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Entstehung meines Songs «Vollgas»

Schon als Kind habe ich immer wieder Lieder geschrieben, welche aber nie ganz fertig wurden. Eines Tages besuchte ich ein Songwriting Camp, in welchem ich fasziniert von den verschiedenen Schritten war, wie so ein Song zustande kommt.

Immer wieder in meinem Leben kamen Menschen auf mich zu und sagten, dass sie das Gefühl hätten, Gott sage ihnen, dass ich Songs schreiben soll für ihn. Teilweise waren das auch Menschen, welche ich nicht mal kannte.

So begann ich einen Song zu schreiben, bei welchem ich mir das Ziel nahm, ihn auch fertig zu schreiben. Ich hatte den Gedanken, ihn einfach für Gott zu schreiben und selber einfach in meiner stillen Zeit mit Gott zu singen. Ich dachte dort nicht darüber nach, den zu veröffentlichen. So packte ich einfach alles was mir auf dem Herzen war hinein. In dem Songwriting-Camp lernten wir, dass wir uns in einem Lied vor allem auf eine Message konzentrieren sollten. Ich brach diese Regel aber mit meinem Song. Doch wie gesagt, ich hatte nie darüber nachgedacht, dass den jemand anderes hören wird und wollte Gott einfach alles sagen, was in diesem Moment auf meinem Herzen war.

Im Camp hatten sie uns geraten, verschiedene Melodien, welche uns im Alltag in den Sinn kamen, einfach ins Handy zu summen. So nahm ich eine Melodie aus meinen Memos und passte den auf den Songtext an. Ich sang den Song ganz in mein Handy, schrieb den Text ins Reine und sang ihn ab und zu einfach in meinem Zimmer. Plötzlich hatte ich stark das Gefühl ich solle ihn aufnehmen und auf YouTube teilen. Ich vergass den Gedanken aber wieder.

Später, als ich wieder meine tägliche Zeit mit Gott hatte, war wieder das Gefühl da, ich solle den Song mit anderen Menschen teilen, um sie zu ermutigen. So sagte ich zu Gott: «Okay, ich werde ihn aufnehmen. Aber ich habe keine Ahnung wie und was es dazu braucht. Wenn du willst das ich das mache, führe mich Schritt für Schritt».

Da erinnerte ich mich, dass ein Bekannter von mir ein Studio besass. So schrieb ich ihm und teilte ihm meine Idee mit. Wir nahmen den Song auf und während dieser Zeit stellte sich recht spontan eine Band zusammen, welche bereit war, den Song einzuspielen. Ich erzählte einem Freund von der Idee, ein Musikvideo zu machen und dabei einfach mit dem Handy eine Kerze zu filmen und den Text einzublenden. Er ist Filmemacher und war schockiert von der Idee, ich aber war begeistert.

Als mein Song «Vollgas» fertig war, bot der Filmemacher mit an, ein qualitativ gutes Musikvideo zu drehen. Ich war zu Tränen gerührt, als das fertige Musikvideo mit dem Song online war. Die Message dahinter ist ganz einfach und doch provozierend. Es geht darum, «Vollgas» zu geben und Gottes Leitung zu vertrauen. Er kennt dich und mich am besten und er gibt uns was wir brauchen und oft sogar mehr.

Songwriting ist Kunst. Für mich bedeutet Kunst, dass jeder der damit konfrontiert wird, darin etwas sieht, das in seine Lebenssituation spricht. Ich bete, dass jeder der den Song hört, in seiner momentanen Situation ermutigt werden darf.

Naëmi liebt es, Gott anzubeten. Sie hat eine Gabe dafür, anderen Menschen die Schönheit und Kreativität Gottes zu zeigen!
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Gastbeiträge

Bin ich genug?

Als Kind habe ich mir keine Gedanken dazu gemacht ob ich genug bin. Ich habe einfach gelebt, gelacht, vertraut und durch Fehler gelernt. Später im Teenager-Alter habe ich dann das erste Mal bemerkt, dass die Erwachsenen irgendwie anders damit umgehen. Sie stellen sich Fragen, die mir damals nie in den Sinn gekommen wären: «Bin ich schön genug?» «Bin ich eine gute Mutter bzw. ein guter Vater?» «Was denken die anderen über mich, wenn sie wüssten, dass ich eigentlich Schulden habe?» «Was kann ich überhaupt verändern in dieser Welt?».

Als Kind hatte ich nur meine Träume, etwas zu verändern und habe mir überlegt, wie das gehen sollte. Ich kam auf den Schluss, dass ich kleine Briefchen zeichne und diese dann einfach den Menschen auf der Strasse schenke. Als dann diese Fragen auch in meinem Kopf aufkamen, fragte ich mich, ob das nicht etwas peinlich ist und was das überhaupt auslöst. Ich hörte damit auf.

Doch Jesus sagte: »Lasst die Kinder zu mir kommen und haltet sie nicht zurück, denn Menschen wie ihnen gehört Gottes himmlisches Reich.«
Matthäus 19:14 HFA

Warum sagt Jesus das? Ich habe die letzten Jahre mit Kindern gearbeitet und einige großartige Eigenschaften in ihnen bemerkt. Sie vertrauen den Erwachsenen blind. Was die erzählen MUSS stimmen.
Vertraue ich Gott und seinem Wort auch so?
Kinder vertrauen, dass der Erwachsene sie auffängt, wenn sie irgendwo runterspringen.
Vertraue ich Gott, dass er mich nie allein lässt?
Und wenn sie sich verletzen, suchen sie die Person zu denen sie am meisten Vertrauen haben und lassen sich trösten.
Lasse ich mich von Gott trösten oder bin ich zu stolz?

«Seht doch, wie sehr uns der Vater geliebt hat! Seine Liebe ist so groß, dass er uns seine Kinder nennt – und wir sind es wirklich! Als seine Kinder sind wir Fremde für diese Welt, weil Gott für sie ein Fremder ist.»
1. Johannes 3:1 HFA

Er nennt uns seine Kinder! Wir sind seine Kinder. Wir sind Kinder des Schöpfers, des Königs aller Könige. Wir sind Kinder dessen, der die Macht über ALLES hat.

Die Fragen, welche ich mir als Teenager und als Erwachsener stelle, sind beantwortet durch diesen Fakt. Wir sind seine Kinder. Wir sind SCHÖN, weil er uns voller LIEBE kreiert hat. Wir sind genug, weil er uns annimmt. Wer wir sind liegt in ihm, also können Standards und Massstäbe dieser Welt nicht bestimmen wie wertvoll ich bin, weil mein Schöpfer meinen Wert schon lange ausgesprochen hat. Ich habe bemerkt, dass ich einfach egoistisch war, als ich mir diese Fragen gestellt habe. Es ging dabei um mich und nicht um seinen Plan.

Vertraue ich auf die Liebe meines Vaters wie ein Kind?
Vertraue ich auf die Liebe meines Vaters im Himmel?

Wenn du diese Fragen mit «Nein» beantwortet hast, gibt es gute Neuigkeiten für dich: Dein Vater hat ALLE Macht! In seinem Namen kannst du Zweifel einfach wegspicken und deinen Blick von deinen Sorgen auf ihn richten.

Naëmi liebt Kinder, Jesus und gute Gemeinschaft. Sie strahlt ein Selbstbewusstsein aus, das von oben kommt. Sie blüht in ihrer Identität als Kind Gottes richtig auf!