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Lass Mich Sehen

Lass Mich Sehen – Samuel Fuchs

Vers:
Alles was ich hab; Alles was ich bin
Geb ich dir; Geb ich dir denn du bist
Alles was ich brauche
Und alles was ich will
Ich liebe dich; Ich liebe dich

Chorus:
Komm und lass mich sehen
Wer du wirklich bist
Ich will sein wo du bist; wo du bist

Vers:
Alles was ich sehe und alles was ich weiß
Wird bestimmt durch deine Liebe
Wird bestimmt durch dein sein
Und ich staune über dich
(2x)

Chorus:
Komm und lass mich sehen
Wie sehr du mich liebst
Ich will sein wie du bist; wie du bist
Komm und lass mich sehen
Wer du wirklich bist
Ich will sein wo du bist; wo du bis

Bridge:
Lass mich sehen Was du siehst
Lass mich spüren Was du fühlst
Lass mich sein Wie du bist (2x)
Zeig mir alles was du fühlst
Und alles was du siehst

Sobald wir eine Aufnahme von diesem Lied haben, werden wir sie hier veröffentlichen.

Wenn wir Lobpreis machen, kommen wir in Gottes Gegenwart. Wir erinnern uns selbst daran was er getan hat und wer er ist. Songs über seinen Charakter (was er tut) und seine Natur (was er ist) helfen uns dabei. Indem wir ihn loben (seinen Charakter) und preisen (seine Natur), wecken wir unseren Geist auf, wodurch unser Bewusstsein sich nicht mehr auf das offensichtliche beschränkt, sondern auch die geistlichen Wahrheiten und Tiefen Gottes einschließt, die wir sonst nur im Kopf, aber nicht im Herzen verstanden hätten. In anderen Worten bringt Gottes Gegenwart uns dazu, unser Wissen vom Kopf, ins Herz rutschen zu lassen. Wenn das passiert, sehen wir die Dinge mit Gottes Augen! Als Christen sind wir berufen uns selbst, unsere Mitmenschen und unsere Umstände mit Gottes Augen zu sehen. Lasst uns nie vergessen, dass Gottes Sicht die einzig wahre Sicht ist und dass Lobpreis eines der Dinge ist, die uns dazu führt, diese Sicht zu unserer Sicht zu machen.

Denn wer von den Menschen kennt die [Gedanken] des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die [Gedanken] Gottes als nur der Geist Gottes. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, sodass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist;
‭‭1. Korinther‬ ‭2:11-12‬ ‭

Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
‭‭Johannes‬ ‭4:24

Dieser Gastbeitrag sowie das obenstehende Lied wurden von Samuel Fuchs geschrieben. Er ist leidenschaftlicher Worshipper, liebt Jesus und hat ein Herz für alle Menschen. ‬

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Exzellenter oder perfekter Worship?

Was ist eine angemessene Anbetung für Gott? Muss es eine professionelle Band sein, die die Gemeinde in den Lobpreis leitet? Oder ist es auch ok, wenn der Lobpreisleiter nur drei Akkorde, und diese nicht einmal besonders gut, spielen kann? Die Israeliten brachten Gott in Form von Opfern Anbetung dar. Ein gesundes, kräftiges Schaf zum Beispiel war ein angemessenes Opfer für Gott. Doch nicht immer brachten sie angemessene Opfer dar. Manchmal musste Gott sie darauf aufmerksam machen, dass sie «billige» Opfer darbrachten. So lesen wir in Maleachi 1,8:

«Wenn ihr mir als Opfer ein blindes Tier darbringt, denkt ihr: ‘Das ist nicht so schlimm!’ Und wenn es ein lahmes oder krankes ist, meint ihr: ‘Das macht nichts!’ Bietet ein solches Tier doch einmal eurem Statthalter an! Ich, der HERR, der allmächtige Gott, frage euch: Glaubt ihr wirklich, er würde zufrieden mit euch sein und die Gabe freundlich annehmen?»

Hier geht es eigentlich nicht um die Opfertiere, sondern um die Haltung hinter dem Opfer. Die angesprochenen Israeliten wären ohne weiteres in der Lage gewesen, ein gesundes, kräftiges Opfertier darzubringen. Aber Gott war es ihnen nicht wert! Sie fanden, dass auch ein krankes Tier für IHN gut genug sei und behielten die gesunden lieber in ihrer Herde.

Wir bringen Gott heute keine Opfertiere mehr dar. Aber als seine Kinder beten wir ihn immer noch an mit unserem Leben. Wie ist deine Haltung gegenüber deinem Gott? Gibst du ihm das Beste von deinem Leben, oder darf er noch den «Rest» haben, den du nicht mehr brauchst? Wenn du ein Lobpreismusiker bist: «Gibst du dein Bestes, deine Fähigkeiten zu entwickeln, um ihn damit zu ehren?» Das würde z.B. konkret bedeuten, dass du dir täglich feste Zeiten einplanst, um dein Instrument zu üben. Vielleicht brauchst du Unterricht, um weiter zu kommen. Oder du gehst an ein Worship-Seminar, um dich für deinen Anbetungsdienst inspirieren zu lassen.

Wenn du also als Lobpreismusiker noch ganz am Anfang stehst, dann mach dir keine Gedanken, wenn deine Songs (noch) nicht so klingen wie die von Matt Redman oder Tim Hughes. Überleg dir aber, wie du dich weiter entwickeln kannst. Denn es ehrt Gott, wenn du Zeit investierst, um ihn anzubeten.

Exzellenter Worship bedeutet, das Beste für Gott zu geben, was du zu bieten hast.

Matthias ist leidenschaftlicher Lobpreisleiter und gibt Gott mit seinem Talent die Ehre.
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Warum ist Worship anders?

Von Kurzem erhielt ich eine Anfrage von einer Person, die selbst auch Worship macht. Die Frage war, ob ich an einem christlichen Event ein paar Lieder spielen und singen könnte. Es sollte einfach maximal 20 Minuten gehen.

Warte einmal: Lieder spielen…!?

Ich verstehe, was sie damit gemeint hat. Trotzdem erinnerte mich diese Anfrage an meine Schulzeit zurück, in der wir „Lieder sange$n“. In unseren Kirchen singen wir schon Lieder, aber ist es nicht noch viel mehr als das? Ich frage mich gerade zu welchem Zeitpunkt Worship/Anbetung/Lobpreis in unseren Kirchen zu einem „Lieder singen“ geworden ist? Ist mit Worship nicht eine ganzheitliche Anbetung gemeint? Das sogar auch anders als mit Musik ausgedrückt werden kann.

In Johannes 4,24 sagt Jesus selbst, dass wir ihn „im Geist und in der Wahrheit anbeten“ (Schlachter 2000 Übersetzung) sollen. Das Wort für „Geist“ ist im griechische mit „pneuma“ übersetzt, was oft für den Heiligen Geist und in diesem Fall speziell für „Vater Geist“ oder „Geist Gottes“ verwendet wird. Die Wahrheit ist nach Johannes 14,6 eine Person: Jesus. Wir sollen Gott also im Heiligen Geist und in Jesus (oder seinem Stellvertreter hier auf Erden, also dem Heiligen Geist) anbeten.

Worship/Anbetung/Lobpreis ist also viel mehr als nur ein „Lieder singen“. Es passiert etwas auf einer geistlichen Ebene. Anders ausgedrückt ist es geistliche Kampfführung (und das schreibt hier gerade jemand der in einer konservativen Freikirche aufgewachsen ist). Es ist also nicht etwas, was wir sehen, sondern es verändert sich etwas in der unsichtbaren Welt. Das kann für dich jetzt etwas Neues sein und wir stellen uns gerne zur Verfügung, um dir das genauer zu erklären, was wir damit meinen.

Der Heilige Geist soll uns leiten in diesem Moment der Anbetung (wobei ich Anbetung mehr als einen Lebensstiel sehe, als nur 20min an einem Sonntagmorgen. Natürlich geht das innerhalb einer Zeit (auch von 20 Minuten). Wenn aber der Heilige Geist wirkt, dann sollten wir auch die Grösse haben und ihn nicht daran hindern und je nach dem einfach weiter zu „worshippen“, solange es dann auch gehen mag.

Actionstepp:
Eine vielleicht provokante Frage, die ich mir selbst auch immer wieder stelle: Singen/spielen wir noch Lieder, oder beten wir schon an?

Schreibe doch deine Meinung dazu gerne in die Kommentare.

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Wo & Wann beginnt Worship?

„Jesus erwiderte: ‚Glaube mir […], es kommt eine Zeit, wo ihr den Vater weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet. […] Gott ist Geist, und die, die ihn anbeten wollen, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten“ (Johannes 4,21.24).

Auf die Frage, Wo man Gott anbeten soll, gibt Jesus hier eine klare Antwort: im Geist. Jetzt magst du sagen, das sei kein Ort… Auf jeden Fall ist es kein physischer Ort. Aber Gott ist ja auch nicht (nur) physisch. Der Ort der Anbetung ist also nicht an eine Örtlichkeit wie hier auf einem Berg oder in einer bestimmten Stadt gebunden. Es geschieht viel mehr im Geist.
Anbetung sollte also nicht nur in unseren Kirchen stattfinden, oder sogar erst dann, wenn wir Leute in die Anbetung (im Geist) anleiten! Wir können die Leute nicht an einen Ort führen (auch wenn er im Geist ist), an dem wir selbst nicht sind!
Aber wann beginnt die Anbetung?

„Früh am Morgen, als es noch völlig dunkel war, stand Jesus auf, verließ ´das Haus` und ging an einen einsamen Ort, um dort zu beten“ (Markus 1,35).

Für Jesus begann das An-Beten bereits früh am Morgen. Noch bevor er irgendetwas anderes getan hatte, pflegte er zuerst seine wichtigste Beziehung: seine Beziehung mit Gott. Ich kann mir gut vorstellen, dass er täglich so früh aufstand, um Zeit mit seinem Vater zu verbringen.
Anbetung beginnt nicht erst, wenn wir in die Kirche hineinlaufen oder sogar erst dann, wenn wir Leute in die Anbetung leiten. Es beginnt an dem Ort zu der Zeit, wo wir gerade sind (und am Besten noch, bevor wir auf eine Bühne stehen).

You can not worship on sunday, when you not worship on monday!
– Ben Fitzgerald –

Actionstepp:
Plane dir täglich eine Zeit ein, in der du einfach Gott anbetest. Dies wird dir helfen, Anbetung in deinem Leben zu kultivieren.

Schreibe doch deine Erfahrungen, wie sich deine Anbetung verändert hat, seitdem du Jesus persönlich täglich anbetest, in die Kommentare 🙂