Worship Outreach Day 2020 – in Baden

WIR LADEN ALLE CHRISTEN AUS DER REGION BADEN HERZLICH EIN!

 

Mitspielen / Singen ist herzlich erwünscht!

 

Weltweit vereinen sich die Herzen der Worshiper aus allen Generationen, Denominationen und Kulturen, um am selben Tag gemeinsam Gott in der Öffentlichkeit anzubeten. Damit Gottes Herrlichkeit hörbar, sichtbar und erlebbar werden kann.

 

Der Worship Outreach Day soll Christen in der ganzen Welt ermutigen und unterstützen, Gott in der Öffentlichkeit anzubeten und dadurch das Evangelium weiter zu geben.

Werde Teil eines neuen, weltweiten Movements!

 

Mehr Infos findest du unter: www.worshipoutreachday.org

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Gott wirkt Wunder beim Worship!

Letzten Samstag war wieder Ylistys-päivä (Worship-Day) in Lahti (Finnland). Dieses Mal war ich zusätzlich bei den vorbereitenden Gebetstreffen mit dabei.

Die ersten beiden Gebetstreffen waren fast schon zu übernatürlich geführt. Wir hatten so viele Bibelstellen, Eindrücke und Träume, die zusammenpassten und sich ergänzten. Wir konnten nur noch staunen und gemeinsam in dieselbe Richtung hineinbeten. Wir spürten, dass wir geistlich etwas aufgebrochen hatten. Dies bekamen wir dann auch in den kommenden Wochen zu spüren. Viele von uns schliefen sehr schlecht, waren ungewöhnlich gereizt, oder sahen sich mit anderen Herausforderungen konfrontiert.

Am Worshipday selbst war ich (zum zweiten Mal) die erste Person, die den Tag eröffnete. Kurz davor kriegte ich starke Kopfschmerzen. Meine Frau betete für mich und das Kopfweh verschwand. Während der Session fühlte ich mich wie ein Bulldozer, der den Weg für die anderen Worship-Bands ebnete. Es waren noch nicht so viele Leute da, aber das störte mich nicht. Ich war voll in der Anbetung und die Anwesenden auch immer mehr.

Dann kam es zum Lied: Way Maker. Ich spürte, wie Gott mir sagte, dass ich die Leute zum Aufzustehen ermutigen soll, um ein gemeinsames Zeichen zu setzen in der sichtbaren und auch unsichtbaren Welt. Ein Zeichen, dass Gott der Wegbereiter, und der Gott der Wunder ist. Als das geschah, spürte ich einen Durchbruch.

Auch konnte ich ein Lied zum ersten Mal ausprobieren, dass Gott mir geschenkt hat. Ich hoffe, dass dieses bald als Single rauskommen wird.

Nach der Session kam das Kopfweh leider wieder zurück, verschwand dann am Abend jedoch wieder.

Auch durfte ich meinen Freund Mikko in seiner Session am Bass unterstützen und es war so schön zu sehen, wie wir den Durchbruch von zuvor einfach nutzen konnten.

An diesem Tag passierte so einiges. Dass die Einheit der Christen an diesem Tag gestärkt wurde war nur eines der Wunder. Auch kamen einige Leute, die dafür bekannt sind, Drogen zu nehmen. Sie empfingen Liebe, Annahme, Gebet und ein paar sogar Heilung.

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Was, wenn Gott heute noch heilt?

Vor kurzer Zeit haben mich meine Cousine und ihrer zwei Klassenkameradinnen bezüglich meiner Tätigkeit als Fotografin interviewt. Als ich die drei gesehen habe, sind mir gleich die Krücken aufgefallen, welche das eine Mädchen benutzte, um ihr linkes Knie zu entlasten. Sofort hatte ich den Gedanken, ich sollte für dieses Mädchen um Heilung beten. Während dem Interview lernten mich die drei etwas besser kennen. Ich erzählte ihnen von meinem Theologiestudium, von meiner Liebe zu Jesus und natürlich einiges über die Fotografie. Nebenbei erwähnte ich auch, dass ich gerne für Menschen bete, damit sie von Krankheiten geheilt würden. Das Mädchen mit dem verletzten Knie erzählte, dass sie beim Sport hingefallen war seither Schmerzen hatte und ihre Bewegung aufgrund der starken Schwellung eingeschränkt sei. Die Zeit verging wie im Flug und bald mussten wir alle wieder zum Bahnhof, um rechtzeitig unsere Züge zu erwischen. Meine Cousine, die auch an Jesus glaubt, war bereits verschwunden und ich hatte auch nicht mehr viel Zeit, bevor mein Zug losfahren würde. Beim Verabschieden fragte ich das Mädchen mit den Krücken, ob ich für ihr Knie beten dürfte. Sie gab mir die Erlaubnis, und so legte ich meine Hand auf ihr Knie und befahl dem Schmerz halblaut, im Namen Jesu zu verschwinden. Es passierte nichts. Also betete ich noch einmal und verabschiedete mich dann von den beiden Mädchen. Später am Abend dachte ich über das Geschehene nach und betete noch einmal, Gott möge das Knie heilen.

Am nächsten Tag bekam ich eine Nachricht von meiner Cousine. Ihre Kollegin sei heute ohne Krücken zur Schule gekommen! Sie habe am Abend plötzlich eine starke Hitze gespürt in ihrem Knie. Seitdem war die Schwellung weg und die Schmerzen verschwunden. In dieser Nacht brauchte sie erstmals seit dem Unfall keine Schmerzmittel mehr, sie war komplett geheilt!

Dieses Erlebnis hat mich wieder einmal ermutigt, vermehrt über meinen Schatten zu springen und meine Menschenfurcht hinter mir zu lassen. Inmitten vom feierabendlichen Pendlerchaos für jemand fremdes zu beten brauchte etwas Mut. Ansonsten kostete es mich nichts. Für das Mädchen hat sich aber etwas verändert.

Nicht immer bin ich mutig. Oft denke ich, ich habe zu wenig Zeit oder keine Lust. Ich habe tausend Ausreden. Und oft geschieht gar nichts wenn ich für jemand bete. Aber wenn Gott mich brauchen will, um jemand zu heilen, wieso sollte ich mich verweigern?

Die gleiche Kraft, die Jesus von den Toten auferweckt hat, lebt in uns! Darum lasst uns die Kranken heilen! Lasst uns mutig sein, auch wenn manchmal nichts geschieht.

Glaubst du an einen Gott der KANN und manchmal NICHT TUT? Ich glaube an ihn. Und ich vertraue ihm auch dann, wenn nichts geschieht. Auch dann ist er gut.

Erlebt und geschrieben von Rebi.