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Himmel

Woher kommen wir – wohin gehen wir? Lasst uns doch einmal über das fast schon Tabu-Thema ‘Himmel’ nachsinnen. Warum?

In den letzten beiden Tagen wurde ich gleich zwei Mal mit dem Tod von geliebten Menschen konfrontiert. Zum einen meine Schwiegermutter hier in Finnland und zum anderen Annelies Strupler, bei der ich in der Schule war und auch mit ihr zusammengearbeitet hatte.

Nun kommt natürlich die Frage auf: «Was kommt nach dem Tod?»

Auch wenn es verschiedene eschatologische Theorien gibt (was am Ende mit uns und der Erde geschieht), das schlussendliche Ziel in der Bibel ist bei allen, dass wir, wenn wir an Jesus Christus als unseren Erlöser und Retter glauben und das bekennen (vgl. Römer 10,8-10), wenn wir hier unseren irdenen Körper verlassen werden (vgl. Philipper 3,20-21) einmal auf der neuen Erde (im Volksmund «Himmel» genannt) sein werden (vgl. Offenbarung 21,1).

Beide dieser wunderbaren Frauen glaubten dies und hatten eine Mission: Diese gute Nachricht zu verkünden und den Leib Gottes aufzubauen, auszubilden und zu stärken (vgl. Apostelgeschichte 20,24). Nun können wohl beide sagen:

«Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe das Ziel des Laufes erreicht, ich habe am Glauben festgehalten.» (2. Timotheus 4,7 – NGÜ)

Inmitten der Trauer der Hinterbliebenen und dem Schmerz des Verlustes von so geliebten Menschen, ist doch eine Hoffnung da. Auch wenn er wichtig und auch richtig ist zu trauern, dürfen wir und auch freuen für sie. Sie dürfen nun den, an welchen sie geglaubt und ihre Hoffnung auf Ihn gesetzt hatten (vgl. Hebräer 11,1-2) unverhüllt sehen.

Das erinnerte mich an eines der vielen Lieder, die ich geschrieben und nie veröffentlich habe. So möchte ich diese traurigen Geschehnisse zu Anlass nehmen, um dieses Lied, wie die Bibel uns die neue Erde (den Himmel) beschreibt, zu veröffentlichen. Dieses Lied ‘Himmel’ widme ich somit Annelies Strupler (†20.10.2020) und Eila Virtanen (†21.10.2020).

Der Text und die dazugehörigen Bibelstellen sind hier aufgeschrieben ©Faib Meier:

Vers 1: (Offb 21,18-21)
Strasse us Gold,
e Muur us Edelstei,
A dem wunderbare Ort,
Bin ich dänn emal dehei.

Vers 2: (Offb 21,4)
Kei Angst und kein Tod,
Kei Träne und kei Leid,
A dem schmerzfreie Ort
Bin ich nie meh ganz elei.

PreChorus: (Röm 10,8-10)
De Himmel isch offe,
für jedä wo a Jesus glaubt.

CHORUS: (Offb 22,4)
Ändlich gsehn ich Dich vor mir,
Bin überwältiget vo Dir,
Vo Din’re Schönheit und Pracht,
Vo Din’re Liebi und Macht.

Vers 3: (Offb 21,2.22; 22,3)
Di heilig Stadt isch Sin Thron
Es brucht kein Tämpel meh
A dem Ort vo Herrlichkeit
Vereint bäted mir Gott a.

Bridge: (Offb 4,8-11; 5,13)
Chum, lass eus ihstimme,
ih de luuti Himmels-Chor:
Heilig, heilig,
Heilig, isch Gott allmächtig.
Heilig, heilig,
Heilig, isch Gott allmächtig.
Heilig, Heilig,
Heilig bisch nur DU

Outro: (Offb 22,3-5)
Die einzig Reaktion
won ich wird chöne ha
isch uf mini Chnüü z’gah
und Dich ahzbätte, Herr
mit allem won ich bin
wird ich tanze und au singe
heilig heilig heilig
isch Gott de Herr allmächtig
vo Ewigkeit zu Ewigkeit
und für immer und für ewig
Amen!

PUBLIC-WORSHIP in Davos

WIR SIND WIEDER UNTERWEGS!

Sei auch du dabei, wenn wir zusammen mit Christen aus allen Kirchen/Gemeinden und quer durch alle Generationen in der öffentlichkeit Gott anbeten.

 

«Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich bekennen am Gerichtstag vor meinem Vater im Himmel.» – Matthäus 10,32

 

MITSPIELEN / MITSINGEN ERWÜNSCHT

Nimm dein Akustisches Instrument mit und/oder unterstütze uns mit vollem Herzen und deiner Stimme! Lasst uns zusammenstehen und Zeugen der liebe Jesu sein denn:

 

«An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.» – Johannes 13,35

 

HILF MIT, DASS WIR AUCH ZUKÜNFTIG GOTT IN DER ÖFFENTLICHKEIT ANBETEN KÖNNEN

Da die Bewilligungen für Public Worship neu kostenpflichtig sind, suchen wir Spender, welche aktiv mithelfen, diese Bewilligungen zu ermöglichen. Wenn du gerne mithelfen möchtest, dann melde dich hier.

HOPE-NOW – Hoffnung jetzt

Egal wann,wo und wie, Menschen brauchen auf ihrer Lebensreise immer wieder Hoffnung im Gepäck!
Hoffnung lässt uns aufatmen, durchhalten und gibt Perspektive für die Zukunft.
Auch wenn die Zeiten unsicher sind, Hoffnung lässt uns vorwärts gehen.
Aber Geduld ist nicht so unsere Stärke – meistens brauchen wir Hoffnung jetzt
und nicht erst, wenn alles vorbei ist.
Deshalb freut es uns, dass wir mit Ihnen unsere Hoffnung teilen dürfen,
die JETZT verfügbar ist und nicht erst in der Zukunft oder im Himmel!

Hoffnung hat einen Namen: Jesus Christus. Er ist lebendig und erfahrbar.
Deshalb laden wir Sie herzlich ein:

HOFFNUNG TROTZ BLINDHEIT
Marco Jörg (Leiter David Dienst Schweiz) ist seit Geburt blind, seit 20jahren verheiratet, dreifacher Vater und Musiker. Durch seine lebensbejahende Natürlichkeit ermutigt er Menschen auf ihrem eigenen Lebensweg.

Am 24. September 2020 erzählt er im Interview aus seinem turbulenten Leben.

Weitere Informationen zu HOPE-NOW in Davos finden sie Hier:

und auf www.hope-now.ch

Worship Outreach Day 2020 – in Baden

WIR LADEN ALLE CHRISTEN AUS DER REGION BADEN HERZLICH EIN!

 

Mitspielen / Singen ist herzlich erwünscht!

 

Weltweit vereinen sich die Herzen der Worshiper aus allen Generationen, Denominationen und Kulturen, um am selben Tag gemeinsam Gott in der Öffentlichkeit anzubeten. Damit Gottes Herrlichkeit hörbar, sichtbar und erlebbar werden kann.

 

Der Worship Outreach Day soll Christen in der ganzen Welt ermutigen und unterstützen, Gott in der Öffentlichkeit anzubeten und dadurch das Evangelium weiter zu geben.

Werde Teil eines neuen, weltweiten Movements!

 

Mehr Infos findest du unter: www.worshipoutreachday.org

Gottesdienst in der ETG Au (ZH)

Im Rahmen eines Gemeindegottesdienstes in der ETG Au laden wir alle ein teilzunehmen.

 

 

Predigt: Pfarrer Fredy Staub / www.fredystaub.ch

Lobpreis: Marco Jörg / David Dienst Schweiz

Gottesdienstleitung: Fredy Mani / ETG Au

PUBLIC-WORSHIP auf dem Gebenstorfer Horn

PUBLIC-WORSHIP meets Anbetungsraum / Raum für Anbetung

 

In Zusammenarbeit mit www.anbetungsraum.com laden wir alle zu einer gemeinsamen Anbetungszeit auf dem Gebenstorfer Horn ein.

 

Zwischen Baden und Brugg, oberhalb von Gebenstorf, befindet sich das Gebenstorfer Horn, ein Aussichtspunkt mit bester Sicht auf das «Wasserschloss der Schweiz», den Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat.

 

Gemeinsam wollen wir Gott die Ehre geben und die ganze Region segnen.

Unter dem Slogan „zurück zur Einfachheit“ wollen wir an diesen Abenden in erster Linie die Gegenwart Gottes suchen. Wir verzichten bewusst auf viel Technik und ein Rahmenprogramm. Es soll möglichst viel „RAUM FÜR ANBETUNG“ haben.

 

ACHTUNG:

Das Gebenstorfer Horn ist nur zu fuss erreichbar (leichte Wanderung auf gut befestigter Waldstrasse)!

 

Für weitere Fragen geben wir gerne Auskunft:

Telefon/WhatsApp: 078 408 20 72

 

Leitung:

Vera und Stefan Dietemann / www.anbetungsraum.com
Marco Jörg (David Dienst Schweiz)

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Gastbeiträge

Über die unverratene Anbetung

Vor Gott muss jede Kritik verstummen. Der Lobpreis ist der Tauglichkeitstest der Theologie.

Preiset den Herrn, ruft aus seinen Namen, kündet seine Werke den Völkern, singet ihm, spielt ihm, erzählt all seine Wunder!“ Diese Worte aus Psalm 105 sind das Gegenteil einer weit verbreiteten Haltung. Man preist Gott nicht, sondern murrt gegen ihn. Man lobt ihn nicht, sondern tadelt ihn. Was hat er nicht alles falsch gemacht! Wie kann er bloß so viel Leid zulassen! Warum geht es in der Welt so schlimm zu, warum in der Kirche bergab? Wir an seiner Stelle hätten es viel besser gemacht. Vor dem Murren gegen Gott warnt uns die Bibel ausdrücklich: „Murrt auch nicht, wie etliche von ihnen murrten“, ermahnt uns Paulus (1 Kor 10, 10) mit Blick auf die Israeliten, die von Moses durch die Wüste geführt wurden. Es stehen sich also gegenüber: einerseits der Lobpreis angesichts der herrlichen Großtaten Gottes, andererseits das Murren angesichts seiner scheinbaren Fehlleistungen.

Das sagt viel über unser Gottesbild aus. Wer Gott lobt, tut es aufgrund seiner Überzeugung, dass Gott alles richtig macht. Wer gegen ihn murrt, tut es, weil er meint, Gott mache einiges falsch – sei es, weil Gott es nicht besser vermag, sei es, weil er es nicht so gut mit uns meint. Meistens wird Letzteres unterstellt. Der Murrende zweifelt nicht an Gottes Allmacht, sondern misstraut seiner Güte. Dass von atheistischer Seite dieser Mangel an Güte gerne als Argument gegen die Existenz Gottes ins Feld geführt, ist ein eigenes Thema, das in der Philosophie unter dem Stichwort „Theodizee“ diskutiert wird. Beim gläubigen Christen, der gegen Gott murrt, geht es nicht um die Frage, ob Gott existiert, sondern um den Konflikt zwischen dem Glaubensurteil über Gottes Güte und dem gegenteiligen Eindruck, der sich ihm aufgrund seiner leidvollen Erfahrung aufdrängt. Sein Glaube wird angefochten.

Das Lob Gottes als Weg aus der Krise

Solche Krisen kennt auch der Psalmist. Er scheut sich dann nicht, sein Herz vor Gott auszuschütten, zu klagen und Fragen zu stellen. Aber diese Klagen sind ein Akt des Vertrauens, nicht des Murrens. Sie sind mit dem Lobpreis kompatibel und münden auch immer wieder in ihn, wie wir es zum Beispiel in Psalm 13 beobachten können. Dahinter steht der Glaube, dass Gott jede Situation zu verwandeln vermag und es zugunsten der ihm Vertrauenden auch tatsächlich tun wird. Somit kann Gott auch unser Klagen in Lobpreis verwandeln. Diese Verwandlung können wir aufgrund unserer Hoffnung antizipieren. „Ich aber hoffe auf deine Güte. Mein Herz frohlockt schon über deine Hilfe“ (Ps 13, 6). Der Lobpreis weist den Weg aus der Krise.

Aber dann gibt es noch jene Gotteskritiker, die gar nicht existenziell von diesen Fragen betroffen sind, sondern im bequemen Lehnsessel verbeamteter Theologenexistenz über Gott richten. Sie empören sich über jede Richterkompetenz des kirchlichen Lehramts, zitieren aber ihrerseits den lieben Gott vor den Richterstuhl ihrer eigenen Vernunft. Natürlich steht dahinter ein richtiges Anliegen: Wir dürfen und sollen unser eigenes Gottesbild an rationalen Maßstäben überprüfen. Es darf weder der theoretischen noch der praktischen Vernunft widersprechen, also weder widersinnig noch unmoralisch sein. Der christliche Glaube braucht die Feuerprobe einer gesunden Aufklärung nicht zu scheuen. Wer daraus aber folgert, dass unsere Vernunft gegenüber dem wirklichen Gott eine moralische Autonomie beanspruchen dürfe, dass Gott uns gegenüber freiheitsfürchtig zu sein habe und in seinem Handeln rechenschaftspflichtig, zeigt damit nur, dass er den wirklichen Gott mit seinem Begriff von Gott verwechselt. Der wirkliche Gott ist die Quelle jedes unbedingten Anspruchs, selber aber keiner Richterinstanz unterworfen, auch nicht unserer Vernunft. Alle Maßstäbe, die unserer Vernunft zur Verfügung stehen, um über Gott und sein Handeln zu urteilen, verdanken ihre Geltung eben diesem Gott. Gott ist das Sittengesetz in Person, der Urquell aller Normen, die Fülle aller Güte. Vor ihm hat jede Kritik zu verstummen. Was bleibt, sind Lobpreis und Anbetung.

Der Lobpreis ist der Tauglichkeitstest der Theologie

Eine Theologie, die in der Spekulation über den Gottesbegriff steckenbleibt und nicht zum wirklichen Gott vorstößt, reagiert verständnislos gegenüber Evangelisationsbemühungen, deren Ziel eine persönliche Beziehung zu eben diesem Gott ist, eine Herzensbeziehung, die von unbedingtem Vertrauen getragen ist. Kindliches Vertrauen gibt sich Gott hin, kritische Theologie will die Kontrolle behalten. Der Vorwurf, solche Evangelisierung sei antiintellektuell, entlarvt sich selbst, sobald wir das Zeugnis von Menschen wie Dietrich Bonhoeffer in den Blick nehmen. Er schrieb in Gestapohaft, dem Tode ins Auge schauend, seinen Lobpreis „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Eine Theologie, die nicht in eine Spiritualität mündet, die selbst im Todeskerker existenziell tragfähig ist, bleibt intellektuelle Spielerei. Der Lobpreis ist der Tauglichkeitstest der Theologie.

Der existenziell an den wirklichen Gott Glaubende weiß a priori, dass Gottes Handeln immer gut und heilig ist. Er zweifelt nicht daran, dass Gott immer des Lobes würdig ist. Er knüpft seinen Lobpreis nicht an Bedingungen, die Gott erfüllen muss. Er braucht nicht den Gang der Dinge abzuwarten, um zu entscheiden, ob er Gott lobpreisen soll oder nicht. Er tut es in jeder Situation. Je schwieriger sie ist, um so wertvoller der Lobpreis. „In Widerwärtigkeiten Gott zu lobpreisen gilt mehr als tausend Danksagungen, wenn alles gut geht“, sagt der heilige Johannes von Avila.

Nicht alle sind immer so stark wie Bonhoeffer. Wem der Lobpreis im Halse stecken bleibt, weil die Prüfung ihn überwältigt, ist Gott immer noch wohlgefälliger als jener, der sich in seiner selbstgefälligen Theologie über eine vorgeblich naive Frömmigkeit erhaben wähnt. Kritische Reflexion ist nicht Selbstzweck. Lobpreis und Anbetung aber sind es. Im besten Fall bahnt die Reflexion den Weg dorthin. Eine Theologie dagegen, die die menschliche Freiheit als höchsten Wert setzt und Gott die Bedingungen für seine Anbetungswürdigkeit diktieren will, begeht Verrat. „Brot ist wichtig, die Freiheit ist wichtiger, am wichtigsten aber die ungebrochene Treue und die unverratene Anbetung“, schrieb ein anderer Märtyrer im Nazigefängnis, Alfred Delp.

Christi Auferstehung hat das letzte Wort

Nichtchristlichen Intellektuellen wie Adorno, die einerseits den Glauben an einen letzten Sinn verloren, andererseits sich ein Gespür für das Gewicht grausamen Unrechts bewahrt haben, ist es nicht zu verdenken, dass sie die Sinnlosigkeit für das letzte Wort halten und das Dichten seit Auschwitz für einen Akt der Barbarei. Theologen dagegen sollten das Dichten eines Bonhoeffers zu würdigen wissen. Nicht zerbrach Bonhoeffers Glaube am Unrecht, sondern die Macht des Unrechts an seinem Lobpreis.

Es ist gut, wenn Theologie für das Unrecht und die Gefahr seiner Verharmlosung warnend sensibilisiert. Ebenso wichtig wäre es aber auch, die Möglichkeitsbedingungen des Lobpreises zu reflektieren. Er ist eine Folge des Triumphes, den Christus durch seine Auferstehung errungen hat. Theologie sollte die Menschen nicht der Verzweiflung ob der Übermacht des Bösen überlassen, sondern die noch größere Macht jener Liebe bezeugen, die Gott in Christus geoffenbart hat. Seine Auferstehung hat das letzte Wort. Sie ist der Garant dafür, dass unser Lobpreis durch alle Drangsal hindurch einmal einmündet in das ewige „Te Deum“ der himmlischen Seligkeit, erkennend, dass Gottes Lobwürdigkeit jedes Lob noch unendlich übersteigt. Wir können ihn gar nicht genug loben. Eine Theologie, die nicht mit aller Entschiedenheit diesen Gott des Lobpreises bezeugt, versagt. Eine weltfremde Theologie ist schlimm, eine gottfremde noch schlimmer.

Engelbert Recktenwald, der diesen Artikel geschrieben hat, wurde 1960 im Saarland geboren, ist katholisch, wurde 1985 zum Priester geweiht und gehörte 1988 zu den 13 Gründern der Priesterbruderschaft St. Petrus. Recktenwald hat bei Robert Spaemann in München Philosophie studiert und publiziert nun zu philosophischen und theologischen Themen. Außerdem betreibt er die Website kath-info.de. Seit zweieinhalb Jahren ist er zudem als Seelsorger in Hannover tätig.

Die Tagespost – Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur hat uns diesen Artikel freundlicherweise zur Veröffentlichung freigegeben. Das Original ist unter diesem Link zu finden.


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News

Beständig

Ich bin jemand, der Beständigkeit mag. Das habe ich herausgefunden, als mein Leben aus verschiedenen Gründen nicht mehr so beständig verlief, wie ich das gewohnt war. Inmitten der Stürme des Alltags wurde mir bewusst, dass ich mich oft von meinen Umständen oder Mitmenschen habe beeinflussen lassen. Durch den ersten Wohnortwechsel in meinem Leben fühlte ich mich plötzlich total entwurzelt. Das war ein unglaublich schreckliches Gefühl für mich, da ich seit 23 Jahren immer im selben Haus gewohnt und dieselbe Gemeinde besucht hatte. Rückblickend weiss ich nun, wie wertvoll diese äusserliche Beständigkeit für mich gewesen ist. Um jedoch zufrieden durchs Leben gehen zu können, muss ich mir eine innere Beständigkeit bekommen. Und diese finde ich bei Jesus. Ich habe erlebt, dass ER mein Zuhause ist. Egal, wo ich mich gerade auf dieser Welt befinde. Ich darf wissen, dass er mich durch alles trägt, wie auch in diesem Lied beschrieben ist, welches mich seit einiger Zeit begleitet.

Zu Beginn meines Theologiestudiums bei ISTL (International Seminary of Theology and Leadership) habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wer und wie Gott ist. Im brennenden Dornbusch hat er sich Mose offenbart und ihm die berühmte Antwort auf die Frage seiner Identität gegeben. Im 2. Mose 3,14 sagt Gott zu Mose «Ich bin, der ich bin». Einer unserer Dozenten hat uns erklärt, dass man dies auch mit «der Sich-erweisende» übersetzen kann. Dies zeugt von der Beständigkeit, die Gott in sich trägt. Er ist. Er war immer derselbe und wird sich nie verändern. Er wird sich immer erweisen als der, der er ist. Er ist immer treu. Er ist immer gerecht. Er ist immer vollkommen. Er ist immer die Liebe in Person. Allein auf ihn kann ich mich immer verlassen und werde nicht enttäuscht werden.

Was gibt dir im Leben Halt, Beständigkeit, oder ein Gefühl, zuhause zu sein?  

Text & Musik: Samuel Burn © 2019 Ekklesia Movement
Video: Brian Ceccato

VERSE 1
Du bisch mi Fröid i mine Träne
Mini Chraft zieh i us dir
Ke Ort wo du nid kennsch,
ke Schmärz wo du nid heilsch
Du gisch mir Muet we i verzwifle
I verlah mi ganz uf di

VERSE 2
Du bisch mis Liecht we i nur schwarz gseh
Du schinsch hell am Horizont
Ke Ort wo du nid kennsch,
ke Tag wo d’ mi nid gsehsch
Uf mini Frage bisch du d’Antwort
Du hesch gueti Plän für mi

CHORUS
Du ällei bisch beständig
Du bisch dä wo mi dür alles treit
Dini Liebi macht lebändig
Du hesch mir dr Wäg zum Himmel zeigt

BRIDGE
Du bisch beständig
Gisch mir ä Ort zum si
Nur du bisch d’Wahrheit
I boue ganz uf di

Dieser Beitrag wurde von Rebi Meier (24) verfasst. Entgegen ihrer Liebe für Beständigkeit zieht sie diesen Samstag bereits zum dritten Mal um.

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Gastbeiträge

Lass Mich Sehen

Lass Mich Sehen – Samuel Fuchs

Vers:
Alles was ich hab; Alles was ich bin
Geb ich dir; Geb ich dir denn du bist
Alles was ich brauche
Und alles was ich will
Ich liebe dich; Ich liebe dich

Chorus:
Komm und lass mich sehen
Wer du wirklich bist
Ich will sein wo du bist; wo du bist

Vers:
Alles was ich sehe und alles was ich weiß
Wird bestimmt durch deine Liebe
Wird bestimmt durch dein sein
Und ich staune über dich
(2x)

Chorus:
Komm und lass mich sehen
Wie sehr du mich liebst
Ich will sein wie du bist; wie du bist
Komm und lass mich sehen
Wer du wirklich bist
Ich will sein wo du bist; wo du bis

Bridge:
Lass mich sehen Was du siehst
Lass mich spüren Was du fühlst
Lass mich sein Wie du bist (2x)
Zeig mir alles was du fühlst
Und alles was du siehst

Sobald wir eine Aufnahme von diesem Lied haben, werden wir sie hier veröffentlichen.

Wenn wir Lobpreis machen, kommen wir in Gottes Gegenwart. Wir erinnern uns selbst daran was er getan hat und wer er ist. Songs über seinen Charakter (was er tut) und seine Natur (was er ist) helfen uns dabei. Indem wir ihn loben (seinen Charakter) und preisen (seine Natur), wecken wir unseren Geist auf, wodurch unser Bewusstsein sich nicht mehr auf das offensichtliche beschränkt, sondern auch die geistlichen Wahrheiten und Tiefen Gottes einschließt, die wir sonst nur im Kopf, aber nicht im Herzen verstanden hätten. In anderen Worten bringt Gottes Gegenwart uns dazu, unser Wissen vom Kopf, ins Herz rutschen zu lassen. Wenn das passiert, sehen wir die Dinge mit Gottes Augen! Als Christen sind wir berufen uns selbst, unsere Mitmenschen und unsere Umstände mit Gottes Augen zu sehen. Lasst uns nie vergessen, dass Gottes Sicht die einzig wahre Sicht ist und dass Lobpreis eines der Dinge ist, die uns dazu führt, diese Sicht zu unserer Sicht zu machen.

Denn wer von den Menschen kennt die [Gedanken] des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die [Gedanken] Gottes als nur der Geist Gottes. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, sodass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist;
‭‭1. Korinther‬ ‭2:11-12‬ ‭

Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
‭‭Johannes‬ ‭4:24

Dieser Gastbeitrag sowie das obenstehende Lied wurden von Samuel Fuchs geschrieben. Er ist leidenschaftlicher Worshipper, liebt Jesus und hat ein Herz für alle Menschen. ‬

Liebegg-Gottesdienst

Ein Gottesdienst mit dem Fokus Gebet für die Schweiz.

Gottesdienstleitung: Hans-Peter Lang (Leiter Gebet für die Schweiz)
Lobpreisleitung/Musik: Marco Jörg (Leiter David Dienst) & Team
Veranstalter: Gebet für die Schweiz

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Gastbeiträge

Exzellenter oder perfekter Worship?

Was ist eine angemessene Anbetung für Gott? Muss es eine professionelle Band sein, die die Gemeinde in den Lobpreis leitet? Oder ist es auch ok, wenn der Lobpreisleiter nur drei Akkorde, und diese nicht einmal besonders gut, spielen kann? Die Israeliten brachten Gott in Form von Opfern Anbetung dar. Ein gesundes, kräftiges Schaf zum Beispiel war ein angemessenes Opfer für Gott. Doch nicht immer brachten sie angemessene Opfer dar. Manchmal musste Gott sie darauf aufmerksam machen, dass sie «billige» Opfer darbrachten. So lesen wir in Maleachi 1,8:

«Wenn ihr mir als Opfer ein blindes Tier darbringt, denkt ihr: ‘Das ist nicht so schlimm!’ Und wenn es ein lahmes oder krankes ist, meint ihr: ‘Das macht nichts!’ Bietet ein solches Tier doch einmal eurem Statthalter an! Ich, der HERR, der allmächtige Gott, frage euch: Glaubt ihr wirklich, er würde zufrieden mit euch sein und die Gabe freundlich annehmen?»

Hier geht es eigentlich nicht um die Opfertiere, sondern um die Haltung hinter dem Opfer. Die angesprochenen Israeliten wären ohne weiteres in der Lage gewesen, ein gesundes, kräftiges Opfertier darzubringen. Aber Gott war es ihnen nicht wert! Sie fanden, dass auch ein krankes Tier für IHN gut genug sei und behielten die gesunden lieber in ihrer Herde.

Wir bringen Gott heute keine Opfertiere mehr dar. Aber als seine Kinder beten wir ihn immer noch an mit unserem Leben. Wie ist deine Haltung gegenüber deinem Gott? Gibst du ihm das Beste von deinem Leben, oder darf er noch den «Rest» haben, den du nicht mehr brauchst? Wenn du ein Lobpreismusiker bist: «Gibst du dein Bestes, deine Fähigkeiten zu entwickeln, um ihn damit zu ehren?» Das würde z.B. konkret bedeuten, dass du dir täglich feste Zeiten einplanst, um dein Instrument zu üben. Vielleicht brauchst du Unterricht, um weiter zu kommen. Oder du gehst an ein Worship-Seminar, um dich für deinen Anbetungsdienst inspirieren zu lassen.

Wenn du also als Lobpreismusiker noch ganz am Anfang stehst, dann mach dir keine Gedanken, wenn deine Songs (noch) nicht so klingen wie die von Matt Redman oder Tim Hughes. Überleg dir aber, wie du dich weiter entwickeln kannst. Denn es ehrt Gott, wenn du Zeit investierst, um ihn anzubeten.

Exzellenter Worship bedeutet, das Beste für Gott zu geben, was du zu bieten hast.

Matthias ist leidenschaftlicher Lobpreisleiter und gibt Gott mit seinem Talent die Ehre.
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Gastbeiträge

Lobpreis: Lob-Preis

Wie in diesem Wort schon verborgen geht es um zwei Dinge, und zwar um Lob und einen Preis. Jesus hat den Preis für unsere Schuld bereits schon mit seinem Leben bezahlt. Durch diese Tat hat uns Jesus einen Weg gebahnt, so dass wir jetzt seine Kinder heissen dürfen und dies auch wirklich sind!

In der Bibel heisst es im Hebräer 4,14-16:

Da wir nun einen grossen Hohen Priester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns am Bekenntnis festhalten. Denn wir haben nicht einen Hohen Priester, der nicht mit uns zu leiden vermöchte in unserer Schwachheit, sondern einen, der in allem auf gleiche Weise versucht worden ist, aber ohne Sünde. Lasst uns also freimütig hintreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden und uns so geholfen werde zur rechten Zeit. (Zürcher Bibel)

Jesus sitzt zur Rechten Gottes und regiert jetzt schon. Er ist der grosse Hohe Priester, der unser Leid und Schmerz hier auf der Erde kennt. In gleicher Weise wie wir wurde er auch in jeder Hinsicht versucht und blieb ohne Sünde! Dies ist nicht nur eine schöne Information zu wissen, sondern es ist eine Realität, in die wir als Kinder Gottes hineingeboren wurden, als wir ihm unser Leben übergeben haben. Deshalb können wir jetzt freimütig vor seinen Thron treten und Gnade, Barmherzigkeit und Hilfe zur rechten Zeit zu empfangen. Jesus hat unsere Schuld auf sich genommen, damit wir mit Gott eine Beziehung haben und ihn loben können.

In unserer Schuld hätten wir nicht vor Gottes Thron kommen können, doch jetzt als seine Kinder können wir zu jederzeit seinen Thronsaal betreten. Ich erlebe immer wieder, wie mir Gott in Zeiten vom Lobpreis persönlich begegnet. Er spricht, heilt, befreit und restauriert. Seit drei Jahren habe ich Probleme mit meiner Gesundheit und kämpfe immer noch, doch die Zeiten im Lobpreis erfüllen mich mit Kraft und helfen mir meinen Fokus auf meinen Schöpfer zu richten. Wenn wir seinen Namen erheben, kommt er gerne, denn er wohnt im Lob seines Volkes. Ich lobe Gott in den schweren wie in den guten Zeiten, denn er hat den ultimativen Preis für mich bezahlt. Mein Lob ist in den schweren Zeiten ein Opfer, denn ich gebe auf und darf von ihm empfangen. Gott ist derjenige der mich durchträgt, befähigt, ermutigt und tröstet. Wie kannst du ihn heute loben? Lobst du ihn auch in den schlechtesten Momenten deines Lebens? Denn er hat an dich gedacht, in dem schlimmsten Moment seines Lebens.

Johannes liebt es, Jesus in jeder Situation anzubeten, auch wenn seine Umstände nicht perfekt sind. So ist er eine grosse Ermutigung für viele, die in ähnlichen Situationen stecken.

Lobpreis im Surprise Feriendorf 2019 in Kroatien

Wir freuen uns in diesem Jahr die Feriengäste im Surprise Feriendorf 2019 in Kroatien in die täglichen Anbetungszeiten begleiten zu dürfen.

 

Mehr Infos zum Surprise Feriencamp 2019 in Kroatien findest du unter:

https://www.surprise-reisen.ch/surprise-feriendorf/

 

JUGIWEEKEND

Thema: „Carry inside“

 

Motivierend, herausfordernd, ermutigend und Tiefgründig. die Jugendlichen der Pfimi St. Gallen dürfen sich auf ein spannendes Jugiweekend mit Marco Jörg freuen!

 

Liebegg-Gottesdienst

Ein Gottesdienst mit dem Fokus Gebet für die Schweiz.

Gottesdienstleitung: Hans-Peter Lang (Leiter Gebet für die Schweiz)
Lobpreisleitung/Musik: Marco Jörg (Leiter David Dienst) & Team
Veranstalter: Gebet für die Schweiz

Gottesdienst in der Krinne Brugg / Lobpreis-Support

Wir freuen uns, dass wir die Gemeinde Krinne in Brugg im Lobpreis unterstützen dürfen.

Letzter Public-Worship vor der Sommerpause!

Am 12.6. findet der letzte Public-Worship Einsatz vor unserer Sommerpause statt!

Sei dabei, wenn wir bei der Reformierten Kirche Baden auf dem grossen Platz Gott anbeten und komm am besten danach mit in die Kirche, um dort weiter zu worshippen!

Von 18:00-19:00 sind wir auf dem Platz draussen, 19:30-21:00 dann in der Reformierten Kirche.

Nimm deine Freunde mit und freue dich mit uns über unseren grossen Gott!

Public Worship – Lobpreis am Bahnhof Altdorf (Uri)

Lobpreis auf dem Bahnhof

Zwischen 18:00-19:00 Uhr Lobpreis auf dem Bahnhof Altdorf.
Anschliessend Gebets- und Lobpreiszeit von 19:30-21:00 Uhr in den Räumlichkeiten des ICF Altdorf.

Was ist Public-Worship?

Mit Public-Worship wollen wir Gottes Grösse und Macht überall bekannt (Public) machen. Wir wollen seine Herrlichkeit und seine Liebe in die ganze Schweiz
hineintragen. Wir wollen das Licht in die Dunkelheit bringen und das ganz einfach mit Lobpreis.

Wer kann mitmachen?

Alle, die ein Interesse haben, Gott durch Lobpreis (im Geist und in Wahrheit «Joh. 4,23-24») anzubeten. Das Alter oder die Gemeinde-/Kirchenzugehörigkeit spielt keine Rolle.

Mitmachen erwünscht!

Du möchtest aktiv im Public-Worship Team mitmachen?
Dann melde dich bei uns:
Per E-Mail: info@david-dienst.ch
oder ruf uns an: 078 408 20 72

PUBLIC-WORSHIP am GLOBAL OUTREACH DAY 2019

Komm und worshippe mit uns am diesjährigen GLOBAL OUTREACH DAY 2019!

 

Mitten im Herzen der Stadt Brugg!

 

Lass uns gemeinsam Gott ehren, damit die Welt erkennt, dass in mitten der finsternis JEsus als Licht hell aufleuchtet und den erlösenden Weg weist!

 

Zündpunkt-Gottesdienst

Herzliche Einladung zum Zündpunkt-Gottesdienst!
Wir wollen zusammen Gott anbeten, das Abendmahl feiern und auf Gottes Wort hören. Und das Dessert ermöglicht Begegnungen und Gemeinschaft.

„Ermuntert einander mit Psalmen und Lobliedern!“ (Eph 5,19)
Marco Jörg wird darüber sprechen, wie wir durch Lobpreis und Anbetung ermutigt werden können. Er ist ein leidenschaftlicher Anbeter, der regelmässig auf Bahnhöfen in der ganzen Schweiz Lobpreiszeiten leitet. Anhand von zahlreichen alt- und neutestamentlichen Bibeltexten zeigt er auf, wie wichtig Lobpreis für unser Leben als Christen ist. Ausserdem wird er in der Anbetungszeit des Zündpunkt-Gottesdienstes mitspielen.
Für ihn und seinen Dienst werden wir eine Kollekte zusammentragen.