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Was, wenn Gott heute noch heilt?

Vor kurzer Zeit haben mich meine Cousine und ihrer zwei Klassenkameradinnen bezüglich meiner Tätigkeit als Fotografin interviewt. Als ich die drei gesehen habe, sind mir gleich die Krücken aufgefallen, welche das eine Mädchen benutzte, um ihr linkes Knie zu entlasten. Sofort hatte ich den Gedanken, ich sollte für dieses Mädchen um Heilung beten. Während dem Interview lernten mich die drei etwas besser kennen. Ich erzählte ihnen von meinem Theologiestudium, von meiner Liebe zu Jesus und natürlich einiges über die Fotografie. Nebenbei erwähnte ich auch, dass ich gerne für Menschen bete, damit sie von Krankheiten geheilt würden. Das Mädchen mit dem verletzten Knie erzählte, dass sie beim Sport hingefallen war seither Schmerzen hatte und ihre Bewegung aufgrund der starken Schwellung eingeschränkt sei. Die Zeit verging wie im Flug und bald mussten wir alle wieder zum Bahnhof, um rechtzeitig unsere Züge zu erwischen. Meine Cousine, die auch an Jesus glaubt, war bereits verschwunden und ich hatte auch nicht mehr viel Zeit, bevor mein Zug losfahren würde. Beim Verabschieden fragte ich das Mädchen mit den Krücken, ob ich für ihr Knie beten dürfte. Sie gab mir die Erlaubnis, und so legte ich meine Hand auf ihr Knie und befahl dem Schmerz halblaut, im Namen Jesu zu verschwinden. Es passierte nichts. Also betete ich noch einmal und verabschiedete mich dann von den beiden Mädchen. Später am Abend dachte ich über das Geschehene nach und betete noch einmal, Gott möge das Knie heilen.

Am nächsten Tag bekam ich eine Nachricht von meiner Cousine. Ihre Kollegin sei heute ohne Krücken zur Schule gekommen! Sie habe am Abend plötzlich eine starke Hitze gespürt in ihrem Knie. Seitdem war die Schwellung weg und die Schmerzen verschwunden. In dieser Nacht brauchte sie erstmals seit dem Unfall keine Schmerzmittel mehr, sie war komplett geheilt!

Dieses Erlebnis hat mich wieder einmal ermutigt, vermehrt über meinen Schatten zu springen und meine Menschenfurcht hinter mir zu lassen. Inmitten vom feierabendlichen Pendlerchaos für jemand fremdes zu beten brauchte etwas Mut. Ansonsten kostete es mich nichts. Für das Mädchen hat sich aber etwas verändert.

Nicht immer bin ich mutig. Oft denke ich, ich habe zu wenig Zeit oder keine Lust. Ich habe tausend Ausreden. Und oft geschieht gar nichts wenn ich für jemand bete. Aber wenn Gott mich brauchen will, um jemand zu heilen, wieso sollte ich mich verweigern?

Die gleiche Kraft, die Jesus von den Toten auferweckt hat, lebt in uns! Darum lasst uns die Kranken heilen! Lasst uns mutig sein, auch wenn manchmal nichts geschieht.

Glaubst du an einen Gott der KANN und manchmal NICHT TUT? Ich glaube an ihn. Und ich vertraue ihm auch dann, wenn nichts geschieht. Auch dann ist er gut.

Erlebt und geschrieben von Rebi.

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