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Himmel

Woher kommen wir – wohin gehen wir? Lasst uns doch einmal über das fast schon Tabu-Thema ‘Himmel’ nachsinnen. Warum?

In den letzten beiden Tagen wurde ich gleich zwei Mal mit dem Tod von geliebten Menschen konfrontiert. Zum einen meine Schwiegermutter hier in Finnland und zum anderen Annelies Strupler, bei der ich in der Schule war und auch mit ihr zusammengearbeitet hatte.

Nun kommt natürlich die Frage auf: «Was kommt nach dem Tod?»

Auch wenn es verschiedene eschatologische Theorien gibt (was am Ende mit uns und der Erde geschieht), das schlussendliche Ziel in der Bibel ist bei allen, dass wir, wenn wir an Jesus Christus als unseren Erlöser und Retter glauben und das bekennen (vgl. Römer 10,8-10), wenn wir hier unseren irdenen Körper verlassen werden (vgl. Philipper 3,20-21) einmal auf der neuen Erde (im Volksmund «Himmel» genannt) sein werden (vgl. Offenbarung 21,1).

Beide dieser wunderbaren Frauen glaubten dies und hatten eine Mission: Diese gute Nachricht zu verkünden und den Leib Gottes aufzubauen, auszubilden und zu stärken (vgl. Apostelgeschichte 20,24). Nun können wohl beide sagen:

«Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe das Ziel des Laufes erreicht, ich habe am Glauben festgehalten.» (2. Timotheus 4,7 – NGÜ)

Inmitten der Trauer der Hinterbliebenen und dem Schmerz des Verlustes von so geliebten Menschen, ist doch eine Hoffnung da. Auch wenn er wichtig und auch richtig ist zu trauern, dürfen wir und auch freuen für sie. Sie dürfen nun den, an welchen sie geglaubt und ihre Hoffnung auf Ihn gesetzt hatten (vgl. Hebräer 11,1-2) unverhüllt sehen.

Das erinnerte mich an eines der vielen Lieder, die ich geschrieben und nie veröffentlich habe. So möchte ich diese traurigen Geschehnisse zu Anlass nehmen, um dieses Lied, wie die Bibel uns die neue Erde (den Himmel) beschreibt, zu veröffentlichen. Dieses Lied ‘Himmel’ widme ich somit Annelies Strupler (†20.10.2020) und Eila Virtanen (†21.10.2020).

Der Text und die dazugehörigen Bibelstellen sind hier aufgeschrieben ©Faib Meier:

Vers 1: (Offb 21,18-21)
Strasse us Gold,
e Muur us Edelstei,
A dem wunderbare Ort,
Bin ich dänn emal dehei.

Vers 2: (Offb 21,4)
Kei Angst und kein Tod,
Kei Träne und kei Leid,
A dem schmerzfreie Ort
Bin ich nie meh ganz elei.

PreChorus: (Röm 10,8-10)
De Himmel isch offe,
für jedä wo a Jesus glaubt.

CHORUS: (Offb 22,4)
Ändlich gsehn ich Dich vor mir,
Bin überwältiget vo Dir,
Vo Din’re Schönheit und Pracht,
Vo Din’re Liebi und Macht.

Vers 3: (Offb 21,2.22; 22,3)
Di heilig Stadt isch Sin Thron
Es brucht kein Tämpel meh
A dem Ort vo Herrlichkeit
Vereint bäted mir Gott a.

Bridge: (Offb 4,8-11; 5,13)
Chum, lass eus ihstimme,
ih de luuti Himmels-Chor:
Heilig, heilig,
Heilig, isch Gott allmächtig.
Heilig, heilig,
Heilig, isch Gott allmächtig.
Heilig, Heilig,
Heilig bisch nur DU

Outro: (Offb 22,3-5)
Die einzig Reaktion
won ich wird chöne ha
isch uf mini Chnüü z’gah
und Dich ahzbätte, Herr
mit allem won ich bin
wird ich tanze und au singe
heilig heilig heilig
isch Gott de Herr allmächtig
vo Ewigkeit zu Ewigkeit
und für immer und für ewig
Amen!

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Singen ist Medizin und verbindet

Singen ist eine der ältesten Ausdrucksmöglichkeiten des Menschen. In den Kirchen wird bis heute viel gesungen. Singen ist ein wesentlicher Bestandteil jedes Gottesdienstes und ein wichtiges Merkmal der Kirche. Ohne Singen ist die Kirche kaum vorstellbar und nirgendwo in der Gesellschaft wird noch so viel gesungen. Hinzu kommt: Wer regelmässig singt, bleibt länger gesund. Regelmässiges Singen ist so gesund, dass es eigentlich ärztlich verordnet werden sollte.

«Wo man singt, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen kennen keine Lieder», erklärte der 1810 verstorbene deutsche Schriftsteller Johann Gottfried Seume. Singen verbindet. Alle tun etwas miteinander. Jeder ist gefragt. Das Singen in einer grossen Gruppe von Gleichgesinnten kann rasch zu einer fröhlichen Stimmung führen. So sagte Franz von Assisi: «Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen». Gemeinschaft vertreibt so die Traurigkeit oder eine melancholische Stimmung. Auch körperlich sind die Singenden relativ aktiv. So stehen sie zum Beispiel bei den Gospelsongs und klatschen, tanzen und bewegen sich im Rhythmus. Bekannt ist der mehrfache Aufruf in den Psalmen: «Singet dem Herrn ein neues Lied» ist eine Aufforderung, die nicht nur in den bekannten Psalmen 96 und 98 steht. Er ist auch in weiteren Psalmen (33,3 / 40,4 / 144,9 / 149,1) zu lesen.

Singen als Überlebensstrategie

Über die Stimme und insbesondere über die Singstimme kann man den vielen täglich aufgenommenen Eindrücken einen Ausdruck verleihen. «Im Konzentrationslager von Sachsenhausen war Singen eine Überlebensstrategie. Es waren Liederbücher im Umlauf», erklärt Juliane Brauer, Historikerin und Musikwissenschaftlerin zum «Tagesspiegel». «Singen ist eine universelle, biologisch verankerte Fähigkeit des Menschen», betont Stefanie Stadler Elmer, Professorin für Entwicklungspsychologie an der Universität Zürich. Der bekannte Geiger, Bratschist und Dirigent Yehudi Menuhin sagte deshalb nicht überraschend: «Singen ist die eigentliche Muttersprache des Menschen.»

Singende leben länger und gesünder

Schon seit einigen Jahren wird Singen im therapeutischen und klinischen Bereich angewandt. Zum Beispiel bei Alzheimer-Patienten, die über ein ihnen bekanntes Lied plötzlich wieder Zugang zu verloren geglaubten Erinnerungen erhalten. Oder Schlaganfall-Patienten, die über den Gesang zum Sprechen zurückfinden. Singen ist auch Vorsorgemedizin, hilft bei der Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele. Das Schönste dabei ist: All das funktioniert beim Singen automatisch. Das richtige Atmen, das befreiende Ausbalancieren und all die positiven Nebenerscheinungen stellen sich von selbst ein. «Leute, die regelmässig singen, sind oft viel länger viel gesünder», sagt Gertraud Berka-Schmid, Professorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Kein Wunder plangen viele Kirchen nach dem Lockdown, wieder aus vollen Kehlen singen zu können. Unterstützung erhalten sie von einer Studie der Münchner Bundeswehr-Universität: Das Corona-Infektionsrisiko hält sich beim gemeinsamen Singen und Musizieren stark in Grenzen. Christian Kähler und Rainer Hain vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik führten dazu Experimente mit professionellen Sängern und Orchestermusikern aus München und Salzburg durch. Dabei habe sich eindeutig gezeigt, dass die Luft beim Singen nur im Bereich eines halben Meters vor dem Mund in Bewegung versetzt werde, unabhängig von Lautstärke und Tonhöhe. Eine Virusausbreitung über diese Distanz hinaus sei «äusserst unwahrscheinlich».

Gastbeitrag von Markus Baumgartner / Autor www.dienstagsmail.ch

Wer ist Markus Baumgartner?

Markus Baumgartner ist PR- und Kommunikationsexperte mit der eigenen Agentur b-public AG.  Die Gesellschaftsrelevanz bzw. die Wahrnehmung von Kirchen und Christen in der Öffentlichkeit beschäftigt ihn seit über 30 Jahren, seit mehr als zehn Jahren als Herausgeber des «www.dienstagsmail.ch». Schwerpunkte dieses Blogs sind Initiativen und Ideen von Kirchen und Christen, die von den säkularen Medien positiv aufgenommen werden. Er ist auch Co-Präsident des Forums Christliche Führungskräfte und Stiftungsratsmitglied von Opportunity International Schweiz. Er ist Mitglied der Freikirche BewegungPlus Zug.

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Ist Worship wirklich ein Lebensstil?

© Photo by Luis Quintero from Pexels

Falls du mir in den letzten Jahren einmal begegnet bist und mit mir geredet hast, wirst du wohl die Frage: «Was ist Worship für dich?» schon einmal gehört haben. Immer wieder bekomme ich als Antwort auf meine Frage: «Worship ist ein Lebensstil». Weil ich diese Antwort immer wieder höre, habe ich mich gefragt, woher diese Antwort kommt… Ist es biblisch begründet?

Lasst uns daher einen Blick in die Bibel werfen, wie Worship da definiert wird (mit dem Fokus auf der neutestamentlichen Zeit):

«Durch Jesus nun wollen wir Gott ein immer währendes Dankopfer darbringen: Wir wollen ihn preisen und uns zu seinem Namen bekennen [vgl. Hosea 14,3]. Und vergesst nicht, Gutes zu tun und einander zu helfen! Das sind die Opfer, an denen Gott Freude hat.»
Hebräer 13,15-16 (NGÜ)

Die Bibel zeigt hier vier Hauptausdrucksformen von Anbetung im Neuen Testament. Zwei davon sind mit unseren Lippen: 1. Gott preisen, und 2. Gott bekennen (in der Öffentlichkeit). Die anderen zwei sind mit unseren Händen: 1. Von sich aus, Gutes tun und 2. Einander helfen. Diese vier Ausdrücke sollen immerwährend geschehen, wie der Schreiber sagt. Das wichtigste jedoch ist die Herzenshaltung dahinter, denn es soll ein Dankopfer sein, oder auf NT-Deutsch: Aus Dankbarkeit, die von unseren Herzen kommt (vgl. auch Kolosser 3,15-17).

Dankopfer hat man normalerweise als Lobpreis (engl. praise) für Gott dargebracht, in Erinnerung und auch zur Proklamation der Güte Gottes. Wenn man Seine Güte dann erkennt, oder Gott in einer Art manifest wurde, war die Reaktion (die Antwort), darauf Anbetung (engl. worship). Es gibt also einen Unterschied zwischen den beiden Wörtern.

Paulus schreibt dann von der Antwort (der Reaktion) auf Gottes Güte, wenn wir diesen Dank, Gott bringen:

«Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie gross Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf. »
– Römer 12,1 (NGÜ)(vgl. auch 1. Korinther 10,31)

Und ich denke, genau aus dieser Stelle kommt diese Aussage, das Worship ein Lebensstil sei. Aber was Paulus hier sagt, ist, dass unsere Reaktion auf Gottes Güte, unsere Hingabe an Ihn ist. Lebensstil auf der anderen Seite ist nicht eine Antwort, sondern die Art und Weise, wie man sein Leben gestaltet (eine Aktion).

Es ist ein bisschen unglücklich, dass wir in der deutschen Sprache fast keinen unterschied zwischen Lobpreis und Anbetung machen. Von dem her verstehe ich die Antwort, dass Worship (Anbetung) ein Lebensstil sein, es ist jedoch nicht ganz korrekt (wenn man es genau nimmt).

Was aber beide Bibelstellen klar machen ist, dass wir uns Gott mit unseren ganzen Leben zur Verfügung stellen sollen. Und sei es aus einer Reaktion, oder als Dank, mit dem, was wir sagen und tun wollen wir Gott Ehre bringen. Und das wichtigste bei all dem: Es soll von Herzen geschehen, wie Jesus in Matthäus 15,8-9 sagt. Ohne, dass es von Herzen kommt, ist es nichts wert!

Wie sieht einer deiner Ausdrucke von Dankbarkeit gegenüber Gott aus?
Du darfst uns gerne in der Kommentar-spalte inspirieren und ermutigen.

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Strom des Lebens

Feuer, Wind, Wasser, Taube, Atem. Die Bibel verwendet viele Bilder, um den Heiligen Geist zu beschreiben. Ich liebe sie alle. Aber das Bild des Wassers spricht mich besonders an. Wasser macht lebendig. Es bringt die Wüste zum Blühen. Es vertreibt die Trockenheit. Es bringt neues Leben hervor.

Vor einiger Zeit ist daraus ein Lied entstanden. Es handelt vom Strom des Lebens, der von Gottes Thron herkommt und Heilung und Befreiung bringt. Traurigkeit, Krankheit und Tod fliehen. Freude füllt den Raum. Der Lebensstrom ist ein wichtiges Thema in der Bibel. Die bekannteste Stelle ist wohl Hesekiel 47: Das Wasser fliesst aus dem Tempel hinaus nach Osten. Zuerst ist es nur ein knöcheltiefer Bach, dann wird es immer tiefer, bis Hesekiel vor einem riesigen Fluss steht, der sich nicht durchqueren lässt. Am Ufer des Flusses stehen Bäume, die Früchte und Blätter tragen. Die Früchte dienen zur Nahrung und die Blätter zur Heilung.

Quellen in der Wüste
Auch der Prophet Jesaja hat diesen Lebensstrom gesehen. Er widmet ihm mehrere Passagen, darunter das ganze Kapitel 35: «In der Wüste quellen Wasser hervor und Bäche in der Steppe; der glühende Sand wird zum Teich und das durstige Land zu Wassersprudeln» (Jes 35,6–7).

Das Bild dieses gewaltigen Lebensstroms wird ganz am Ende der Bibel nochmals aufgenommen. In der Offenbarung sieht Johannes «einen Strom von Wasser des Lebens, klar wie Kristall, der aus dem Throne Gottes und des Lammes hervorfloss» (Offb 22,1). Jeder, der Zutritt zum himmlischen Jerusalem erhält, wird diesen Strom sehen, davon erfrischt werden und (wer weiss!) vielleicht sogar darin baden.

Lebenswasser im Alltag
Jetzt ist der Strom noch unsichtbar. Allzu oft leben wir in der Dürre und Trockenheit des Alltags, im Wüstenland unserer irdischen Existenz. Aber dann gibt es diese Momente, dieses Eintauchen in Gottes Gegenwart im Worship oder im Gebet, wenn der Lebensstrom plötzlich erfahrbar wird. Mitten im Alltag werden wir erfrischt und erhalten neue Kraft. Und wir erfahren: Jesus gibt uns jetzt schon von diesem Lebenswasser zu trinken (Joh 4,10). Ja, mehr noch: Jesus gibt uns seinen Geist, der in uns zur Quelle lebendigen Wassers wird (Joh 7,37)!

Der Refrain meines Liedes («Giesse aus deinen Geist über alles Fleisch») lehnt sich an Joel 3,1 an: «Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist über alles Fleisch ausgieße, so dass eure Söhne und eure Töchter prophetisch reden, eure Greise Offenbarungen in Träumen empfangen, eure jungen Leute Gesichte schauen.»

Ich wünsche mir, dass dieser Lebensstrom immer tiefer und stärker fliesst. Dass der Heilige Geist immer mehr Raum in unseren Herzen und Gemeinden erhält. Dass diese machtvolle und wunderbare Person der Dreieinigkeit uns Heilung, Wiederherstellung, Trost und Freude bringt und Wunder tut. Sei willkommen, Heiliger Geist!

Strom des Lebens

Vers 1
Der Strom des Lebens fliesst, ein Strom der nie versiegt
Von Gottes Thron kommt er und ich tauche ein
Der Strom des Lebens fliesst, er strömt zu dir und mir
Er heilt und er setzt frei und ich tauche ein, und ich tauche ein

Pre-Chorus
Führe uns tiefer, tiefer in den Strom des Lebens
Führe uns tiefer, tiefer in deine Gegenwart (2x)

Chorus
Giesse aus deinen Geist über alles Fleisch
Dass Söhne und Töchter prophezeihn
Komm und wirke so, wie es dir gefällt
Sei willkommen, Heiliger Geist

Vers 2
Und Leben spriesst empor wohin der Strom auch kommt
Die Trauer ist vorbei und ich tauche ein
Krankheit, Schmerz und Tod, sie fliehen vor dem Strom
Freude füllt den Raum und ich tauche ein, und ich tauche ein    

Bridge
Sei willkommen, sei willkommen, sei willkommen, Heiliger Geist

© 2018 Dave Brander (www.davebrander.ch)

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Soll der Worshipleiter etwas sagen während dem Worship?

Ich bin der Typ Worshipleiter der findet, es werde genug gesprochen in unseren Gottesdiensten. Also muss ich meinen Mund nicht auch noch auftun, um noch mehr zu sagen, sondern viel mehr die Leute in den Worship miteinladen. Und genau diese Einladung ist der springende Punkt.

Als ich mich im Mai 2019 mit dem Schweizer Worshiper Bene Müller traf, fragte ich ihn, was für ihn eines der wichtigsten Dinge in Bezug auf Worship leiten ist. Er antwortete mir:

«Weisst du, immer bevor ich eine Lobpreiszeit starte erkläre ich kurz in zwei Sätzen was Lobpreis ist und lade sie ein, Teil davon zu sein.»
– Bene Müller

Das nahm ich mir zu Herzen. Ich bin immer noch der Meinung, wenn man als Worshipleiter (diesen Begriff gibt es übrigens es noch gar nicht so lange, aber das ist ein anderes Thema) auf der Bühne stehe, muss ich nicht viele Worte verlieren. Aber ich begann kurz zu erklären, was Worship ist und wie wir Worship zu Gott ausdrücken können.

ABER es kommt auch immer noch darauf an, wie wir das tun: Wenn ich zehn Mal höre: «Hebt eure Hände zu Gott», dann fühle ich mich unwohl und eher an einem Konzert. Wenn aber im richtigen Moment gesagt wird: «Lasst uns gemeinsam unsere Hände zu Gott erheben als Zeichen unserer Hingabe», kann das ein unglaublich starkes Statement sein!

Warum mache ich das? 1. Oftmals, oder auch hoffentlich sind Leute da, die noch nie Worship erlebt haben. Und 2. auch wenn schon alle Christen sind, ist es immer noch eine gute Erinnerung, warum wir das tun.

Seit ich diesen Ratschlag von Bene befolge, kommen viele Leute auf mich zu und danken mir, dass ich das mache. Es gibt ihnen Sicherheit, was als nächstes passieren wird und ein Gefühl der Einheit.

Wie sind deine Erfahrungen mit Ansagen im Worship, was ist dein Stil?

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Gott wirkt Wunder beim Worship!

Letzten Samstag war wieder Ylistys-päivä (Worship-Day) in Lahti (Finnland). Dieses Mal war ich zusätzlich bei den vorbereitenden Gebetstreffen mit dabei.

Die ersten beiden Gebetstreffen waren fast schon zu übernatürlich geführt. Wir hatten so viele Bibelstellen, Eindrücke und Träume, die zusammenpassten und sich ergänzten. Wir konnten nur noch staunen und gemeinsam in dieselbe Richtung hineinbeten. Wir spürten, dass wir geistlich etwas aufgebrochen hatten. Dies bekamen wir dann auch in den kommenden Wochen zu spüren. Viele von uns schliefen sehr schlecht, waren ungewöhnlich gereizt, oder sahen sich mit anderen Herausforderungen konfrontiert.

Am Worshipday selbst war ich (zum zweiten Mal) die erste Person, die den Tag eröffnete. Kurz davor kriegte ich starke Kopfschmerzen. Meine Frau betete für mich und das Kopfweh verschwand. Während der Session fühlte ich mich wie ein Bulldozer, der den Weg für die anderen Worship-Bands ebnete. Es waren noch nicht so viele Leute da, aber das störte mich nicht. Ich war voll in der Anbetung und die Anwesenden auch immer mehr.

Dann kam es zum Lied: Way Maker. Ich spürte, wie Gott mir sagte, dass ich die Leute zum Aufzustehen ermutigen soll, um ein gemeinsames Zeichen zu setzen in der sichtbaren und auch unsichtbaren Welt. Ein Zeichen, dass Gott der Wegbereiter, und der Gott der Wunder ist. Als das geschah, spürte ich einen Durchbruch.

Auch konnte ich ein Lied zum ersten Mal ausprobieren, dass Gott mir geschenkt hat. Ich hoffe, dass dieses bald als Single rauskommen wird.

Nach der Session kam das Kopfweh leider wieder zurück, verschwand dann am Abend jedoch wieder.

Auch durfte ich meinen Freund Mikko in seiner Session am Bass unterstützen und es war so schön zu sehen, wie wir den Durchbruch von zuvor einfach nutzen konnten.

An diesem Tag passierte so einiges. Dass die Einheit der Christen an diesem Tag gestärkt wurde war nur eines der Wunder. Auch kamen einige Leute, die dafür bekannt sind, Drogen zu nehmen. Sie empfingen Liebe, Annahme, Gebet und ein paar sogar Heilung.

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Beständig

Ich bin jemand, der Beständigkeit mag. Das habe ich herausgefunden, als mein Leben aus verschiedenen Gründen nicht mehr so beständig verlief, wie ich das gewohnt war. Inmitten der Stürme des Alltags wurde mir bewusst, dass ich mich oft von meinen Umständen oder Mitmenschen habe beeinflussen lassen. Durch den ersten Wohnortwechsel in meinem Leben fühlte ich mich plötzlich total entwurzelt. Das war ein unglaublich schreckliches Gefühl für mich, da ich seit 23 Jahren immer im selben Haus gewohnt und dieselbe Gemeinde besucht hatte. Rückblickend weiss ich nun, wie wertvoll diese äusserliche Beständigkeit für mich gewesen ist. Um jedoch zufrieden durchs Leben gehen zu können, muss ich mir eine innere Beständigkeit bekommen. Und diese finde ich bei Jesus. Ich habe erlebt, dass ER mein Zuhause ist. Egal, wo ich mich gerade auf dieser Welt befinde. Ich darf wissen, dass er mich durch alles trägt, wie auch in diesem Lied beschrieben ist, welches mich seit einiger Zeit begleitet.

Zu Beginn meines Theologiestudiums bei ISTL (International Seminary of Theology and Leadership) habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wer und wie Gott ist. Im brennenden Dornbusch hat er sich Mose offenbart und ihm die berühmte Antwort auf die Frage seiner Identität gegeben. Im 2. Mose 3,14 sagt Gott zu Mose «Ich bin, der ich bin». Einer unserer Dozenten hat uns erklärt, dass man dies auch mit «der Sich-erweisende» übersetzen kann. Dies zeugt von der Beständigkeit, die Gott in sich trägt. Er ist. Er war immer derselbe und wird sich nie verändern. Er wird sich immer erweisen als der, der er ist. Er ist immer treu. Er ist immer gerecht. Er ist immer vollkommen. Er ist immer die Liebe in Person. Allein auf ihn kann ich mich immer verlassen und werde nicht enttäuscht werden.

Was gibt dir im Leben Halt, Beständigkeit, oder ein Gefühl, zuhause zu sein?  

Text & Musik: Samuel Burn © 2019 Ekklesia Movement
Video: Brian Ceccato

VERSE 1
Du bisch mi Fröid i mine Träne
Mini Chraft zieh i us dir
Ke Ort wo du nid kennsch,
ke Schmärz wo du nid heilsch
Du gisch mir Muet we i verzwifle
I verlah mi ganz uf di

VERSE 2
Du bisch mis Liecht we i nur schwarz gseh
Du schinsch hell am Horizont
Ke Ort wo du nid kennsch,
ke Tag wo d’ mi nid gsehsch
Uf mini Frage bisch du d’Antwort
Du hesch gueti Plän für mi

CHORUS
Du ällei bisch beständig
Du bisch dä wo mi dür alles treit
Dini Liebi macht lebändig
Du hesch mir dr Wäg zum Himmel zeigt

BRIDGE
Du bisch beständig
Gisch mir ä Ort zum si
Nur du bisch d’Wahrheit
I boue ganz uf di

Dieser Beitrag wurde von Rebi Meier (24) verfasst. Entgegen ihrer Liebe für Beständigkeit zieht sie diesen Samstag bereits zum dritten Mal um.

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Gastbeiträge

Lass Mich Sehen

Lass Mich Sehen – Samuel Fuchs

Vers:
Alles was ich hab; Alles was ich bin
Geb ich dir; Geb ich dir denn du bist
Alles was ich brauche
Und alles was ich will
Ich liebe dich; Ich liebe dich

Chorus:
Komm und lass mich sehen
Wer du wirklich bist
Ich will sein wo du bist; wo du bist

Vers:
Alles was ich sehe und alles was ich weiß
Wird bestimmt durch deine Liebe
Wird bestimmt durch dein sein
Und ich staune über dich
(2x)

Chorus:
Komm und lass mich sehen
Wie sehr du mich liebst
Ich will sein wie du bist; wie du bist
Komm und lass mich sehen
Wer du wirklich bist
Ich will sein wo du bist; wo du bis

Bridge:
Lass mich sehen Was du siehst
Lass mich spüren Was du fühlst
Lass mich sein Wie du bist (2x)
Zeig mir alles was du fühlst
Und alles was du siehst

Sobald wir eine Aufnahme von diesem Lied haben, werden wir sie hier veröffentlichen.

Wenn wir Lobpreis machen, kommen wir in Gottes Gegenwart. Wir erinnern uns selbst daran was er getan hat und wer er ist. Songs über seinen Charakter (was er tut) und seine Natur (was er ist) helfen uns dabei. Indem wir ihn loben (seinen Charakter) und preisen (seine Natur), wecken wir unseren Geist auf, wodurch unser Bewusstsein sich nicht mehr auf das offensichtliche beschränkt, sondern auch die geistlichen Wahrheiten und Tiefen Gottes einschließt, die wir sonst nur im Kopf, aber nicht im Herzen verstanden hätten. In anderen Worten bringt Gottes Gegenwart uns dazu, unser Wissen vom Kopf, ins Herz rutschen zu lassen. Wenn das passiert, sehen wir die Dinge mit Gottes Augen! Als Christen sind wir berufen uns selbst, unsere Mitmenschen und unsere Umstände mit Gottes Augen zu sehen. Lasst uns nie vergessen, dass Gottes Sicht die einzig wahre Sicht ist und dass Lobpreis eines der Dinge ist, die uns dazu führt, diese Sicht zu unserer Sicht zu machen.

Denn wer von den Menschen kennt die [Gedanken] des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die [Gedanken] Gottes als nur der Geist Gottes. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, sodass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist;
‭‭1. Korinther‬ ‭2:11-12‬ ‭

Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
‭‭Johannes‬ ‭4:24

Dieser Gastbeitrag sowie das obenstehende Lied wurden von Samuel Fuchs geschrieben. Er ist leidenschaftlicher Worshipper, liebt Jesus und hat ein Herz für alle Menschen. ‬

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Gastbeiträge

Du bist der Einzige, der mich erfüllt.

You’re the only one – Chris Renzema
In diesem Song heißt es «auch wenn die Welt versucht mein Herz zu erfüllen, auch wenn die Welt versucht mir zu sagen Du wärst nicht treu, auch wenn die Welt versucht mich davon zu blenden wie gut Du bist – Du scheinst durch all das hindurch» – «Du bist der Einzige, der mich erfüllt»

Dieses Lied ist so eine gute Erinnerung daran, wer Gott ist und wie wir im Alltag schnell von ihm abgebracht sein können oder wie Umstände versuchen uns zu sagen er sei nicht gut. Ich denke, diese Herausforderung, an Gottes Güte und Treue zu glauben, begegnet uns immer wieder im Leben.

Aber er erweist sich selbst in jedem Umstand: vor ein paar Monaten wurde mir mit sehr kurzfristiger Ankündigung die Möglichkeit gegeben, einen Bratwurstverkauf vor einem Baumarkt zu organisieren (was hier in Australien sehr häufig ist) um dadurch Finanzen für meinen Missionseinsatz in Europa zu sammeln. Dabei standen viele Umstände dagegen, die Dokumente von der Stadt rechtzeitig genehmigt zu bekommen. Doch Gott hat den Weg frei gemacht. Einer meiner vorherigen Schulleiter hat mir grosszügiger Weise spontan zur Seite gestanden, um alles ordnungsgemäß auszufüllen. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben am Freitagnachmittag 10 Minuten vor Arbeitsschluss meine E-Mails gelesen und den Verkauf bewilligt. Im ganzen Prozess habe ich einmal mehr gesehen, wie Gott im Detail treu ist und wie sehr möchte, dass wir mit ihm zusammen arbeiten. Etwas vom Wichtigsten ist es dabei, durch Gebet mit ihm im Kontakt zu bleiben. Durch den Verkauf sind dann ziemlich genau AU$1000 rein gekommen! Was für ein «Erfolg» – aber auch da hat Gott mir gezeigt, dass nicht unsere Erfolge unser Herz erfüllen, sondern Er allein. Wenn ich Zeit mit ihm im allein verbringe, ihm zuhöre und durchführe womit er mich beauftragt, sein treuer Freund bin und seine Gnade annehme, und nicht versuche, Dinge aus eigener Kraft versuchen zu bewältigen… dann bin ich erfüllt von ihm!

Kathrin (ganz rechts, hier unterwegs mit Freunden in Basel) liebt es, in vielen verschiedenen Ländern unterwegs zu sein, Menschen von Jesus zu erzählen und ihnen Gottes Liebe nahe zu bringen. Momentan ist sie mit YWAM (Jugend mit einer Mission) in Australien unterwegs.
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Veränderte Atmosphäre im Tattoo-Studio

Vor ein paar Wochen durfte ich eine Freundin zum Tätowierer begleiten, wo sie sich ihr erstes Tattoo stechen liess. Dort im Studio hingen überall hässliche Fratzen, Teufelsfiguren und Zeichnungen, die nicht gerade jugendfrei aussahen. Einige Bilder sahen beinahe gotteslästerlich aus und waren teilweise fast angsteinflössend. Im Hintergrund lief Musik, die mir und meiner Freundin überhaupt nicht gefiel… Ich fragte ganz frech den Tätowierer, ob ich andere Musik einschalten dürfte. Etwas verwirrt gab er mir sein OK und ich liess über Youtube Worship von Hillsong laufen. Die Atmosphäre im Studio änderte fast schlagartig, meine beginnenden Kopfschmerzen waren plötzlich weg. Meine nervöse Freundin mit dem Tattoo wurde ruhiger und wir nahmen all die hässlichen Fratzen und Bilder rund um uns gar nicht mehr wahr.


Dieses kleine Erlebnis hat mir einmal mehr gezeigt, wie kraftvoll Worship ist! Was hast du schon mit Worship erlebt? Erzähl es uns, wir sind gespannt!

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Prophetie und Worship

Gestern durften wir mit Regine und Stephen einen sehr wertvollen, herausfordernden und ermutigenden Prophetie und Worship Abend geniessen.
«Jesus möchte uns weiterbringen in unserem Glauben und damit das möglich wird, müssen wir sinnbildlich durch die Tür der Heiligkeit gehen.»
Dies und viele weitere aufbauende Statements durften wir an diesem Abend hören.

Warst du auch dabei? Gib uns gerne ein Feedback! Per Mail oder hier in den Kommentaren…

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Warum ist Worship anders?

Von Kurzem erhielt ich eine Anfrage von einer Person, die selbst auch Worship macht. Die Frage war, ob ich an einem christlichen Event ein paar Lieder spielen und singen könnte. Es sollte einfach maximal 20 Minuten gehen.

Warte einmal: Lieder spielen…!?

Ich verstehe, was sie damit gemeint hat. Trotzdem erinnerte mich diese Anfrage an meine Schulzeit zurück, in der wir „Lieder sange$n“. In unseren Kirchen singen wir schon Lieder, aber ist es nicht noch viel mehr als das? Ich frage mich gerade zu welchem Zeitpunkt Worship/Anbetung/Lobpreis in unseren Kirchen zu einem „Lieder singen“ geworden ist? Ist mit Worship nicht eine ganzheitliche Anbetung gemeint? Das sogar auch anders als mit Musik ausgedrückt werden kann.

In Johannes 4,24 sagt Jesus selbst, dass wir ihn „im Geist und in der Wahrheit anbeten“ (Schlachter 2000 Übersetzung) sollen. Das Wort für „Geist“ ist im griechische mit „pneuma“ übersetzt, was oft für den Heiligen Geist und in diesem Fall speziell für „Vater Geist“ oder „Geist Gottes“ verwendet wird. Die Wahrheit ist nach Johannes 14,6 eine Person: Jesus. Wir sollen Gott also im Heiligen Geist und in Jesus (oder seinem Stellvertreter hier auf Erden, also dem Heiligen Geist) anbeten.

Worship/Anbetung/Lobpreis ist also viel mehr als nur ein „Lieder singen“. Es passiert etwas auf einer geistlichen Ebene. Anders ausgedrückt ist es geistliche Kampfführung (und das schreibt hier gerade jemand der in einer konservativen Freikirche aufgewachsen ist). Es ist also nicht etwas, was wir sehen, sondern es verändert sich etwas in der unsichtbaren Welt. Das kann für dich jetzt etwas Neues sein und wir stellen uns gerne zur Verfügung, um dir das genauer zu erklären, was wir damit meinen.

Der Heilige Geist soll uns leiten in diesem Moment der Anbetung (wobei ich Anbetung mehr als einen Lebensstiel sehe, als nur 20min an einem Sonntagmorgen. Natürlich geht das innerhalb einer Zeit (auch von 20 Minuten). Wenn aber der Heilige Geist wirkt, dann sollten wir auch die Grösse haben und ihn nicht daran hindern und je nach dem einfach weiter zu „worshippen“, solange es dann auch gehen mag.

Actionstepp:
Eine vielleicht provokante Frage, die ich mir selbst auch immer wieder stelle: Singen/spielen wir noch Lieder, oder beten wir schon an?

Schreibe doch deine Meinung dazu gerne in die Kommentare.

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Wo & Wann beginnt Worship?

„Jesus erwiderte: ‚Glaube mir […], es kommt eine Zeit, wo ihr den Vater weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet. […] Gott ist Geist, und die, die ihn anbeten wollen, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten“ (Johannes 4,21.24).

Auf die Frage, Wo man Gott anbeten soll, gibt Jesus hier eine klare Antwort: im Geist. Jetzt magst du sagen, das sei kein Ort… Auf jeden Fall ist es kein physischer Ort. Aber Gott ist ja auch nicht (nur) physisch. Der Ort der Anbetung ist also nicht an eine Örtlichkeit wie hier auf einem Berg oder in einer bestimmten Stadt gebunden. Es geschieht viel mehr im Geist.
Anbetung sollte also nicht nur in unseren Kirchen stattfinden, oder sogar erst dann, wenn wir Leute in die Anbetung (im Geist) anleiten! Wir können die Leute nicht an einen Ort führen (auch wenn er im Geist ist), an dem wir selbst nicht sind!
Aber wann beginnt die Anbetung?

„Früh am Morgen, als es noch völlig dunkel war, stand Jesus auf, verließ ´das Haus` und ging an einen einsamen Ort, um dort zu beten“ (Markus 1,35).

Für Jesus begann das An-Beten bereits früh am Morgen. Noch bevor er irgendetwas anderes getan hatte, pflegte er zuerst seine wichtigste Beziehung: seine Beziehung mit Gott. Ich kann mir gut vorstellen, dass er täglich so früh aufstand, um Zeit mit seinem Vater zu verbringen.
Anbetung beginnt nicht erst, wenn wir in die Kirche hineinlaufen oder sogar erst dann, wenn wir Leute in die Anbetung leiten. Es beginnt an dem Ort zu der Zeit, wo wir gerade sind (und am Besten noch, bevor wir auf eine Bühne stehen).

You can not worship on sunday, when you not worship on monday!
– Ben Fitzgerald –

Actionstepp:
Plane dir täglich eine Zeit ein, in der du einfach Gott anbetest. Dies wird dir helfen, Anbetung in deinem Leben zu kultivieren.

Schreibe doch deine Erfahrungen, wie sich deine Anbetung verändert hat, seitdem du Jesus persönlich täglich anbetest, in die Kommentare 🙂

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Premiere: 12 Stunden Worship im Tessin

Am Samstag, 12. Januar 2019 waren alle christlichen Gemeinden und Kirchen aus dem Tessin eingeladen, an einem 12 Stunden Worship teilzunehmen. Der Anlass stand unter dem Motto „Im Tessin fürs Tessin“. Durch Public Worship am Bahnhof in Bellinzona und in Lugano konnten letztes Jahr Christen erreicht werden. So formte sich auch der Wunsch nach etwas Gemeinschaftlichem, wobei alle Gemeinden im Tessin dazugehören sollten. Mit diesem 12 Stunden Worship konnten also nun die Tessiner Gemeinden in das neue Jahr starten. Ziel war es, die Einheit unter den Christen zu fördern. Sehr viele Pastoren und Gemeindeleiter waren anwesend, insgesamt nahmen über 70 Leute am 12 Stunden Worship teil. Es war dabei spürbar, dass Gott da etwas neues gestartet hat, eine neue Zeit ist angebrochen! Die Gläubigen wollen ein sichtbares, spürbares und erlebbares Zeichen im Leib Christi im Tessin setzen.
Am Abend kam sogar ein Team aus Milano, Italien, um den Worship kräftig zu unterstützen. Gott hat mächtig gewirkt an dem Tag! Leute segneten einander über die Gemeindegrenzen aus. Etliche Menschen wurden von ihren Gebrechen und Krankheiten geheilt. Der Hunger der Christen ist gross, die Herrlichkeit Gottes in die Strassen vom Tessin hinauszutragen. Am 13. März findet wieder Public Worship in Bellinzona statt. Dazu sind natürlich wieder alle Gemeinden aus dem Tessin und von weiter weg eingeladen. Wir fühlten uns als Deutschschweizer herzlich willkommen geheissen von unseren Geschwistern im Tessin. Natürlich freuen wir uns sehr auf weitere gemeinsame Projekte mit den Christen aus dem italienischsprachigen Gebiet der Schweiz.

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Worship-Tipp: Wie im Himmel

Heute ist der neue PraiseCamp Song mit dem Titel: „Wie im Himmel“ released worden. Die Outbreakband schrieben in Zusammenarbeit mit LZ7 (die schon am letzten PraiseCamp Song beteiligt gewesen waren) diesen EDM (Electronic Dance Music) Worshp Song. Natürlich ist auch ein Rapteil eingebaut, wie es für LZ7 üblich ist. Der Rest vom Lied ist jedoch auf Hochdeutsch und beinhaltet das wohl bekannteste Gebet überhaupt, das „Vater unser“.

Wir haben es für euch getestet, ob das Lied auch mit einer einzigen A-Gitarre wirkt und wir müssen sagen: Ja, es wirkt und ist richtig cool. Es ist auch einfach zu spielen: Capo 1: C, D, Em, G/B und dann einfach wiederholen. 🙂

Was ist Deine Meinung zu diesem Lied? Was findest Du das Beste daran? Hast es schon einmal Live gespielt? Schreibe es doch gleich hier in die Kommentare.

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Kirche & Gesellschaft: Mit Lobpreis die Schweiz verändern

Unter diesem Titel hat Radio LifeChannel einen kurzen Beitrag über den David-Dienst veröffentlicht. Im Interview erklärt der Gründer Marco Jörg seine Vision für den David-Dienst und was es mit diesem Namen auf sich hat. Hier geht’s zum Beitrag.
Verstehst du nach dem Anhören des Interviews die Vision besser? Was für Ideen hast du, um Lobpreis vermehrt in unser Land hinauszutragen? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

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Worship-Tipp: Zueversicht

Heute ist die Plattentaufe der Upstream-CD, mit namens: „Retter“. Zwei Lieder sind schon online und wir müssen sagen: Sie haben sich dieses Mal wiedereinmal selbst übertroffen! Besonders hervorheben möchten wir das Lied: Zueversicht. Die eingängige Melodie und die treffenden Reime sind wirklich ein Merkmal von Upstream: „Du bisch de Fels won i druf chan stah, Du bisch de Gott won i mi druf verlahn“ heisst es im Chorus. Aber auch theologische werden die Lieder von Upstream immer tiefer.
Sehr geeignet ist dieses Lied für den Beginn eines Gottesdienstes. Auch animiert es durch den geraden Beat automatisch zum Klatschen. Vom Arrangement her kommt zuerst nur einen halben Chorus und erst das zweite Mal den ganzen, was das Lied noch spannendes macht. Was vor allem heraussticht, ist der Break in 2:15min. Dieser ist wirklich einmal etwas anderes und völlig Unerwartetes! Gespannt, wie das Lied klingt?

Hier kannst du das Lied anhören.

Was ist Deine Meinung zu diesem Lied? Was findest Du das Beste daran? Hast es schon einmal Live gespielt? Schreibe es doch gleich hier in die Kommentare.

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Public Worship am Bhf Bern

Als wir am Nachmittag bei Livenet.ch zu Gast waren, wurden wir sehr herzlich begrüsst. Nach einem kurzen Gespräch mit einem der Mitarbeiter meinte dieser: „Wenn ihr wollt, könnt ihr heute einen Livestream auf facebook haben von eurem Public-Worship hier in Bern“. Mit dem haben wir nicht gerechnet und waren hell begeistert.
Gesagt, getan. Am Abend konnten wir dann wirklich Livestreamen und so den Public-Worship auch im Internet zugänglich machen. Was für ein grosser Segen! Auch bedanken wir uns ganz herzlich dem Ehepaar, dass uns eine Büchse voll von selbst gebackenen „Weihnachtsguetzli“ schenkte. Diese durften wir unter anderem auf unserem Nachhauseweg mit einer Kondukteurin Teilen, die einen sehr schweren Tag hatte.
Was in Bern passiert ist, soll weiter in die Schweiz rausgetragen werden.
Hast Du ein Erlebnis während dem Public Worship gemacht, dann lass es uns hier in den Kommentaren wissen. Wir lieben es, wenn wir möglichst nahe mit euch in Kontakt sind.

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Worship-Tipp: Einmal mehr

Unser zweiter Worship-Tipp ist das Lied „Einmal mehr“ von der deutschen Band DMMK (Die Musik Meiner Kirche). Sie sind die Lobpreisbewegung der „G5 meine Kirche“.

Auffallend in diesem Lied ist nicht nur die eingängige Melodie, sondern auch die Reime: „Einmal mehr die Kraft Deiner Herrlichkeit spüren. Einmal mehr den Saum Deines Mantels berühren. Einmal mehr in Deiner Gegenwart stehen. Unverhüllt, Herr, Deine Schönheit sehen. Einmal mehr.“ Dieses Lied drückt eine tiefe Sehnsucht aus, Gott besser kennenzulernen und Ihm zu begegnen. Diese Sehnsucht drückt sich nicht nur in diesem Lied aus, sondern im ganzen Album mit dem Namen „Jahweh“. Auch wenn auf der Aufnahme das Lied mit einer grossen Band gespielt wurde, wirkt das Lied genauso gut auch nur mit einer A-Gitarre. Das Spezielle an diesem Lied ist, dass es druckvoll (wie auf der Aufnahme) gespielt werden kann, aber genauso auch ruhig und andächtig.

Hier kannst du das Lied anhören.

Was ist Deine Meinung zu diesem Lied? Was findest Du das Beste daran? Hast es schon einmal Live gespielt? Schreibe es doch gleich hier in die Kommentare.

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Public Worship im Bahnhof Basel SBB

Heute um 18:00 haben sich im Bahnhof Basel SBB etwa 130 Christen aus der Region zusammengefunden, um gemeinsam Gott anzubeten. Es war so genial zu erleben, wie Jung und Alt miteinander sangen, klatschten und teilweise sogar tanzten, alles zur Ehre unseres Gottes!
Wenn du dabei warst und etwas mit uns teilen möchtest, schreib einen Kommentar oder sende uns eine Mail an info@david-dienst.ch.

Hast du Videos oder Fotos von diesem oder anderen Stationen der Public-Worship Tour? Dann poste sie doch auf Facebook oder Instagram und tagge uns darauf #daviddienst #publicworshiptour! Du darfst uns die Bilder natürlich gerne auch per Mail zukommen lassen.