchte etwas Mut. Ansonsten kostete es mich nichts. Für das Mädchen hat sich aber etwas verändert.

Nicht immer bin ich mutig. Oft denke ich, ich habe zu wenig Zeit oder keine Lust. Ich habe tausend Ausreden. Und oft geschieht gar nichts wenn ich für jemand bete. Aber wenn Gott mich brauchen will, um jemand zu heilen, wieso sollte ich mich verweigern?

Die gleiche Kraft, die Jesus von den Toten auferweckt hat, lebt in uns! Darum lasst uns die Kranken heilen! Lasst uns mutig sein, auch wenn manchmal nichts geschieht.

Glaubst du an einen Gott der KANN und manchmal NICHT TUT? Ich glaube an ihn. Und ich vertraue ihm auch dann, wenn nichts geschieht. Auch dann ist er gut.

Erlebt und geschrieben von Rebi.
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Du und Pornographie?!

«Du bist eine Frau und hast Probleme mit Lust? Du und Pornographie, das passt doch nicht zusammen. Du bist ja so hässlich». Solche Gedanken hatte ich über die Jahre hinweg. Ich habe mir selbst eingeredet, dass ich als Frau nicht solche Probleme haben kann oder darf, denn es ist ja nur ein Männer-Problem. Ich konnte meine Weiblichkeit nicht sehen. Ich habe immer nur von Männern gehört, die Probleme mit Pornographie oder auch Masturbation haben, also musste es ein Männer-Problem sein.

Auf dem Internet sind pornographische Inhalte nur wenige Klicks entfernt…
Instagram und co. machen es zum Kinderspiel, an solche Bilder und Videos zu kommen.
Pornographie tötet Liebe.

Als Kind schon war ich neugierig und habe mich für alle möglichen Dinge interessiert. Eine perfekte Möglichkeit für den Feind, mich anzugreifen. Mit etwa 16 habe ich angefangen, pornographische Bilder und dann auch Filme anzuschauen. Ich suchte etwas in diesen Filmen, was ich jeweils für einen kurzen Moment auch gefunden habe. Und genau das war das Problem. Es befriedigten mich der vorgetäuschte innere Friede, die «Annahme», welche ich mir einbildete, und die Beruhigung. Ich dachte, dass ich all dies bräuchte. Es war ein langer Kampf, wobei ich mich selbst immer wieder aufgerafft habe. Dabei ist mir Jesus immer wieder durch andere Menschen begegnet, die mich herausforderten und mir halfen, meinen Blick mehr auf Jesus zu richten. In einer Jüngerschaftsschule, die ich absolvierte, brachte ich diese Sucht zum ersten Mal ans Licht, und das vor etwa 40 Leuten. Da begann ein Durchbruch. Ich fing an zu merken, was für eine Macht es hat, solche Dinge offen und klar auszulegen. Man hat dann die Möglichkeit, dagegen anzukämpfen oder es so sein zu lassen. Ich habe angefangen, in Momenten der Versuchung mehr zum Heiligen Geist zu beten und ihn zu Hilfe zu rufen. Er half mir, mich in solchen Momenten zu überführen und meine Gedanken auf etwas anderes zu leiten.

Jesus ist für meine Sucht und für meine lustvollen, schmutzigen Gedanken gestorben! Das war und ist immer wieder meine Motivation, mich zu fokussieren und mich daran zu erinnern, dass Jesus genau für diese Dinge am Kreuz gestorben ist. Dank Jesus sind wir gerettet und frei. Das heisst ich bin gerettet durch seinen Tod, den er erlitten hat und dadurch hat er mich auch frei gemacht!  

Lena sehnte sich nach echter Annahme und echtem Frieden.
In der Pornographie fand sie beides nicht.

Vor kurzem habe ich meine Mails angeschaut und eine Mail von einem unbekannten Absender gesehen. Beim Lesen dieser Mail bekam ich Herzrasen! Es war eine Art Droh-Mail! Dieser Absender behauptete, Zugriff auf meine Internetverläufe zu haben. Seit etwa einem halben Jahr hatte ich immer so einen Hunger nach Gott und so intensive Zeiten mit ihm, dass ich der Versuchung nach Pornographie immer easy widerstehen konnte. Ich dachte, dass dieses Thema nicht mal so aktuell sei, aber es griff mich wahnsinnig an. Offenbar war es also sehr wohl aktuell in mir drin und wichtig, dass ich das nochmals angehen würde. In dem Moment war ich ganz starr. Wenn ich dem Absender kein Geld überweisen würde, drohte er, meinen Browserverlauf zu veröffentlichen. Wow, das war krass! Es fühlte sich so real an, dass ich in Panik geriet, aber gelähmt war und einfach sitzen blieb und weinte. Als ich an dem Abend erkannte, dass es nur eine Fake-Mail war, wurde mir klar, dass ich mich noch nicht als FREI sah. Ich bat jemand, für mich zu beten. Wir beteten und stellten mich unter das Blut Jesu und deklarierten, dass ich frei bin.

Die Geschichte von Jesus hat mich schon immer berührt, aber an diesem Abend wurde sie wieder real und Wirklichkeit. Sein Tod ist mein Lebensinhalt. Ich darf frei von Lust leben, weil er diese Sünden mit ans Kreuz genommen hat und den Tod überwunden hat.

Lena liebt Jesus von Herzen und unterstützt unterdessen andere Frauen, die von der Pornografie frei werden möchten.
Sie ist ein echter Sonnenschein! Wunderschön und wertvoll.
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Gastbeiträge

Wiedergeburt – Menschen aus fernöstlichen Religionen begegnen

Ich finde es immer wieder faszinierend aber auch erschreckend, wenn ich Menschen mit fernöstlichen Religionen zuhöre. Dies sei ihre neue Reinkarnation, also ihre erneute Wiedergeburt. Teilweise glauben diese Menschen daran, dass sie in ihrem vorherigen Leben etwas oder jemand anderes waren.

Sie möchten unbedingt raus aus dieser Schleife um ins Nirvana, also ins Nichts, zu kommen. Dafür müssen sie aber zur sogenannten Erkenntnis kommen oder aber mehrere Stufen durchleben bei welcher immer mehr, körperlich, seelisch, geistlich, sich auflöst. Das alles muss aus ihnen selbst kommen.

Diese Menschen wollten nicht ewig Leben. Wie also könnte ich ihnen von Jesus erzählen und davon, dass er ihnen ewiges Leben schenken will? Vielleicht hast du dir auch schon solche Gedanken gemacht.

Basierend auf der Bibel kam mir folgender Gedanke:

Ich selbst gehe davon aus, dass wenn es eine Reinkarnation geben sollte, ich mit 100% Sicherheit weiss, dass ich das letzte Mal wiedergeboren bin und nach diesem Leben nicht mehr wiedergeboren werde. Diese Behauptung von uns Christen den Buddhisten und Hinduisten gegenüber zu äussern vermag schwierig zu sein, aber selbst Paulus sagte: «Denn weil ich frei bin gegenüber allen, habe ich mich zum Sklaven aller gemacht, um möglichst viele zu gewinnen. Den Juden bin ich ein Jude geworden, […] Denen ohne Gesetz aber bin ich geworden wie einer ohne Gesetz […] Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden […] allen bin ich alles geworden, um in jedem Fall einige zu retten» (1. Korinther 9,19-23). 

Anschliessend kann ich diese Menschen fragen, ob sie ebenso diese Gewissheit hätten, dass sie diese letzte Stufe erreicht hätten und danach nicht mehr wiedergeboren würden. Falls die Antwort unsicher oder ein klares «Nein» sein sollte, frage ich diese Menschen, ob sie sich auch sicher sein wollen, genau wie ich. So kann eine Brücke geschlagen werden zu Menschen, die nicht an eine Ewigkeit glauben.

2. Korinther 5,17: «Wenn also jemand in Christus ist, dann ist das neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.» Weiter im Galaterbrief 5,1: «Zur Freiheit hat uns Christus befreit! Steht also fest und lasst euch nicht wieder in das Joch der Knechtschaft einspannen.» und ebenso im Johannesevangelium 14,6: «Jesus sagt zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, es sei denn durch mich». Jesus ist dieser eine Weg mit dieser Wahrheit, welchen viele Menschen suchen. Lasst euch nicht davon abhalten diesen Menschen in Liebe zu begegnen, denn «Denn in sehnsüchtigem Verlangen wartet die Schöpfung auf das Offenbarwerden der Söhne und Töchter Gottes […] Was wollen wir dem noch hinzufügen? Wenn Gott für uns ist, wer kann wider uns sein?» (Römerbrief 8,19.31

Dieser Beitrag stammt aus der Feder von Sebastian Küng, er ist Pastor i.A. und Pflegefachmann.

Foto: Pierre-Emmanuel BOITON

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Bin ich genug?

Als Kind habe ich mir keine Gedanken dazu gemacht ob ich genug bin. Ich habe einfach gelebt, gelacht, vertraut und durch Fehler gelernt. Später im Teenager-Alter habe ich dann das erste Mal bemerkt, dass die Erwachsenen irgendwie anders damit umgehen. Sie stellen sich Fragen, die mir damals nie in den Sinn gekommen wären: «Bin ich schön genug?» «Bin ich eine gute Mutter bzw. ein guter Vater?» «Was denken die anderen über mich, wenn sie wüssten, dass ich eigentlich Schulden habe?» «Was kann ich überhaupt verändern in dieser Welt?».

Als Kind hatte ich nur meine Träume, etwas zu verändern und habe mir überlegt, wie das gehen sollte. Ich kam auf den Schluss, dass ich kleine Briefchen zeichne und diese dann einfach den Menschen auf der Strasse schenke. Als dann diese Fragen auch in meinem Kopf aufkamen, fragte ich mich, ob das nicht etwas peinlich ist und was das überhaupt auslöst. Ich hörte damit auf.

Doch Jesus sagte: »Lasst die Kinder zu mir kommen und haltet sie nicht zurück, denn Menschen wie ihnen gehört Gottes himmlisches Reich.«
Matthäus 19:14 HFA

Warum sagt Jesus das? Ich habe die letzten Jahre mit Kindern gearbeitet und einige großartige Eigenschaften in ihnen bemerkt. Sie vertrauen den Erwachsenen blind. Was die erzählen MUSS stimmen.
Vertraue ich Gott und seinem Wort auch so?
Kinder vertrauen, dass der Erwachsene sie auffängt, wenn sie irgendwo runterspringen.
Vertraue ich Gott, dass er mich nie allein lässt?
Und wenn sie sich verletzen, suchen sie die Person zu denen sie am meisten Vertrauen haben und lassen sich trösten.
Lasse ich mich von Gott trösten oder bin ich zu stolz?

«Seht doch, wie sehr uns der Vater geliebt hat! Seine Liebe ist so groß, dass er uns seine Kinder nennt – und wir sind es wirklich! Als seine Kinder sind wir Fremde für diese Welt, weil Gott für sie ein Fremder ist.»
1. Johannes 3:1 HFA

Er nennt uns seine Kinder! Wir sind seine Kinder. Wir sind Kinder des Schöpfers, des Königs aller Könige. Wir sind Kinder dessen, der die Macht über ALLES hat.

Die Fragen, welche ich mir als Teenager und als Erwachsener stelle, sind beantwortet durch diesen Fakt. Wir sind seine Kinder. Wir sind SCHÖN, weil er uns voller LIEBE kreiert hat. Wir sind genug, weil er uns annimmt. Wer wir sind liegt in ihm, also können Standards und Massstäbe dieser Welt nicht bestimmen wie wertvoll ich bin, weil mein Schöpfer meinen Wert schon lange ausgesprochen hat. Ich habe bemerkt, dass ich einfach egoistisch war, als ich mir diese Fragen gestellt habe. Es ging dabei um mich und nicht um seinen Plan.

Vertraue ich auf die Liebe meines Vaters wie ein Kind?
Vertraue ich auf die Liebe meines Vaters im Himmel?

Wenn du diese Fragen mit «Nein» beantwortet hast, gibt es gute Neuigkeiten für dich: Dein Vater hat ALLE Macht! In seinem Namen kannst du Zweifel einfach wegspicken und deinen Blick von deinen Sorgen auf ihn richten.

Naëmi liebt Kinder, Jesus und gute Gemeinschaft. Sie strahlt ein Selbstbewusstsein aus, das von oben kommt. Sie blüht in ihrer Identität als Kind Gottes richtig auf!

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Identität

Was ist Identität und inwiefern betrifft uns die Thematik der eigenen, persönlichen Identität in der heutigen Zeit noch? Reicht es mir aus, dass ich meine Identität anhand meiner persönlichen Identitätskarte oder meines Reisepasses kenne? Reicht es mir aus, zu wissen, dass ich männlich oder weiblich bin, aus welchem Land ich komme, welche Körpergrösse ich habe oder wie viele weitere Menschen mir ähnlichsehen?

Mit der Frage nach der persönlichen Identität beschäftige ich mich schon längere Zeit und gebe auch in meinem Buch «Einfach Durchbruch» Antworten dazu.

Zwei Formulierungen zu «Identität» finde ich bei Duden:

  1. Eine völlige Übereinstimmung mit dem, was sie ist oder als was sie bezeichnet wird
  2. Eine völlige Übereinstimmung mit jemandem

Im Ansatz sind diese Formulierungen klar und richtig. Was aber, wenn wir nicht wissen woher wir kommen und warum wir hier auf dieser Erde sind? Wenn wir so verwirrt werden, dass wir nicht einmal mehr sicher sind, ob wir nun männlich oder weiblich sind? Wenn wir das nicht wissen, dann helfen die Formulierungen von Duden nicht weiter.

Wenn wir also unsere eigene Herkunft und Bestimmung für unser Leben nicht kennen, werden wir unweigerlich jeder grossen oder aufkommenden Religion oder Philosophie hinterherjagen, sei dies «Friday for future» oder auch als fiktiver online Held bekannt zu werden. Woher kommen wir beziehungsweise, was ist unsere Identität?

«Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete» (Jeremia 1,5). Wenn wir wissen, dass wir von Gott her abstammen – und dem ist so, auch wenn viele Menschen dies einfach nicht als Wahrheit anerkennen – dann erkennen wir unsere eigene, persönliche Identität und werden nicht zu einer Kopie einer anderen Person. Wenn wir einen Schritt weiter gehen und glaubend auf die Stimme Gottes hören, so dürfen wir sogar unsere ganz persönliche Berufung erkennen.

Sebastian Küng ist Pastor i.A. und dipl. Pflegefachmann

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Prophetie und Worship

Gestern durften wir mit Regine und Stephen einen sehr wertvollen, herausfordernden und ermutigenden Prophetie und Worship Abend geniessen.
«Jesus möchte uns weiterbringen in unserem Glauben und damit das möglich wird, müssen wir sinnbildlich durch die Tür der Heiligkeit gehen.»
Dies und viele weitere aufbauende Statements durften wir an diesem Abend hören.

Warst du auch dabei? Gib uns gerne ein Feedback! Per Mail oder hier in den Kommentaren…